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[[Datei:Haus für Mozart, Kleines Festspielhaus in Salzburg bei Nacht.jpg|thumb|Haus für Mozart, Kleines Festspielhaus in Salzburg, Nachtaufnahme im Juli 2011]]  
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[[Datei:Haus für Mozart, Kleines Festspielhaus in Salzburg bei Nacht.jpg|thumb|Haus für Mozart, Kleines Festspielhaus in Salzburg, Nachtaufnahme im Juli 2011.]]  
 
{{googlemapsort|Hofstallgasse_1+5020+Salzburg}}
 
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[[Datei:Haus-for-mozart-2.jpg|thumb|Der Zuschauerraum des Hauses]]
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[[Datei:Haus für Mozart 01.jpg|thumb|Blick von der Bühne in den Zuschauerraum.]]
[[File:Bühne Haus für Mozart Salzburg.jpg|thumb|Bühne Haus für Mozart Salzburg]]
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[[Datei:Festspielhaus erstes in der Stadt Salzburg um 1938 Nutzungsbedingungen siehe Bilddatei.jpg|thumb|Blick in das Festspielhaus um 1938.]]
[[File:Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2.jpg|thumb|Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2]]
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[[File:Bühne Haus für Mozart Salzburg.jpg|thumb|Bühne Haus für Mozart Salzburg.]]
[[Datei:Masken von Jakob Adlhart 01 Salzburger Festspiele.jpg|thumb|Theatralische Masken von [[Jakob Adlhart]] über dem Eingang zum 'Haus für Mozart' und zur 'Felsenreitschule']]
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[[File:Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2.jpg|thumb|Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2.]]
Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] neu eröffnet.
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Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburger Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] neu eröffnet. Ab [[1960]] nannte man es das "Kleine Festspielhaus", seit 2006 "Haus für Mozart".
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==Funktionen==
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==Geschichte==
Nach der Funktion als Teil des fürsterzbischöfliche [[Hofmarstall]] wurde hier [[1925]] das erste [[Festspielhäuser|Festspielhaus]] installiert, neben dem es auch den Stadtsaal gab und auch das [[Haus der Natur]] bis [[1956]] untergebracht war. Ab [[1960]] nannte man es das ''Kleine Festspielhaus'', seit 2006 ''Haus für Mozart''.
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Das heutige Haus für Mozart war Teil des [[Hofmarstall]]s, der [[1607]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet worden war. Später entstanden dann die [[Sommerreitschule|Sommer]]- und die beiden [[Winterreitschule]]n, eine ist das heutige "Haus für Mozart", die andere der heutige [[Karl-Böhm-Saal]], ehemals Stadtsaal.
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==Geschichte==
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Nach der Funktion als Teil des fürsterzbischöfliche Hofmarstall erfolgte im Winter [[1924]]–[[1925]] der ersten Umbau für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]]. Es war das erste [[Salzburger Festspielhaus]], neben dem es auch den Stadtsaal gab und auch das [[Haus der Natur]] bis [[1956]] untergebracht war. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama "[[Das Salzburger Große Welttheater]]" eröffnet. [[1926]] wurde es für 1 200 Personen erweitert. [[1937]]–[[1938]] folgte ein weiterer Ausbau, beide unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Der Saal wurde dabei um 180 Grad gedreht und das [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhaus]] kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscaninihof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1 682 Personen. Nochmals [[1939]] wurde es von [[Benno von Arent]] umgebaut.
Das heutige Haus für Mozart war Teil des [[Hofmarstall]], der [[1607]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet worden war. Später entstanden dann die [[Sommerreitschule|Sommer]]- und die Winterreitschule, der heutige [[Karl-Böhm-Saal]].
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Im Winter [[1924]]/[[1925|25]] erfolge der ersten Umbau zum später so genannten kleinen Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]]. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama "[[Das Salzburger Große Welttheater]]" eröffnet. [[1926]] wurde es für 1 200 Personen ausgebaut.  [[1937]]/[[1938|38]] folgte ein weiterer Ausbau, beide unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Der Saal wurde dabei um 180 Grad gedreht und das [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhaus]] kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscaninihof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1 682 Personen. Nochmals [[1939]] wurde es von [[Benno von Arent]] umgebaut.
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Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] beschlagnahmten die amerikanischen Besatzungstruppen das Festspielhaus für Veranstaltungen für Amerikaner. Das auf Wunsch des Oberkommandierenden der [[USFA|amerikanischen Streitkräfte]] im Land Salzburg, General [[Harry J. Collins]], wurde das Festspielhaus im Jänner [[1947]] wieder den österreichischen Behörden übergeben. Die Armee verwendete ab diesem Zeitpunkt für ihre Zwecke das [[Lifka Kino]]. Der [[Präsident der Salzburger Festspiele|Präsident]] der [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde|Festspielhaus-Gemeinde]], [[Heinrich Puthon]], hatte auf Anregung von [[Landeshauptmann]] Ing. [[Albert Hochleitner]], im Einvernehmen mit der Leitung des Lifka Kinos seine Zustimmung erteilt, dass im Festspielhaus neben Opernaufführungen täglich zwei Kinovorstellungen, beginnend am [[2. Februar]] 1947 in der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr abgehalten wurden.
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Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] (das ebenfalls in diesem Teil des Hofmarstalls untergebracht war) in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] ([[1956]]) erfolgte bis [[1960]] der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]] im nördlichen Teil des ehemaligen Hofmarstalls. Das kleine Festspielhaus wurde neuerlich umgebaut und am [[29. Juli]] [[1963]] mit der Aufführung von [[Figaros Hochzeit]] seiner Bestimmung übergeben.
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Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christof Lederwasch]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] (das ebenfalls in diesem Teil des Hofmarstalls untergebracht war) in das ehemalige [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]] ([[1956]]) erfolgte bis [[1960]] der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]] im nördlichen Teil des ehemaligen Hofmarstalls. Das kleine Festspielhaus wurde neuerlich umgebaut und am [[29. Juli]] [[1963]] mit der Aufführung von ''[[Le Nozze di Figaro]]'' seiner Bestimmung übergeben.
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[[2004]] begann man mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Wolfgang Amadè Mozart|Mozart]]-Jubiläumsjahr fertiggestellt war und am [[25. Juni]] [[2006]] der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
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[[2004]] begann man mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Mozartjahr 2006|Mozart-Jubiläumsjahr]] fertiggestellt war und am [[25. Juni]] 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
    
Bemerkenswert ist auch das [[Faistauer-Foyer]] mit Fresken von [[Anton Faistauer]].
 
Bemerkenswert ist auch das [[Faistauer-Foyer]] mit Fresken von [[Anton Faistauer]].
    
==Ereignisse==
 
==Ereignisse==
Am [[13. Mai]] [[1951]] gab Zarah Leander ein Konzert im Festspielhaus unter der Begleitung der Kapelle Heinz Sandauer. Das begeisterte Publikum war nur durch das Abschalten des Lichtes dazu zu bewegen, den Saal zu verlassen.
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Am [[28. Juli]] [[1937]] besuchte die Amerikanerin [[Sara Roosevelt]], Mutter des amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] bei einer Aufführung von "[[Faust]]" bei den [[Salzburger Festspiele 1937]]. Sie wurde von ihrer Enkelin Mrs. Donner-Roosevelt und Mr. Hooker begleitet.
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Am [[26. Mai]] 1951 sprach der frühere deutsche Reichsbankpräsident des NS-Regimes, Hjalmar Schacht, zum Abschluss der „Europawoche“ im vollbesetzten Festspielhaus über Wirtschafts- und Finanzprobleme Europas; ein gegen den Auftritt Schachts protestierender Zuhörer wurde aus dem Saal gedrängt;
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Am [[13. Mai]] [[1951]] gab [[Zarah Leander]] ein Konzert im Festspielhaus unter der Begleitung der Kapelle Heinz Sandauer. Das begeisterte Publikum war nur durch das Abschalten des Lichtes dazu zu bewegen, den Saal zu verlassen.
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Am [[26. Mai]] 1951 sprach der frühere deutsche Reichsbankpräsident des NS-Regimes, Hjalmar Schacht, zum Abschluss der "Europawoche" im vollbesetzten Festspielhaus über Wirtschafts- und Finanzprobleme Europas; ein gegen den Auftritt Schachts protestierender Zuhörer wurde aus dem Saal gedrängt;
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Am [[14. Mai]] [[1955]] fanden um 20 Uhr die Finalkämpfe der Staatsmeisterschaften im Turnierreiten (!) im "großen Saal des Festspielhauses" statt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=4SiKpGLfgk75qBF5nvqWm7xi4Z74BcjGtyOTGk6WiUGhBPCGNmJA8Ylxn6%2BaW8t3ce5aMVppCW9VlFi4yAI%2FZmyJy77LVmH8%2BPAFMylQUXANN0giGC2DznSO%2BjTui2iS&id1=19550506_07&q=%2522Rudolf%2520Runtsch%2522#sn-archiv-7 www.sn.at], Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 6. Mai 1955, Seite 7</ref>
    
== Bilder ==
 
== Bilder ==
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Beitrag [[Altstadt]] von Salzburg
 
* Beitrag [[Altstadt]] von Salzburg
{{Quelle Heimatkunde Hübl}}
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{{Quelle Festspiele in Salzburg}}
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19470122&query=text:%22Puthon%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 22. Jänner 1947, Seite 4
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
    
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Festspielbezirk]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:Veranstaltungsort]]
 
[[Kategorie:Veranstaltungsort]]
 
[[Kategorie:Veranstaltungsort Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Veranstaltungsort Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]