Bramberg am Wildkogel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Bramberg am Wildkogel''' ist eine Gemeinde im [[Oberpinzgau]], etwa 35 km westlich der Bezirkshauptstadt [[Zell am See]]. Sie gehört zu den Gemeinden im [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Im nahe gelegenen [[Habachtal]] befindet sich als Besonderheit eines der wenigen europäischen [[Smaragd]]vorkommen.
 
'''Bramberg am Wildkogel''' ist eine Gemeinde im [[Oberpinzgau]], etwa 35 km westlich der Bezirkshauptstadt [[Zell am See]]. Sie gehört zu den Gemeinden im [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Im nahe gelegenen [[Habachtal]] befindet sich als Besonderheit eines der wenigen europäischen [[Smaragd]]vorkommen.
  
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Bramberg liegt am Oberlauf der [[Salzach]] direkt am Fuße des [[Wildkogel]]s, eingebettet zwischen [[Kitzbüheler Alpen]] und [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Aus dem [[Mühlbachtal (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbachtal]] fließt in Bramberg der größte nördliche Zufluss im [[Pinzgau]], der [[Mühlbach (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbach]], in die Salzach. Neben dem Wildkogel bildet der mehrgipfelige [[Rettenstein|Große Rettenstein]] das unverwechselbare Panorama der Gegend.
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Bramberg am Wildkogel liegt am Oberlauf der [[Salzach]] direkt am Fuße des [[Wildkogel]]s, eingebettet zwischen [[Kitzbüheler Alpen]] und [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Aus dem [[Mühlbachtal (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbachtal]] fließt in Bramberg am Wildkogel der größte nördliche Zufluss im [[Pinzgau]], der [[Mühlbach (Kitzbüheler Alpen)|Mühlbach]], in die Salzach. Neben dem Wildkogel bildet der mehrgipfelige [[Rettenstein|Große Rettenstein]] das unverwechselbare Panorama der Gegend.
 
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* [[Habachtal]] - eines der mineralienreichsten Täler der Ostalpen, berühmt ist der [[Smaragdbergbau]]
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* [[Joseph Jakob Fürstaller]] (* 1730, † 1775), Mesner, Lehrer und Geograf
* [[Franz Graber]] (* 1951), [[Kollegiatstift Seekirchen|Stiftspfarrer]] von [[Seekirchen]]
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* [[Franz Graber]] (* 1951), [[Kollegiatstift Seekirchen|Stiftspfarrer]] von [[Seekirchen am Wallersee]]
 
* [[Alois Innerhofer]], Leiter des [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhauses Spängler]] im Pinzgau
 
* [[Alois Innerhofer]], Leiter des [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhauses Spängler]] im Pinzgau
 
* [[Elisabeth Innerhofer]] (* 1925), Mundartdichterin
 
* [[Elisabeth Innerhofer]] (* 1925), Mundartdichterin
* [[Josef Lahnsteiner]] (1882-??), Kirchenbauer und Heimatforscher
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* [[Josef Lahnsteiner]] (1882 - ??), Kirchenbauer und Heimatforscher
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* [[Karl Nindl]] (* 1943, † 2010), langjähriger Bürgermeister
* [[Johann Panzl]] (1786-1862), Salzburger [[Befreiungskriege  (Überblick)|Landesverteidiger]] zur Zeit der [[Befreiungskriege  (Überblick)|Franzosenkriege]]
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* [[Johann Panzl]] (* 1786, † 1862), Salzburger [[Befreiungskriege  (Überblick)|Landesverteidiger]] zur Zeit der [[Befreiungskriege  (Überblick)|Franzosenkriege]]
 
* [[Claudia Reinprecht]] (* 1974), Diplomatin
 
* [[Claudia Reinprecht]] (* 1974), Diplomatin
 
* [[Anna Maria Rottmayrin]], eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit im ausgehenden [[17. Jahrhundert]], Wirtin am [[Senninger Bräu]] und im Gasthof [[Weyerhof]]
 
* [[Anna Maria Rottmayrin]], eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit im ausgehenden [[17. Jahrhundert]], Wirtin am [[Senninger Bräu]] und im Gasthof [[Weyerhof]]
 
* [[Robert Schwarzenbacher]] (* 1973), Strukturbiologe an der [[Universität Salzburg]]
 
* [[Robert Schwarzenbacher]] (* 1973), Strukturbiologe an der [[Universität Salzburg]]
 
* [[Alois Steiner jun.]] (* 1939), Mineraliensucher
 
* [[Alois Steiner jun.]] (* 1939), Mineraliensucher
* [[Josef Stoitzner]] (1884-1951), in Wien geborener Maler mit engen Beziehungen zu Bramberg
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* [[Josef Stoitzner]] (* 1884, † 1951), in Wien geborener Maler mit engen Beziehungen zu Bramberg
 
* [[Mathias Stöckl]], [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Salzburger Bauernführer]] im [[16. Jahrhundert]]
 
* [[Mathias Stöckl]], [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Salzburger Bauernführer]] im [[16. Jahrhundert]]
 
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Version vom 17. Januar 2013, 11:54 Uhr

Karte
Karte 5733.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 117,19 km²
Geografische Koordinaten: Koordinaten: 47° 16' N, 12° 21' O
Höhe: 819 m ü. A.
Einwohner: 3 942
(Volkszählung 2011)
Postleitzahl(en): 5733
Vorwahl: 0 65 66
Gemeindekennziffer: 50 601
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5733 Bramberg am Wildkogel
Dorfstraße 100A
Offizielle Website: Gemeinde-Homepage
Politik
Bürgermeister: Walter Freiberger (SPÖ)
Gemeinderat (2009): 21 Mitglieder:
10 SPÖ
9 ÖVP,
2 BBL
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 (ANZAHL)
1880
1890
1900
1910
1923
1934
1939
1951
1961
1971
1981
1991
2001
2011
Karte
Bramberg am Wildkogel
Bramberg am Wildkogel und Wenns, von der Trasse der Wildkogelrodelbahn aus aufgenommen

Bramberg am Wildkogel ist eine Gemeinde im Oberpinzgau, etwa 35 km westlich der Bezirkshauptstadt Zell am See. Sie gehört zu den Gemeinden im Nationalpark Hohe Tauern. Im nahe gelegenen Habachtal befindet sich als Besonderheit eines der wenigen europäischen Smaragdvorkommen.

Geografie

Geografische Lage

Bramberg am Wildkogel liegt am Oberlauf der Salzach direkt am Fuße des Wildkogels, eingebettet zwischen Kitzbüheler Alpen und Hohen Tauern. Aus dem Mühlbachtal fließt in Bramberg am Wildkogel der größte nördliche Zufluss im Pinzgau, der Mühlbach, in die Salzach. Neben dem Wildkogel bildet der mehrgipfelige Große Rettenstein das unverwechselbare Panorama der Gegend.

Ortsgliederung

Bramberg am Wildkogel teilt sich in die Katastralgemeinden Bramberg, Habach, Mühlbach und Mühlberg. Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortsteile unterteilt:

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Im Westen Neukirchen am Großvenediger, im Norden Kirchberg in Tirol und Jochberg (beide Nordtirol), im Nordosten Mittersill, im Osten Hollersbach und im Süden Matrei in Osttirol.

Geschichte

Bramberg wurde 1160 erstmals als "Prentenperige" namentlich genannt. Älter als der Ort selbst ist das Leitengut, das erstmals im Jahr 925 Erwähnung fand.

Am 18. März 1575 werden der Bramberger Pfarrer Rupert Ramsauer und seine Pfarrersköchin Eva Neidegger Opfer der ersten Hexenverbrennung im Pinzgau. Sie waren der Wetterzauberei angeklagt worden.

Der Ort war im Altertum Zentrum des Kupfererzbergbaus. Im 19. Jahrhundert wurde der Erzbau vorübergehend wieder aufgenommen. Eine Wiederbelebung des Bergbaus im 19. Jahrhundert scheiterte.

1900 wird der spätere Domdechant, Landesrat und Gründer des Salzburger Pressevereines, Daniel Etter, Kooperator in Bramberg. Sechs Jahre später wird er nach Salzburg berufen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirche und Pfarrhof Bramberg am Wildkogel

Museen

Sport

In der Oberpinzgauer Gemeinde existieren mit der TSU Bramberg und dem Sportklub Mühlbach zwei polysportiver Vereine, deren Fußballmannschaften in der 1. Landesliga (Bramberg) bzw. 2. Landesliga Süd (Mühlbach) spielen.

Für Paragleiter stellt der Wildkogel einen beliebten Ausgangspunkt dar.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bramberg ist heute mit dem Wildkogelskigebiet eine beliebte Winterfremdenverkehrsgemeinde. Aber hier sind auch unter anderem das Familienunternehmen Holzbau Maier, das seit 2000 von Birgit Maier geleitet wird oder der Salzburger Wollstadel, der erprobtes Kunsthandwerk aus Schafwolle aus den Salzburger Bergen verkauft, beheimatet.

Seit November 2010 erzeugt das Solarkraftwerk Wildkogel auf dem Wildkogel Strom für die Wildkogel-Bergbahnen.

Verkehr

Bramberg ist nach dem Hochwasser vom Sommer 2008 seit 13. Dezember 2009 wieder an die Pinzgaubahn und damit an Krimml im Westen und Zell am See im Osten angebunden. Auch die Postbuslinie 670 befährt diese Strecke im Salzachtal. Die im Jahr 2010 neu errichtete Smaragdbahn gehört wie die Wildkogelbahn Neukirchen am Großvenediger zu den Aufstiegshilfen, verbindet nun Bramberg direkt mit der Wildkogel-Schiarena und ermöglicht den Benutzern der Wildkogelrodelbahn den direkten Zugang zum Start der Bahn.

Bildung

Im Herbst 2011 wird mit der Tourismusschule Bramberg die vierte Tourismusschule des Bundeslandes Salzburg eröffnet werden.

Der Verein Bergbauforschung Bramberg wurde 1995 gegründet und befasst sich mit der Erforschung des historischen Bergbaues im Oberpinzgau.

Politik

Neben den arivierten Parteien existiert in Bramberg auch noch die Bramberger Bürgerliste (BBL). Sie sieht sich als unabhängige, parteifreie Liste und versucht die Gemeindepolitik transparenter zu machen.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: "In Blau zwei aufragende silberne Zinnen, die linke höher und am Schildrand anstoßend. Aus der rechten Seite der höheren Zinne wachsend ein goldenes Pferd." Es entstand aus der Zusammenführung der Wappen der Herren von Wenns und derer von Weyer.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Quellen

  • Website der Gemeinde Bramberg am Wildkogel
  • Österreichische Ortsdatenbank
  • Salzburger Nachrichten vom 2.2.2010, Lokalteil, S. 12
  • Statistik Austria
  • Mag. Dr. Seifriedsberger, Verein Bergbauforschung Bramberg

Weblinks


Städte und Gemeinden im Pinzgau
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Über dieses Bild

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