Gnigl (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 14. Januar 2021, 00:21 Uhr
Die Gemeinde Gnigl war von 1850 bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1935 eine selbständige Ortsgemeinde. Ein Teil der Gemeinde gehört seither zum Salzburger Stadtteil Gnigl.
Geschichte
1881 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gnigl gegründet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Mühlendorf durch den Bau der Bahnlinie nach 1860, vor allem aber nach Fertigstellung des neuen Rangierbahnhofes 1908. 1934 war die Gemeinde Gnigl nach der Stadt Salzburg mit über 10 000 Einwohner die bevölkerungsreichste Gemeinde des Landes Salzburg.
Zur einstigen Gemeinde Gnigl gehörte auch die Baron-Schwarz-Villa im heutigen Stadtteil Schallmoos mit den zugehörigen weitläufigen Parkanlagen. Davon geblieben ist lediglich der Grünraum des heutigen Baron-Schwarz-Parkes.
Im Juli 1913 wurde das Elisenhof-Kino in Itzling eröffnet.
Mit dem "Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden."[1] wurde die Gemeinde Gnigl zum 1. Juli 1935 größtenteils in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet. Zu dieser Gemeinde hatte zuvor auch Itzling gehört.
Wahlsprengel
1930 gab es elf Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen[2]
- Gasthaus Guggental
- Gasthaus Kendl - Hortlokal Minichheim
- Gasthaus Jägerwirt
- Gasthaus Rangierbahnhof - Doktorwirt
- Neuhauserhof - Schwabenwirt
- Gasthaus Paischer - Güterhalle
- Volksschule Gnigl - Pflanzmann
- Gasthaus "Zur Stiege" - Markl, Itzling, Hauptstraße 39
- Gasthof "Deutsches Haus" - Vereinslokal
- Baracke "Kinderfreunde" - Auerhahn
- Gasthaus Gärtner - Prankl & Rothböck
Gemeindeausschusssitzungen
Bürgermeister der Gemeinde Gnigl
- Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Gnigl
Ehrenbürger der Gemeinde Gnigl
- Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Gnigl
Töchter und Söhne der Gemeinde Gnigl
- Hauptartikel Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Gnigl
Vereine
Quellen
- Salzburgwiki-Artikel Gnigl
Einzelnachweise
- ↑ Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 24. Dezember 1907, Seite 4, mit detaillierte Beschreibung, worüber gesprochen wurde