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[[Datei:Josef-Michael Schramm Verdienstzeichen 2013.jpg|thumb|11. September 2013: [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] (links) bei der Verleihung des Große [[Verdienstzeichen]]s des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] an Univ.-[[Professor|Prof]]. Josef-Michael Schramm (Bildmitte mit Familie). Rechts Prof. [[Hofrat]] Dr. [[Josef Schöchl]].]] | [[Datei:Josef-Michael Schramm Verdienstzeichen 2013.jpg|thumb|11. September 2013: [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] (links) bei der Verleihung des Große [[Verdienstzeichen]]s des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] an Univ.-[[Professor|Prof]]. Josef-Michael Schramm (Bildmitte mit Familie). Rechts Prof. [[Hofrat]] Dr. [[Josef Schöchl]].]] | ||
[[Datei:Josef-Michael Schramm Verdienstzeichen 2013 02.jpg|thumb|11. September 2013: von links [[Landesrat]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]], Univ.-[[Professor|Prof]]. Josef-Michael Schramm, [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] und Landesrat [[Johann Mayr (Landesrat)|Hans Mayr]] überreichten Prof. Schramm das [[Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]. ]] | [[Datei:Josef-Michael Schramm Verdienstzeichen 2013 02.jpg|thumb|11. September 2013: von links [[Landesrat]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]], Univ.-[[Professor|Prof]]. Josef-Michael Schramm, [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] und Landesrat [[Johann Mayr (Landesrat)|Hans Mayr]] überreichten Prof. Schramm das [[Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]. ]] | ||
Univ.-[[Professor|Prof]]. i. R. '''Josef-Michael Schramm''' (* [[14. April]] [[1949]] in der [[Stadt Salzburg]]) war | [[Datei:Josef-Michael Schramm Promotion 1974.jpg|thumb|9. November 1974, Promotion in der Großen Aula der Universität Innsbruck mit Rektor o. Univ.-Prof. Architekt Dipl.-Ing. Dr. techn. Robert Weinlich.]] | ||
[[Datei:Josef-Michael Schramm Förderungspreis 1975.jpg|thumb|Förderungspreis des Landes Salzburg mit [[Landeshauptmann]] Dipl.-Ing. DDr. [[Hans Lechner]], im Hintergrund o. Univ.-Prof. Dr. Egon Lendl.]] | |||
[[Datei:Josef-Michael Schramm Embacher Plaike 2003.jpg|thumb|23. Juni 2003: Exkursionsführung bei der [[Embacher Plaike]] (westlich [[Lend]], [[Pinzgau]]).]] | |||
[[Datei:Josef-Michael Schramm Lofer 2007.jpg|thumb| 13. September 2007: Geologe in Uniform, Einweisung in Sanierungsmaßnahmen bei der Rutschung [[Lofer]].]] | |||
[[Datei:Josef-Michael Schramm Dolomiten 2006.jpg|thumb| 26. Oktober 2006, Exkursion zum Großen Lagazuoi (Dolomiten, südlich Falzaregopass).]] | |||
[[Datei:Josef-Michael Schramm Vortrag 2009.jpg|thumb|15. Juni 2009: Vortrag bei der 8. ''International Conference on Military Geosciences'' an der Landesverteidigungsakademie Wien.]] | |||
Univ.-[[Professor|Prof]]. i. R. Dr. phil. '''Josef-Michael Schramm''' (* [[14. April]] [[1949]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ein österreichischer Geologe, war Universitätslehrer und beorderter Stabsoffizier des Österreichischen Bundesheeres. | |||
== Leben == | == Leben == | ||
Josef Michael Schramm | Josef-Michael Schramm wurde in Salzburg geboren und wuchs hier auf. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er das [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Realgymnasium]] in der Stadt Salzburg. Anschließend absolvierte er seinen Grundwehrdienst und machte ein Freiwilligenjahr beim [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheer]]. [[1968]] begann er mit den Studien Geografie, Geologie und Paläontologie, Mineralogie und Petrologie an den Universitäten [[Universität Salzburg|Salzburg]] und Innsbruck. | ||
Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er das [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Realgymnasium]] in der Stadt Salzburg. Anschließend absolvierte er seinen Grundwehrdienst und machte ein Freiwilligenjahr beim [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheer]]. [[1968]] begann er mit den Studien Geografie, Geologie und Paläontologie, Mineralogie und Petrologie an den Universitäten [[Universität Salzburg|Salzburg]] und Innsbruck. | |||
Am [[9. November]] [[1974]] schloss er sein Studium erfolgreich ab. Seine Doktorarbeit befasste sich mit "''Geologische Untersuchungen im Raume [[Saalfelden]]-[[Filzensattel]]-[[Dienten]] ([[Grauwackenzone]]/[[Nördliche Kalkalpen]], Salzburg)''". | Am [[9. November]] [[1974]] schloss er sein Studium erfolgreich ab. Seine Doktorarbeit befasste sich mit "''Geologische Untersuchungen im Raume [[Saalfelden]]-[[Filzensattel]]-[[Dienten]] ([[Grauwackenzone]]/[[Nördliche Kalkalpen]], Salzburg)''". | ||
Im selben Jahr, [[4. April]], wurde er Assistent am [[Institut für Geologie und Paläontologie]] an der Salzburger Universität. | Im selben Jahr, [[4. April]], wurde er Assistent am [[Institut für Geologie und Paläontologie]] an der Salzburger Universität. | ||
[[1986]] heiratete er die Hydrogeologin Dr. phil. Ursula Susanne, geborene Vohryzka. Dieser Ehe entsprossen drei Kinder. | |||
Am [[1. Oktober]] [[1997]] wurde er außerordentlicher Professor der Geologie am Institut für Geologie und Paläontologie in Salzburg und am 1. Oktober [[2008]] Leiter des Instituts für Geologie an der Universität Salzburg. | Am [[1. Oktober]] [[1997]] wurde er außerordentlicher Professor der Geologie am Institut für Geologie und Paläontologie in Salzburg und am 1. Oktober [[2008]] Leiter des Instituts für Geologie an der Universität Salzburg. | ||
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Mit [[1. Dezember]] [[2012]] ging Prof. Schramm in seine Pension. | Mit [[1. Dezember]] [[2012]] ging Prof. Schramm in seine Pension. | ||
== | Er war 40 Jahre an der Universität Salzburg tätig und hatte sich durch seine fundierten geologischen Beratungen der Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen im Land Salzburg große Verdienste erworben. | ||
Er war der Gründer der Arbeitsgruppe "Wehrgeologie" in Österreichischen Geologischen Gesellschaft. | |||
== Ausbildung und akademische Laufbahn == | |||
Nach vier Jahren [[Volksschule Mülln]] folgten achte Jahre Bundesrealgymnasium Salzburg (heute [[Christian-Doppler-Gymnasium]]) samt Abschluss mit Matura im Juni [[1967]]. Im Zuge des anschließenden Präsenzdienstes (heute Grundwehrdienst) beim [[österreichisches Bundesheer|österreichischen Bundesheer]] wurde der Einjährig-Freiwillige zum Reserveoffiziersanwärter (Artillerie) ausgebildet. | |||
[[1968]] begann Schramm ein Lehramtsstudium der Geographie und Anglistik an der Universität Salzburg und wechselte zum Fachstudium der Geologie, Paläontologie, Mineralogie und Petrographie [[1969]] an die Universität Innsbruck, wo er im November [[1974]] mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. | |||
Noch während der Arbeiten an seiner Dissertation begann [[1972]] sein Berufsweg, zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft (heute Studienassistent) am Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Salzburg. Mit seinem Namensvetter Dr. Josef Schramm (* [[1910]]; † [[2001]]), dem am benachbarten Geographischen Institut längst arrivierten Universitätsprofessor für Geographie, war der um fast vier Jahrzehnte jüngere Geologe Josef-Michael Schramm nicht verwandt. Die beiden lernten einander alsbald kennen und verstanden sich in freundschaftlicher Verbundenheit bestens. Aufgrund der identen Familien- und Vornamen sowie der ähnlich klingenden Fächer kam es häufig zu vergnüglichen Verwechslungen. Dies betraf die Besoldung, Lehrveranstaltungen, Post und sogar Publikationen, weshalb Josef-Michael Schramm fortan den – gemäß amtlicher Geburtsbescheinigung – zusätzlichen Vornamen Michael verwendete, aber mit Bindestrich. | |||
Ab November 1974 folgte ein Jahr als Vertragsassistent, ehe Schramm 1975–1976 als Forschungsassistent an der Universität Bern ([[Schweiz]]) mit den Arbeiten für seine Habilitation begann. 1976–1981 wirkte er als Universitätsassistent wieder an der Universität Salzburg (Institut für Geologie und Paläontologie). | |||
Das kommissionelle Habilitationsverfahren [[1981]]/[[1982]] führte zur Verleihung der „''Venia Docendi für Geologie''“ im April 1982. Von 1982–1997 lehrte und forschte Schramm an der Universität Salzburg als Universitätsdozent. [[1997]] erfolgte die Ernennung zum Außerordentlichen Universitätsprofessor für Geologie an der Universität Salzburg (seit 2004 im Fachbereich Geographie und Geologie, Abteilung Geologie). | |||
Anfang Dezember 2012 trat Univ.-Prof. Dr. Josef-Michael in den Ruhestand. | |||
== Forschungtätigkeit == | |||
Forschungsschwerpunkte von Josef-Michael Schramm waren die Regionale Geologie Salzburgs, anchi- und epizonale Metamorphose der Ostalpen, Forensische Geologie, Ingenieurgeologie, Militärgeologie und Geschichte der Geowissenschaften. Er arbeitete an neun nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit und leitete davon fünf (zwei im Himalaya). | |||
== Publikationstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit == | |||
Schramm verfasste bisher 218 Publikationen in Fachbüchern und -zeitschriften (siehe Auswahl im Kapitel Publikationen), sowie 671 unveröffentlichte Berichte, Gutachten, Studien u. dergl. | |||
Ab [[1976]] bis heute hielt er fachliche und populärwissenschaftliche Vorträge an Universitäten, bei Fachvereinigungen, nationalen und internationalen Konferenzen und Symposien, sowie im Rahmen seiner Milizoffiziersfunktion. | |||
== Akademische Lehr- und Prüfungstätigkeit == | |||
In den Jahren von [[1975]] bis [[2012]] hielt Schramm regelmäßig Lehrveranstaltungen für den Studienplan Geologie. | |||
1982–[[2017]] war er als Vorsitzender von Prüfungskommissionen und Prüfungssenaten bzw. als Fachprüfer bei Bachelor-, Diplom- und Masterprüfungen, bzw. bei Rigorosen, sowie als Diskutant bei Defensiones von Dissertationen (Universitäten Salzburg und Wien) tätig. | |||
Er betreute und begutachtete studentische Prüfungsarbeiten: Neun „Meldearbeiten“ gemäß altem Studienplan (philosophische Rigorosenordnung), 30 Bakkalaureatsarbeiten, 23 Master- und Diplomarbeiten, sowie 25 Doktorarbeiten (Dissertationen). Er förderte den akademischen Nachwuchs und betreute postgraduierte sowie post-doc Geologen aus dem In- und Ausland. | |||
== Administrative Tätigkeit == | |||
Schramm betreute jahrelang die Institutsbibliothek, Sonderdruck- und Kartensammlung, organisierte den Schriftentausch mit etwa hundert in- und ausländischen Institutionen und war für die Finanzabwicklung und Budgetplanung des Instituts zuständig. Nach seiner Rückkehr aus der Schweiz baute er die Laboratorien für Sieb- und Schlämmanalyse sowie Sedimentation (Laser-Partikel-Sizer) auf und leitete diese. | |||
Er war Mitglied zahlreicher Kommissionen (u. a. für Berufungen, Habilitationen, Personal und Budget), des Fakultätskollegiums, der Institutskonferenz und des Fachbereichsrates. Er leitete während mehrerer Funktionsperioden die Studien- und bis zuletzt die Curricularkommission und hatte jahrelang die Funktionen eines stellvertretenden Institutsvorstandes (Institut für Geologie) sowie des Abteilungsleiters (Abteilung Geologie im Fachbereich Geographie und Geologie) inne. | |||
== Außeruniversitäre Qualifikationen == | |||
[[1981]] wurde Schramm beim [[Landesgericht Salzburg]] zum Gerichtssachverständigen für die Fachgebiete „Geologie und Mineralogie“ beeidet, die Zertifizierung erfolgte [[1998]]. Er beendete die SV-Tätigkeit 2008, um jüngeren Fachkollegen den Einstieg in dieses zahlenmäßig eingeschränkte Betätigungsfeld zu ermöglichen. | |||
[[1976]] absolvierte er die schriftliche und kommissionelle Dienstprüfung am Amt für Wehrtechnik (BMLV Wien) und wurde in den „höheren militärtechnischen Dienst“ aufgenommen. | |||
== | 2008 wurde Schramm der „''Status eines Experten im Expertenbereich Geowissenschaften & Kartographie''“ im Bundesministerium für Landesverteidigung (Kommando Führungsunterstützung) zuerkannt. | ||
== Außeruniversitäre Aktivitäten == | |||
Seit 1975 „Auswärtiger Mitarbeiter“ der Geologischen Bundesanstalt.<br /> | |||
Seit 1975 eigenverantwortliche Tätigkeit als Konsulent (541 Gutachten für öffentliche und private Auftraggeber in 16 Staaten).<br /> | |||
[[1979]]–1986 Tätigkeit im Rahmen der nationalen Rohstoff-Forschung (zehn Projekte).<br /> | |||
[[1987]]–1988 Drittmittelforschung für Kraftwerksbetreiber.<br /> | |||
[[1989]]–1994 Bestellung zum Fachbeirat (Sparte „Ingenieurgeologie“) der Geologischen Bundesanstalt durch den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.<br /> | |||
1976–2014 fachspezifische Tätigkeit (Beratung und Expertisen) im Rahmen der militärischen Landesverteidigung als Milizoffizier, zuletzt im Expertenstab beim Bundesministerium für Landesverteidigung, Führungsunterstützungszentrum (Institut für Militärisches Geowesen). Letzter Dienstgrad: Oberst des höheren militärtechnischen Dienstes.<br /> | |||
2015 bis heute wissenschaftlicher Beirat der ''International Leadership Academy'', Außenstelle Österreich (''Union Corps Saint Lazare International'', CSLI). | |||
== Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl) == | |||
1975 Förderungspreis des Bundeslandes Salzburg für die Arbeit „Geologische Untersuchungen im Raume [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]]-[[Filzensattel]]-[[Dienten am Hochkönig|Dienten]] ([[Grauwackenzone]], [[Nördliche Kalkalpen]], [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]])“.<br /> | |||
1981 ''HEICO Gold Medal Award'' der ''Indian Geotechnical Society'' für die Arbeit „''The New Austrian Tunnelling Method, a special conception and its application in poor rock''“.<br /> | |||
1989 Berufstitel „''Außerordentlicher Universitätsprofessor''“, ab 2002 ex lege Berufstitel „Universitätsprofessor“.<br /> | |||
[[1999]] Korrespondierendes Mitglied der Geologischen Bundesanstalt in Wien.<br /> | |||
[[2007]] Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.<br /> | |||
[[2009]] Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft der Österreichischen Albert-Schweitzer-Gesellschaft.<br /> | |||
Am [[11. September]] [[2013]] verlieh [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] an Prof. Schramm das [[Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg]] im Rahmen eines Festakts in der [[Alte Residenz|Residenz]].<br /> | |||
[[2014]] Offizierskreuz des Lazaruskreuzes für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Union Corps Saint Lazare International.<br /> | |||
[[2015]] ''Acadêmico Correspondente International'' der ''Academia São Lázaro de Estudos Cavalheirescos e Humanitários'' (ASLECH) in Rio de Janeiro ([[Brasilien]]). | |||
Sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen für militärische Leistungen und Verdienste um die Landesverteidigung, für Verdienste um die Traditionspflege sowie für soziales und karitatives Wirken. | |||
== Publikationen (Auswahl) == | |||
''[[Gustav Zinke]] (1885–1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter'' in ''Scripta geo-historica'', Band 4, S. 203-218, Graz 2010 | ''[[Gustav Zinke]] (1885–1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter'' in ''Scripta geo-historica'', Band 4, S. 203-218, Graz 2010 | ||
* ''Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe'' in ''Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt'', Band 149, S. 423-434, Wien 2009 | * ''Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe'' in ''Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt'', Band 149, S. 423-434, Wien 2009 | ||
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* [https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/gpm_07/07_02_003-020.pdf www2.uibk.ac.at pdf] Über die Verbreitung epi- und anchimatamorpher Sedimentgesteine in der Grauwackenzone und in den Nördlichen Kalkalpen (Österreich) - ein Zwischenbericht, von Josef-Michael Schramm | * [https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/gpm_07/07_02_003-020.pdf www2.uibk.ac.at pdf] Über die Verbreitung epi- und anchimatamorpher Sedimentgesteine in der Grauwackenzone und in den Nördlichen Kalkalpen (Österreich) - ein Zwischenbericht, von Josef-Michael Schramm | ||
* [http://www.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_sbd1_07/schramm.pdf Josef-Michael Schramm: Salzburg im geologischen Kartenbild - historisch und modern. In: 8. Internationales Erbe-Symposium, Geo.Alp - Sonderband Nr. 1 (Innsbruck 2007), S. 111-134 [115]] | * [http://www.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_sbd1_07/schramm.pdf Josef-Michael Schramm: Salzburg im geologischen Kartenbild - historisch und modern. In: 8. Internationales Erbe-Symposium, Geo.Alp - Sonderband Nr. 1 (Innsbruck 2007), S. 111-134 [115]] | ||
* 1973: Magnesitkomponenten in der Basalbrekzie (? Unter-Rotliegend) östlich Saalfelden (Salzburg). – Veröffentlichungen der Universität Innsbruck, 86, Festschrift Werner Heißel, p. 281-288. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Schramm_1973_Magnesitkomponenten.pdf Schramm_1973_Magnesitkomponenten.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 1978: Wehr- und Militärgeologie - ein Instrument der Landesverteidigung. Geologisch-geotechnische Anwendungsmöglichkeiten für Verteidigungszwecke. – Österreichische Militärische Zeitschrift, 16, p. 224-230. | |||
* 1979 (zusammen mit Nössing, L. & Stinglhammmer, H.): Ingenieurtechnische, geologische und mineralogische Probleme beim Bau einiger Tunnel der Tauernautobahn im Bereich von Werfen (Salzburg, Österreich). – Rock Mechanics, 11, p. 151-176. [https://link.springer.com/article/10.1007/BF01243148 link.springer.com] | |||
* 1980 (zusammen mit Golser, J. & Müller, P. J.): The NATM, a special tunneling conception and its application in poor rock. – In: Proceedings GEOTECH-80, Conference on Geotechnical Engineering December 1980, vol. 1, p. 333-345, Bombay (India). [NATM = New Austrian Tunneling Method] | |||
* 1982: Überlegungen zur Metamorphose des klastischen Permoskyth der Nördlichen Kalkalpen vom Alpenostrand bis zum Rätikon (Österreich). – Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, Jg. 1982, p. 73-83. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/VH1982_073_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 1984 (zusammen mit Niedermayr, G., Mullis, J. & Niedermayr, E.): Zur Anchimetamorphose permoskythischer Sedimentgesteine im westlichen Drauzug, Kärnten-Osttirol (Österreich). – Geologische Rundschau, 73, p. 207-221. [https://link.springer.com/article/10.1007/BF01820367 link.springer.com] | |||
* 1987 (zusammen mit Becker, L. P., Frank, W., Höck, V. et al.): Outlines of the pre-Alpine metamorphic events in the Austrian Alps. – In: Flügel, H. W., Sassi, F. P. & Grecula, P. (eds.), Pre-Variscan and Variscan events in the Alpine-Mediterranean mountain belts, p. 69-106, Bratislava. | |||
* 1987 (zusammen mit Kralik, M. & Krumm, H.): Low Grade and Very Low Grade Metamorphism in the Northern Calcareous Alps and in the Greywacke Zone: Illite-Crystallinity Data and Isotopic Ages. – In: Flügel, H. W. & Faupl, P. (eds.), Geodynamics of the Eastern Alps., p. 164-178, Wien. | |||
* 1989 (zusammen mit Holser, W. T., Schönlaub, H.-P. et al.): A unique geochemical record at the Permian / Triassic boundary. Nature 337, p. 39-44. [https://www.nature.com/articles/337039a0] | |||
* 1991: The Permian-Triassic of the Gartnerkofel-1 Core - Illite Crystallinity in Shaley Sediments and its Comparison with Pre-Variscan Sequences. – Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, 45. p. 69-77. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AB0045_069_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 1994 (zusammen mit Kralik, M.): Illitwachstum - Übergang Diagenese - Metamorphose in Karbonat- und Tongesteinen der Nördlichen Kalkalpen. – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 137, p. 105-137. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/JB1371_105_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 1995 (zusammen mit Weidinger, J. T.): A Short Note on the Tsergo Ri Landslide, Langtang Himal, Nepal. – Journal of Nepal Geological Society, 11, special issue, p. 281-287. | |||
* 1996 (zusammen mit Weidinger, J. T.): Distribution of electrical conductivity at Tsergo Ri landslide, central-north Nepal. – In: Senneset, K. (ed.), Landslides. Glissements de terrain, Proceedings of the 7th International Symposium on Landslides, 17-21 June, Trondheim, vol. II, p. 889-894, Rotterdam. | |||
* 1996 (zusammen mit Weidinger, J. T. & Surenian, R.): On preparatory causal factors, initiating the prehistoric Tsergo Ri landslide. – Tectonophysics, 260, p. 95-107. [https://www.researchgate.net/publication/248241963_On_preparatory_causal_factors_initiating_the_prehistoric_Tsergo_Ri_landslide_Langthang_Himal_Nepal www.researchgate.net] | |||
* 1997 (zusammen mit Uhlir, C.): Weathering and erosional processes within the landslide deposit of Jarlang. - Journal of Nepal Geological Society, 15, special issue, p. 53-65. | |||
* 1998 (zusammen mit Weidinger, J. T. & Ibetsberger, H.): Petrologic and structural controls on geomorphology of prehistoric Tsergo Ri slope failure. – Geomorphology, 26, p. 107-121. [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0169555X98000531 www.sciencedirect.com] | |||
* 1999 (zusammen mit Uhlir, C.): Large-scale erosional processes at the southern flank of the Ganesh Himal range, central Nepal. – In: MacFarlane, A., Sorkhabi, R. B. & Quade, J. (eds.), Himalaya and Tibet: Mountain Roots to Mountain Tops, Geological Society of America, Special Paper 328, p. 303-311, Boulder, Colorado [https://www.researchgate.net/publication/286873195_Large-scale_erosional_processes_at_the_southern_flank_of_the_Ganesh_Himal_range_central_Nepal www.researchgate.net] | |||
* 2001 (zusammen mit Gusenbauer, F.): Evaluierung geogener Gefahren mittels GIS (regionale Index-Erfassung von Massenbewegungen). – Mitteilungen für Ingenieurgeologie und Geomechanik, 3, p. 53-68. | |||
* 2002 (zusammen mit Weidinger, J. T. & Nuschej, F.): Ore-mineralisation causing slope failure in a high-altitude mountain crest – on the collapse of an 8000 m peak in Nepal. – Journal of Asian Earth Sciences, 21, p. 295-306. [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1367912002000809 www.sciencedirect.com] | |||
* 2003 (zusammen mit Uhlir, C.): Zur Kinematik des Bergsturzes von Vigaun (Salzburg). – Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, 93, Jg. 2000, p. 161-173. [https://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_93_161_173.pdf www2.uibk.ac.at], pdf | |||
* 2004: Geologie und Paläontologie an der Universität Salzburg – Episode eines Institutes (27. 9. 1967 – 29. 2. 2004). – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 144, p. 105-126. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/JB1441_105_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 2005 (zusammen mit Laimer, J.): Karstvulnerabilität in der Hallstätter Zone von Ischl-Aussee, Nördliche Kalkalpen (Oberösterreich, Steiermark). – In: Weidinger, J. T. & Spitzbart, I. (Hrsg.), Beiträge zur Geologie des Gmundner Bezirks – aus der Praxis der Geologen im Salzkammergut, Gmundner Geo-Studien, 3, p. 13-24, Gmunden. [https://www.zobodat.at/pdf/GmuGeoStud_3_0013-0024.pdf www.zobodat.at] | |||
* 2006: Tasks and Challenges of Military Geology. – In: Mang, R. & Häusler, H. (eds.), International Handbook Military Geography, vol. 1, p. 453-464, Vienna (Ministery of Defence). | |||
* 2006: Zum Tod von Dir. Prof. Dr. Traugott Erich Gattinger. – Felsbau (Rock and Soil Engineering), 24, p. 6. | |||
* 2007: Salzburg im geologischen Kartenbild – historisch und modern. – Geo.Alp, Sonderband 1, p. 111-134. [https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_sbd1_07/schramm.pdf www2.uibk.ac.at], pdf | |||
* 2009: Geologische Kartierung des Landes Salzburg – Meilensteine und Köpfe. – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 149, p. 423-434. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/JB1492_423_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 2009: Technische Geologie mit historischen Aspekten im Bundesland Salzburg (Exkursion F am 16. April 2009). – Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereines, N. F. 91, p. 257-276. [https://www.schweizerbart.de/papers/jber_oberrh/detail/91/76663/Technische_Geologie_mit_historischen_Aspekten_im_Bundesland_Salzburg_Exkursion_F_am_16_April_2009 www.schweizerbart.de] | |||
* 2010: Gustav Zinke (1885-1954) – Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter. Gustav ZINKE (1885-1954) – belated remembrance of a Salzburg geoscientist. – Scripta geo-historica, 4, p. 203-218. | |||
* 2011: Geology and High Alpine Warfare during World War I. – In: Häusler, H. & Mang, R. (eds.), International Handbook Military Geography, vol. 2 (Proceedings of the 8th International Conference on Military Geosciences, Vienna, Austria, June 15-19, 2009), p. 443-456, Vienna (Ministry of Defence and Sports). | |||
* 2011: The Military Geological Outline Map of Austria 1 : 2 000 000. – In: Häusler, H. & Mang, R. (eds.), International Handbook Military Geography, vol. 2 (Proceedings of the 8th International Conference on Military Geosciences, Vienna, Austria, June 15-19, 2009), p. 457-469, Vienna (Ministry of Defence and Sports). | |||
* 2012: Nasse Grenzen und geologische Folgewirkungen, oder: Napoleonische Kriege im kausalen Zusammenhang zu technisch geologischen Problemen in und um die Stadt Salzburg. – Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 96, p. 37-44. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/BR0096_037_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 2013: Grenzwanderungen im Bereich Unken. – In: Steyrer, H. P., Hejl, E., Ibetsberger, H. & Schrott, L. (Hrsg.), Grenzwanderungen; Natur- und Kulturerlebnisführer der Universität Salzburg, Band 3, p. 142-151, München. | |||
* 2013 (zusammen mit Hofmann, T.): Dionýs Štúr und die Felsstürze vom Mönchsberg (Stadt Salzburg). – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 153, p. 301-314. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/JB1531_301_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 2013 (zusammen mit Schramm, U.): Wasser global: Asymmetrie der Ressourcen und resultierendes Konfliktpotential. – Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 103, p. 76-80. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/BR0103_076_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
* 2014 (zusammen mit Angetter, D.): Über den Minierkrieg in hochalpinen Fels- und Eisregionen (1. Weltkrieg; SW-Front, Tirol 1915-1918) aus ingenieurgeologischer Sicht. On subsurface warfare in high alpine rock and ice regions (World War I, southwestern front, Tyrol 1915-1918) from engineering geological view. – Geo.Alp, 11, p. 135-160. [https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_11_14/06angetter_schramm.pdf www2.uibk.ac.at], pdf | |||
* 2018: Ass.-Prof. i. R. Dr.phil. Wolfgang Vetters, Begründer der Kulturgeologie und Geologe aus Leidenschaft, geb. 25. Jänner 1944 in Wien, gest. 31. Dezember 2017 in Salzburg. – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 158, p. 5-21. [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/JB1581_005_A.pdf opac.geologie.ac.at] und [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=JB1581_005_A.pdf opac.geologie.ac.at], pdf | |||
== Biographisches == | |||
* Häusler, H., 2014: Josef-Michael Schramm – founder of the Working Group “Wehrgeologie” of the Austrian Geological Society. Contribution to the history of this working group. – Austrian Journal of Earth Sciences, 107, p. 182-190. [https://www.univie.ac.at/ajes/archive/volume_107_2/communications_haeusler_ajes_107_2.pdf www.univie.ac.at], pdf und [https://www.zobodat.at/pdf/MittGeolGes_107_2_0181-0190.pdf www.zobodat.at], pdf | |||
* Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Bio-Bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart: Eintrag „Schramm, Josef-Michael“. | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* E-Mail von Prof. Schramm am 24. April 2019 an Admin [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] | |||
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=51550 12. September 2013] | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=51550 12. September 2013] | ||
* [https://www.zobodat.at/biografien/Schramm_Josef_Michael_Verdienstzeichen_Oesterreichische_Geologische_Gesellschaft.pdf www.zobodat.at/biografien/Schramm_Josef_Michael] | * [https://www.zobodat.at/biografien/Schramm_Josef_Michael_Verdienstzeichen_Oesterreichische_Geologische_Gesellschaft.pdf www.zobodat.at/biografien/Schramm_Josef_Michael] | ||