Johann Jakob Kuen von Belasy: Unterschied zwischen den Versionen
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Johann Jakob Kuen von Belasy (* um [[1517]]) stammte aus einem [[Südtirol]]er Geschlecht. Johann Jakobs Vater [[Jakob Kuen von Belasy|Jakob Khuen]] (* 1476; † [[11. April]], Stadthauptmann von Brixen [[1562]]) war möglicherweise bereits in der [[Stadt Salzburg]] sesshaft, jedenfalls starb er in Salzburg. Johann Jakobs Mutter war Magdalena Khuen, | Johann Jakob Kuen von Belasy (* um [[1517]]) stammte aus einem [[Südtirol]]er Geschlecht. Johann Jakobs Vater [[Jakob Kuen von Belasy|Jakob Khuen]] (* 1476; † [[11. April]], Stadthauptmann von Brixen [[1562]]) war möglicherweise bereits in der [[Stadt Salzburg]] sesshaft, jedenfalls starb er in Salzburg. Johann Jakobs Mutter war Magdalena Khuen, geborene Fuchs, aus dem Südtiroler Geschlecht [[Fuchs von Fuchsberg]]. | ||
Johann Jakob studierte in [[Freiburg im Breisgau]], [[Vorderösterreich]] (auch Vorlande genannt), heute Baden-Württemberg, wurde [[1530]] Kanonikus von [[Bistum Brixen|Brixen]] (Südtirol) und kam [[1555]] an das [[Salzburger Domkapitel]]. Am Hof des Kaisers wurden ihm Frömmigkeit und Glaubenseifer zugeschrieben. | Johann Jakob studierte in [[Freiburg im Breisgau]], [[Vorderösterreich]] (auch Vorlande genannt), heute Baden-[[Württemberg]], wurde [[1530]] Kanonikus von [[Bistum Brixen|Brixen]] (Südtirol) und kam [[1555]] an das [[Salzburger Domkapitel]]. Am Hof des Kaisers wurden ihm Frömmigkeit und Glaubenseifer zugeschrieben. | ||
== Wirken als Fürsterzbischof == | == Wirken als Fürsterzbischof == | ||
Bereits am elften Tag nach dem Tod des Salzburger Fürsterzbischofs [[Michael von Kuenburg]] wurde Johann Jakob am [[28. November]] [[1560]] zu dessen Nachfolger gewählt. Sein Wahlspruch als Erzbischof | Bereits am elften Tag nach dem Tod des Salzburger Fürsterzbischofs [[Michael von Kuenburg]] wurde Johann Jakob am [[28. November]] [[1560]] zu dessen Nachfolger gewählt. Sein Wahlspruch als Erzbischof lautete ''in deo confidens non desolabitur'', was sinngemäß übersetzt "wer auf Gott vertraut, wird nicht zugrunde gehen" bedeutet. | ||
Schon Anfang [[Dezember]] | Schon Anfang [[Dezember]] 1560 musste er eine vom Domkapitel verfasste Wahlkapitulation unterfertigen, über dessen Ausübung es später noch jahrelang Differenzen mit dem Domkapitel gab. [[Georg von Kuenburg]] wurde zu seinem Koadjutor bestellt. | ||
Von [[1571]] bis [[1582]] residierte der Fürsterzbischof in [[Mühldorf am Inn]], da in der Stadt Salzburg die Pest ausgebrochen war. | Von [[1571]] bis [[1582]] residierte der Fürsterzbischof in [[Mühldorf am Inn]], da in der Stadt Salzburg die Pest ausgebrochen war. | ||
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