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Das '''DomQuartier Salzburg''' eröffnet in einem Rundgang bislang unbekannte Einblicke in das ehemalige Zentrum fürsterzbischöflicher Macht und eindrucksvolle Ausblicke auf die [[Stadt Salzburg]].
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[[Datei:Domquartier.jpg|thumb|Übersichtsbild]]
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[[Datei:Domquartier_01.jpg|thumb|Blick in die [[Kunst- und Wunderkammer]].]]
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[[Datei:Domquartier_02.jpg|thumb|In der [[Residenzgalerie]].]]
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[[Datei:Domquartier_Rupertusoratorium_01.jpg|thumb|Im [[Rupertusoratorium]] im [[Salzburger Dom]].]]
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[[Datei:Domquartier_Globenschrank_Wunderkammer.jpg|thumb|Globenschrank in der [[Kunst- und Wunderkammer]].]]
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[[Datei:DomQuartier Verbindungsgang.jpg|thumb|Zwischen der [[Kunst- und Wunderkammer]] und dem [[Museum St. Peter]].]]
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[[Datei:Domquartier_Residenz_01.jpg|thumb|Ein Raum in der [[Alte Residenz|Residenz]] mit der Statue ''Jüngling vom Magdalensberg'']]
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[[Datei:Dombögen mit der obigen Terrasse.jpg|thumb|Die Nördlichen [[Dombögen]] mit Dachterrasse.]]
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[[Datei:Domblick von der Orgelempore.jpg|thumb|Blick in das Langhaus des Doms von der [[Domorgelempore|Empore]] gesehen.]]
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Das '''DomQuartier Salzburg''' (DQS) ist ein Zusammenschluss mehrerer Museen, die ihre Sammlungen in historischen Gebäuden präsentieren, die um den [[Domplatz]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]] stehen. Das ''DomQuartier Salzburg'' ist Mitglied der Marketing-Kooperation ''[[Hello salzburg|hello salzburg]]''.
  
==Allgemeines==
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== Über das DomQuartier==
Nach 200 Jahren wurde das ehemalige Zentrum der fürsterzbischöflichen Macht der Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Im Mittelpunkt stehen die [[Alte Residenz]], der [[Dom]] und die [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]. Auf 15.000 Quadratmetern werden 2000 Exponate präsentiert. Diese geben Einblicke in "1300 bewegte Jahre". Der [[Museum]]srundgang ist 1300 Meter lang – und führt durch 116 Türen. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden viele verschlossene Türen wieder geöffnet.
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Das DomQuartier Salzburg wurde am [[17. Mai]] [[2014]] eröffnet.  
  
Vor mehr als 400 Jahren begannen die mächtigen Fürsterzbischöfe, die Stadt Salzburg in ein barockes Juwel zu verwandeln. Salzburg war durch den Handel mit [[Salz]], Gold und anderen Rohstoffen äußerst vermögend geworden – und sollte durch die Arbeiten der besten Architekten der damaligen Zeit in eine repräsentative Residenzstadt verwandelt werden. Ergebnis war eine prächtige Barockstadt, die in der heutigen Zeit zum [[Weltkulturerbe]] der UNESCO geadelt wurde.
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Es ist der europaweit ausstrahlenden weltlichen wie geistlichen, politischen wie kunsthistorischen Geschichte von [[Fürsterzbistum]] und [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] verpflichtet. Das museale Herzstück ist die [[1923]] eröffnete [[Residenzgalerie]], die als Pendant der bildenden Kunst zu den [[Salzburger Festspiele]]n gegründet worden ist. Unter der Leitung [[Elisabeth Resmann]]s wurde auch die Musik zum Schwerpunkt, um an den [[Salzburger Hof]] als europäisches Zentrum der Musik mit Komponisten wie [[Heinrich Ignaz Franz Biber]], [[Georg Muffat]], [[Antonio Caldara]] und [[Wolfgang Amadé Mozart]] zu erinnern. Ausdruck dafür ist - neben vielen Veranstaltungen - die "Alles Musik!"-Ausstellung im Sommer [[2021]] in [[Prunkräume der Alten Residenz|Prunkräumen]].
  
Zu den bedeutendsten Bauherren des barocken Salzburg gehörte [[Fürsterzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein|Guidobald Graf von Thun]]. In seiner 14-jährigen Regierungszeit ([[1654]] bis [[1668]]) prägte er das Bild der Stadt. Er ließ die [[Dombögen]] errichten, den [[Residenzplatz|Residenz]]- und [[Domplatz]] gestalten sowie eine Gemäldegalerie bauen – die heutige Lange Galerie der Erzabtei St. Peter.
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Das als Rundgang angelegte Museumskonzept führt im Uhrzeigersinn durch die [[Alte Residenz]], über die [[Dombögen]] in den [[Salzburger Dom]] und weiter in das [[Museum St. Peter]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzabtei St. Peter]] und durch den [[Wallistrakt]] wieder zurück in die Alte Residenz. Besucher können das ''DomQuartier Salzburg'' an zwei Stellen betreten und verlassen: Entweder in der Alten Residenz (Haupteingang) oder in der Vorhalle des Doms (Kassa des Dommuseums).
  
Das neue DomQuartier Salzburg ermöglicht einen Weg um den Domplatz in der "oberen Etage" und gewährt neue Ausblicke auf die Stadt und die [[Salzburger Stadtberge|Stadtberge]] sowie unbekannte und prachtvolle Einblicke in ihr kulturelles Herz. Kirchengeschichte, Kunstgeschichte und Architektur werden in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert.
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Auf 15 000 Quadratmetern werden 2 000 Exponate präsentiert. Diese geben Einblicke in "1300 bewegte Jahre". Der Museumsrundgang ist 1 300 Meter lang und führt durch 116 Türen. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden viele verschlossene Türen wieder geöffnet. Kirchliche und weltliche Herrschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, Architektur und Musik werden in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert.
  
Auf einem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucher die 15 Prunkräume der bis zum Ende des Fürsterzbistums [[1803]] kirchlich genutzten [[Alte Residenz|Residenz]] mit ihren kostbaren Deckenstuckarbeiten und wertvollem Interieur. Bis [[1918]] diente die Residenz als Wohnsitz der Mitglieder der toskanischen Nebenlinie des österreichischen Kaiserhauses.
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=== Entstehung des Domquartiers ===
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Die Idee zum DomQuartier entstand im [[Mozartjahr]] [[2006]] (siehe [[Salzburger Museumsleitplan]]). Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten mit der Erschließung der Terrasse zwischen Dom und Residenz.
  
Über elf Säle erstreckt sich die [[Residenzgalerie]], die Werke des [[16. Jahrhundert|16.]] bis [[19. Jahrhundert]]s beherbergt. Über die Dombogenterrasse mit einem imposanten Ausblick auf das barocke Zentrum der Stadt gelangt man in das nördliche Oratorium des [[Salzburger Dom]]s, das eine Sonderausstellung zum Thema Barock präsentiert. Die Domorgelempore erschließt den Weg zum [[Dommuseum]], zur Langen Galerie, zum Museum St. Peter und zur [[Salzburger Barockmuseum|Barocksammlung Rossacher]] des [[Salzburg Museum]]s. Die Kunstschätze aus St. Peter erhalten erstmals eine ständige Heimstätte im neu adaptierten Museum im [[Wallistrakt]]. Der Rundgang schließt mit einem Einblick in das Innere der [[Franziskanerkirche]] und ermöglicht die eingehende Betrachtung des berühmten gotischen Sternrippengewölbes.
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Bis 2013 flossen in Summe 8,571 Millionen Euro in den Museumsrundgang. Die Kosten trugen [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt]] und [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] sowie die Erzabtei St. Peter. Darüber hinaus brachten einzelne Eigentümer und Nutzer auch Eigenleistungen ein – etwa St. Peter, der Domkirchenfonds und die [[Universität Salzburg]]. Die Marketing-Kosten bestreiten die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sorganisationen</nowiki> von Stadt und Land Salzburg, der [[Tourismusförderungsfonds des Landes Salzburg]] sowie das DomQuartier.
  
Als dabei "absolut einzigartig" wird in der Aussendung der [[Tourismus Salzburg GmbH]] das Museum St. Peter bezeichnet: "Es ist nicht nur das älteste Kloster des deutschsprachigen Raums. Die Besucher erwartet zudem eine Kunstsammlung mit zirka 40.000 Exponaten."
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=== Weiterentwicklung in den 2020er-Jahren ===
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Mit Investitionen von 15 bis 17 Millionen Euro und der Zusammenführung von Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb der Alten Residenz wird das Domquartier zu einem kompakten, vollwertigen Museum. Diese Pläne und Beschlüsse gab [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]] ([[ÖVP]]) am [[29. Juli]] [[2021]] bekannt. Waren bisher die Prunkräume - neben Festung sowie Burgen Werfen und Mauterndorf - unter der Ägide der Burgen und Schlösser GmbH, so wird sich künftig die Domquartier GmbH um Vermietung kümmern.
  
Die Idee zum DomQuartier entstand im Mozartjahr [[2006]]. Ein Jahr später rückten die Bauarbeiter an – und begannen mit der Erschließung der Terrasse zwischen Dom und Residenz.
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Bis Ende [[2023]] oder Anfang [[2024]] werde ein Besucherzentrum mit Kassa, Garderoben und Shop gebaut, zudem würden die Keller der Alten Residenz so renoviert und adaptiert, dass das [[Salzburg Museum]] dort archäologische Fundstücke ausstellen könne, kündigte Wilfried Haslauer an. Zudem werde die Klimatisierung der Residenzgalerie erneuert. Da für den Ausbau des Museums der Universität neue Räume zur Verfügung zu stellen seien, sei dies "ein extrem komplexes Projekt".
  
In Summe flossen 8,571 Mill. Euro in den Museumsrundgang. Die Kosten tragen Stadt und [[Land Salzburg]] sowie das Stift St. Peter. Darüber hinaus brachten einzelne Eigentümer und Nutzer auch Eigenleistungen ein – etwa St. Peter, der Domkirchenfonds und die [[Universität Salzburg]]. Die Marketingkosten bestreiten die Tourismusorganisationen von Stadt und Land Salzburg, der Tourismusförderungsfonds sowie das DomQuartier.
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Das mit 33 Millionen Euro veranschlagte Großprojekt beim Domquartier wäre großteils vom Land finanziert worden, die Stadt sollte 1,5 Millionen Euro beisteuern. Die Umsetzung war für [[2026]] vorgesehen. Mit dem Großprojekt sollten die römerzeitlichen Sammlungsbestände des Museums im Osttrakt des Untergeschoßes der Residenz - in bestehenden Kellergewölben aus der Zeit Wolf Dietrichs - einen würdigen Platz finden. Zudem sollte auch ein neues Besucherzentrum im Innenhof entstehen. Das geplante neue Besucherzentrum samt unterirdischem Archäologiemuseum [[Iuvavum]] beim Domquartier muss jedoch noch warten. Das Millionenprojekt beim Domquartier sei angesichts der aktuellen Budgetlage nicht finanzierbar, sagt [[Landeshauptfrau]] [[Karoline Edtstadler]] Mitte September 2025. Notwendige Maßnahmen in Sachen Klimatechnik und Brandschutztechnik der Residenzgalerie würden jedenfalls durchgeführt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/edtstadler-sparplaene-salzburg-millionenschwerer-ausbau-domquartier-184552570 www.sn.at], 17. September 2025</ref>
  
== Öffnungszeiten ==
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== Rundgang ==
Geöffnet ist das DomQuartier ab [[17. Mai]] [[2014]] täglich außer dienstags von 10 bis 17 Uhr. Im Juli und August öffnet es jeden Tag.
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Zu den bedeutendsten Bauherren des barocken Salzburg gehörte [[Fürsterzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein|Guidobald Graf von Thun]]. In seiner 14jährigen Regierungszeit ([[1654]] bis [[1668]]) prägte er das Bild der Stadt. Er ließ die [[Dombögen]] errichten, den Residenz- und den Domplatz gestalten sowie eine Gemäldegalerie bauen – die heutige "Lange Galerie" in [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter, die Klosteranlage|St. Peter]]. Er schuf damit die architektonischen Voraussetzungen des DQS-Rundgangs.
  
== Gliederung des Rundgangs ==
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Der Rundgang vermittelt facettenreiche Einblicke in das ehemalige Zentrum fürsterzbischöflicher Macht. Auf einem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucher die 13 Prunkräume der bis zum Ende des [[Fürsterzbistum]]s [[1803]] als fürsterzbischöfliche Amts- und Wohnräume genutzten Residenz mit ihren kostbaren [[Stuck]]arbeiten, Deckengemälden und wertvollem Interieur. Bis [[1918]] diente die Residenz als Wohnsitz der Mitglieder der toskanischen Nebenlinie des [[Habsburger|österreichischen Kaiserhauses]].
* Prunkräume der Residenz
 
* [[Residenzgalerie]]
 
* Dombogenterrasse
 
* Nordoratorium im Dom
 
* Domorgelempore
 
* [[Dommuseum]]
 
* Kunst- und Wunderkammer
 
* Lange Galerie
 
* Museum St. Peter
 
* [[Franziskanerkirche]]
 
  
== Mitglieder ARGE DomQuartier ==  
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Im 3. Obergeschoss der ehemals fürsterzbischöflichen Residenz werden Gemälde des [[16. Jahrhundert|16.]] bis [[19. Jahrhundert]]s gezeigt, mit Schwerpunkten in der niederländischen Malerei des [[17. Jahrhundert]]s in italienischer, französischer und österreichischer Malerei des 17. und [[18. Jahrhundert]]s sowie österreichischen Meisterwerken des 19. Jahrhunderts. Bereits unter Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus von Colloredo]] wurden diese Räumlichkeiten als Gemäldegalerie genutzt.
* Salzburger Burgen und Schlösser
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* Residenzgalerie
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Die Dombogenterrasse gewährt einzigartige Blicke auf das barocke Zentrum der Altstadt, den [[Domplatz]], den [[Residenzplatz]] sowie die [[Salzburger Stadtberge|Stadtberge]] und die [[Festung Hohensalzburg]]. Über sie gelangt man in das mit aufwändigem Stuck ausgestattete nördliche Oratorium des Salzburger Doms, das Sonderausstellungen zum Thema "Barock" präsentiert.
* Dommuseum
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* [[Erzabtei St. Peter]]
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Die [[Domorgelempore]] erschließt den Weg in das Dommuseum im Südoratorium des Dom mit Kunstschätzen aus 1300 Jahren. Es zeigt neben dem [[Rupertuskreuz]] kostbare liturgische Geräte aus dem Domschatz sowie gotische und barocke Gemälde und Skulpturen aus Kirchen und Klöstern Salzburgs.
* [[Salzburg Museum]]
+
 
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Die [[1974]] rekonstruierte fürsterzbischöfliche "Kunst- und Wunderkammer" ist eine der wenigen in Europa, deren historische Einrichtung noch erhalten ist. Die originalen Schaukästen des 17. Jahrhunderts bergen eine Fülle staunenswerter Objekte und Kuriositäten aus Kunst, Natur und Technik.
== Partner ==
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* [[Tourismus Salzburg GmbH|Tourismus Salzburg]]
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Die sich anschließende "Lange Galerie", eindrucksvolle 70 Meter lang, wurde [[1657]]–[[1661]] errichtet. Bis zur [[Säkularisation]] 1803 diente sie als Gemäldegalerie der Fürsterzbischöfe. In dieser Tradition sind heute großformatige, religiöse Gemälde aus der Kunstsammlung der Erzabtei St. Peter zu sehen.
* [[Altstadt Salzburg Marketing]]
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* [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft|SalzburgerLand Tourismus]]
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In einem baulich neu erschlossenen Trakt der Residenz Wallistrakt werden ausgewählte Meisterwerke aus den überaus reichen Sammlungen der altehrwürdigen Erzabtei St. Peter gezeigt, dem ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum Museum St. Peter.
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Ursprünglich war auch die Möglichkeit in die [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]] von einer Empore aus zu blicken. Dieser Zugang wurde jedoch nach einigen Jahren von den [[Franziskaner]]n wieder geschlossen.
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=== Dauer des Rundgangs ===
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Für die etwa 2&nbsp;500 Schritte (1&nbsp;300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis zwei Stunden Zeit nehmen. Pausen sind jederzeit möglich, im Bischofssaal der Residenzgalerie und auf der Dombogenterasse lässt es sich gut bei einem Erfrischungsgetränk verweilen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige werden "Expressführungen" angeboten.
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Im letzten Vor-[[Corona]]-Jahr [[2019]] wurden im Domquartier über 130&nsp;000 Besucher gezählt. [[2020]] waren es rund 45&nsp;000.
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==Sammlungen und Schauräume==
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: [[Prunkräume der Alten Residenz]]
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: Residenzgalerie: mit Buchhandlung und Bistro
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: Dombögen: Café mit Kaffeehausgarnituren auf der Dachterrasse
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: [[Nordoratorium im Dom]]
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: [[Domorgelempore]]
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: [[Dommuseum]]
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: [[Kunst- und Wunderkammer]]
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: [[Lange Galerie|Lange Galerie]], die Galerie der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]  
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: [[Museum St. Peter]] → Claviorganum
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: [[Michael-Haydn-Gedenkstätte]]
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: [[Franziskanerkirche]]  
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== Bauten und beteiligte Unternehmen ==
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Konzept Museumsleitplan: 2006<br />
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Baubeginn, Bauverhandlung: August 2012<br />
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Fertigstellung und Übergabe: Dezember 2013<br />
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Übergabe der Ersatzräume im Dachgeschoß<br />
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an die Universität: Februar 2014<br />
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Eröffnung DomQuartier: 17. Mai 2014<br />
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===Baumaßnahmen===
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Abbruch- und Rohbauarbeiten waren in Residenz, Wallistrakt und Dom notwendig. Im ersten Schritt des Gesamtprojekts wurden in einem frühen Stadium bereits die Restaurierungen und Umbauarbeiten auf der Terrasse über den nördlichen Dombögen (2007), die Lange Galerie in der Erzabtei St. Peter (2009) sowie die Stiege und die brandschutztechnische Adaptierung im Nordturm des Domes (2010) vorgenommen.
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Im zweiten Schritt wurden Adaptierungen in der Residenz sowie die Umbauarbeiten im Wallistrakt vollzogen. Innenausbauarbeiten im Ausstellungsbereich St. Peter und im Dachgeschoß für die Universität sowie im Nordoratorium folgten. Weiters wurden brandschutz- und sicherheitstechnische Anforderungen sowie klimatechnische Maßnahmen realisiert.
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Insgesamt waren etwa 160 Personen (Kernteam 60 Personen) in das Bauvorhaben involviert – mit den Baufirmen über 200 Personen.
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===Ausführende Architekten===
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Gesamtkonzept: Mag. arch. [[Reiner Kaschl]], DI Heide Mühlfellner, Salzburg<br />
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Detailplanungen<br />
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Verbindungsstiege, Brandschutzmaßnahmen, Nordturm: Atelier Labacher, Salzburg<br />
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Ausstellungsgestaltung für das Salzburg Museum im Nordoratorium: Architekt Gerhard Mitterberger, Graz<br />
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Ausstellungsgestaltung im Museum St. Peter: Architekt [[Thomas Wizany]], Salzburg
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===Beauftragte Firmen===
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16 Firmen aus dem Bundesland Salzburg<br />
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vier Firmen aus Oberösterreich<br />
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Elektroplanung: Pürcher Engineering, [[Schladming]]<br />
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Planung Heizung, Lüftung, Sanitär: Zimmermann Ingenieure, [[Bergheim]]<br />
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Statische Bearbeitung: Dipl.-Ing. Hans-Dieter Reichl, Salzburg<br />
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Örtliche Bauaufsicht Hochbau: pm I projektmanagement, Salzburg<br />
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Kosteneemittlungsgrundlagen: Ing. Markus Löffelberger, Salzburg
 +
 
 +
===Konzeption===
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Museumsleitplan: Dr. Dieter Bogner, Wien <br />
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Corporate Design, Leit- und Informationssystem, Medienproduktion: Agentur State, Berlin<br />
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Webauftritt,Social Media: Agentur Salic, Salzburg<br />
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Audioguide: ARTEX Museumsservices (Dauer 1,5 Stunden)<br />
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Kinder-Audioguide: Artgenossen (Dauer 80 Minuten)
  
 
== Adresse ==
 
== Adresse ==
:ARGE DomQuartier Salzburg
+
:''DomQuartier Salzburg GmbH [[DomQuartier GmbH]]''
:Franziskanergasse 5a
+
:''[[Franziskanergasse]] 5 a''
:5020 Salzburg
+
:''5020 Salzburg''
:Geschäftsführerin: [[Elisabeth Resmann|Dr. Elisabeth Resmann]]
+
:''Geschäftsführerin Dr. [[Andrea Stockhammer]]''
:Telefon: +43 662 80 42 21 09
+
:''Telefon: (06 62) 80 42 21 09''
:Email: domquartier@salzburg.gv.at
+
:''E-Mail: office@domquartier.at''
  
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== Bilder ==
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
* Homepage
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{{Homepage|http://www.domquartier.at/}}
 
* [http://search.salzburg.com/display/ks011600_01.04.2014_41-52013630 Salzburger Nachrichten]
 
* [http://search.salzburg.com/display/ks011600_01.04.2014_41-52013630 Salzburger Nachrichten]
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* Presseunterlagen anlässlich Eröffnungstags-Pressegespräch
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* [https://www.sn.at/salzburg/kultur/salzburgs-domquartier-wird-aus-und-umgebaut-107292013 www.sn.at], "Salzburgs Domquartier wird aus- und umgebaut", 30. Juli 2021
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
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{{DomQuartier Salzburg}}
  
== Weblinks ==
 
{{Homepage|http://www.domquartier.at/}}
 
  
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kultur]]
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[[Kategorie:Tourismus]]
 
[[Kategorie:Museum]]
 
[[Kategorie:Museum]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Kunstmuseum]]
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[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
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[[Kategorie:Video]]
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[[Kategorie:Alte Residenz]]

Aktuelle Version vom 17. September 2025, 19:32 Uhr

Übersichtsbild
Trailer
Globenschrank in der Kunst- und Wunderkammer.
Ein Raum in der Residenz mit der Statue Jüngling vom Magdalensberg
Die Nördlichen Dombögen mit Dachterrasse.
Blick in das Langhaus des Doms von der Empore gesehen.

Das DomQuartier Salzburg (DQS) ist ein Zusammenschluss mehrerer Museen, die ihre Sammlungen in historischen Gebäuden präsentieren, die um den Domplatz in der Altstadt der Stadt Salzburg stehen. Das DomQuartier Salzburg ist Mitglied der Marketing-Kooperation hello salzburg.

Über das DomQuartier

Das DomQuartier Salzburg wurde am 17. Mai 2014 eröffnet.

Es ist der europaweit ausstrahlenden weltlichen wie geistlichen, politischen wie kunsthistorischen Geschichte von Fürsterzbistum und Benediktiner-Erzabtei St. Peter verpflichtet. Das museale Herzstück ist die 1923 eröffnete Residenzgalerie, die als Pendant der bildenden Kunst zu den Salzburger Festspielen gegründet worden ist. Unter der Leitung Elisabeth Resmanns wurde auch die Musik zum Schwerpunkt, um an den Salzburger Hof als europäisches Zentrum der Musik mit Komponisten wie Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat, Antonio Caldara und Wolfgang Amadé Mozart zu erinnern. Ausdruck dafür ist - neben vielen Veranstaltungen - die "Alles Musik!"-Ausstellung im Sommer 2021 in Prunkräumen.

Das als Rundgang angelegte Museumskonzept führt im Uhrzeigersinn durch die Alte Residenz, über die Dombögen in den Salzburger Dom und weiter in das Museum St. Peter der Erzabtei St. Peter und durch den Wallistrakt wieder zurück in die Alte Residenz. Besucher können das DomQuartier Salzburg an zwei Stellen betreten und verlassen: Entweder in der Alten Residenz (Haupteingang) oder in der Vorhalle des Doms (Kassa des Dommuseums).

Auf 15 000 Quadratmetern werden 2 000 Exponate präsentiert. Diese geben Einblicke in "1300 bewegte Jahre". Der Museumsrundgang ist 1 300 Meter lang und führt durch 116 Türen. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden viele verschlossene Türen wieder geöffnet. Kirchliche und weltliche Herrschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, Architektur und Musik werden in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert.

Entstehung des Domquartiers

Die Idee zum DomQuartier entstand im Mozartjahr 2006 (siehe Salzburger Museumsleitplan). Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten mit der Erschließung der Terrasse zwischen Dom und Residenz.

Bis 2013 flossen in Summe 8,571 Millionen Euro in den Museumsrundgang. Die Kosten trugen Stadt und Land Salzburg sowie die Erzabtei St. Peter. Darüber hinaus brachten einzelne Eigentümer und Nutzer auch Eigenleistungen ein – etwa St. Peter, der Domkirchenfonds und die Universität Salzburg. Die Marketing-Kosten bestreiten die Fremdenverkehrsorganisationen von Stadt und Land Salzburg, der Tourismusförderungsfonds des Landes Salzburg sowie das DomQuartier.

Weiterentwicklung in den 2020er-Jahren

Mit Investitionen von 15 bis 17 Millionen Euro und der Zusammenführung von Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb der Alten Residenz wird das Domquartier zu einem kompakten, vollwertigen Museum. Diese Pläne und Beschlüsse gab Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior (ÖVP) am 29. Juli 2021 bekannt. Waren bisher die Prunkräume - neben Festung sowie Burgen Werfen und Mauterndorf - unter der Ägide der Burgen und Schlösser GmbH, so wird sich künftig die Domquartier GmbH um Vermietung kümmern.

Bis Ende 2023 oder Anfang 2024 werde ein Besucherzentrum mit Kassa, Garderoben und Shop gebaut, zudem würden die Keller der Alten Residenz so renoviert und adaptiert, dass das Salzburg Museum dort archäologische Fundstücke ausstellen könne, kündigte Wilfried Haslauer an. Zudem werde die Klimatisierung der Residenzgalerie erneuert. Da für den Ausbau des Museums der Universität neue Räume zur Verfügung zu stellen seien, sei dies "ein extrem komplexes Projekt".

Das mit 33 Millionen Euro veranschlagte Großprojekt beim Domquartier wäre großteils vom Land finanziert worden, die Stadt sollte 1,5 Millionen Euro beisteuern. Die Umsetzung war für 2026 vorgesehen. Mit dem Großprojekt sollten die römerzeitlichen Sammlungsbestände des Museums im Osttrakt des Untergeschoßes der Residenz - in bestehenden Kellergewölben aus der Zeit Wolf Dietrichs - einen würdigen Platz finden. Zudem sollte auch ein neues Besucherzentrum im Innenhof entstehen. Das geplante neue Besucherzentrum samt unterirdischem Archäologiemuseum Iuvavum beim Domquartier muss jedoch noch warten. Das Millionenprojekt beim Domquartier sei angesichts der aktuellen Budgetlage nicht finanzierbar, sagt Landeshauptfrau Karoline Edtstadler Mitte September 2025. Notwendige Maßnahmen in Sachen Klimatechnik und Brandschutztechnik der Residenzgalerie würden jedenfalls durchgeführt.[1]

Rundgang

Zu den bedeutendsten Bauherren des barocken Salzburg gehörte Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun. In seiner 14jährigen Regierungszeit (1654 bis 1668) prägte er das Bild der Stadt. Er ließ die Dombögen errichten, den Residenz- und den Domplatz gestalten sowie eine Gemäldegalerie bauen – die heutige "Lange Galerie" in St. Peter. Er schuf damit die architektonischen Voraussetzungen des DQS-Rundgangs.

Der Rundgang vermittelt facettenreiche Einblicke in das ehemalige Zentrum fürsterzbischöflicher Macht. Auf einem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucher die 13 Prunkräume der bis zum Ende des Fürsterzbistums 1803 als fürsterzbischöfliche Amts- und Wohnräume genutzten Residenz mit ihren kostbaren Stuckarbeiten, Deckengemälden und wertvollem Interieur. Bis 1918 diente die Residenz als Wohnsitz der Mitglieder der toskanischen Nebenlinie des österreichischen Kaiserhauses.

Im 3. Obergeschoss der ehemals fürsterzbischöflichen Residenz werden Gemälde des 16. bis 19. Jahrhunderts gezeigt, mit Schwerpunkten in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts in italienischer, französischer und österreichischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts sowie österreichischen Meisterwerken des 19. Jahrhunderts. Bereits unter Fürsterzbischof Hieronymus von Colloredo wurden diese Räumlichkeiten als Gemäldegalerie genutzt.

Die Dombogenterrasse gewährt einzigartige Blicke auf das barocke Zentrum der Altstadt, den Domplatz, den Residenzplatz sowie die Stadtberge und die Festung Hohensalzburg. Über sie gelangt man in das mit aufwändigem Stuck ausgestattete nördliche Oratorium des Salzburger Doms, das Sonderausstellungen zum Thema "Barock" präsentiert.

Die Domorgelempore erschließt den Weg in das Dommuseum im Südoratorium des Dom mit Kunstschätzen aus 1300 Jahren. Es zeigt neben dem Rupertuskreuz kostbare liturgische Geräte aus dem Domschatz sowie gotische und barocke Gemälde und Skulpturen aus Kirchen und Klöstern Salzburgs.

Die 1974 rekonstruierte fürsterzbischöfliche "Kunst- und Wunderkammer" ist eine der wenigen in Europa, deren historische Einrichtung noch erhalten ist. Die originalen Schaukästen des 17. Jahrhunderts bergen eine Fülle staunenswerter Objekte und Kuriositäten aus Kunst, Natur und Technik.

Die sich anschließende "Lange Galerie", eindrucksvolle 70 Meter lang, wurde 16571661 errichtet. Bis zur Säkularisation 1803 diente sie als Gemäldegalerie der Fürsterzbischöfe. In dieser Tradition sind heute großformatige, religiöse Gemälde aus der Kunstsammlung der Erzabtei St. Peter zu sehen.

In einem baulich neu erschlossenen Trakt der Residenz Wallistrakt werden ausgewählte Meisterwerke aus den überaus reichen Sammlungen der altehrwürdigen Erzabtei St. Peter gezeigt, dem ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum Museum St. Peter.

Ursprünglich war auch die Möglichkeit in die Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau von einer Empore aus zu blicken. Dieser Zugang wurde jedoch nach einigen Jahren von den Franziskanern wieder geschlossen.

Dauer des Rundgangs

Für die etwa 2 500 Schritte (1 300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis zwei Stunden Zeit nehmen. Pausen sind jederzeit möglich, im Bischofssaal der Residenzgalerie und auf der Dombogenterasse lässt es sich gut bei einem Erfrischungsgetränk verweilen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige werden "Expressführungen" angeboten.

Im letzten Vor-Corona-Jahr 2019 wurden im Domquartier über 130&nsp;000 Besucher gezählt. 2020 waren es rund 45&nsp;000.

Sammlungen und Schauräume

Prunkräume der Alten Residenz
Residenzgalerie: mit Buchhandlung und Bistro
Dombögen: Café mit Kaffeehausgarnituren auf der Dachterrasse
Nordoratorium im Dom
Domorgelempore
Dommuseum
Kunst- und Wunderkammer
Lange Galerie, die Galerie der Benediktiner-Erzabtei St. Peter
Museum St. Peter → Claviorganum
Michael-Haydn-Gedenkstätte
Franziskanerkirche

Bauten und beteiligte Unternehmen

Konzept Museumsleitplan: 2006
Baubeginn, Bauverhandlung: August 2012
Fertigstellung und Übergabe: Dezember 2013
Übergabe der Ersatzräume im Dachgeschoß
an die Universität: Februar 2014
Eröffnung DomQuartier: 17. Mai 2014

Baumaßnahmen

Abbruch- und Rohbauarbeiten waren in Residenz, Wallistrakt und Dom notwendig. Im ersten Schritt des Gesamtprojekts wurden in einem frühen Stadium bereits die Restaurierungen und Umbauarbeiten auf der Terrasse über den nördlichen Dombögen (2007), die Lange Galerie in der Erzabtei St. Peter (2009) sowie die Stiege und die brandschutztechnische Adaptierung im Nordturm des Domes (2010) vorgenommen.

Im zweiten Schritt wurden Adaptierungen in der Residenz sowie die Umbauarbeiten im Wallistrakt vollzogen. Innenausbauarbeiten im Ausstellungsbereich St. Peter und im Dachgeschoß für die Universität sowie im Nordoratorium folgten. Weiters wurden brandschutz- und sicherheitstechnische Anforderungen sowie klimatechnische Maßnahmen realisiert.

Insgesamt waren etwa 160 Personen (Kernteam 60 Personen) in das Bauvorhaben involviert – mit den Baufirmen über 200 Personen.

Ausführende Architekten

Gesamtkonzept: Mag. arch. Reiner Kaschl, DI Heide Mühlfellner, Salzburg

Detailplanungen
Verbindungsstiege, Brandschutzmaßnahmen, Nordturm: Atelier Labacher, Salzburg
Ausstellungsgestaltung für das Salzburg Museum im Nordoratorium: Architekt Gerhard Mitterberger, Graz
Ausstellungsgestaltung im Museum St. Peter: Architekt Thomas Wizany, Salzburg

Beauftragte Firmen

16 Firmen aus dem Bundesland Salzburg
vier Firmen aus Oberösterreich
Elektroplanung: Pürcher Engineering, Schladming
Planung Heizung, Lüftung, Sanitär: Zimmermann Ingenieure, Bergheim
Statische Bearbeitung: Dipl.-Ing. Hans-Dieter Reichl, Salzburg
Örtliche Bauaufsicht Hochbau: pm I projektmanagement, Salzburg
Kosteneemittlungsgrundlagen: Ing. Markus Löffelberger, Salzburg

Konzeption

Museumsleitplan: Dr. Dieter Bogner, Wien
Corporate Design, Leit- und Informationssystem, Medienproduktion: Agentur State, Berlin
Webauftritt,Social Media: Agentur Salic, Salzburg
Audioguide: ARTEX Museumsservices (Dauer 1,5 Stunden)
Kinder-Audioguide: Artgenossen (Dauer 80 Minuten)

Adresse

DomQuartier Salzburg GmbH DomQuartier GmbH
Franziskanergasse 5 a
5020 Salzburg
Geschäftsführerin Dr. Andrea Stockhammer
Telefon: (06 62) 80 42 21 09
E-Mail: office@domquartier.at

Bilder

  DomQuartier Salzburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Presseunterlagen anlässlich Eröffnungstags-Pressegespräch
  • www.sn.at, "Salzburgs Domquartier wird aus- und umgebaut", 30. Juli 2021

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, 17. September 2025
Die Museumsteile des DomQuartiers Salzburg