Köstendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Köstendorf''' ist eine Ortsgemeinde im nördlichen [[Flachgau]].  
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Die Gemeinde Köstendorf liegt 23 km nördlich der Landeshauptstadt [[Salzburg]] im [[Salzburger Alpenvorland]].
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Die Gemeinde Köstendorf liegt 23 km nördlich der Landeshauptstadt [[Salzburg]] im [[Salzburger Alpenvorland]] an der Grenze zum [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Innviertel]]. Sie ist von einer sanft-hügelige Landschaft umgebeben und hat einen schmalen Zugang zum [[Wallersee]] im Bereich des [[Wenger Moor]].  
 
 
Sie ist eingebettet in die sanft hügelige Landschaft des [[Salzburger Seenland]], zwischen den [[Trumer Seen]] und dem [[Irrsee]] und verfügt über einen schmalen Zugang zum [[Wallersee]].  
 
 
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Die Gemeinde besteht aus den beiden [[Katastralgemeinde]]n  Köstendorf und [[Tödtleinsdorf]]. Weiters unterteilt sich Köstendorf in  folgende Ortschaften: Enharting (60), Gramling (30), Helming (229), Hilgertsheim (109), Köstendorf (1&nbsp;007), Kleinköstendorf (335), [[Spanswag]] (303), Tödtleinsdorf (151), Tannham (69) und [[Weng (Köstendorf)|Weng]] (160)
 
 
* Enharting 60
 
* Gramling 30
 
* Helming 229
 
* Hilgertsheim 109
 
* Köstendorf 1&nbsp;007
 
* Kleinköstendorf 335
 
* [[Spanswag]] 303
 
* Tödtleinsdorf 151
 
* Tannham 69
 
* [[Weng]] 160
 
  
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Im März [[1938]], beim [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich, wurde  die Gemeinde von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Verwaltungsbehörden aufgelöst und der Gemeinde [[Neumarkt am Wallersee]] eingegliedert. Der  westliche Teil ab Fischachmühlen, kam zu [[Schleedorf]].  
 
Im März [[1938]], beim [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich, wurde  die Gemeinde von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Verwaltungsbehörden aufgelöst und der Gemeinde [[Neumarkt am Wallersee]] eingegliedert. Der  westliche Teil ab Fischachmühlen, kam zu [[Schleedorf]].  
Erst am [[4. April]] [[1950]] gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Gemeindebürger,  die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften vom früheren Gemeindegebiet verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, mussten  [[Pfongau]], Lengroid, [[Sommerholz]], Wertheim, [[Sighartstein]],  Neufahrn, Schalkham, Thalham, Wertheim und Maierhof zurückgelassen  werden.
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Erst am [[4. April]] [[1950]] gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Gemeindebürger,  die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften vom früheren Gemeindegebiet verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, mussten  [[Pfongau]], [[Lengroid]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Sighartstein]],  [[Neufahrn]], [[Schalkham]], [[Thalham]], [[Wertheim]] und [[Maierhof (Neumarkt am Wallersee)]] zurückgelassen  werden.
 
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* [[Enharting]]
 
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::In diesem Weiler im Nordosten der Gemeinde kultivierte der Bauer Roland Maislinger mit seinem Weggefährten Christof Prossinger das einst stark bewaldete Gebiet für die Landwirtschaft. Die beiden ersten dort erbauten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind heute aufgrund ihres Alters und ihrer einfachen Bauweise eine gern besuchte Sehenswürdigkeit.
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:In diesem Weiler im Nordosten der Gemeinde kultivierte der Bauer Roland Maislinger mit seinem Weggefährten Christof Prossinger das einst stark bewaldete Gebiet für die Landwirtschaft. Die beiden ersten dort erbauten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind heute aufgrund ihres Alters und ihrer einfachen Bauweise eine gern besuchte Sehenswürdigkeit.
 
* [[Heimatmuseum Kohbauernhaus]]
 
* [[Heimatmuseum Kohbauernhaus]]
::Das Heimatmuseum zeigt alte Kulturgüter aus der Gemeinde und bietet Dichterlesungen und Diskussionsrunden. Fallweise werden auch Sonderausstellungen geboten.  
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:Das Heimatmuseum zeigt alte Kulturgüter aus der Gemeinde und bietet Dichterlesungen und Diskussionsrunden. Fallweise werden auch Sonderausstellungen geboten.  
* [[Tiefsteinklamm]]
 
:: Die durch den Tiefsteinbach gespeiste Klamm liegt an der Gemeindegrenze zu [[Schleedorf]]
 
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Mit dem [[Freizeitcenter Köstendorf]] verfügt die Gemeinde über eine moderne  und attraktive Freizeitanlage, in der Tennis, Squash und vielen  Fitness-Programme angeboten werden.  
 
Mit dem [[Freizeitcenter Köstendorf]] verfügt die Gemeinde über eine moderne  und attraktive Freizeitanlage, in der Tennis, Squash und vielen  Fitness-Programme angeboten werden.  
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* [[Freiwillige Feuerwehr Köstendorf]]
 
* [[Gospelchor Köstendorf]]
 
* [[JVP Köstendorf]]
 
* [[Kameradschaft Köstendorf, Obmann Rieder Alfred]]
 
* [[Kaufmannschaft Köstendorf]]
 
* [[Landjugend Köstendorf]]
 
* [[Prangerstutzenschützen Köstendorf]]
 
* [[Salzburg Gorillaz]]
 
* [[Trachtenmusikkapelle Köstendorf]]
 
* [[Jugendorchester Köstendorf]]
 
* [[USV Köstendorf]] (Union Sportverein)
 
* [[Wenger Jugend]]
 
* Salzburger Bildungswerk in Köstendorf
 
 
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* [[Franz Braumann]] (* 2. Dezember 1910 in Huttich, Gemeinde Seekirchen am Wallersee), Schriftsteller und Ehrenbürger der Gemeinde
 
* [[Franz Braumann]] (* 2. Dezember 1910 in Huttich, Gemeinde Seekirchen am Wallersee), Schriftsteller und Ehrenbürger der Gemeinde
 
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Datei:Weng im Winter.jpg|Ortschaft Weng, Gemeinde Köstendorf, im März 2009
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Datei:Kirche in Tödtleinsdorf.jpg|Kirche in Tödtleinsdorf, dahinter ist das Gasthaus Fink sichtbar
 
Datei:Tödtleinsdorf-Ausblick zum Wallersee.jpg|Blick von Tödtleinsdorf zum [[Wallersee]], Panoramabild
 
Datei:Blick auf Weng.jpg|Blick von Tödtleinsdorf nach Weng
 
Datei:Wallersee im Winter mit Köstendorf und Tannberg.jpg|Wallersee im Winter mit Köstendorf und Tannberg
 
 
Datei:Hausinschrift in Köstendorf.JPG|Hausinschrift in Köstendorf
 
Datei:Hausinschrift in Köstendorf.JPG|Hausinschrift in Köstendorf
 
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* Statistik Austria
 
* Statistik Austria
 
* [[Friederike Zaisberger]], Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
 
* [[Friederike Zaisberger]], Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
* [http://www.koestendorf.at Offizielle Homepage der Gemeinde Köstendorf]
 
* [http://www.koestendorf.at Offizielle Homepage der Gemeinde Köstendorf]

Version vom 29. Dezember 2012, 14:44 Uhr

Ortsbild
Karte
Karte 5203.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Salzburg-Land (SL)
Fläche: 23,1 km²
Geografische Koordinaten: 47° 57' N, 13° 12' O
Höhe: 561 m ü. A.
Einwohner: 2.519 (Volkszählung 2011)
Postleitzahl(en): 5203
Vorwahl: 0 62 16
Gemeindekennziffer: 50 320
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5203 Köstendorf
Kirchenstraße 5
Offizielle Website: www.koestendorf.at
Politik
Bürgermeister: Josef Krois (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 19 Mitglieder:
13 ÖVP,
4 SPÖ,
2 FPÖ
Karte

Köstendorf ist eine Gemeinde im nördlichen Flachgau.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Köstendorf liegt 23 km nördlich der Landeshauptstadt Salzburg im Salzburger Alpenvorland an der Grenze zum oberösterreichischen Innviertel. Sie ist von einer sanft-hügelige Landschaft umgebeben und hat einen schmalen Zugang zum Wallersee im Bereich des Wenger Moor.

Orstgliederung

Die Gemeinde besteht aus den beiden Katastralgemeinden Köstendorf und Tödtleinsdorf. Weiters unterteilt sich Köstendorf in folgende Ortschaften: Enharting (60), Gramling (30), Helming (229), Hilgertsheim (109), Köstendorf (1 007), Kleinköstendorf (335), Spanswag (303), Tödtleinsdorf (151), Tannham (69) und Weng (160)

Anmerkung: In den Klammern wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Seekirchen am Wallersee, Mattsee, Straßwalchen, Neumarkt am Wallersee, Henndorf und im Nordosten die oberösterreichische Gemeinde Lochen im Innviertel.

Köstendorf-Panorama, westliche Ansicht aus Spanswag
Köstendorf in der Winterlandschaft, aus westlicher Ansicht

Geschichte

Die erste Erwähnung Köstendorfs stammt aus dem Jahr 784, allerdings noch unter dem Namen Chesindorf.

Im März 1938, beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, wurde die Gemeinde von den nationalsozialistischen Verwaltungsbehörden aufgelöst und der Gemeinde Neumarkt am Wallersee eingegliedert. Der westliche Teil ab Fischachmühlen, kam zu Schleedorf. Erst am 4. April 1950 gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Gemeindebürger, die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften vom früheren Gemeindegebiet verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, mussten Pfongau, Lengroid, Sommerholz, Wertheim, Sighartstein, Neufahrn, Schalkham, Thalham, Wertheim und Maierhof (Neumarkt am Wallersee) zurückgelassen werden.

Religion

Dekanatspfarrkirche Köstendorf "Zu unserer lieben Frau Geburt", Innenansicht

Die erste Kirche des Ortes dürfte bereits im 8. Jahrhundert entstanden sein. Die heutige Dekanatskirche "Zu unserer lieben Frau Geburt" stammt aus dem Jahr 1500. Sie besaß einen Hochaltar des Salzburger Bildhauers Jakob Gerold und war bis in das 18. Jahrhundert eine viel besuchte Wallfahrtskirche. Im selben Jahrhundert folgte eine Barockisierung der im Kern gotischen Kirche. Teile der Innenausstattung stammen u. a. von den bekannten Salzburger Bildhauern Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer.

Dechanthof mit Kirche

Die Filialkirche St. Johann am Berg wurde 1447 erstmals erwähnt. Die im Kern gotische und später barockisierte Kirche beherbergt drei barocke Altäre der Neumarkter Meister Matthias Wichlhamer und Josef Andrä Eisl.

Im Ortsteil Weng befindet sich die Filialkirche St. Leonhard in Weng. Wie die beiden anderen Kirchen des Ortes handelt es sich auch bei ihr um eine ursprünglich aus dem 8. Jahrhundert stammende gotische, später barockisierte Anlage. Der Altar von Simon Fries stammt aus dem Jahr 1689. Das Altarbild stellt den Kirchenpatron St. Leonhard dar, flankiert vom hl. Wolfgang und dem hl. Bartholomäus, der im Hochmittelalter hier Kirchenpatron war.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In diesem Weiler im Nordosten der Gemeinde kultivierte der Bauer Roland Maislinger mit seinem Weggefährten Christof Prossinger das einst stark bewaldete Gebiet für die Landwirtschaft. Die beiden ersten dort erbauten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind heute aufgrund ihres Alters und ihrer einfachen Bauweise eine gern besuchte Sehenswürdigkeit.
Das Heimatmuseum zeigt alte Kulturgüter aus der Gemeinde und bietet Dichterlesungen und Diskussionsrunden. Fallweise werden auch Sonderausstellungen geboten.

Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete

Die durch den Tiefsteinbach gespeiste Klamm liegt an der Gemeindegrenze zu Schleedorf.

Sport

Mit dem Freizeitcenter Köstendorf verfügt die Gemeinde über eine moderne und attraktive Freizeitanlage, in der Tennis, Squash und vielen Fitness-Programme angeboten werden.

Vereine

FIT Union Köstendorf, Lebendiges Köstendorf, Freiwillige Feuerwehr Köstendorf, Gospelchor Köstendorf, JVP Köstendorf, Kameradschaft Köstendorf, Obmann Rieder Alfred, Kaufmannschaft Köstendorf, Landjugend Köstendorf, Prangerstutzenschützen Köstendorf, Salzburg Gorillaz, Trachtenmusikkapelle Köstendorf, Jugendorchester Köstendorf, USV Köstendorf (Union Sportverein), Wenger Jugend, Salzburger Bildungswerk in Köstendorf;

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bahnhof Neumarkt Köstendorf

Die Gemeinde wird durch den im im Ortsteil Kleinköstendorf an der Gemeindegrenze zu Neumarkt am Wallersee gelegenen Bahnhof Neumarkt-Köstendorf an das Schienennetz der von Salzburg nach Wien führenden Westbahn angebunden.

Die Gemeinde liegt an der L 206, der Köstendorfer Landesstraße, die Steindorf mit Mattsee verbindet.

Ansässige Unternehmen

Politik

Wappen

Der rechte Teil des Wappens erinnert an den Tannberg, der zugleich das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt, sowie an die Herren von Tann, die bis in das 14. Jahrhundert Lehenbesitzer des Gerichts und Grundherren im Ort waren. Die linke Hälfte zeigt das Wappen der Herren von Puchheim, die im Mittelalter das Gebiet des Ortsteils Weng besaßen und sich zeitweise auch Herren von Weng nannten.

Beschreibung: „In einem gespaltenen Schild rechts innerhalb eines von Silber und Rot gestückten Bordes in Silber auf grünem Dreiberg eine grüne Tanne, links in Silber ein roter Balken“.

Die Verleihung des Wappens durch die Salzburger Landesregierung fand am 5. April 1951 statt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Bildergalerie

Quellen

  • Website der Gemeinde Köstendorf
  • Statistik Austria
  • Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3

Weblinks

Städte und Gemeinden im Flachgau
TennengauStadt SalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Flachgau im Land Salzburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Stadtgemeinden: Neumarkt am WallerseeOberndorf bei SalzburgSeekirchen am Wallersee
Marktgemeinden: EugendorfGrödigMattseeObertrum am SeeStraßwalchenThalgau
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