Nationalratswahl 1970: Unterschied zwischen den Versionen
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Durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom 24. Juni 1970 wurde die Nationalratswahl in 3 Wiener Wahlkreisen für ungültig erklärt und die Wahl dort am 4. Oktober 1970 wiederholt. Durch die Wiederholungswahl erhielt die FPÖ einen zusätzlichen Sitz auf Kosten der ÖVP. | Durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom 24. Juni 1970 wurde die Nationalratswahl in 3 Wiener Wahlkreisen für ungültig erklärt und die Wahl dort am 4. Oktober 1970 wiederholt. Durch die Wiederholungswahl erhielt die FPÖ einen zusätzlichen Sitz auf Kosten der ÖVP. | ||
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Aktuelle Version vom 15. Oktober 2025, 22:46 Uhr
Die Nationalratswahl fand am 1. März 1970 statt.
Österreich
Stimmen- und mandatstärkste Partei wurde die SPÖ von Bruno Kreisky. Den zweiten Platz belegte die ÖVP von Josef Klaus, die Stimmen und Mandate verlor. Die FPÖ, die mit dem ehemaligen SS-Obersturmführer Friedrich Peter als Spitzenkandidaten antrat, konnte leichte Stimmengewinne verbuchen.
Durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom 24. Juni 1970 wurde die Nationalratswahl in 3 Wiener Wahlkreisen für ungültig erklärt und die Wahl dort am 4. Oktober 1970 wiederholt. Durch die Wiederholungswahl erhielt die FPÖ einen zusätzlichen Sitz auf Kosten der ÖVP.
Ergebnis in Salzburg
| Partei | Stimmen | Prozent | Mandate |
|---|---|---|---|
| ÖVP | 100 186 | 43,86 | 3 |
| SPÖ | 97 698 | 42,77 | 3 |
| FPÖ | 29 850 | 13,07 | 1 |
| DFP [1] | 432 | 0,19 | 0 |
| MRF[2] | 237 | 0,11 | 0 |
Abgeordnete
ÖVP:
- Josef Steiner, Landwirt, Altenmarkt
- Dr. Helmut Frauscher, Kaufmann, Salzburg
- Karl Glaser, Postbeamter, Salzburg
SPÖ:
- Adam Pichler, Kaufmann, Saalfelden
- Kurt Preußler, Direktor der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter, Landesstelle Salzburg, Salzburg
- Hermann Wielandner, Gemeindebeamter, Bischofshofen
FPÖ:
- Gustav Zeillinger, Rechtsanwalt, Salzburg
Quellen
- salzburg.gv.at
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Nationalratswahl 1970"
Einzelnachweis
Wahlen im Bundesland Salzburg