Hugo Ullhofen

Aus SALZBURGWIKI
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Hugo Franz Ullhofen (* 28. Oktober 1886 in der Stadt Salzburg; † 16. März 1973 in Mittersill)[1] war ein Salzburger Volksschullehrer und Volksschul⁣direktor sowie Mineralienspezialist.

Leben

Hugo wurde als ehelicher Sohn des Landesregierungs-Offizials Hugo Ulka und der Maria geb. Vasića geboren und trug folglich seit seiner Geburt den Familiennamen Ulka.[1] Jedoch wurde ihm und seinen Brüdern Rudolf und Fritz im Jahr 1919 von der Landesregierung in Salzburg die Änderung des Familiennamens in "Ullhofen" bewilligt.[2]

Hugo Ulka/Ullhofen unterrichtete eine Zeitlang an der Volksschule Gerling im Gemeindegebiet von Saalfelden. Er führte am 28. Oktober 1916 in der Pfarrkirche Maxglan Elisabeth Maria Landerer (* 1889), Tochter des Johann Landerer, Direktors der Volksschule Saalfelden, an den Traualtar.[3] Dieser Ehe war keine lange Dauer beschieden. Hugo Ulka heiratete als 32-jähriger Witwer am 26. April 1919 in der Salzburger St. Michaelskirche die 25-jährige Pinzgauer Gutsbesitzerstochter Elise Huber, Tochter des Wirtes und Gutsbesitzers Anton Huber in Neukirchen im Pinzgau.[4] Aus der Ehe ging unter anderem der Sohn Hugo Anton (* 21. Juni 1920 in Embach;[5]1941[6]) hervor, ein weiteres Kind war die Tochter Lisl[7].

Schulleiter der Volksschule Embach war Hugo Ulka/Ullhofen von 1914 bis 1922.[8] Im Herbst 1921 wurde er zum definitiven Lehrer an der Volksschule Pfarrwerfen ernannt.[9]

Später war er Lehrer und Oberlehrer in Mittersill[10] und Neukirchen am Großvenediger[11]. In den frühen 1930er-Jahren besaß er eine Smaragd⁣mine im Habachtal.[10] Von 1934 bis 1935 war er Pächter des Gebiets des Epidot⁣vorkommens Knappenwand im Untersulzbachtal.[7] In den 1950er-Jahren nutzte er die Fluoritvorkommen am Rehrlköpfl in Vorderkrimml.[11]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Blasius, Bd. V S. 261
  2. "Salzburger Volksblatt", 19. Juli 1919, S. 4
  3. "Salzburger Chronik", 1. November 1916, S. 7; Trauungsbuch der Stadtpfarre Salzburg-Maxglan, Bd. I S. 261
  4. Trauungsbuch der Dompfarre, Bd. XIV S. 73
  5. Taufbuch der Pfarre Embach, Bd. VIII S. 161
  6. Salzburger Volksblatt, 19. April 1941, S. 8 Parte
  7. 7,0 7,1 Mineralica, 3. März 2024: Eine Fundstelle von Weltruf: Die Epidote von der Knappenwand (Erwin Burgsteiner)
  8. Artikel "Volksschule Embach"
  9. Salzburger Wacht, 5. November 1921, S. 4
  10. 10,0 10,1 Schmetzer, Karl: History of Emerald Mining in the Habachtal Deposit of Austria, Part II. In: Gems & Gemology, Vol. 58, No. 1 (Spring 2022), bei FN 60
  11. 11,0 11,1 Mitteilungen der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, Band 135 (1989/90) S. 119; Mineralienatlas - Fossilienatlas: Rehrlköpfl (Schloßberg)
Zeitfolge
Vorgänger

Josef Tracher

Schulleiter der Volksschule Embach
1914–1922
Nachfolger

Rudolf Straubinger