Ehemalige Luftkurorte im Land Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
 
Zwischen [[1865]] und [[1920]] beginnt der [[Tourismus]], auch in Salzburg. Es entstehen eine Reihe von sogenannten "Sommerfrischen" und die Gasthöfe und  Hotels machen mit "guter Luft" und mit "Höhenlage" rege Werbung. Nach deutschem Vorbild wird bald auch mit der Bezeichnung "Luftkurort" geworben.
 
 
Um die "Erholung zur Stärkung der Gesundheit" von der "''Anwendung eines ortsgebundenen natürlichen Heilmittels''", d.h. der medizinischen Behandlung oder Linderung von Krankheiten unterscheidbar abzugrenzen, wurde [[1930]] das Bundesgesetz vom 21. März 1930 über die grundsätzliche Regelung des Heilquellen- und Kurortewesens, BGBL. 88/1930 <ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=bgb&datum=19300004&seite=00000464 Heilquellen- und Kurortewesen, BGBL. 88/1930]</ref> und in allen Bundesländern entsprechende Ausführungsgesetze erlassen; Für Salzburg wurde [[1930]] das Salzburger Heilquellen- und Kurortegesetz, LGBL. 59/1930 <ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1930&page=101&size=45 Salzburger Heilquellen- und Kurortegesetz, LGBL. 59/1930]</ref> erlassen.
 
 
Seither genießt der Begriff "[[Kur]]" und "[[Kurort]]" einen notwendigen (Marken-)Schutz durch diese Gesetze. In der Folge werden medizinische Wirkungen wissenschaftlich erforscht und kann - bei nachgewiesener Wirksamkeit - ein natürliches Heilvorkommen durch die Landesregierung anerkannt und in weiterer Folge auch ein [[Kurort#anerkannte Kurorte|Kurort anerkannt]] werden.
 
 
== Begriffe ==
 
Der Gesetzgeber verwendet leider keine Legaldefinition. Die Begriffe ''Luftkurort'', ''Heilklimatischer Kurort'' und ''Bäderkurort (= Bad Gemeindename)''  ergeben sich heute aus einer Kurorte-Richtlinie. <ref>[https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/kommissionen/klimaundluft/Kurorte-RL_Druckformat-A4.pdf Kurorte-Richtlinie]</ref>
 
=== Luftkurort ===
 
Im Luftkurort wird vor allem der aufbauende (roborierende) Effekt von Luft und Klima für die allgemeine Regeneration und Rehabilitation genutzt. Daher
 
ist keine spezielle Indikationsliste (Heilanzeigen) erforderlich. Besondere Voraussetzungen für den Luftkurort stellen neben den geforderten klimatischen
 
Faktoren vor allem der Nachweis der Einhaltung humanmedizinisch begründeter Richtwerte für Luftschadstoffe und Geruch dar. Luftkurorte zeichnen sich ganz allgemein durch „saubere“ Luft aus, wobei neben den üblichen Schad- und Geruchsstoffen auch biogene Verunreinigungen (aerogene Allergene) gering sein sollten, ohne dass hierfür quantitative Vorgaben in dieser Richtlinie gegeben werden.
 
 
=== Heilklimatischer Kurort ===
 
Heilklimatische Kurorte zeichnen sich durch einen klimatischen und lufthygienischen Zustand aus, der eine therapeutische Wirkung für spezifische
 
Indikationen entfaltet. Therapeutisch wirksame Faktoren können neben Wirkungen auch Nebenwirkungen besitzen. Ihre Anwendung unterliegt einer
 
humanmedizinischen Indikationsstellung bzw. sind ebenso Kontraindikationen zu beachten.
 
 
=== Bäderkurort ===
 
In Bäder-Kurorten kommt der ortsgebundenen Nutzung des natürliche Heilmittels, der [[Heilquelle]], die höchste Priorität bei der Bewertung zur Eignung als Kurort zu. Daher können im Vergleich zum Luftkurort oder Heilklimatischen Kurort geringere Anforderungen an die Qualität der Luft toleriert werden.
 
  
 
== Liste Stand 1970 ==
 
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== Hinweis ==
 
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Dabei handelt es um bestehende sowie nicht mehr bestehende heilklimatische Kurorte im Sinne der heute gültigen rechtlichen Grundlage für die Anerkennung als heilklimatische Kurort im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]], dem ''Salzburger Heilvorkommen- und Kurortegesetz 1997'', StF: [[LGBl]] Nr 101/1997 (WV) i.d.g.F. <ref>[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&Gesetzesnummer=10001039 vgl. S.HVK (Geltende Fassung; Rechtsinformationssystem)]</ref>
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Bei diesen Orten handelt es sich um bestehende sowie nicht mehr bestehende heilklimatische Kurorte im Sinne der heute gültigen rechtlichen Grundlage für die Anerkennung als heilklimatische Kurort im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]], dem [[Salzburger Heilvorkommen- und Kurortegesetz 1997]], StF: [[LGBl]] Nr 101/1997 (WV) i.d.g.F..<ref>[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&Gesetzesnummer=10001039 vgl. S.HVK (Geltende Fassung; Rechtsinformationssystem)]</ref>
  
 
== Quelle ==
 
== Quelle ==
 
* [[Land Salzburg und Salzkammergut]], Grieben Verlag GmbH München, Ausgabe 1970
 
* [[Land Salzburg und Salzkammergut]], Grieben Verlag GmbH München, Ausgabe 1970
  
== Fußnoten ==
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== Einzelnachweise ==
 
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[[Kategorie:Tourismus]]
 
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[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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Aktuelle Version vom 4. Mai 2020, 10:01 Uhr

Dieser Artikel listet ehemalige Luftkurorte im heutigen Bundesland Salzburg.

Liste Stand 1970

Diese Liste wird in der Quelle unter dem Titel Luftkurorte geführt. In dieser Quelle gibt es eine zweite Liste mit dem Titel Heilbäder und heilklimatische Kurorte. Hier werden nur die Luftkurorte aus dem Jahr 1970 auflistet. Eine Liste aller aktuellen Kurorte beider Arten findest du unter Kurorte in Salzburg.

Nachstehend die Höhenangabe des Ortes in m ü. A.

Abtenau, 715 Golling, 476 Mühlbach, 853 St. Veit, 763
Dorfgastein, 836 Krimml, 1 076 Muhr, 1 124 Tamsweg, 1 024
Eben im Pongau, 856 Kuchl, 469 Saalbach, 1 003 bis 2 007 Uttendorf, 800
Filzmoos, 1 057 Leogang, 797 St. Gilgen, 554 Wagrain, 898
Flachau, 925 Lofer, 625 St. Johann im Pongau, 653 Wald im Pinzgau, 884
Fuschl am See, 669 Mittersill, 789 St. Martin bei Hüttau, 950 Werfenweng, 901– 100
Goldegg, 825 St. Michael im Lungau, 1 068 Zell am See, 758

Hinweis

Bei diesen Orten handelt es sich um bestehende sowie nicht mehr bestehende heilklimatische Kurorte im Sinne der heute gültigen rechtlichen Grundlage für die Anerkennung als heilklimatische Kurort im Bundesland Salzburg, dem Salzburger Heilvorkommen- und Kurortegesetz 1997, StF: LGBl Nr 101/1997 (WV) i.d.g.F..[1]

Quelle

Einzelnachweise

Ehemalige Kurorte, Kurbäder und Heilquellen im Land Salzburg