Salzburger Naturschutzbund: Unterschied zwischen den Versionen

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== Allgemeines ==
 
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Der Salzburger Naturschutzbund mischt sich bei vielen gesellschaftlich wichtige Themenbereichen ein, sei es mit Kritik, sei es auch mit Vorschlägen, Expertisen oder Vorzeigeprojekten.  
 
Der Salzburger Naturschutzbund mischt sich bei vielen gesellschaftlich wichtige Themenbereichen ein, sei es mit Kritik, sei es auch mit Vorschlägen, Expertisen oder Vorzeigeprojekten.  
  
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== Geschichte ==
 
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Der ''Österreichische Naturschutzbund'' ging am [[4. Februar]] [[1924]] aus dem [[1912]] von [[Adolf Ritter von Guttenberg (Hofrat)|Adolf Ritter von Guttenberg]] gegründeten ''Österreichischen Verein Naturschutzpark'' hervor. Dieser wurde in der [[NS-Zeit]] am [[30. Jänner]] [[1939]] aufgelöst und [[1948]] wieder gegründet.<ref>[[Eberhard Stüber|Stüber, Eberhard]]: ''Naturschutzpolitik - eine konfliktbeladene Herausforderung'', in: [[Robert Kriechbaumer|Kriechbaumer, Robert]] und [[Richard Voithofer]] (Hg.): ''Politik im Wandel. Der Salzburger Landtag im Chiemseehof 1868-2018''. Band 2. Wien (Böhlau) 2018, S. 730.</ref>
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Die Landesgruppe Salzburg des Österreichischen Naturschutzbundes wurde im Jahr [[1960]] gegründet.
 
Die Landesgruppe Salzburg des Österreichischen Naturschutzbundes wurde im Jahr [[1960]] gegründet.
  
 
Der Einsatz für Natur- und Umweltschutz umfasste unter anderem Überzeugungsarbeit, Umweltbildung und die Durchführung eine Reihe nachahmenswerter Projekte, wobei man auch Konfrontationen nicht scheute und Widerstand gegen zerstörerische Vorhaben leistete.
 
Der Einsatz für Natur- und Umweltschutz umfasste unter anderem Überzeugungsarbeit, Umweltbildung und die Durchführung eine Reihe nachahmenswerter Projekte, wobei man auch Konfrontationen nicht scheute und Widerstand gegen zerstörerische Vorhaben leistete.
  
In den Bezirken trugen aktive Biotopschutzgruppen zum erfolgreichen Schutz von Lebensräumen bei; sie sorgten dafür, dass zuerst [[Amphibien]]zäune, später Amphibientunnel bei [[Straße]]n errichtet, im [[Pinzgau]] etliche Tümpel neu angelegt und verschiedene Biotoppflegemaßnahmen initiiert wurden. Pflegemaßnahmen umfassten Pacht in den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren im [[Untersberg<nowiki>vorland</nowiki> zum Erhalt der [[Sumpfgladiole]], die Pacht und Extensivierung zuvor gedüngter Wiesen am [[Wallersee]] (seit 1991), die Pflege der [[Patschgwiese]] im [[Gasteinertal]] oder die Betreuung eines Naturgartens am [[Kreuzberg]] in [[Bischofshofen]].
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In den Bezirken trugen aktive Biotopschutzgruppen zum erfolgreichen Schutz von Lebensräumen bei; sie sorgten dafür, dass zuerst [[Amphibien]]zäune, später Amphibientunnel bei [[Straße]]n errichtet, im [[Pinzgau]] etliche Tümpel neu angelegt und verschiedene Biotoppflegemaßnahmen initiiert wurden. Pflegemaßnahmen umfassten Pacht in den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren im [[Untersberg]]<nowiki>vorland</nowiki> zum Erhalt der [[Sumpf-Siegwurz|Sumpfgladiole]], die Pacht und Extensivierung zuvor gedüngter Wiesen am [[Wallersee]] (seit 1991), die Pflege der [[Patschgwiese]] im [[Gasteinertal]] oder die Betreuung eines Naturgartens am [[Kreuzberg (Stadt Salzburg)|Kreuzberg]] in [[Bischofshofen]].
  
 
Zwar konnte so manche Naturzerstörung nicht verhindert werden – Zersiedelung, intensive Landnutzung (Landwirtschaft, Flurbereinigung, Straßen- und Siedlungsbau,…), Bau von Kraftwerken, Golfplätze, Gewerbegebiete, Schianlagen usw. auch in sensiblen Gebieten beeinträchtigten Naturhaushalt und Landschaftsbild. Doch hält sich der Naturschutzbund zugute, dass der Zustand des Landes ohne seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz wesentlich schlechter wäre.  
 
Zwar konnte so manche Naturzerstörung nicht verhindert werden – Zersiedelung, intensive Landnutzung (Landwirtschaft, Flurbereinigung, Straßen- und Siedlungsbau,…), Bau von Kraftwerken, Golfplätze, Gewerbegebiete, Schianlagen usw. auch in sensiblen Gebieten beeinträchtigten Naturhaushalt und Landschaftsbild. Doch hält sich der Naturschutzbund zugute, dass der Zustand des Landes ohne seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz wesentlich schlechter wäre.  
 
Als ausgewählte Erfolge dieser Arbeit werden genannt:
 
Als ausgewählte Erfolge dieser Arbeit werden genannt:
 
* Im Pinzgau der [[Nationalpark Hohe Tauern]] mit seinen Gletscherflüssen und den – dauerhaft geretteten – [[Krimmler Wasserfälle]]n oder der [[Rauriser Urwald]];
 
* Im Pinzgau der [[Nationalpark Hohe Tauern]] mit seinen Gletscherflüssen und den – dauerhaft geretteten – [[Krimmler Wasserfälle]]n oder der [[Rauriser Urwald]];
* im [[Lungau]] die wertvollen [[Moore]] etwa am [[Prebersee]], beim [[Dürrenecksee]] oder am [[Seethalersee]];
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* im [[Lungau]] die wertvollen [[Moore]] etwa am [[Prebersee]], beim [[Dürreneck-See]] oder am [[Seetaler See]];
 
* im [[Pongau]] die Kalkgebirgsstöcke des [[Hagengebirge| Hagen-]] und des [[Tennengebirge]]s samt den [[Salzachöfen]];
 
* im [[Pongau]] die Kalkgebirgsstöcke des [[Hagengebirge| Hagen-]] und des [[Tennengebirge]]s samt den [[Salzachöfen]];
 
* im [[Tennengau]] die Wildflusslandschaft an der [[Taugl]] und die [[Lammeröfen]];
 
* im [[Tennengau]] die Wildflusslandschaft an der [[Taugl]] und die [[Lammeröfen]];
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== Organe ==
 
== Organe ==
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=== Vorstand ===
 
=== Vorstand ===
: [[Hans Kutil]], Vorsitzender
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* Mag. Dr. [[Winfrid Herbst]], Vorsitzender
: Dr. [[Hannes Augustin]], Geschäftsführer, Schriftführer
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* Mag. [[Irmgard Ilg]], stv. Vorsitzende
: MMag. Dr. [[Johann Neumayer]], Kassier
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* Dr. [[Hannes Augustin]], Geschäftsführer, Schriftführer
: Mag. [[Markus Lechner]], stv. Vorsitzender
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* Dipl.-Päd. [[Hildegard Aziz]], Kassierin
: Mag. [[Karin Widerin]], stv. Schriftführerin
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* MMag. (FH) Dr. [[Gernot Bergthaler]], stv. Kassier
: [[Gabriele Esterer]], stv. Kassierin
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* Mag. [[Karin Widerin]], stv. Schriftführerin
: Dir. i. R. OSR [[Hannes Maringer]], Ehrenvorsitzender
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* Dir. i. R. OSR [[Hannes Maringer]], Ehrenvorsitzender
  
 
=== Fachbeirat ===
 
=== Fachbeirat ===
: Dipl.-Ing. [[Josef Erber]], Jagd, Wildökologie, delegiert von der [[Salzburger Jägerschaft]]
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* Mag. Dr. [[Wolfgang Dämon]], Mykologie / [[Pilz]]kunde
: [[Ingrid Hagenstein]], Natur &amp; Land, Kontakt BGS-Projekte
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* Dipl.-Ing. [[Josef Erber]], [[Jagd]] / Wildökologie
: Mag. Dr. [[Winfrid Herbst]], [[Abfallwirtschaft]], [[Umweltschutz]]
+
* [[Ingrid Hagenstein]], [[Natur &amp; Land]], Kontakt BGS-Projekte
: Prof. OFR Dipl.-Ing. [[Hermann Hinterstoisser]], [[Forstwirtschaft]], [[Naturschutz]], [[Alpenkonvention]]
+
* Mag. [[Peter Haibach]], Öffentlicher Verkehr, Forum mobil
: [[Josef Andreas Holzer|Josef A. Holzer]], Biotopschutz, delegiert für die Bezirksgruppe [[Lungau]]
+
* [[Prof]]. OFR Dipl.-Ing. [[Hermann Hinterstoisser (Hofrat)|Hermann Hinterstoisser]], [[Forstwirtschaft]], [[Naturschutz]], [[Alpenkonvention]]
: Dr. [[Roland Kals]], [[Alpen]], [[Raumordnung]]
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* [[Josef Andreas Holzer|Josef A. Holzer]], Biotopschutz, Landwirtschaft
: Ass.-Prof. Dr. [[Alexander Keul]], Umweltpsychologie
+
* Mag. Irmgard Ilg, delegiert für die Bezirksgruppe [[Lungau]], Botanik
: [[Anneliese Klinger]], Naturgarten, delegiert für Bezirksgruppe [[Pongau]]
+
* Ing. [[Wolf-Dietrich Karger]], Organisatorische und technische Unterstützung
: Dr. [[Christoph König]], Umweltmedizin
+
* Ass.-Prof. Dr. [[Alexander Keul]], Umweltpsychologie
: [[Magdalena Meikl]], MSc, [[Reptilien|Herpetologie]], [[Amphibien|Salamander]]
+
* [[Anneliese Klinger]], Naturgarten, Organisatorisches
: Mag. [[Günther Nowotny]], Botanik, Biotopschutz   
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* [[Magdalena Meikl]], MSc, [[Reptilien|Herpetologie]], [[Amphibien|Salamander]], Naturbeobachtung, delegiert für die Bezirksgruppe Pongau
: Univ.-Prof. i. R. Dr. [[Robert Patzner|Robert A. Patzner]], Zoologie, [[Gewässerökologie]]
+
* Dr. [[Norbert Mayr]], Architektur und Freiraum, Kunsthistoriker
: Dipl.-Ing. [[Jakob Pöhacker]], Ornithologie
+
* MMag. Dr. [[Johann Neumayer]], Arten- und Biotopschutz, Wild[[bienen]], Kirche
: [[Erich Prechtl]], grenzüberschreitende Projekte
+
* Mag. [[Günther Nowotny]], Botanik, Biotopschutz
: Dir. i.R. OSR [[Ferdinand Robl|Feri Robl]], Biotopschutz, delegiert für die Bezirksgruppe [[Pinzgau]]
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* Dipl.-Ing. [[Jakob Pöhacker]], [[Vögel|Ornithologie]]
: Univ.-Prof. i.R. Dr. [[Erich Stocker]], Geomorphologie
+
* [[Erich Prechtl]], Projekte Sbg-Bayern, Salzach, Alpen, Energie, Verkehr
: Dr. [[Wilfried Schwarzenbacher]], Biotopschutz, Klimaschutz
+
* Dir. i. R. OSR [[Ferdinand Robl|Feri Robl]], Biotopschutz, delegiert für die Bezirksgruppe [[Pinzgau]]
: [[Tanja Warter]], Vet.med., Tierschutz, Tierpflege
+
* [[Wolfgang Schruf]], Naturfotografie, Artenkenntnis
: Mag. [[Andrea Zocher-Machart]], Umweltbildung, Datenbank
+
* Dr. [[Leopold Slotta-Bachmayr]], Wild[[tiere]], [[Säugetiere]], [[Vögel]]
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* Univ.-Prof. i. R. Dr. [[Erich Stocker]], Geografie, Geotope, [[Landschaftsschutz]]
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* Dr. [[Wilfried Schwarzenbacher]], Biotopschutz, Klimaschutz
  
 
=== Bisherige Vorsitzende und Geschäftsführer ===
 
=== Bisherige Vorsitzende und Geschäftsführer ===
Vorsitzende des Salzburger Naturschutzbundes waren bisher:
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Vorsitzende des Salzburger Naturschutzbundes waren bisher
1960 – [[1977]]: Prof. Dr. h. c. [[Paul Eduard Tratz]]
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* [[1960]]–1977: Prof. Dr. h. c. [[Paul Eduard Tratz]]
1977 – [[1993]]: Prof. Dr. Dr. h. c. [[Eberhard Stüber]]
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* [[1977]]–1993: Prof. Dr. Dr. h. c. [[Eberhard Stüber]]
1993 – [[2011]]: Univ.-Prof. i. R. Dr. [[Roman Türk]]
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* [[1993]]–2011: Univ.-Prof. i. R. Dr. [[Roman Türk]]
seit 2011: [[Hans Kutil]]
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* [[2011]]–2017: [[Hans Kutil]]
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*seit [[2017]]: [[Winfrid Herbst]]
  
Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbundes waren bisher:
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Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbundes waren bisher
1961 – [[1965]]: Prof. Dr. Dr. h. c. Eberhard Stüber]]
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* [[1961]]–1965: Prof. Dr. Dr. h. c. [[Eberhard Stüber]]
1965 – [[1983]]: OSR [[Hannes Maringer]]
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* [[1965]]–1983: OSR [[Hannes Maringer]]
seit 1983: Dr. [[Hannes Augustin]]
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* seit [[1983]]: Dr. [[Hannes Augustin]]
  
 
== Publikationen ==
 
== Publikationen ==
 
Der Salzburger Naturschutzbund gibt viermal jährlich die Zeitschrift [[Natur @ktiv|NATUR @ktiv]] heraus.
 
Der Salzburger Naturschutzbund gibt viermal jährlich die Zeitschrift [[Natur @ktiv|NATUR @ktiv]] heraus.
  
„Natur & Land“ ist hingegen die Zeitschrift des bundesweiten, des Österreichischen Naturschutzbundes.
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"[[Natur & Land]]" ist hingegen die Zeitschrift des bundesweiten, des Österreichischen Naturschutzbundes.
  
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== Weblinks ==
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{{homepage|http://naturschutzbund.at/salzburg.html}}
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* [http://naturschutzbund.at/publikationen.html Publikationen]
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
*[http://www.zobodat.at/pdf/nat-land_2013_1-2_0068-0069.pdf Natur & Land, 99. Jg. – Heft 1/2-2013 (Jubiläumsheft), S. 68 f.]: ''Naturschutzbund Salzburg : Seit 1960'' (Hannes Augustin)
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*[http://naturschutzbund.at/salzburg.html Naturschutzbund Österreich / Über uns / Landesgruppen / Salzburg]
{{homepage|http://naturschutzbund.at/ueber-uns-293.html}}
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**[http://naturschutzbund.at/ueber-uns-293.html Naturschutzbund Österreich / Über uns / Landesgruppen / Salzburg / Über uns: Das Team des Naturschutzbund Salzburg]
== Weblinks ==
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*[[Salzburger Nachrichten]], 5. April 2017: [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neuer-chef-im-naturschutzbund-winfrid-herbst-folgt-hans-kutil-7253026 Neuer Chef im Naturschutzbund: Winfrid Herbst folgt Hans Kutil]
{{homepage|https://naturschutzbund.at/landesgruppen/salzburg/ueber-uns/articles/vorstand-1333.html}}
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== Einzelverweise ==
:* [http://naturschutzbund.at/publikationen.html Publikationen]
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<references/>
  
 
{{SORTIERUNG:Naturschutzbund, Salzburger}}
 
{{SORTIERUNG:Naturschutzbund, Salzburger}}

Aktuelle Version vom 27. Dezember 2023, 09:58 Uhr

Großglockner Hochalpenstraße hilft den Bienen: Hans Kutil (Vorstand Salzburger Naturschutzbund), Mag. Christine Pühringer (Projektleiterin Naturschutzbund) und Dr. Johannes Hörl (Vorstandsdirektor Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Der Salzburger Naturschutzbund ist die Salzburger Landesgruppe des Österreichischen Naturschutzbundes, eines gemeinnützigen, unabhängigen Vereins.

Allgemeines

Der Salzburger Naturschutzbund mischt sich bei vielen gesellschaftlich wichtige Themenbereichen ein, sei es mit Kritik, sei es auch mit Vorschlägen, Expertisen oder Vorzeigeprojekten.

Das Betätigungsfeld reicht vom Tier- und Pflanzenartenschutz über den Biotop- bzw. Lebensraumschutz bis zum Landschaftsschutz. Auch Fragen der Raum(un)ordnung, des Umweltschutzes, des Luft-, Boden-, Wasser- und Gewässerschutzes, der Gentechnik, der Energieproblematik (sowohl Einsatz gegen Atomenergie und Verschwendung fossiler Energieträger gehören dazu, zugleich auch die Nutzung erneuerbarer Energieträger) bis hin zu Aktivitäten für den Klimaschutz.

Der Naturschutzbund ist eine nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungs-Gesetz anerkannte Umweltorganisation. Er befasst sich somit auch mit problematischen Projekten wie der geplanten 380-kV-Salzburgleitung, dem Schiliftprojekt Hochsonnberg oder dem Golfplatzprojekt Anif.

Er befasst sich überdies mit gesellschaftspolitischen Themen wie dem Ausbau der direkten Demokratie in der Stadt Salzburg, z. B. im Zusammenhang mit der Grünlanddeklaration und dem Schutz der Stadtlandschaften.

Nicht zuletzt will der Naturschutzbund die Natur den Menschen näher bringen, etwa durch Vorträge, Präsentationen, Exkursionen und Informationsschriften.

Geschichte

Der Österreichische Naturschutzbund ging am 4. Februar 1924 aus dem 1912 von Adolf Ritter von Guttenberg gegründeten Österreichischen Verein Naturschutzpark hervor. Dieser wurde in der NS-Zeit am 30. Jänner 1939 aufgelöst und 1948 wieder gegründet.[1]

Die Landesgruppe Salzburg des Österreichischen Naturschutzbundes wurde im Jahr 1960 gegründet.

Der Einsatz für Natur- und Umweltschutz umfasste unter anderem Überzeugungsarbeit, Umweltbildung und die Durchführung eine Reihe nachahmenswerter Projekte, wobei man auch Konfrontationen nicht scheute und Widerstand gegen zerstörerische Vorhaben leistete.

In den Bezirken trugen aktive Biotopschutzgruppen zum erfolgreichen Schutz von Lebensräumen bei; sie sorgten dafür, dass zuerst Amphibienzäune, später Amphibientunnel bei Straßen errichtet, im Pinzgau etliche Tümpel neu angelegt und verschiedene Biotoppflegemaßnahmen initiiert wurden. Pflegemaßnahmen umfassten Pacht in den 1980er- und 1990er-Jahren im Untersbergvorland zum Erhalt der Sumpfgladiole, die Pacht und Extensivierung zuvor gedüngter Wiesen am Wallersee (seit 1991), die Pflege der Patschgwiese im Gasteinertal oder die Betreuung eines Naturgartens am Kreuzberg in Bischofshofen.

Zwar konnte so manche Naturzerstörung nicht verhindert werden – Zersiedelung, intensive Landnutzung (Landwirtschaft, Flurbereinigung, Straßen- und Siedlungsbau,…), Bau von Kraftwerken, Golfplätze, Gewerbegebiete, Schianlagen usw. auch in sensiblen Gebieten beeinträchtigten Naturhaushalt und Landschaftsbild. Doch hält sich der Naturschutzbund zugute, dass der Zustand des Landes ohne seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz wesentlich schlechter wäre. Als ausgewählte Erfolge dieser Arbeit werden genannt:

Organe

(Stand: 5. April 2017)

Vorstand

Fachbeirat

Bisherige Vorsitzende und Geschäftsführer

Vorsitzende des Salzburger Naturschutzbundes waren bisher

Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbundes waren bisher

Publikationen

Der Salzburger Naturschutzbund gibt viermal jährlich die Zeitschrift NATUR @ktiv heraus.

"Natur & Land" ist hingegen die Zeitschrift des bundesweiten, des Österreichischen Naturschutzbundes.

Weblinks

Quellen

Einzelverweise

  1. Stüber, Eberhard: Naturschutzpolitik - eine konfliktbeladene Herausforderung, in: Kriechbaumer, Robert und Richard Voithofer (Hg.): Politik im Wandel. Der Salzburger Landtag im Chiemseehof 1868-2018. Band 2. Wien (Böhlau) 2018, S. 730.