Leopoldskron-Moos: Unterschied zwischen den Versionen
Peter Krackowizer verschob die Seite Leopoldskron-Moos nach Gemeinde Leopoldskron-Moos und überschrieb dabei eine Weiterleitung Markierung: Neue Weiterleitung |
K Weiterleitung auf Gemeinde Leopoldskron-Moos entfernt Markierung: Weiterleitung entfernt |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
# | Die früher eigenständige Gemeinde '''Leopoldskron-Moos''' wurde [[1939]] in die Stadt [[Salzburg]] eingemeindet und bildet heute den [[Salzburger Stadtteil]] [[Leopoldskroner Moos]]. | ||
== Geschichte == | |||
Das weitum einzigartige doppelreihige Dorf ''Moos'' an der schnurgeraden [[Moosstraße]] begann sich nach Beginn der Entsumpfung des [[Leopoldskroner Moor]]es Mitte des [[18. Jahrhundert]]s zu entwickeln. Zur Entfaltung kam das Dorf dann in der ersten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s.<ref>siehe Quelle Seefeldner Seite 509</ref> | |||
Im Norden des Leopoldskroner Moores war an einem schon vorher bestehenden [[Leopoldskroner Weiher|Weiher]] von [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] von [[1736]] bis [[1740]] ein [[Schloss Leopoldskron|Schloss]] errichtet worden. Zu diesem Schloss gehörte als Grundeigentum auch das ''Wildmoos'' (das Leopoldskroner Moor, auch Moos), wodurch sich allmählich der neue Name ''Leopoldskron-Moos'' einbürgerte. | |||
[[1828]] gründete der Stadtphysikus Dr. Oberlechner mit dem Mittermoos-Bad, dem späteren "[[Marienbad]]" das erste Kurbad. Der bekannte Wundarzt Dr. [[Anton Fiebiger]] errichtete [[1841]] ein zweites Kurbad, das er nach dem bayrischen König "[[König Ludwigs-Bad]]" taufte. | |||
[[1858]] standen alle [[Moos (Leopoldskron)|Mooser]] Moorbadeanstalten unter der gemeinsamen Oberleitung des k. k. Bezirksarztes Dr. Sauter.<ref>[https://books.google.at/books?id=WKE8AAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=true ''Die Torfmoos-Bad- und Molkenkur-Anstalt Marienbad in Leopoldskron bei Salzburg''. Salzburg (Endl & Penker) 1858, S. 46]</ref> | |||
Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 30. September 1938 über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden."''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=86&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938]</ref> wurde die Gemeinde Leopoldskron-Moos zum [[1. Jänner]] [[1939]] in die Landeshauptstadt Salzburg [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|eingemeindet]]. | |||
=== Volksschule === | |||
:''Hauptartikel [[Volksschule Leopoldskron-Moos]]'' | |||
=== Wahlsprengel === | |||
[[1930]] gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19301108&query=%22Erich+K%C3%A4stner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8</ref> | |||
== Bürgermeister der Gemeinde Leopoldskron == | |||
: ''Hauptartikel [[Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Leopoldskron-Moos]]'' | |||
== Ehrenbürger der Gemeinde Leopoldskron-Moos == | |||
: ''Hauptartikel [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Leopoldskron-Moos]]'' | |||
== Töchter und Söhne der Gemeinde Leopoldskron-Moos == | |||
* [[Marie Mösner]] (* 1838; † 1884) Harfenistin | |||
* [[Georg Prodinger]] (* 1924; † 1944 im Zuchthaus Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim [ermordet]) war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]] | |||
== Quelle == | |||
* Salzburgwiki-Artikel | |||
== Einzelnachweise == | |||
<references/> | |||
{{Gemeinden nicht mehr bestehend}} | |||
[[Kategorie:Geschichte]] | |||
[[Kategorie:Geografie]] | |||
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Leopoldskroner Moos]] | |||
[[Kategorie:Leopoldskroner Moos]] | |||
[[Kategorie:Ort (historisch)]] | |||
[[Kategorie:Ort (Flachgau)]] | |||
[[Kategorie:Geschichte]] | |||
Version vom 1. September 2019, 17:08 Uhr
Die früher eigenständige Gemeinde Leopoldskron-Moos wurde 1939 in die Stadt Salzburg eingemeindet und bildet heute den Salzburger Stadtteil Leopoldskroner Moos.
Geschichte
Das weitum einzigartige doppelreihige Dorf Moos an der schnurgeraden Moosstraße begann sich nach Beginn der Entsumpfung des Leopoldskroner Moores Mitte des 18. Jahrhunderts zu entwickeln. Zur Entfaltung kam das Dorf dann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[1]
Im Norden des Leopoldskroner Moores war an einem schon vorher bestehenden Weiher von Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian von 1736 bis 1740 ein Schloss errichtet worden. Zu diesem Schloss gehörte als Grundeigentum auch das Wildmoos (das Leopoldskroner Moor, auch Moos), wodurch sich allmählich der neue Name Leopoldskron-Moos einbürgerte.
1828 gründete der Stadtphysikus Dr. Oberlechner mit dem Mittermoos-Bad, dem späteren "Marienbad" das erste Kurbad. Der bekannte Wundarzt Dr. Anton Fiebiger errichtete 1841 ein zweites Kurbad, das er nach dem bayrischen König "König Ludwigs-Bad" taufte.
1858 standen alle Mooser Moorbadeanstalten unter der gemeinsamen Oberleitung des k. k. Bezirksarztes Dr. Sauter.[2]
Mit der "Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 30. September 1938 über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden."[3] wurde die Gemeinde Leopoldskron-Moos zum 1. Jänner 1939 in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet.
Volksschule
- Hauptartikel Volksschule Leopoldskron-Moos
Wahlsprengel
1930 gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal[4]
Bürgermeister der Gemeinde Leopoldskron
Ehrenbürger der Gemeinde Leopoldskron-Moos
Töchter und Söhne der Gemeinde Leopoldskron-Moos
- Marie Mösner (* 1838; † 1884) Harfenistin
- Georg Prodinger (* 1924; † 1944 im Zuchthaus Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim [ermordet]) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg
Quelle
- Salzburgwiki-Artikel
Einzelnachweise
- ↑ siehe Quelle Seefeldner Seite 509
- ↑ Die Torfmoos-Bad- und Molkenkur-Anstalt Marienbad in Leopoldskron bei Salzburg. Salzburg (Endl & Penker) 1858, S. 46
- ↑ Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8