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[[Datei:Paracelus_Josef_Thorak.jpg|thumb|[[Paracelsus-Denkmal]] im [[Kurgarten|Salzburger Kurgarten]].]]  
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[[File:Paracelsus.jpg|thumb|Portrait, von Quentin Matsys]]
[[Bild:Paracelsus-Grabmedaillon.jpg|thumb|Paracelsus, Bildmedaillon am [[Paracelsus-Grab|Grabmal]] ([[Leo von Moos]], 1941) auf dem [[Sebastiansfriedhof]].]]
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'''Theophrast von Hohenheim''', genannt Paracelsus, eigentlich Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim (* [[11. November]] [[1493]] in Einsiedeln, Kanton Schwyz, [[Schweiz]]; † [[24. September]] [[1541]] in der [[Stadt Salzburg]]), war Arzt, Alchemist, Mystiker und Philosoph.
[[Bild:Paracelsus.jpg|thumb|Gedenktafel für Paracelsus in der [[Kaigasse]].]]
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[[Bild: Paracelsus-Statue_vor_dem_SMCA.jpg|thumb|Paracelsus-Statue im Hof der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]].]]
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'''Theophrast von Hohenheim''', genannt ''Paracelsus'', eigentlich ''Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim'' (* [[11. November]] [[1493]] in Einsiedeln, Kanton Schwyz, [[Schweiz]]; † [[24. September]] [[1541]] in der [[Stadt Salzburg]]), war Arzt, Alchemist, Mystiker und Philosoph.
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== Leben ==
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Paracelsus wurde als Sohn des Arztes, Naturforschers und Alchimisten Wilhelm Bombast von Hohenheim geboren. Im Alter von 16 Jahren begann Paracelsus an der Universität in Basel Medizin zu studieren. In diese Zeit fallen zwölf Wanderjahre des jungen Theophrastus. Nach Erlangung der Doktorwürde war Paracelsus von [[1524]] bis [[1525]] als Arzt in [[Altstadt|Salzburg]] tätig, von [[1526]] bis [[1527]] in Straßburg ([[Elsass]]) und von [[1527]] bis [[1528]] Stadtarzt und Professor in Basel.
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== Leben ==
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Die meiste Zeit seines Lebens jedoch zog er als Wander- bzw. [[Wundarzt]] durch ganz Europa. Paracelsus strebte eine grundlegende medizinische Reform an und bekämpfte in seinen Veröffentlichungen die Schulmedizin. Er verfasste Untersuchungen zu Syphilis, Pest und den Berufskrankheiten der Berg- und Hüttenarbeiter. Weitere Werke galten der Chirurgie, der Wundbehandlung und den [[Heilquelle]]n sowie einer allgemeinen Lehre von den Krankheitsursachen.
Paracelsus wurde als Sohn des Arztes, Naturforschers und Alchimisten Wilhelm Bombast von Hohenheim geboren. Im Alter von 16 Jahren begann Paracelsus an der Universität zu Basel Medizin zu studieren. In diese Zeit fallen zwölf Wanderjahre des jungen Theophrastus. Nach Erlangung der Doktorwürde war Paracelsus von [[1524]] bis [[1525]] als Arzt in [[Altstadt|Salzburg]] tätig, von [[1526]] bis [[1527]] in Straßburg (Elsass, heute Alsace, [[Frankreich]]) und von [[1527]] bis [[1528]] Stadtarzt und Professor in Basel.
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Die meiste Zeit seines Lebens jedoch zog er als Wander- bzw. [[Frühgeschichte des Salzburger Medizinalwesens#Die Wundärzte|Wundarzt]] durch ganz Europa. Paracelsus strebte eine grundlegende medizinische Reform an und bekämpfte in seinen Veröffentlichungen die Schulmedizin. Er verfasste Untersuchungen zu Syphilis, Pest und den Berufskrankheiten der Berg- und Hüttenarbeiter. Weitere Werke galten der Chirurgie, der Wundbehandlung und den Heilquellen sowie einer allgemeinen Lehre von den Krankheitsursachen.
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[[Bild:Paracelsus-Grabmedaillon.jpg|thumb|Paracelsus, Bildmedaillon am [[Paracelsus-Grab|Grabmal]] ([[Leo von Moos]], 1941) auf dem [[Sebastiansfriedhof]].]]
    
=== Chronologie ===
 
=== Chronologie ===
[[1493]]: Geburt als Sohn einer Leibeigenen und eines illegitimen Sprosses der Bombaste von Hohenheim in Einsiedeln (Schweiz);
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* 1493: Geburt als Sohn einer Leibeigenen und eines illegitimen Sprosses der Bombaste von Hohenheim in Einsiedeln (Schweiz);
 
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* [[1502]]: Übersiedlung nach Villach ([[Kärnten]]), wo sich sein Vater Wilhelm als Arzt niederließ. Privatunterricht bei bekannten Theologen und Kirchenfürsten wie den Bischöfen von [[Bistum Seckau|Seckau]], [[Bistum Lavant|Lavant]] und [[Bistum Gurk|Gurk]];
[[1502]]: Übersiedlung nach Villach ([[Kärnten]]), wo sich sein Vater Wilhelm als Arzt niederließ. Privatunterricht bei bekannten Theologen und Kirchenfürsten wie den Bischöfen von [[Seckau]], [[Lavant]] und [[Gurk]];
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* [[1516]]–[[1524]]: Wanderjahre, Studium in Ferrara in Oberitalien, Doktor beider Arzneien, Feldarzt, angeblich Reisen von [[Spanien]] bis [[Russland]] und von [[Schweden]] bis [[Kroatien]];
 
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* Um [[1523]]: Aufenthalt in den Bergbaugebieten von Schwaz in [[Tirol]], [[Gastein]] und [[Rauris]];
[[1516]]–[[1524]]: Wanderjahre, Studium in Ferrara ([[Italien]]), Doktor beider Arzneien, Feldarzt, angeblich Reisen von [[Spanien]] bis [[Russland]] und von [[Schweden]] bis [[Kroatien]];
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* [[1524]]–[[1525]]: Erster Salzburg-Aufenthalt, er wohnt im Haus [[Pfeifergasse 1]], verlässt Salzburg wegen des [[Salzburger Bauernaufstände|Bauernkriegs]];
 
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* [[1526]]: Bürgerrecht der Stadt Strassburg im Elsass;
Um [[1523]]: Aufenthalt in den Bergbaugebieten von Schwaz in [[Tirol]], [[Gastein]] und [[Rauris]];
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* [[1527]]: Stadtarzt und Universitätslehrer in Basel; nach Streit mit Kollegen, Studenten und dem Magistrat ist er auf Flucht; Aufenthalte in Colmar (Elsass), Esslingen (Schwaben) und Nürnberg ([[Bayern#Franken|Franken]]); medizinische Schriften;
 
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[[1529]]: Nennt sich erstmals "Paracelsus" und verfasst eine Schrift über Syphilis;
[[1524]]–[[1525]]: Erster [[Altstadt|Salzburg]]-Aufenthalt, er wohnt im Haus [[Pfeifergasse]] 1, verlässt Salzburg wegen des [[Salzburger Bauernaufstände|Bauernkrieg]]s;
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* [[1530]]: Beendet sein Werk ''Paragranum'' über die vier Säulen der Heilkunst (Philosophie, Astronomie [eigentlich: Astrologie], Alchemie [Arzneikunde] und Tugend) in Beratzhausen bei Regensburg (Deutschland);
 
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* [[1531]]–[[1533]]: St. Gallen ([[Schweiz]])
[[1526]]: Bürgerrecht der Stadt Strassburg im Elsass;
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* [[1534]]–[[1535]]: Wanderschaft durch Tirol, das Allgäu und die Ostschweiz;
 
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* [[1536]]: Veröffentlichung "Große Wundartzney" in [[Augsburg]] ([[Herzogtum Bayern]]); anschließend Reise über [[München]], Eferding nach Mährisch Kromau (Moravský Krumlov, heute [[Tschechien]]);
[[1527]]: Stadtarzt und Universitätslehrer in Basel; nach Streit mit Kollegen, Studenten und dem Magistrat Flucht; Aufenthalte in Colmar (Elsass), Esslingen (Schwaben) und Nürnberg ([[Bayern#Franken|Franken]]); medizinische Schriften;
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* [[1536]]–[[1537]]: Anstellung am Hof des böhmischen Marschall Johann von Leipnik;  Veröffentlichung der ''Astronomia magna''; Reise über Pressburg und [[Wien]] nach Villach;
 
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* [[1538]]–[[1540]]: Aufenthalt in [[Kärnten]]
[[1529]]: Nennt sich erstmals Paracelsus und verfasst eine Schrift über Syphilis;
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[[1530]]: Beendet sein Werk ''Paragranum'' über die vier Säulen der Heilkunst (Philosophie, Astronomie [eigentlich: Astrologie], Alchemie [Arzneikunde] und Tugend) in Beratzhausen bei Regensburg (Deutschland);
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[[1531]]–[[1533]]: St. Gallen (Schweiz)
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[[1534]]–[[1535]]: Wanderschaft durch Tirol, das Allgäu und die Ostschweiz;
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[[1536]]: Veröffentlichung ''Große Wundartzney'' in Augsburg ([[Herzogtum Bayern]]); anschließend Reise über [[München]], Eferding nach Mährisch Kromau (Moravský Krumlov, heute [[Tschechien]]);
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[[1536]]–[[1537]]: Anstellung am Hof des böhmischen Marschall Johann von Leipnik;  Veröffentlichung der ''Astronomia magna''; Reise über Pressburg und [[Wien]] nach Villach;
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[[1538]]–[[1540]]: Aufenthalt in Kärnten
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Sein letztes Lebensjahr verbrachte Paracelsus in wieder in der Stadt Salzburg, wo er im Haus [[Platzl]] [[Platzl Nr. 3|Nr. 3]] wohnte. Wann genau Paracelsus aus Kärnten nach Salzburg gezogen ist, bleibt offen. Am [[15. April]] [[1541]] war er jedenfalls am [[Wolfgangsee]]. Und am [[21. September]] diktierte er in Salzburg vor Zeugen sein Testament. Drei Tage später, am 24. September 1541 ist er gestorben. Die Todesursache lässt sich nicht mehr sicher feststellen. Die Knochen weisen einen erhöhten Quecksilbergehalt auf, eine tödliche Vergiftung lässt sich aber daraus nicht zwingend ableiten. Weiter zeigt der Schädel die Spuren eines "Bezold-Abszesses"; ob der aber zum Tod geführt hat oder eine frühere, abgeheilte Krankheit bezeugt, ist nicht zu entscheiden. In keiner Weise erhärten lassen sich Berichte, dass Paracelsus gewaltsam zu Tode gekommen sei  
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Sein letztes Lebensjahr verbrachte Paracelsus wieder in der Stadt Salzburg, wo er im Haus [[Platzl Nr. 3]] wohnte. Wann genau Paracelsus aus Kärnten nach Salzburg gezogen ist, bleibt offen. Am [[15. April]] [[1541]] war er jedenfalls am [[Wolfgangsee]]. Und am [[21. September]] diktierte er in Salzburg vor Zeugen sein Testament. Drei Tage später, am 24. September 1541, ist er gestorben. Die Todesursache lässt sich nicht mehr sicher feststellen. Die Knochen weisen einen erhöhten Quecksilbergehalt auf, eine tödliche Vergiftung lässt sich aber daraus nicht zwingend ableiten. Weiter zeigt der Schädel die Spuren eines "Bezold-Abszesses"; ob der aber zum Tod geführt hat oder eine frühere, abgeheilte Krankheit bezeugt, ist nicht zu entscheiden. In keiner Weise erhärten lassen sich Berichte, dass Paracelsus gewaltsam zu Tode gekommen sei.
    
Seinem Wunsch entsprechend wurde Paracelsus  auf dem [[Sebastiansfriedhof]] bestattet, die Grabplatte stiftete sein Testamentsvollstrecker Sebastian Setznagel; [[1752]] wurden die Gebeine in ein [[Paracelsus-Grab|Grabdenkmal]] mit der ursprünglichen Grabplatte in der Vorhalle der Kirche umgebettet.  
 
Seinem Wunsch entsprechend wurde Paracelsus  auf dem [[Sebastiansfriedhof]] bestattet, die Grabplatte stiftete sein Testamentsvollstrecker Sebastian Setznagel; [[1752]] wurden die Gebeine in ein [[Paracelsus-Grab|Grabdenkmal]] mit der ursprünglichen Grabplatte in der Vorhalle der Kirche umgebettet.  
    
== Leistungen ==
 
== Leistungen ==
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[[Bild: Paracelsus-Statue_vor_dem_SMCA.jpg|thumb|Paracelsus-Statue im Hof der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]].]]
 
=== Philosophie ===
 
=== Philosophie ===
 
Philosophie war für Paracelsus nicht irgendein abstraktes Gedankengebäude, sondern der "Schlüssel zur Erkenntnis der Wahrheit". Zur Wahrheit gehörten für Paracelsus die göttliche Berufung des Arztes und die Nächstenliebe. Obwohl er sich zum Teil von Zeitgenossen inspirieren ließ, entwickelte er doch eigenständiges philosophisches Gedankengut. Seine Philosophie beeinflusste in der Folge Giordano Bruno und Jakob Böhme, Benedict Spinoza und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling sowie [[Johann Wolfgang von Goethe]].
 
Philosophie war für Paracelsus nicht irgendein abstraktes Gedankengebäude, sondern der "Schlüssel zur Erkenntnis der Wahrheit". Zur Wahrheit gehörten für Paracelsus die göttliche Berufung des Arztes und die Nächstenliebe. Obwohl er sich zum Teil von Zeitgenossen inspirieren ließ, entwickelte er doch eigenständiges philosophisches Gedankengut. Seine Philosophie beeinflusste in der Folge Giordano Bruno und Jakob Böhme, Benedict Spinoza und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling sowie [[Johann Wolfgang von Goethe]].
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Als Arzt agierte Paracelsus nicht gegen die Symptome eines kranken Menschen und einer kranken Gesellschaft, sondern nahm sich des Kranken an. Dem Hohenheimer ging es dabei um die Heilung, die er beim Individuum wie bei der menschlichen Gesellschaft in der Rückführung in göttliche Harmonie und Ordnung sah. Der Arzt Paracelsus fasste die Heilung von Krankheiten als göttlichen Auftrag auf und setzte damit ethische Maßstäbe im Bereich der Medizin.
 
Als Arzt agierte Paracelsus nicht gegen die Symptome eines kranken Menschen und einer kranken Gesellschaft, sondern nahm sich des Kranken an. Dem Hohenheimer ging es dabei um die Heilung, die er beim Individuum wie bei der menschlichen Gesellschaft in der Rückführung in göttliche Harmonie und Ordnung sah. Der Arzt Paracelsus fasste die Heilung von Krankheiten als göttlichen Auftrag auf und setzte damit ethische Maßstäbe im Bereich der Medizin.
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== Straßennamen ==
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== Namenspatron ==
Nach Paracelsus ist in Salzburg-[[Schallmoos]] die [[Paracelsusstraße]] benannt. <br/>
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Als Pionier der modernen Heilkunde und organischen Chemie wurde Paracelsus Namenspatron der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|Privaten Medizinischen Universität]] in Salzburg, die im September [[2003]] ihren Lehrbetrieb aufnahm.
Paracelsusstraßen gibt es auch in [[Bad Gastein]], [[Oberndorf]], [[Plainfeld]] und [[Zell am See]].
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== Namenspatron ==
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Als Pionier der modernen Heilkunde und organischen Chemie wurde Paracelsus Namenspatron der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|Privaten Medizinischen Universität]] in Salzburg, die im September [[2003]] ihren Lehrbetrieb aufnahm. <br/>
   
Seit [[1951]] widmet sich auch die [[Internationale Paracelsus-Gesellschaft]] der Erforschung seines Wirkens.
 
Seit [[1951]] widmet sich auch die [[Internationale Paracelsus-Gesellschaft]] der Erforschung seines Wirkens.
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== Ausstellung ==
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== Ausstellungen ==
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Anlässlich einer Neugestaltung des [[Festungsmuseum]]s wurde die Ausstellung "Paracelsus und Salzburg" gezeigt.
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Seit [[1. Juni]] [[2007]] wurde im Rahmen der Ausstellungsreihe "Salzburg persönlich" im [[Salzburg Museum]] in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] ein umfassendes Portrait zur Person des Paracelsus gezeigt.
 
Seit [[1. Juni]] [[2007]] wurde im Rahmen der Ausstellungsreihe "Salzburg persönlich" im [[Salzburg Museum]] in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] ein umfassendes Portrait zur Person des Paracelsus gezeigt.
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== Erinnerungen ==
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;Straßennamen
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Nach Paracelsus ist in Salzburg-[[Schallmoos]] die [[Paracelsusstraße]] benannt. Paracelsusstraßen gibt es auch in [[Bad Gastein]], [[Oberndorf bei Salzburg]], [[Plainfeld]] und [[Zell am See]].
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Die [[Stadtgemeinde Salzburg]] vergibt den [[Paracelsus-Ring der Stadt Salzburg]].
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[[Datei:Paracelus_Josef_Thorak.jpg|thumb|[[Paracelsus-Denkmal]] im [[Kurgarten|Salzburger Kurgarten]].]]
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Am Haus Pfeiffergasse 1 und  am Haus Platzl 3, in dem er verstarb, erinnern Gedenktafeln an Paracelsus.
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Im Salzburger [[Kurgarten]] steht ein [[Paracelsus-Denkmal]].
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Weitere Namensbenennungen in Salzburg sind das [[Paracelsusbad]] und die  [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]]
    
== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
Salzburger Beiträge der Internationalen Paracelsus Gesellschaft, eine Auswahl:
 
Salzburger Beiträge der Internationalen Paracelsus Gesellschaft, eine Auswahl:
* Otto Zekert: ''Paracelsus in seiner Zeit''. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 1960, Folge 1.
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* Zekert, Otto: ''Paracelsus in seiner Zeit''. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 1960, Folge 1.
* Karl Greiner: ''Paracelsus im Lande seiner Väter''. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 1961, Folge 2.
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* Greiner, Karl: ''Paracelsus im Lande seiner Väter''. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 1961, Folge 2.
* Karl Heinz Weimann: ''Paracelsus und der Baseler Thomas-Morus-Kreis''. / Auswahlbibliographie der neueren Paracelsusliteratur. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 1961, Folge 3.
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* Weimann, Karl Heinz: ''Paracelsus und der Baseler Thomas-Morus-Kreis''. / Auswahlbibliographie der neueren Paracelsusliteratur. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 1961, Folge 3.
* Kurt Goldammer: ''Paracelsus, Humanisten und Humanismus''. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 1964, Folge 4.
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* [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt ]]: ''Paracelsus, Humanisten und Humanismus''. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 1964, Folge 4.
* Lucien Braun: ''Paracelsus und die Philosophiegeschichte''. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 1965, Folge 5.
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* Braun, Lucien: ''Paracelsus und die Philosophiegeschichte''. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 1965, Folge 5.
* ''Gesundheit und Krankheit bei Paracelsus'' - Vorträge 2000. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 2001, Folge 34.
+
* ''Gesundheit und Krankheit bei Paracelsus'' - Vorträge 2000. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 2001, Folge 34.
* ''Nachlese zum 50. Paracelsustag 2001''. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 2002, Folge 35.
+
* ''Nachlese zum 50. Paracelsustag 2001''. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 2002, Folge 35.
* ''Paracelsus und die Tiere'' - 51. Paracelsustag 2002. Internationale Paracelsusgesellschaft, Salzburg, 2003, Folge 36.
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* ''Paracelsus und die Tiere'' - 51. Paracelsustag 2002. Internationale Paracelsus-Gesellschaft, Salzburg, 2003, Folge 36.
 
* [[Carl Aberle]],
 
* [[Carl Aberle]],
 
** ''Theophrastus Paracelsus und dessen Überreste in Salzburg'', in: [[MGSLK]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18780003&zoom=2&seite=00000188 18, 1878, S.&nbsp;188-247]
 
** ''Theophrastus Paracelsus und dessen Überreste in Salzburg'', in: [[MGSLK]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18780003&zoom=2&seite=00000188 18, 1878, S.&nbsp;188-247]
 
** ''[[Paracelsus-Grab|Grabdenkmal]], Schädel und Abbildungen des Theophrastus Paracelsus'', in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18870003&zoom=2&seite=00000001 MGSLK 27, 1887, S.&nbsp;1-74;][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18880003&zoom=2&seite=00000269 MGSLK 28, 1888, S.&nbsp;269-356;][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18910003&zoom=2&seite=00000001 MGSLK 31, 1891, S.&nbsp;1-224]
 
** ''[[Paracelsus-Grab|Grabdenkmal]], Schädel und Abbildungen des Theophrastus Paracelsus'', in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18870003&zoom=2&seite=00000001 MGSLK 27, 1887, S.&nbsp;1-74;][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18880003&zoom=2&seite=00000269 MGSLK 28, 1888, S.&nbsp;269-356;][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18910003&zoom=2&seite=00000001 MGSLK 31, 1891, S.&nbsp;1-224]
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== Weblinks ==
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== Bilder ==
*[http://www.paracelsusgesellschaft.at/ueber_paracelsus.htm Internationale Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg]
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{{Bildkat}}
*[http://www.bombastus-ges.de/index.htm Deutsche Bombastus-Gesellschaft e.V.]
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*[http://www.philosophenlexikon.de/paracels.htm Deutsches Philosophenlexikon]
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Homepage der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg
 
* Homepage der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg
* Homepage der Deutschen Bombastus-Gesellschaft e.V.
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* [https://www.bombastus-ges.de/index.htm Deutsche Bombastus-Gesellschaft e.V.]
* Philosophenlexikon online, Stichwort Paracelsus
+
* [http://www.philosophenlexikon.de/paracelsus/ Deutsches Philosophenlexikon],
 
* Meyers großes Taschenlexikon, Bd. 16, S. 262, Kategorie Paracelsus, BI-Taschenbuchverlag, [[Mannheim]], Leipzig, Wien, Zürich, 1995.
 
* Meyers großes Taschenlexikon, Bd. 16, S. 262, Kategorie Paracelsus, BI-Taschenbuchverlag, [[Mannheim]], Leipzig, Wien, Zürich, 1995.
* wikipedia-de-Artikel Paracelsus
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* {{wikipedia-de}}
 
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==Einzelnachweise==
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<references/>
      
[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]
 
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[[Kategorie:Person (Medizin)]]
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Philosoph]]
 
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[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Schweiz]]
 
[[Kategorie:Schweiz]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
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[[Kategorie:Geboren 1493]]
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[[Kategorie:Gestorben 1541]]