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Nach einem insgesamt enttäuschenden Auftakt in die Saison 2006/2007 gelang ihm am [[28. Dezember|28.]] und [[29. Dezember]] [[2006]] mit Siegen in den beiden Abfahrten von Bormio ([[ITA]]) ein einmaliges Kunststück. Michael Walchhofer ist seither der erste und bislang einzige Skifahrer, der zwei Doppelabfahrten gewonnen hat: Garmisch 2005 und Bormio 2006.
 
Nach einem insgesamt enttäuschenden Auftakt in die Saison 2006/2007 gelang ihm am [[28. Dezember|28.]] und [[29. Dezember]] [[2006]] mit Siegen in den beiden Abfahrten von Bormio ([[ITA]]) ein einmaliges Kunststück. Michael Walchhofer ist seither der erste und bislang einzige Skifahrer, der zwei Doppelabfahrten gewonnen hat: Garmisch 2005 und Bormio 2006.
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Walchhofer kündigte im Frühjahr [[2007]] die Fortsetzung seiner Karriere bis zur FIS Alpinen Skiweltmeisterschaft in Val d'Isere ([[FRA]]) [[2009]] an. Während er bei der FIS Alpinen Skiweltmeisterschaft 2009 nur durch seine zwei Fahrten in der Abfahrt auffiel, schaffte er im Weltcup zum dritten Mal den Sieg in der Disziplinenwertung Abfahrt. Auch vor den Olympischen Spielen in Vancouver [[2010]] hängte er noch eine Saison an und überraschte hier vor allem mit einer starken Saison im Super-G, wo er die kleine Kristallkugel erst im letzten Saisonrennen an den Kanadier Eric Guay verlor.
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Walchhofer kündigte im Frühjahr [[2007]] die Fortsetzung seiner Karriere bis zur FIS Alpinen Skiweltmeisterschaft in Val-d'Isère ([[FRA]]) [[2009]] an. Während er bei der FIS Alpinen Skiweltmeisterschaft 2009 nur durch seine zwei Fahrten in der Abfahrt auffiel, schaffte er im Weltcup zum dritten Mal den Sieg in der Disziplinenwertung Abfahrt. Auch vor den Olympischen Spielen in Vancouver [[2010]] hängte er noch eine Saison an und überraschte hier vor allem mit einer starken Saison im Super-G, wo er die kleine Kristallkugel erst im letzten Saisonrennen an den Kanadier Eric Guay verlor.
    
Zum Auftakt in seine definitiv letzte Saison überraschte er mit dem ersten Weltcupsieg in der Abfahrt nach 630 Tagen für Österreichs Herrenteam in Lake Louise ([[CAN]]). Weitere zwei Siege und ein dritter Platz in der Abfahrt ließen ihn erneut als Führenden in die Entscheidung um die kleine Kristallkugel gehen - und wie im Jahr zuvor im Super-G so wurde Walchhofer in seiner letzten Abfahrt noch vom [[Schweiz]]er Didier Cuche abgefangen. Da Tags darauf der Super-G abgesagt werden musste, blieb die Abfahrt vom [[16. März]] [[2011]] das letzte Weltcuprennen des Michael Walchhofer.
 
Zum Auftakt in seine definitiv letzte Saison überraschte er mit dem ersten Weltcupsieg in der Abfahrt nach 630 Tagen für Österreichs Herrenteam in Lake Louise ([[CAN]]). Weitere zwei Siege und ein dritter Platz in der Abfahrt ließen ihn erneut als Führenden in die Entscheidung um die kleine Kristallkugel gehen - und wie im Jahr zuvor im Super-G so wurde Walchhofer in seiner letzten Abfahrt noch vom [[Schweiz]]er Didier Cuche abgefangen. Da Tags darauf der Super-G abgesagt werden musste, blieb die Abfahrt vom [[16. März]] [[2011]] das letzte Weltcuprennen des Michael Walchhofer.
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Kurz nach dem Ende seiner Sportkarriere bewarb sich Walchhofer im Juni [[2011]] vergeblich um die Position des Präsidenten des [[Salzburger Landes-Skiverband]]es.
 
Kurz nach dem Ende seiner Sportkarriere bewarb sich Walchhofer im Juni [[2011]] vergeblich um die Position des Präsidenten des [[Salzburger Landes-Skiverband]]es.
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[[2013]] wurde er Vizepräsident des Österreichischen Skiverbands (ÖSV). Nachdem Walchhofer [[2021]] als Nachfolger von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gehandelt wurde, kam es nach wochenlanger Schlammschlacht gegen ihn bei der [[Tagung des Österreichischen Skiverbands in Anif]] zu einen ganz anderen Entscheidung.  <span style="color:green">Karl Schmidhofer</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Karl Schmidhofer]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> des Steirischen Skiverbands wurde zum designierten ÖSV-Präsidenten gewählt und Walchohfer zu seinem Vizepräsidenten.
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[[2013]] wurde er Vizepräsident des Österreichischen Skiverbands (ÖSV). Nachdem Walchhofer [[2021]] als Nachfolger von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gehandelt wurde, kam es nach wochenlanger Schlammschlacht gegen ihn bei der [[Tagung des Österreichischen Skiverbands in Anif]] zu einen ganz anderen Entscheidung.  <span style="color:green">Karl Schmidhofer</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Karl Schmidhofer]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> des Steirischen Skiverbands wurde zum designierten ÖSV-Präsidenten gewählt und Walchohfer zu seinem Vizepräsidenten.
    
Wenige Tage vor der am [[19. Juni]] 2021 stattfindeten Länderkonferenz in Villach, bei der nach 31 Jahren ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (79) offiziell zurücktrat und Karl Schmidhofer sein Nachfolger wurde, zog sich nach der Auseinandersetzung Walchofer völlig aus dem ÖSV zurück und schlug den von Schmidhofer angebotenen Posten als sein Vize aus. "Die Voraussetzungen passen einfach nicht, das war mir eigentlich schon in der Nacht nach der Wahl in Anif klar. Aber ich habe noch ein sehr gutes Gespräch mit Schmidhofer geführt, der mich umstimmen wollte, aber mein Entschluss steht fest", meinte Walchhofer zu den [[SN]]. Für Walchhofer war die Art und Weise, wie er von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel boykottiert und desavouiert worden war, letztlich zu viel, auch wenn er das so nicht sagt. Stattdessen lobt er die gefundene Lösung.<ref>[https://www.sn.at/sport/wintersport/nach-wahl-posse-walchhofer-zieht-sich-aus-dem-skiverband-zurueck-105302290 www.sn.at], 16. Juni 2021</ref>
 
Wenige Tage vor der am [[19. Juni]] 2021 stattfindeten Länderkonferenz in Villach, bei der nach 31 Jahren ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (79) offiziell zurücktrat und Karl Schmidhofer sein Nachfolger wurde, zog sich nach der Auseinandersetzung Walchofer völlig aus dem ÖSV zurück und schlug den von Schmidhofer angebotenen Posten als sein Vize aus. "Die Voraussetzungen passen einfach nicht, das war mir eigentlich schon in der Nacht nach der Wahl in Anif klar. Aber ich habe noch ein sehr gutes Gespräch mit Schmidhofer geführt, der mich umstimmen wollte, aber mein Entschluss steht fest", meinte Walchhofer zu den [[SN]]. Für Walchhofer war die Art und Weise, wie er von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel boykottiert und desavouiert worden war, letztlich zu viel, auch wenn er das so nicht sagt. Stattdessen lobt er die gefundene Lösung.<ref>[https://www.sn.at/sport/wintersport/nach-wahl-posse-walchhofer-zieht-sich-aus-dem-skiverband-zurueck-105302290 www.sn.at], 16. Juni 2021</ref>
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Vier Jahre später krönte er seine Karriere erstmals mit dem Sieg in der Abfahrt bei der WM in St. Moritz (CH) am [[8. Februar]] 2003. Zwei Jahre später kam er als Favorit nach Bormio und schaffte trotz eines Missgeschicks Platz 3 in der Abfahrt: Er war im oberen Teil der Strecke über einen Stein gefahren und hatte sich den Belag des Skis so stark beschädigt, dass er praktisch keinen Halt mehr hatte. Am [[29. Jänner]] [[2005]] war er zuvor schon Vizeweltmeister im Super-G geworden.  
 
Vier Jahre später krönte er seine Karriere erstmals mit dem Sieg in der Abfahrt bei der WM in St. Moritz (CH) am [[8. Februar]] 2003. Zwei Jahre später kam er als Favorit nach Bormio und schaffte trotz eines Missgeschicks Platz 3 in der Abfahrt: Er war im oberen Teil der Strecke über einen Stein gefahren und hatte sich den Belag des Skis so stark beschädigt, dass er praktisch keinen Halt mehr hatte. Am [[29. Jänner]] [[2005]] war er zuvor schon Vizeweltmeister im Super-G geworden.  
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Die WM in &Aring;re [[2007]] endete für Walchhofer enttäuschend: In der Kombination ausgefallen kam er in der Abfahrt nicht über Platz 15 hinaus. Auch in Val d'Isere [[2009]] konnte er seiner Mitfavoritenrolle nicht gerecht werden, belegte die Plätze 13 und 12 in Super-G und Abfahrt. Die kräfteraubende Abfahrt bewältigte er sogar zweimal, nachdem er beim ersten Start während einer Startstoppphase abgelassen worden war.
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Die WM in &Aring;re [[2007]] endete für Walchhofer enttäuschend: In der Kombination ausgefallen kam er in der Abfahrt nicht über Platz 15 hinaus. Auch in Val-d'Isère [[2009]] konnte er seiner Mitfavoritenrolle nicht gerecht werden, belegte die Plätze 13 und 12 in Super-G und Abfahrt. Die kräfteraubende Abfahrt bewältigte er sogar zweimal, nachdem er beim ersten Start während einer Startstoppphase abgelassen worden war.
    
Bei den [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Olympischen Spielen von Turin]], Italien, holte er sich am [[12. Februar]] [[2006]] die Silbermedaille in der Abfahrt, vier Jahre später in [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Vancouver]] reichte es für Walchhofer nur zum für ihn enttäuschenden 10. Platz.
 
Bei den [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Olympischen Spielen von Turin]], Italien, holte er sich am [[12. Februar]] [[2006]] die Silbermedaille in der Abfahrt, vier Jahre später in [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Vancouver]] reichte es für Walchhofer nur zum für ihn enttäuschenden 10. Platz.