Konrad Eckschlager

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Konrad Eckschlager (* 5. Mai 1920; † 9. Februar 2002) war ein Motorradrennfahrer, der in der Nachkriegszeit zahlreiche Rennen in Salzburg bestritt.

1950 Auto- und Motorrad-Straßen-Rennen Salzburg-Liefering: Konrad Eckschlager auf BMW 750, Sieger im 3. Rennen (Klasse bis 500 cm³ und darüber, Motorräder mit Beiwagen)

Leben

Nach seiner aktiven Rennfahrerzeit war Eckschlager langjähriger Mitarbeiter der Firma Mercedes Benz Georg Pappas Automobil AG. Bei vielen Motorrad-Weltmeisterschaftsläufen auf dem Salzburgring war er Fahrerlager-Chef und war Träger des Goldenen Sportehrenzeichens des Landes Salzburg.

Rennergebnisse

3. in der Sportklasse D über 350 cm³ auf BMW in einer Zeit von 4:21,4 min. zeitgleich mit Alois Plattner aus Bludenz
4. Mai: Speedway Meeting auf der Trabrennbahn in Salzburg-Parsch
im 10. Rennen, Clubrennen des SAMTC wurde er Zweiter
15. August: Pötschen-Bergrennen (oberösterreichisches inneres Salzkammergut):
3. in der Klasse für Motorräder mit Beiwagen bis 600 cm³, Gruppe der Lizenzfahrer (von vier Teilnehmern), auf BMW
4. in der Klasse für Motorräder mit Beiwagen bis 1 000 cm³, Gruppe der Lizenzfahrer (von vier Teilnehmern), auf BMW
28. August: Stadtrennen Bad Reichenhall, Ergebnis nicht bekannt
28. September: 13. Ries-Rennen bei Graz
9. in der Klasse bis 600 cm³ auf BMW 500 in 3:42,8 min.
9. in der Klasse über 600 cm³ auf BMW 500 in 3:40,8 min.
Am 22. Februar 1948 nahm Eckschlager als Fahrer mit seiner Beiwagenmaschine bei einem Skijöring auf der Itzlinger Trabrennbahn in Salzburg teil. Skifahrer war Helmut Krackowizer. Die beiden gewannen in der Klasse Beiwagen.[1]
9. Mai: 2. Int. Straßenrundrennen Rankweil, Vorarlberg
Sieger in der Klasse Motorräder mit Beiwagen bis 1 000 cm³ auf BMW 600, 34:15,6 min., Beifahrer Karl Stoiber
15. August: 4. Motorrad-Straßenrennen in Lustenau, Vorarlberg
3. im 5. Rennen Klasse F/C bis 1 000 cm³ Beiwagen mit Peter Friedhuber (Beiwagen), 31:19 min.
11. September: Straßenrundrennen in Lustenau, Vorarlberg
Dritter in der Klasse Beiwagen bis 1 000 cm³, eine Runde zurück[2]
16. Oktober: Straßenrennen in Linz-Urfahr (85 Rennfahrer, rund 20 000 Zuschauer): 2. in der Beiwagenklasse (07:04 min., fünf Runden) hinter Georg Mach.[3]
19. September: Ries-Bergrennen in Graz vor 40 000 Zuschauern, Distanz 5,05 km:
Zweiter in der Beiwagenklasse auf BMW in einer Zeit von 03:36 min. hinter Beer/Zingele (Feldkirch, Norton, 03:11 min. = 95,33 km/h) und vor Ehepaar Ferstl (BMW, 03:46 min.)
11. Juni: Großer Preis von Österreich in Feldkirch - Rankweil, Vorarlberg
5. in der Klasse Beiwagen bis 1 000 cm³ 20 Runden à 4,7 km, mmit Peter Friedhuber, zwei Runden zurück
22. Oktober: Auto- und Motorrad-Straßen-Rennen Salzburg-Liefering
Sieger in der Beiwagenklasse bis 600 cm³
4. Februar: Motorrad-Skijöring auf dem Zeller See
Sieger in der Beiwagenklasse
2. in der Klasse 250 cm³
8. April: Motorradstraßenrennen Stockerau, Niederösterreich
Sieger in der Beiwagenklasse bis 1 000 cm³ auf BMW 750 in einer Zeit von 49:53 min. = 80,0 km/h, Eckschlager fuhr auch die schnellste Runde im Rennen mit einer Zeit von 3:12,0 min = 84,3 km/h
Motorrad-Skijöring auf der Trabrennbahn in Salzburg-Parsch bei Schneesturm
2. in der Klasse bis 250 cm³
3. August: Rundstreckenrennen in Innsbruck
5. im zweiten Rennen, Klasse 250 cm³ auf BMW in 15:21,8 min, bei diesem Rennen fährt der Salzburger Paul Schwarz auf Triumph die schnellste Runde mit 1:29,4 = 71,796 km/h
6. im vierten Rennen, Klasse 350 cm³ auf BMW in 17:50,5
1. Mai Rennen war sein letztes Rennen als Motorradrennfahrer
19. Juni: Alpenbergpreis Berchtesgaden auf DKW-Junior

Quellen

Einzelnachweise

  1. ANNO, Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 23. Februar 1948, Seite 4
  2. ANNO, Vorarlberger Nachrichten, Ausgabe vom 12. September 1949, Seite 5 und ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 14. September 1949, Seite 3
  3. ANNO, Neue Zeit, Ausgabe vom 17. Oktober 1949,: 12. September: Autobahnrennen Salzburg-Liefering
    Dritte in der Beiwagenklasse auf BMW hinter Ida und Franz Ferstl (BMW) und Häusle/Vinatzer (Dornbirn, Zündapp) Seite 6