Mühlbach am Hochkönig: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | ==Siehe auch== | ||
| + | *[[Nordisches Trainingszentrum Riedingtal]] | ||
| + | *[[Riedingtal]] | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Version vom 25. Januar 2015, 22:40 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | St. Johann/Pg. (JO) |
| Fläche: | 51,50 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47°22'36" N, 13° 7'33" O |
| Höhe: | 854 m ü. A. |
| Einwohner: | 1 534 (Volkszählung 2011) |
| Postleitzahl: | 5505 |
| Vorwahl: | 0 64 67 |
| Gemeindekennziffer: | 5 04 15 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 2 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | Mühlbach 251 5505 Mühlbach am Hochkönig |
| Offizielle Website: | muehlbach.salzburg.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Manfred Koller (SPÖ) |
| Gemeindevertretung (2014): | 17 Mitglieder: 10 SPÖ 5 ÖVP 2 FPÖ |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 831 |
| 1880 | 922 |
| 1890 | 893 |
| 1900 | 1 019 |
| 1910 | 1 483 |
| 1923 | 1 837 |
| 1934 | 1 355 |
| 1939 | 1 230 |
| 1951 | 1 959 |
| 1961 | 1 971 |
| 1971 | 2 012 |
| 1981 | 1 652 |
| 1991 | 1 602 |
| 2001 | 1 629 |
| 2011 | 1 534 |
Mühlbach am Hochkönig ist eine im Pongau am Fuße des Hochkönigmassivs.
Geografie
Geografische Lage
Mühlbach am Hochkönig liegt südöstlich des Hochkönigsmassivs an der B 164, der Hochkönig Straße. Von Westen bzw. Nordwesten strömen mehrere Bäche ins Ortsgebiet, wo sie als Mühlbach nach Mitterberghütten das Gemeindegebiet verlassen.
Ortsgliederung
Mühlbach am Hochkönig besteht aus zwei Katastralgemeinden, KG Mühlbach am Hochkönig und KG Schlöglberg.
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind im Westen Dienten, im Süden St. Veit im Pongau, im Südosten Sankt Johann im Pongau, im Osten Bischofshofen und im Norden Werfen.
Geschichte
1350 wurde mit dem Namen „Mulpach“ der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Bereits vor viertausend Jahren war Mühlbach ein bedeutender Bergbauort. Ohne bekannten Grund wurde jedoch der Abbau von Kupfererz plötzlich eingestellt und geriet in Vergessenheit. Durch Zufall wurde 1827 die Mitterberger Kupferlagerstätte wieder entdeckt. Nahe dem heutigen Hochkeilhaus wurde in einem Bachbett ein glänzendes, gelbes Stück Kupfererz, das anfangs für Gold gehalten wurde, gefunden. Daraufhin begann in Mühlbach am Hochkönig der neuzeitliche Kupferbergbau mit der Öffnung des Maria-Hilf-Stollens.
Auf Grund der Weltwirtschaftskrise und des Börsenkraches von 1929 wurde der Bergbau 1931 eingestellt. Bis 1938 ruhte er und ging nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland abermals in Betrieb. 1977 wurde der Bergbau endgültig eingestellt.
Ein Jahr nach der Stilllegung des Bergbaues wurde ein Skigebiet am Schneeberg errichtet. Mühlbach entwickelte sich daraufhin vom Bergbauort zum beliebten Urlaubsort und lebt heute vom Fremdenverkehr.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
- Theatergruppe Mühlbach
Museen
Bergbaumuseum und Schaustollen
- Hauptartikel: Bergbaumuseum und Schaustollen Mühlbach am Hochkönig
Das Museum führt durch die Geschichte vom prähistorischen Bergbau in Mühlbach am Hochkönig bis in die Neuzeit. Das Bergbaumuseum und der angeschlossene Schaustollen können von Mai bis Oktober während der regulären Öffnungszeiten (Donnerstag bis Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr, Schaustollenführung jeweils um 16:00 Uhr, Ausgangspunkt Museum) besichtigt werden. Sonderführungen sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Gruppen ab ca. zehn Personen nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.
Bradl-Museum
- Hauptarikel: Bradl-Museum
Das Bradl-Museum soll 2014 neu entstehen.
Musik
Bauwerke
Pfarrkirche zum hl. Sebastian
- Hauptartikel: Pfarrkirche zum hl. Sebastian
Bereits 1520 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Der Bauernaufstand und der Geldmangel verhinderten die Fertigstellung. Erst im Jahre 1637 wurde der Bau abgeschlossen. Die Kirche war eine Filialkirche der Pfarre Bischofshofen. Sie wurde dem heiligen Sebastian geweiht. 1783 wurde ein eigener Friedhof genehmigt. Bis dahin wurden die Toten in Bischofshofen bestattet.
Kulturzentrum Knappenheim
- Hauptartikel: Kulturzentrum Knappenheim
Das Knappenheim besteht seit 1952 und ist eines der ältesten Kulturzentren des Pongaues. Der Saal mit Bühne, Theatergarderobe, Foyer, Schank und Küche steht für jede Art von Veranstaltungen wie Hochzeiten, Konzerte, Theateraufführungen, Firmen- und Jubiläumsfeiern zur Verfügung.
Sport
- Eislaufen: Natur-Eislaufplatz mit Flutlicht bei der Volksschule in Mühlbach am Hochkönig
- Geführte Schneeschuhwanderungen
- Snowpark Living Room für Genussskifahrer, Freestyler und Sonnenhungrige
- Die Urlaubsregion Hochkönigs Bergreich Maria Alm - Dienten - Mühlbach umfasst auch mehrere Liftanlagen und gehört zu Salzburger Sportwelt Ski Amadé.
- Gespurte Langlaufloipen
- 150 km Wanderwege
- Eisstockbahn
- Flugsport-Drachenfliegen
- Freibad
- Rodelbahnen
- Tennis- und Freizeitplätze
Wirtschaft und Infrastruktur
Unterkunft
Politik
Bürgermeister
- Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Josef „Sepp Bubi“ Bradl (* 8. Jänner1918 in Wasserburg am Inn, Bayern; † 3. März 1982 in Mühlbach am Hochkönig) war ein österreichischer Skispringer und Sprungtrainer
- Peter Radacher senior, Gründer der ersten Skischule im Land Salzburg beim Arthurhaus
Bildergalerie
Siehe auch
Quellen
- Homepage der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig
- Homepage des Tourismusverbandes Mühlbach am Hochkönig
- Statistik Austria
- SAGIS - SAlzburger Geographisches InformationsSystem
Weblinks
- Wikipedia Mühlbach am Hochkönig
- Flugschule Mühlbach
- Schi- und Snowboardschule
- Aktuelle Nachrichten aus "Mühlbach am Hochkönig"
| Städte und Gemeinden im Pongau | |
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