St. Martin bei Lofer: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Georg Poschacher (Postmeister)|Georg Poschacher]]  (* 1800 in St. Martin bei Lofer; † 1853 in Zell am See),  Postmeister und  Bierbrauer in Zell am See sowie späterer  [[Bürgermeister der Stadt Zell  am See|Bürgermeister dieses Ortes]]
 
* [[Franz Martin Wimmer]] (* [[14. November]] [[1942]] in Sankt Martin), Kulturphilosoph
 
* [[Franz Martin Wimmer]] (* [[14. November]] [[1942]] in Sankt Martin), Kulturphilosoph
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Version vom 16. Dezember 2012, 18:54 Uhr

Karte
Karte 5092.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 63,56 km²
Geografische Koordinaten: 47° 34' N, 12° 42' O
Höhe: 633 m ü. A.
Einwohner: 1 114 (1. Jänner 2012)
Postleitzahl(en): 5092
Vorwahl: 0 65 88
Gemeindekennziffer: 50 620
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5092 Sankt Martin bei Lofer
St. Martin Nr. 9
Offizielle Website: www.stmartin.at
Politik
Bürgermeister: Josef Leitinger (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 9 Mitglieder: 6 ÖVP,
3 SPÖ,
4 WPS
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 (ANZAHL)
1880
1890
1900
1910
1923
1934
1939
1951
1961
1971
1981
1991
2001
Karte
St. Martin bei Lofer, Ansicht von der Kirchentalstraße

Sankt Martin bei Lofer ist eine Gemeinde im Loferer Land im nördlichen Pinzgau.

Geografie

Geografische Lage

Sankt Martin bei Lofer liegt im nördlichen Saalachtal, zwei Kilometer südlich von Lofer. Im Südwesten ragen die Loferer Steinberge bis auf 2 500 m ü. A. in die Höhe. Südlich des Gemeindegebiets befindet sich auf der B311, der Pinzgauer Straße, der Pass Luftenstein.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Sankt Martin, Wildenthal und Obsthurn. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:

  • Gumping (70)
  • Kirchental (12)
  • Obsthurn (117)
  • Sankt Martin bei Lofer (775)
  • Wildental (177)

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Im Norden befindet sich Lofer, im Süden Weißbach bei Lofer.

Geschichte

Die Gegend um die heutigen Gemeinde St. Martin, Lofer, Weißbach bei Lofer und Unken nannte sich unter den Bajuwaren im 7. und 8. Jahrhundert allgemein "Lover". Die Hauptsiedlung entstand zwischen dem Hochmoor und dem Pass Luftenstein mit der Burg und der alten, 1080 erwähnten Kapelle. Um 1190 entstand die (Alt-)Pfarre St. Martin, die ursprünglich den Bezirk des Pfleggerichtes Lofer umfasste. Ein Pfarrer "Henrico" und ein "Pero ze Lover" ("Plebanus de Louer") als weltlicher Machthaber sind urkundlich aus diesem Jahr überliefert.

Der Name des Kirchenpatron blieb lange Zeit auf die Kirche selbst beschränkt und wurde erst später auf die Gemeinde übertragen, der Name "Lover" blieb dem Markt vorbehalten. 1228 kam das bis dahin bayerische Loferer Land zum Erzbistum Salzburg. 1816 wurde der Großteil des Salzburger Landes Österreich angegliedert. 1833 verlieh Kaiser Franz II./I. dem Ort das Recht zur Abhaltung eines Marktes. Mit Einführung der politischen Gemeinden entstand 1850 auch St. Martin als solche. 1908 folgte die Eingemeindung Weißbach bei Lofer (Oberweißbachs) und 1939 der Zusammenschluss mit Lofer zur Großgemeinde Lofer. Am 12. Oktober 1946 wurde den beiden Ortschaften von der Salzburger Landesregierung wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen.

1812 entstand die selbstständige Pfarre St. Martin. Aus der alten "Capella" entwickelte sich erst eine romanische und im 15. Jahrhundert eine gotische Kirche, die wiederum im 17. Jahrhundert barockisiert wurde. Anstelle der alten Kapelle "Hochtal der Kircher" ließ Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein nach Plänen Johann Bernhard Fischer von Erlach in den Jahren 1694 bis 1701 die Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal erbauen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Naturdenkmäler

Sport

Vereine

Wappen

Beschreibung: In Blau über Rote schräglinks geteiltem Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.

Der hl. Martin als Kirchenpatron wird durch Infel (?) und Schwert symbolisiert. Das rote Schildfeld verweist auf den halben, vom Heiligen geteilten Mantel.

Die Verleihung des Wappens fand am 1. April 1971 statt.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Bildergalerie

Quellen

  • Website der Gemeinde St. Martin bei Lofer
  • Statistik Austria
  • Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3

Weblinks


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