Gnigl (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 5. Januar 2021, 13:44 Uhr

Die Gemeinde Gnigl mit dem Rangierbahnhof Gnigl.

Die Gemeinde Gnigl war von 1850 bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1935 eine selbständige Ortsgemeinde. Ein Teil der Gemeinde gehört seither zum Salzburger Stadtteil Gnigl.

Geschichte

1881 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gnigl gegründet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Mühlendorf durch den Bau der Bahnlinie nach 1860, vor allem aber nach Fertigstellung des neuen Rangierbahnhofes 1908. 1934 war die Gemeinde Gnigl nach der Stadt Salzburg mit über 10 000 Einwohner die bevölkerungsreichste Gemeinde des Landes Salzburg.

Zur einstigen Gemeinde Gnigl gehörte auch die Baron-Schwarz-Villa im heutigen Stadtteil Schallmoos mit den zugehörigen weitläufigen Parkanlagen. Davon geblieben ist lediglich der Grünraum des heutigen Baron-Schwarz-Parkes.

Im Juli 1913 wurde das Elisenhof-Kino in Itzling eröffnet.

Mit dem "Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden."[1] wurde die Gemeinde Gnigl zum 1. Juli 1935 größtenteils in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet. Zu dieser Gemeinde hatte zuvor auch Itzling gehört.

Wahlsprengel

1930 gab es elf Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen[2]

  1. Gasthaus Guggental
  2. Gasthaus Kendl - Hortlokal Minichheim
  3. Gasthaus Jägerwirt
  4. Gasthaus Rangierbahnhof - Doktorwirt
  5. Neuhauserhof - Schwabenwirt
  6. Gasthaus Paischer - Güterhalle
  7. Volksschule Gnigl - Pflanzmann
  8. Gasthaus "Zur Stiege" - Markl, Itzling, Hauptstraße 39
  9. Gasthof "Deutsches Haus" - Vereinslokal
  10. Baracke "Kinderfreunde" - Auerhahn
  11. Gasthaus Gärtner - Prankl & Rothböck

Gemeindeausschusssitzungen

Bürgermeister der Gemeinde Gnigl

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Gnigl

Ehrenbürger der Gemeinde Gnigl

Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Gnigl

Töchter und Söhne der Gemeinde Gnigl

Hauptartikel Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Gnigl

Vereine

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel Gnigl

Einzelnachweise

  1. Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935
  2. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8
  3. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 24. Dezember 1907, Seite 4, mit detaillierte Beschreibung, worüber gesprochen wurde
Gemeinden, die nicht mehr als selbständige Gemeinden im Land Salzburg existieren

Im Flachgau: Seekirchen-Markt mit Seekirchen-Land wurden zu Seekirchen am Wallersee · In Straßwalchen: Straßwalchen-Land · in Thalgau: Thalgauberg

Im Lungau: in Mariapfarr: Pichl - Zankwarn · in Mauterndorf: Steindorf · in St. Michael im Lungau: St. Michael-Land · in Tamsweg: Lasaberg - Haiden - Mörtelsdorf - Sauerfeld - Seetal - Wölting

Im Pinzgau: in Bruck an der Großglocknerstraße: St. Georgen im Pinzgau · in Lend: Embach · in Mittersill: Mittersill-Land · in Rauris: Bucheben · in Saalfelden am Steinernen Meer: Saalfelden-Land · in Taxenbach: Eschenau - Sonnberg - Wolfbachthal · in Zell am See: Bruckberg - Thumersbach

Im Pongau: in Altenmarkt im Pongau: Palfen - Sinnhub · in Eben im Pongau: Gasthof - Schattbach · in Goldegg: Goldeggweng · in Bad Hofgastein: Hofgastein-Land · in Hüttau: Sonnberg · in Radstadt: Radstadt-Land · in St. Johann im Pongau: St. Johann-Land · in Wagrain: Wagrain-Land · in Werfen: Werfen-Land

In der Stadt Salzburg: Aigen - Gnigl - Leopoldskron-Moos - Maxglan - Morzg

Im Tennengau: Annaberg im Lammertal · in Golling an der Salzach: Obergäu - Torren · in Hallein: Burgfried - Dürnberg - Taxach

Gemeinden, die 1939 entstanden, sich aber nach dem Krieg wieder änderten

Dorfwerfen (wurde wieder Pfarrwerfen) · Krimml-Wald (wurde aufgelöst) · Marienpichl (wurde wieder Mariapfarr) · Markt Pongau (wurde wieder St. Johann im Pongau) · Neumarkt-Köstendorf (wurde aufgelöst)