Jüdischer Friedhof Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Juedischerfriedhofsalzburg1.jpg|thumb|right|320px|Der Jüdische Friedhof in Aigen]]Der '''Jüdische Friedhof''' in der Landeshauptstadt [[Salzburg]] befindet sich im Stadtteil [[Aigen]] und dient seit [[1893]] als Hauptbegräbnisstätte der [[Israelitische Kultusgemeinde Salzburg|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs]]. Während der Zeit der Nationalsozialisten schwer beschädigt, wurde er nach der Rückgabe durch die [[USA|US]]-amerikanische Besatzungsmacht [[1946]] wieder hergerichtet und erneut in Gebrauch genommen.
[[Bild:Juedischerfriedhofsalzburg1.jpg|thumb|Der Jüdische Friedhof in Salzburg-Aigen]]Der '''Jüdische Friedhof''' in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] befindet sich im Stadtteil [[Aigen]] und dient seit [[1893]] als Hauptbegräbnisstätte der [[Israelitische Kultusgemeinde Salzburg|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs]].  
 
== Einleitung ==
Während der Zeit der [[Nationalsozialisten]] schwer beschädigt, wurde er nach der Rückgabe durch die [[USA|US]]-amerikanische Besatzungsmacht [[1946]] wieder hergerichtet und erneut in Gebrauch genommen.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Judenfriedhof Mülln ===
=== Judenfriedhof Mülln ===
Der erste jüdische Friedhof in Salzburg lag im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] in der Vorstadt [[Mülln]] unweit der [[Müllner Kirche]]. In der Nähe des Judenfriedhofs wurde [[1654]] ein Observatorium für die [[Universität Salzburg]] erbaut, das [[1770]] baufällig geworden war und kurz danach abgerissen wurde. Heute befindet sich an diesem Ort das zu einem Hotel ausgebaute [[Schloss Mönchstein]].
Der erste jüdische Friedhof in Salzburg lag im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] in der Vorstadt [[Mülln]] unweit der [[Müllner Kirche]]. In der Nähe des Judenfriedhofs wurde [[1654]] ein Observatorium für die [[Universität Salzburg]] erbaut, das [[1770]] zunehmend baufällig geworden war und vor 1800 abgerissen wurde. Heute befindet sich in diesem Großraum das zu einem Hotel ausgebaute [[Schloss Mönchstein]].


=== Errichtung und Gebrauch bis 1938 ===
=== Errichtung und Gebrauch bis 1938 ===
Die Anlage des jüdischen Friedhofs in Aigen erfolgte [[1893]] durch den im selben Jahr gegründeten jüdischen Begräbnisverein ''Chewra Kadischa''. Das Grundstück erwarb der Verein von der damals noch eigenständigen Gemeinde ''Aigen bei Salzburg'', die nach dem Verkauf jedoch die Errichtung des jüdischen Friedhofs mit der Begründung, dass dies die religiösen Gefühle der katholischen Einwohner von Aigen beleidigen würde, ablehnte. Diese Entscheidung wurde jedoch nach Intervention von der [[Salzburger Landesregierung]] aufgehoben und für nichtig erklärt.  
Die Anlage des jüdischen Friedhofs in Aigen erfolgte [[1893]] durch den im selben Jahr gegründeten jüdischen Begräbnisverein ''Chewra Kadischa''. Das Grundstück erwarb der Verein von der damals noch eigenständigen Gemeinde [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] ''bei Salzburg'', die nach dem Verkauf jedoch die Errichtung des jüdischen Friedhofs mit der Begründung, dass dies die religiösen Gefühle der katholischen Einwohner von Aigen beleidigen würde, ablehnte. Diese Entscheidung wurde jedoch nach Intervention von der [[Salzburger Landesregierung]] aufgehoben und für nichtig erklärt.  


Der erste Vertreter der jüdischen Gemeinde Salzburgs, der hier seine letzte Ruhestätte fand, war der ein Jahr zuvor verstorbene Salzburger Lederwarenhändler [[Rudolf Fürst]]. Dessen Witwe Elise, sie  war zugleich die einzige Frau, die für die Errichtung des jüdischen Friedhofs Geld spendete, ließ den Leichnam ihres Gatten vom [[Salzburger Kommunalfriedhof]] nach Aigen überfuhren und „ermöglichte“ somit die erste Begräbnisfeierlichkeit am neuen Friedhof.
Der erste Vertreter der jüdischen Gemeinde Salzburgs, der hier seine letzte Ruhestätte fand, war der ein Jahr zuvor verstorbene Salzburger Lederwarenhändler [[Rudolf Fürst]]. Dessen Witwe Elise, sie  war zugleich die einzige Frau, die für die Errichtung des jüdischen Friedhofs Geld spendete, ließ den Leichnam ihres Gatten vom [[Salzburger Kommunalfriedhof]] nach Aigen überfuhren und "ermöglichte" somit die erste Begräbnisfeierlichkeit am neuen Friedhof.


In den darauf folgenden Jahren wuchs die Anzahl der Begräbnisse mit dem gleichzeitigen Altern der Gemeinde kontinuierlich an. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] starben zudem zahlreiche schlecht versorgte [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]] aus den Ostgebieten der damaligen [[Habsburger]]-Monarchie, unter denen sich auch viele Juden befanden, in den Lagern rund um Salzburg, wodurch die Zahl der Bestattungen weiter anstieg und der kleine Friedhof langsam an die Grenzen seiner Kapazität stieß.  
In den darauf folgenden Jahren wuchs die Anzahl der Begräbnisse mit dem gleichzeitigen Altern der Gemeinde kontinuierlich an. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] starben zudem zahlreiche schlecht versorgte [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]] aus den Ostgebieten der damaligen [[Habsburgermonarchie]], unter denen sich auch viele Juden befanden, in den Lagern rund um Salzburg, wodurch die Zahl der Bestattungen weiter anstieg und der kleine Friedhof langsam an die Grenzen seiner Kapazität stieß.  


=== Zerstörung und Wiederaufbau (1938 - 1946) ===
=== Zerstörung und Wiederaufbau (1938–1946) ===
Nach dem [[Anschluss]] an das [[NSDAP|nationalsozialistische]] Deutsche Reich im März [[1938]] wurde der jüdische Friedhof beschlagnahmt und vom zuständigen [[Landeskonservator]] für „anthropologisch unwichtig“ erklärt. Die NS-Behörde verkaufte ihn [[1940]] an die vormalige Friedhofswärterin Maria Frenkenberger, die das Friedhofsgelände als Weidefläche und die Leichenhalle als Stall für ihre Kühe und Schweine entweihte. Zudem verkaufte sie 68 der 100 Grabsteine, die damit unwiederbringlich verloren gingen. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte nach der Übernahme des jüdischen Friedhofs im August [[1945]] die einstige Transaktion an Frau Frenkenberger für ungültig und übergab die Begräbnisstätte [[1946]] der wieder gegründeten Kultusgemeinde, die den großteils zerstörten und heruntergekommenen Friedhof wieder mit Sorgfalt herrichtete und ihn noch im selben Jahr wieder in Gebrauch nahm.  
Nach dem [[Anschluss]] an das [[NSDAP|nationalsozialistische]] Deutsche Reich im März [[1938]] wurde der jüdische Friedhof beschlagnahmt und vom zuständigen [[Landeskonservator]] für "anthropologisch unwichtig" erklärt. Die NS-Behörde verkaufte ihn [[1940]] an die vormalige Friedhofswärterin Maria Frenkenberger, die das Friedhofsgelände als Weidefläche und die Leichenhalle als Stall für ihre Kühe und Schweine entweihte. Zudem verkaufte sie 68 der 100 Grabsteine, die damit unwiederbringlich verloren gingen. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte nach der Übernahme des jüdischen Friedhofs im August [[1945]] die einstige Transaktion an Frau Frenkenberger für ungültig und übergab die Begräbnisstätte [[1946]] der wieder gegründeten Kultusgemeinde, die den größtenteils zerstörten und heruntergekommenen Friedhof wieder mit Sorgfalt herrichtete und ihn noch im selben Jahr wieder in Gebrauch nahm.  


== Lage und Besichtigung ==
== Lage und Besichtigung ==
Die Friedhofsanlage liegt etwas abseits am rechten Ufer der [[Salzach]] im Stadtteil Aigen. Auf der gegenüberliegenden Uferseite, der heutigen [[Alpensiedlung]], befand sich nach [[1945]] das ehemalige [[Lager Glasenbach]].
Die Friedhofsanlage liegt etwas abseits am rechten Ufer der [[Salzach]] im Stadtteil Aigen. Auf der gegenüberliegenden Uferseite, der heutigen [[Alpensiedlung]], befand sich nach [[1945]] das [[Lager Glasenbach]].


Der Jüdische Friedhof ist der Öffentlichkeit, um ihn vor etwaigen Übergriffen zu schützen, nur zu den Öffnungszeiten oder nach Voranmeldung bei der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg zugänglich.  
Der Jüdische Friedhof für die Öffentlichkeit, um ihn vor etwaigen Übergriffen zu schützen, nur nach Voranmeldung bei der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg zugänglich.  


Die Stadt Salzburg errichtete [[1993]], anlässlich eines Besuches ehemaliger Salzburger Juden, die auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde gekommen waren, ein Denkmal, um an die Zerstörung während der nationalsozialistischen Ära zu erinnern. Die Inschrift des Denkmals zählt Namen und Daten jener auf, die hier vor [[1939]] begraben und deren Grabsteine zerstört worden waren. Weiters befindet sich am Friedhof eine Gedenkstätte mit zwei Tafeln, auf denen die Familiennamen von etwa 80 zwischen [[1945]] und [[1949]] in den Salzburger [[Displaced_Persons#DP-Lager|DP-Lagern]] totgeborenen Kindern eingraviert sind.  
Die Stadt Salzburg errichtete [[1993]], anlässlich eines Besuches ehemaliger [[Juden in Salzburg|Salzburger Juden]], die auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde gekommen waren, ein Denkmal, um an die Zerstörung während der nationalsozialistischen Ära zu erinnern. Die Inschrift des Denkmals zählt Namen und Daten jener auf, die hier vor [[1939]] begraben und deren Grabsteine zerstört worden waren. Weiters befindet sich am Friedhof eine Gedenkstätte mit zwei Tafeln, auf denen die Familiennamen von etwa 80 zwischen [[1945]] und [[1949]] in den Salzburger [[Displaced Persons#DP-Lager|DP-Lagern]] totgeborenen Kindern eingraviert sind.


== Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden ==
== Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden ==
* [[Albert Pollak]] ([[1833]] - [[1921]]), k.u.k. Hofantiquar; bekam [[1867]] als erster Jude nach mehr als 350 Jahren das Niederlassungsrecht in Salzburg
* [[Albert Pollak]] (* [[1833]]; † [[1921]]), k.u.k. Hofantiquar; bekam [[1867]] als erster Jude nach mehr als 350 Jahren das Niederlassungsrecht in Salzburg
* [[Ignaz Glaser]] ([[1853]] - [[1916]]), Glasfabrikant
* [[Ignaz Glaser]] (* [[1853]]; † [[1916]]), Glasfabrikant
* [[Robert Jungk]] ([[1913]] - [[1994]]), Publizist, Journalist und Zukunftsforscher
* [[Robert Jungk]] (* [[1913]]; † [[1994]]), Publizist, Journalist und Zukunftsforscher
* [[Donald Kahn]] (* [[1925]]; † [[2013]]), Kunstmäzen
* [[Marko Feingold]] (* [[1913]]; † [[2019]]), Holocaust-Überlebender, Präsident der [[Israelitische Kultusgemeinde|Israelitischen Kultusgemeinde]]
* Gerhard Röthler (* 29. Oktober 1920 in Breslau; † 18. Oktober 1999 in Salzburg) war ein deutsch-österreichischer Musikwissenschaftler. Er war Professor am Mozarteum Salzburg.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* [[Salzburger Synagoge]]
* [[Salzburger Synagoge]]
== Literatur und Quellen==
* [[Stan Nadel]]: ''Ein Führer durch das jüdische Salzburg''; Jung und Jung, Salzburg und Wien 2005, ISBN 3-902144-93-9


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [http://www.ikg-salzburg.at/ Israelitische Kultusgemeinde Salzburg]
* [http://www.ikg-salzburg.at/ Israelitische Kultusgemeinde Salzburg]


== Literatur und Quellen==
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
* [[Stan Nadel]]: ''Ein Führer durch das jüdische Salzburg''; Jung und Jung, Salzburg und Wien 2005, ISBN 3-902144-93-9
[[Kategorie:Aigen]]
 
[[Kategorie:Infrastruktur]]
[[Kategorie:Friedhof]]
[[Kategorie:Friedhof]]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Judentum in Salzburg]]
[[Kategorie:Judentum in Salzburg]]

Aktuelle Version vom 8. Mai 2024, 17:58 Uhr

Der Jüdische Friedhof in Salzburg-Aigen

Der Jüdische Friedhof in der Landeshauptstadt Salzburg befindet sich im Stadtteil Aigen und dient seit 1893 als Hauptbegräbnisstätte der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs.

Einleitung

Während der Zeit der Nationalsozialisten schwer beschädigt, wurde er nach der Rückgabe durch die US-amerikanische Besatzungsmacht 1946 wieder hergerichtet und erneut in Gebrauch genommen.

Geschichte

Judenfriedhof Mülln

Der erste jüdische Friedhof in Salzburg lag im 14. und 15. Jahrhundert in der Vorstadt Mülln unweit der Müllner Kirche. In der Nähe des Judenfriedhofs wurde 1654 ein Observatorium für die Universität Salzburg erbaut, das 1770 zunehmend baufällig geworden war und vor 1800 abgerissen wurde. Heute befindet sich in diesem Großraum das zu einem Hotel ausgebaute Schloss Mönchstein.

Errichtung und Gebrauch bis 1938

Die Anlage des jüdischen Friedhofs in Aigen erfolgte 1893 durch den im selben Jahr gegründeten jüdischen Begräbnisverein Chewra Kadischa. Das Grundstück erwarb der Verein von der damals noch eigenständigen Gemeinde Aigen bei Salzburg, die nach dem Verkauf jedoch die Errichtung des jüdischen Friedhofs mit der Begründung, dass dies die religiösen Gefühle der katholischen Einwohner von Aigen beleidigen würde, ablehnte. Diese Entscheidung wurde jedoch nach Intervention von der Salzburger Landesregierung aufgehoben und für nichtig erklärt.

Der erste Vertreter der jüdischen Gemeinde Salzburgs, der hier seine letzte Ruhestätte fand, war der ein Jahr zuvor verstorbene Salzburger Lederwarenhändler Rudolf Fürst. Dessen Witwe Elise, sie war zugleich die einzige Frau, die für die Errichtung des jüdischen Friedhofs Geld spendete, ließ den Leichnam ihres Gatten vom Salzburger Kommunalfriedhof nach Aigen überfuhren und "ermöglichte" somit die erste Begräbnisfeierlichkeit am neuen Friedhof.

In den darauf folgenden Jahren wuchs die Anzahl der Begräbnisse mit dem gleichzeitigen Altern der Gemeinde kontinuierlich an. Während des Ersten Weltkriegs starben zudem zahlreiche schlecht versorgte Flüchtlinge aus den Ostgebieten der damaligen Habsburgermonarchie, unter denen sich auch viele Juden befanden, in den Lagern rund um Salzburg, wodurch die Zahl der Bestattungen weiter anstieg und der kleine Friedhof langsam an die Grenzen seiner Kapazität stieß.

Zerstörung und Wiederaufbau (1938–1946)

Nach dem Anschluss an das nationalsozialistische Deutsche Reich im März 1938 wurde der jüdische Friedhof beschlagnahmt und vom zuständigen Landeskonservator für "anthropologisch unwichtig" erklärt. Die NS-Behörde verkaufte ihn 1940 an die vormalige Friedhofswärterin Maria Frenkenberger, die das Friedhofsgelände als Weidefläche und die Leichenhalle als Stall für ihre Kühe und Schweine entweihte. Zudem verkaufte sie 68 der 100 Grabsteine, die damit unwiederbringlich verloren gingen. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte nach der Übernahme des jüdischen Friedhofs im August 1945 die einstige Transaktion an Frau Frenkenberger für ungültig und übergab die Begräbnisstätte 1946 der wieder gegründeten Kultusgemeinde, die den größtenteils zerstörten und heruntergekommenen Friedhof wieder mit Sorgfalt herrichtete und ihn noch im selben Jahr wieder in Gebrauch nahm.

Lage und Besichtigung

Die Friedhofsanlage liegt etwas abseits am rechten Ufer der Salzach im Stadtteil Aigen. Auf der gegenüberliegenden Uferseite, der heutigen Alpensiedlung, befand sich nach 1945 das Lager Glasenbach.

Der Jüdische Friedhof für die Öffentlichkeit, um ihn vor etwaigen Übergriffen zu schützen, nur nach Voranmeldung bei der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg zugänglich.

Die Stadt Salzburg errichtete 1993, anlässlich eines Besuches ehemaliger Salzburger Juden, die auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde gekommen waren, ein Denkmal, um an die Zerstörung während der nationalsozialistischen Ära zu erinnern. Die Inschrift des Denkmals zählt Namen und Daten jener auf, die hier vor 1939 begraben und deren Grabsteine zerstört worden waren. Weiters befindet sich am Friedhof eine Gedenkstätte mit zwei Tafeln, auf denen die Familiennamen von etwa 80 zwischen 1945 und 1949 in den Salzburger DP-Lagern totgeborenen Kindern eingraviert sind.

Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Stan Nadel: Ein Führer durch das jüdische Salzburg; Jung und Jung, Salzburg und Wien 2005, ISBN 3-902144-93-9

Weblinks