Ernst Johann Hilzensauer: Unterschied zwischen den Versionen

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Ernst Hilzensauer war der zweitälteste Sohn des Saalfeldener Medizinalchirurgen [[Hilzensauer#Die Medizinalchirurgen-Linie|Josef (III.) Johann Hilzensauer]] (*1837; † 1923) und der Saalfeldener Ledererstochter Maria geb. [[Rottmayr]]. Er war mit Ida geb. Maier (* 1876; † 1968) verheiratet. Zu ihren [[Hilzensauer#Die Linie des Ökonomierates Ernst Johann Hilzensauer|sieben Kindern]] gehörte [[Bruno Hilzensauer]] (* 1907; † 1995), [[Bürgermeister der Gemeinde Maishofen]].
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Ernst Hilzensauer war der zweitälteste Sohn des Saalfeldener Medizinalchirurgen [[Hilzensauer#Die Medizinalchirurgen-Linie|Josef (III.) Johann Hilzensauer]] (*1837; † 1923) und der Saalfeldener Ledererstochter Maria geborene [[Rottmayr]]. Er besuchte die [[Volksschule Saalfelden I|Volks-]] und [[Neue Mittelschule Saalfelden-Stadt|Bürgerschule]] in [[Saalfelden]] sowie die Ackerbauschule in Klagenfurt.
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Als Rechnungsunteroffizier beim Salzburger [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Rainer-Regiment]] befreundete er sich unter anderem mit dem Dichter [[Franz Karl Ginzkey]].
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Er war seit [[1896]] verheiratet mit Ida, geborene Maier (* [[29. November]] [[1876]]; † [[20. Dezember]] [[1968]] in Niedernsill) und sie hatten [[Hilzensauer#Die Linie des Ökonomierates Ernst Johann Hilzensauer|sieben Kinder]]:
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* '''Walter''' Hilzensauer (* [[18. Jänner]] [[1901]]; † [[4. April]] [[1972]]),
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* '''Erna''' Hilzensauer (* [[6. März]] [[1902]]; † [[26. Oktober]] [[1989]]),
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* '''Hilda''', verheiratete ''Bauernfeind'' (* [[17. September]] [[1904]]; † [[18. Oktober]] [[1999]]),
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* [[Bruno Hilzensauer|'''Bruno''' Hilzensauer]] (* [[1907]]; † [[1995]]), verheiratet mit Olga, geborene Fleischhacker, ein Sohn; [[Bürgermeister der Gemeinde Niedernsill]] und Lagerhausdirektor in [[Maishofen]],
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* '''Roman''' Hilzensauer (* [[22. August]] [[1909]]) und
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* '''Ernst''' (II.) Hilzensauer (* [[1913]]); verheiratet, drei Kinder.
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[[1898]] kam er nach [[Niedernsill]], wo er den Oberwirt ausbaute und so den Ort dem Fremdenverkehr öffnete. Mit Josef Hutter, dem ''Schrempf'', gründete er [[1897]] die [[Noriker Pferd|Pferde]][[Pferdezuchtverband|zuchtgenossenschaft]] für den Pinzgau und die Stammzüchter-Genossenschaft für das [[Pinzgauer Rind]] der Gemeinden Niedernsill und Uttendorf.
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== Quellen ==
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Version vom 12. Juli 2018, 21:30 Uhr

Ökonomierat Ernst (I.) Johann Hilzensauer (* 21. September 1869 in Saalfelden; † 22. Jänner 1952 in Niedernsill) war Gastwirt und (in der Zwischenkriegszeit) lange Jahre Bürgermeister der Pinzgauer Gemeinde Niedernsill.

Leben

Ernst Hilzensauer war der zweitälteste Sohn des Saalfeldener Medizinalchirurgen Josef (III.) Johann Hilzensauer (*1837; † 1923) und der Saalfeldener Ledererstochter Maria geborene Rottmayr. Er besuchte die Volks- und Bürgerschule in Saalfelden sowie die Ackerbauschule in Klagenfurt. Als Rechnungsunteroffizier beim Salzburger Rainer-Regiment befreundete er sich unter anderem mit dem Dichter Franz Karl Ginzkey.

Er war seit 1896 verheiratet mit Ida, geborene Maier (* 29. November 1876; † 20. Dezember 1968 in Niedernsill) und sie hatten sieben Kinder:

1898 kam er nach Niedernsill, wo er den Oberwirt ausbaute und so den Ort dem Fremdenverkehr öffnete. Mit Josef Hutter, dem Schrempf, gründete er 1897 die Pferdezuchtgenossenschaft für den Pinzgau und die Stammzüchter-Genossenschaft für das Pinzgauer Rind der Gemeinden Niedernsill und Uttendorf.

Am 24. September 1903 wurde er zum Gemeindevorsteher (ab 1922 Bürgermeister) der Gemeinde Niedernsill gewählt und blieb bis zum 13. März 1938 im Amt.

Ehrungen

In Würdigung seiner Verdienste ernannte ihn die Gemeinde Niedernsill im Oktober 1928 zu ihrem Ehrenbürger.

Anfangs der 1930er Jahre verlieh ihm der Bundespräsident den Berufstitel Ökonomierat.

Quellen

  • Rettenbacher Höllwerth, Barbara und andere (Red.): Chronik Niedernsill 963-2013. Eine umfassende Darstellung historischer Ereignisse und Daten von Niedernsill von der ersten urkundlichen Nennung bis heute. Eigenverlag Gemeinde Niedernsill 2013.
  • Artikel Hilzensauer sowie Gemeindevertretungswahlen 1925, 1928, 1931
Zeitfolge