Sigmund Graf von Thun-Hohenstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Er wählte ursprünglich die militärische Laufbahn und diente als Oberleutnant in der kaiserlichen Armee. [[1849]] nahm er mit dem 9. Husaren-Regiment am, durch die Revolution von [[1848]] bedingten, [[Ungarn]]-Feldzug teil und erhielt für sein ausgezeichnetes Verhalten eine kaiserliche Belobigung. | Er wählte ursprünglich die militärische Laufbahn und diente als Oberleutnant in der kaiserlichen Armee. [[1849]] nahm er mit dem 9. Husaren-Regiment am, durch die Revolution von [[1848]] bedingten, [[Ungarn]]-Feldzug teil und erhielt für sein ausgezeichnetes Verhalten eine kaiserliche Belobigung. | ||
Nach seinem Wechsel in die Politik wurde er [[1867]] als Vertreter des Großgrundbesitzes in den Böhmischen Landesausschuss gewählt und vom Oberstlandmarschall [[Adolf Fürst Auersperg|Adolph Carl Fürst von Auersperg]] zu dessen Stellvertreter bestimmt. [[1870]] wurde Thun und Hohenstein in den Geheimen Rat berufen und am [[29. Juni]] des selben Jahres mit dem Orden der Eisernen Krone erster Klasse ausgezeichnet. | Nach seinem Wechsel in die Politik wurde er [[1867]] als Vertreter des Großgrundbesitzes in den Böhmischen Landesausschuss gewählt und vom Oberstlandmarschall [[Adolf Fürst Auersperg|Adolph Carl Fürst von Auersperg]] zu dessen Stellvertreter bestimmt. [[1870]] wurde Thun und Hohenstein in den [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] berufen und am [[29. Juni]] des selben Jahres mit dem Orden der Eisernen Krone erster Klasse ausgezeichnet. | ||
Im September [[1870]] erfolgte seine Ernennung zum Statthalter von Mähren. Die schwierige Position in Brünn bekleidete er bis Oktober [[1872]]. Danach wurde Sigmund Graf von Thun und Hohenstein, unter Beibehaltung des Titels eines Statthalters, Landespräsident von Salzburg und blieb dies bis zum Jahr [[1897]]. Als Vertreter des Gesamtstaates nahm er dort 25 Jahre lang (1872–1897) Anteil am Aufschwung des Kronlandes und seiner Hauptstadt. Sigmund förderte den Ausbau der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] und die wichtige [[Salzachregulierung]] im [[Oberpinzgau]] sowie den Straßenbau im gesamten Land. | Im September [[1870]] erfolgte seine Ernennung zum Statthalter von Mähren. Die schwierige Position in Brünn bekleidete er bis Oktober [[1872]]. Danach wurde Sigmund Graf von Thun und Hohenstein, unter Beibehaltung des Titels eines Statthalters, Landespräsident von Salzburg und blieb dies bis zum Jahr [[1897]]. Als Vertreter des Gesamtstaates nahm er dort 25 Jahre lang (1872–1897) Anteil am Aufschwung des Kronlandes und seiner Hauptstadt. Sigmund förderte den Ausbau der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] und die wichtige [[Salzachregulierung]] im [[Oberpinzgau]] sowie den Straßenbau im gesamten Land. | ||