Marlies Raich: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Marlies Schild 2.jpg|thumb|Marlies Raich bei der "Galanacht des Sports 2006"]] | [[Bild:Marlies Schild 2.jpg|thumb|Marlies Raich bei der "Galanacht des Sports 2006"]] | ||
| + | '''Marlies Raich''', geborene Schild (* [[31. Mai]] [[1981]] in [[Admont]], [[Steiermark]]), ist eine ehemalige österreichische [[Erfolgreiche Salzburger Skirennläufer|Skirennläufer]]in. | ||
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| + | == Einleitung == | ||
| + | Marlies Raic ist in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] aufgewachsen, wo sie noch heute lebt. | ||
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| + | Am [[2. September]] [[2014]] gab die 33jährige ihren Rücktritt vom aktiven Rennsport bekannt. In ihrer Lieblingsdisziplin ist die Slalom-Weltmeisterin von [[2011]] mit 35 Weltcup-Erfolgen die Rekordhalterin. Mit ihrem Erfolg in [[Lienz]] in [[Osttirol]] Ende Dezember [[2013]] machte sie sich vor der [[Schweiz]]erin Vreni Schneider zur Nummer eins. Insgesamt gelangen Marlies in 212 Weltcuprennen 37 Siege. Marlies beendete nach vier Olympia- und sieben Weltmeisterschafts-Medaillen ihre aktive Karriere. | ||
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| + | Die Geschwister von Marlies Raich, [[Josef Schild |Josef]], [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas waren ebenfalls im Skirennsport aktiv. | ||
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[[Bild:Marlies_Schild_3.jpg|thumb|Marlies Raich krönte ihre Karriere mit der Goldmedaille im WM-Slalom bei der Weltmeisterschaft 2011 im Garmisch-Partenkirchen]] | [[Bild:Marlies_Schild_3.jpg|thumb|Marlies Raich krönte ihre Karriere mit der Goldmedaille im WM-Slalom bei der Weltmeisterschaft 2011 im Garmisch-Partenkirchen]] | ||
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== Leben == | == Leben == | ||
| − | Mit zwei Jahren rutschte Marlies das erste Mal auf zwei Bretteln den kleinen Hügel vor dem Elternhaus in Saalfelden am Steinernen Meer hinunter. Schon damals konnte sie kaum genug davon bekommen, und so entstand langsam der Wunsch, Skirennläuferin zu werden. Dieses Ziel sollte mit den Jahren immer konkreter werden. | + | Mit zwei Jahren rutschte Marlies das erste Mal auf zwei Bretteln den kleinen Hügel vor dem Elternhaus in Saalfelden am Steinernen Meer hinunter. Schon damals konnte sie kaum genug davon bekommen, und so entstand langsam der Wunsch, Skirennläuferin zu werden. Dieses Ziel sollte mit den Jahren immer konkreter werden. Bereits mit sechs Jahren fuhr sie ihre ersten Rennen, beim Kinder-Cup gewann sie die ersten Pokale. Mit zehn Jahren wurde sie in den Salzburger Schülerkader aufgenommen. Zunächst besuchte sie die [[Hauptschule Zell am See|Hauptschule]] in [[Zell am See]], wo es auch heute noch den Zweig "Ski alpin" gibt. Später wechselte sie in das Skigymnasium in Stams in [[Nordtirol]]. |
| − | + | Dann startete sie für Sportclub Dienten am Hochkönig. Trotz einiger Verletzungen schaffte Marlies im Jahr [[1998]] den Aufstieg in die ÖSV-Nachwuchsmannschaft. Über FIS-Rennen ging es in den Europacup und in der Saison [[2001]]/[[2002]] schließlich in den Weltcup. Nebenbei beendete sie im Jahr [[2000]] das Skigymnasium Stams mit bestandener Matura. Seitdem widmete sie sich ganz dem Skifahren. | |
| − | + | [[Bild:Marlies_Schild_1.jpg|thumb|30. Slalomsieg beim Nachtslalom in Flachau]] | |
| − | + | [[Bild:Marlies_Schild_4.jpg|thumb|30. Slalomsieg beim Nachtslalom in Flachau]] | |
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| − | Ein schwerer Sturz bremste Marlies | + | Ein schwerer Sturz bremste Marlies vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am [[9. Oktober]] [[2008]] stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden (Nordtirol) und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am [[14. November]] [[2009]] in Levi ([[FIN]]) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest, und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Olympischen Winterspielen in Vancouver]] gewann Raich die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems ([[Kärnten]]) am [[15. März]] [[2010]] ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom. |
| − | Im WM-Winter 2011 konnte sie vor | + | Im WM-Winter 2010/2011 konnte sie vor den 41. Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen in [[Oberbayern]] erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Raich durchkam, gewann sie auch. Bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger [[Anna Fenninger]], [[Michaela Kirchgasser]] und [[Philipp Schörghofer]] standen) die Silber-, sowie am [[19. Februar]] [[2011]] Goldmedaille im Slalom. Mit dem sechsten Saisonsieg am [[12. März]] in Spindlermühle (Špindlerův Mlýn ist eine Stadt im Riesengebirge in [[Tschechien]]) wurde Marlies nicht nur Tagessiegerin, sondern gewann auch die kleine Kristallkugel im Slalom. Zum Saisonabschluss bei den [[Österreichische Alpine Skimeisterschaften 2011|Österreichischen Alpinen Skimeisterschaften]] gewann sie in [[Saalbach-Hinterglemm]] auch noch ihren fünften österreichischen Meistertitel im Slalom. |
Auch in der darauffolgenden Saison war Marlies die überragende Athletin zwischen den Slalomstangen. Sechs Siege brachten sie mit nun 33 Siegen bis auf einen Sieg an die Rekordhalterin Vreni Schneider heran und sicherten ihr ein weiteres Mal die Disziplinenwertung im Slalom-Weltcup. | Auch in der darauffolgenden Saison war Marlies die überragende Athletin zwischen den Slalomstangen. Sechs Siege brachten sie mit nun 33 Siegen bis auf einen Sieg an die Rekordhalterin Vreni Schneider heran und sicherten ihr ein weiteres Mal die Disziplinenwertung im Slalom-Weltcup. | ||
| − | Zu Beginn der WM-Saison [[2013]] schied Marlies zwar im ersten Slalom in Levi aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz, dem besten Resultat seit 2007 in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte. Kurz darauf zog sich Marlies aber bei einem Trainingssturz am [[20. Dezember]] [[2012]] in | + | Zu Beginn der WM-Saison [[2012]]/[[2013]] schied Marlies zwar im ersten Slalom in Levi ([[Finnland]]) aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz (Schweiz), dem besten Resultat seit [[2007]] in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte. Kurz darauf zog sich Marlies aber bei einem Trainingssturz am [[20. Dezember]] [[2012]] in Åre ([[Schweden]]) einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu. Damit schien unvermeidlich zu sein, dass die WM-Saison für sie beendet sei.<ref>{{Quelle SN|21. Dezember 2012}}</ref> Vor den [[FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2013|FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2013]] in [[Schladming]] machte dann allerdings zuerst das Gerücht die Runde, dass Marlies Raich doch noch mit einem Antreten spekuliere,<ref>{{Quelle SN|1. Februar 2013}}</ref> später bestätigte sie diese Vermutung.<ref>{{Quelle SN|13. Februar 2013}}</ref> Rang 9 im Alpinen Ski Weltmeisterschafts-Slalom war zwar angesichts der mangelnden Rennpraxis ein achtbares Resultat, allerdings forderte das verfrühte Comeback seinen Tribut. Marlies musste nach den Weltmeisterschaften auf die restliche Saison verzichten und hatte durch den Start bei den Weltmeisterschaften ihren Verletztenstatus verloren. Damit musste sie sich im Slalom zu Beginn der Saison 2013/2014 mit ungewöhnlich hohen Startnummern abfinden.<ref>{{Quelle SN|18. März 2013}}</ref>. |
| − | Der Winter 2014 begann für Marlies erneut mit einem Ausfall in Levi, | + | Der Winter 2013/2014 begann für Marlies erneut mit einem Ausfall am [[16. November]] [[2013]] in Levi, Finnland. Aber bereits beim zweiten Slalom am [[17. Dezember]] 2013 im [[Frankreich|französischen]] Courchevel gelang ihr nach 22 Monaten und sieben vergeblichen Versuchen endlich die Einstellung eines Allzeitrekordes: mit nun 34 Slalomsiegen zog Marlies mit der Schweizerin Vreni Schneider gleich. Bereits am [[29. Dezember]] 2013 gelang ihr in Lienz der 35. Slalomsieg und ist sie seither alleinige Spitzenreiterin. Am [[29. Dezember]] 20[[]]18 wurde ihre Bestmarke von der Amerikanerin Mikaela Shiffrin überboten. |
| − | Nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang und dem 6. Zwischenrang nach dem ersten Durchgang | + | Nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang und dem 6. Zwischenrang nach dem ersten Durchgang, gewann sie bei den Olympischen Winterspielen [[2014]] in Sotschi ([[Russland]]) am [[21. Februar]] 2014 noch die Silbermedaille im Slalom. Ihr 212. und letztes Rennen bestritt sie am [[15. März]] 2014 in Lenzerheide (Schweiz), standesgemäß verabschiedete sie sich mit einem Podiumsplatz (3. Rang) in das Frühjahr 2014, in dem sie über ihre aktive Zukunft nachdenken wollte. Im September 2014 verkündete Marlies dann offiziell ihren Rücktritt. Seit [[25. April]] [[2015]] ist sie mit Benjamin Raich verheiratet und trägt fortan seinen Familiennamen<ref>[https://www.sn.at/sport/mixed/marlies-schild-und-benjamin-raich-haben-geheiratet-2539228 www.sn.at], 25. April 2015</ref>. Gemeinsam haben sie drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. |
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| − | + | Ende Mai [[2022]] wurde sie als Athletenvertreterin Vorstandsmitglied der Österreichischen Sporthilfe unter Präsidentin [[Susanne Riess]]. | |
== Ihre größten Erfolge == | == Ihre größten Erfolge == | ||
| Zeile 47: | Zeile 49: | ||
==== Weltmeisterschaften ==== | ==== Weltmeisterschaften ==== | ||
{| class="wikitable sortable" width="500" | {| class="wikitable sortable" width="500" | ||
| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Platzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
|- class="hintergrundfarbe5" | |- class="hintergrundfarbe5" | ||
! Platz !! Datum !! Ort !! Disziplin !! Nation | ! Platz !! Datum !! Ort !! Disziplin !! Nation | ||
| Zeile 55: | Zeile 57: | ||
| align="left" | St. Moritz | | align="left" | St. Moritz | ||
| align="left" | Kombination | | align="left" | Kombination | ||
| − | | align="center" | [[ | + | | align="center" | [[SUI]] |
|- bgcolor="#DCE5E5" | |- bgcolor="#DCE5E5" | ||
! 2. | ! 2. | ||
| Zeile 67: | Zeile 69: | ||
| align="left" | Santa Catarina | | align="left" | Santa Catarina | ||
| align="left" | Kombination | | align="left" | Kombination | ||
| − | | align="center" | [[ | + | | align="center" | [[ITA]] |
|- | |- | ||
! 4. | ! 4. | ||
| Zeile 79: | Zeile 81: | ||
| align="left" | Åre | | align="left" | Åre | ||
| align="left" | Super-Kombi | | align="left" | Super-Kombi | ||
| − | | align="center" | SWE | + | | align="center" | [[SWE]] |
|- bgcolor="#DCE5E5" | |- bgcolor="#DCE5E5" | ||
! 2. | ! 2. | ||
| Zeile 97: | Zeile 99: | ||
| align="left" | Garmisch-Partenkirchen | | align="left" | Garmisch-Partenkirchen | ||
| align="left" | Riesentorlauf | | align="left" | Riesentorlauf | ||
| − | | align="center" | [[ | + | | align="center" | [[GER]] |
|- bgcolor="#F7F6A8" | |- bgcolor="#F7F6A8" | ||
! 1. | ! 1. | ||
| Zeile 115: | Zeile 117: | ||
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==== Olympische Winterspiele ==== | ==== Olympische Winterspiele ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Platzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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! Platz !! Datum !! Ort !! Disziplin !! Nation | ! Platz !! Datum !! Ort !! Disziplin !! Nation | ||
| Zeile 128: | Zeile 130: | ||
| align="left" | Turin | | align="left" | Turin | ||
| align="left" | Kombination | | align="left" | Kombination | ||
| − | | align="center" | + | | align="center" |ITA |
|- bgcolor="#FFDAB9" | |- bgcolor="#FFDAB9" | ||
! 3. | ! 3. | ||
| Zeile 146: | Zeile 148: | ||
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! 2. | ! 2. | ||
| Zeile 158: | Zeile 160: | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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| Zeile 172: | Zeile 174: | ||
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| Zeile 189: | Zeile 191: | ||
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==== Weltcup 2003/2004 ==== | ==== Weltcup 2003/2004 ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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| Zeile 207: | Zeile 210: | ||
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! 2. | ! 2. | ||
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! 1. | ! 1. | ||
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==== Weltcup 2004/2005 ==== | ==== Weltcup 2004/2005 ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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! 1. | ! 1. | ||
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==== Weltcup 2005/2006 ==== | ==== Weltcup 2005/2006 ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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! 3. | ! 3. | ||
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==== Weltcup 2006/2007 ==== | ==== Weltcup 2006/2007 ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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! 1. | ! 1. | ||
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| − | | align="center" | + | | align="center" | FRA |
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! 3. | ! 3. | ||
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! 1. | ! 1. | ||
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| − | | align="center" | | + | | align="center" | [[ESP]] |
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! 3. | ! 3. | ||
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| − | | align="center" | + | | align="center" | ITA |
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! 2. | ! 2. | ||
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| − | | align="center" | + | | align="center" | SUI |
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==== Weltcup 2007/2008 ==== | ==== Weltcup 2007/2008 ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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| − | | align="center" | + | | align="center" | AUT |
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! 1. | ! 1. | ||
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! 3. | ! 3. | ||
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! 1. | ! 1. | ||
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! 2. | ! 2. | ||
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{| | {| | ||
| Zeile 592: | Zeile 595: | ||
==== Weltcup 2009/2010 ==== | ==== Weltcup 2009/2010 ==== | ||
{| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | {| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | ||
| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
!style="width:15%"| Platz | !style="width:15%"| Platz | ||
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| align="left" | Slalom | | align="left" | Slalom | ||
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| − | | align="center" | | + | | align="center" | USA |
|- bgcolor="#F7F6A8" | |- bgcolor="#F7F6A8" | ||
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| align="left" | Slalom | | align="left" | Slalom | ||
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| − | | align="left" | Flachau | + | | align="left" | [[Flachau]] |
| align="center" | AUT | | align="center" | AUT | ||
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| − | | align="center" | + | | align="center" | GER |
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| bgcolor="#FFDAB9" align="center" | '''''420''''' | | bgcolor="#FFDAB9" align="center" | '''''420''''' | ||
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| − | + | ||
| + | {{Absatz}} | ||
==== Weltcup 2010/2011 ==== | ==== Weltcup 2010/2011 ==== | ||
{| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | {| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | ||
| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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==== Weltcup 2011/2012 ==== | ==== Weltcup 2011/2012 ==== | ||
{| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | {| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | ||
| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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==== Weltcup 2012/2013 ==== | ==== Weltcup 2012/2013 ==== | ||
{| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | {| class="wikitable sortable" style="float:left; margin-right:50px; width:500px" | ||
| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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==== Weltcup 2013/2014 ==== | ==== Weltcup 2013/2014 ==== | ||
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| − | |+ style="padding-bottom:1em" | | + | |+ style="padding-bottom:1em" | Podestplatzierungen ''<small>(in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)<small>'' |
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<div class="tright" style="clear:none">[[Bild:Leonidas_2012.jpg|thumb|Marlies Schild (2. von rechts) bei der Verleihung des "Leonidas 2012"]]</div> | <div class="tright" style="clear:none">[[Bild:Leonidas_2012.jpg|thumb|Marlies Schild (2. von rechts) bei der Verleihung des "Leonidas 2012"]]</div> | ||
<div class="tright" style="clear:none">[[Bild:Sportler_des_Jahres_2012.jpg|thumb|Marlies Schild und [[Marcel Hirscher]] sind Sportler des Jahres 2012.]]</div> | <div class="tright" style="clear:none">[[Bild:Sportler_des_Jahres_2012.jpg|thumb|Marlies Schild und [[Marcel Hirscher]] sind Sportler des Jahres 2012.]]</div> | ||
| − | Am [[25. März]] [[2011]] wurde Marlies Schild mit dem [[Ehrenzeichen | + | Am [[25. März]] [[2011]] wurde Marlies Schild mit dem [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]] ausgezeichnet. |
| − | Dazu wurde sie sieben Mal zu Salzburgs [[Sportler des Jahres|Sportlerin des Jahres]] gewählt ( | + | Dazu wurde sie sieben Mal zu Salzburgs [[Sportler des Jahres|Sportlerin des Jahres]] gewählt (2003–2008, 2011). Nach ihrem Rücktritt erhielt sie 2015 den [[Leonidas Sportgala|Leonidas]] für ihr Lebenswerk. |
Marlies Schild wurde am Mittwoch, den [[31. Oktober]] [[2012]] im Rahmen der Galanacht des Sports in Vösendorf bei der Wahl der österreichischen Sportler des Jahres 2012 erstmals bei den Damen als heimische Top-Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. | Marlies Schild wurde am Mittwoch, den [[31. Oktober]] [[2012]] im Rahmen der Galanacht des Sports in Vösendorf bei der Wahl der österreichischen Sportler des Jahres 2012 erstmals bei den Damen als heimische Top-Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | * [[Salzburger Nachrichten]], unter anderem am 2. September 2014 | + | * "[[Salzburger Nachrichten]]", unter anderem am 2. September 2014 |
* [http://data.fis-ski.com/dynamic/athlete-biography.html?sector=AL&listid=&competitorid=54421&type=result FIS Biografie] | * [http://data.fis-ski.com/dynamic/athlete-biography.html?sector=AL&listid=&competitorid=54421&type=result FIS Biografie] | ||
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Aktuelle Version vom 14. Dezember 2025, 20:19 Uhr
Marlies Raich, geborene Schild (* 31. Mai 1981 in Admont, Steiermark), ist eine ehemalige österreichische Skirennläuferin.
Einleitung
Marlies Raic ist in Saalfelden am Steinernen Meer aufgewachsen, wo sie noch heute lebt.
Am 2. September 2014 gab die 33jährige ihren Rücktritt vom aktiven Rennsport bekannt. In ihrer Lieblingsdisziplin ist die Slalom-Weltmeisterin von 2011 mit 35 Weltcup-Erfolgen die Rekordhalterin. Mit ihrem Erfolg in Lienz in Osttirol Ende Dezember 2013 machte sie sich vor der Schweizerin Vreni Schneider zur Nummer eins. Insgesamt gelangen Marlies in 212 Weltcuprennen 37 Siege. Marlies beendete nach vier Olympia- und sieben Weltmeisterschafts-Medaillen ihre aktive Karriere.
Die Geschwister von Marlies Raich, Josef, Bernadette und Lukas waren ebenfalls im Skirennsport aktiv.
Leben
Mit zwei Jahren rutschte Marlies das erste Mal auf zwei Bretteln den kleinen Hügel vor dem Elternhaus in Saalfelden am Steinernen Meer hinunter. Schon damals konnte sie kaum genug davon bekommen, und so entstand langsam der Wunsch, Skirennläuferin zu werden. Dieses Ziel sollte mit den Jahren immer konkreter werden. Bereits mit sechs Jahren fuhr sie ihre ersten Rennen, beim Kinder-Cup gewann sie die ersten Pokale. Mit zehn Jahren wurde sie in den Salzburger Schülerkader aufgenommen. Zunächst besuchte sie die Hauptschule in Zell am See, wo es auch heute noch den Zweig "Ski alpin" gibt. Später wechselte sie in das Skigymnasium in Stams in Nordtirol.
Dann startete sie für Sportclub Dienten am Hochkönig. Trotz einiger Verletzungen schaffte Marlies im Jahr 1998 den Aufstieg in die ÖSV-Nachwuchsmannschaft. Über FIS-Rennen ging es in den Europacup und in der Saison 2001/2002 schließlich in den Weltcup. Nebenbei beendete sie im Jahr 2000 das Skigymnasium Stams mit bestandener Matura. Seitdem widmete sie sich ganz dem Skifahren.
Ein schwerer Sturz bremste Marlies vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am 9. Oktober 2008 stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden (Nordtirol) und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am 14. November 2009 in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest, und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver gewann Raich die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems (Kärnten) am 15. März 2010 ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom.
Im WM-Winter 2010/2011 konnte sie vor den 41. Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Raich durchkam, gewann sie auch. Bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger Anna Fenninger, Michaela Kirchgasser und Philipp Schörghofer standen) die Silber-, sowie am 19. Februar 2011 Goldmedaille im Slalom. Mit dem sechsten Saisonsieg am 12. März in Spindlermühle (Špindlerův Mlýn ist eine Stadt im Riesengebirge in Tschechien) wurde Marlies nicht nur Tagessiegerin, sondern gewann auch die kleine Kristallkugel im Slalom. Zum Saisonabschluss bei den Österreichischen Alpinen Skimeisterschaften gewann sie in Saalbach-Hinterglemm auch noch ihren fünften österreichischen Meistertitel im Slalom.
Auch in der darauffolgenden Saison war Marlies die überragende Athletin zwischen den Slalomstangen. Sechs Siege brachten sie mit nun 33 Siegen bis auf einen Sieg an die Rekordhalterin Vreni Schneider heran und sicherten ihr ein weiteres Mal die Disziplinenwertung im Slalom-Weltcup.
Zu Beginn der WM-Saison 2012/2013 schied Marlies zwar im ersten Slalom in Levi (Finnland) aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz (Schweiz), dem besten Resultat seit 2007 in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte. Kurz darauf zog sich Marlies aber bei einem Trainingssturz am 20. Dezember 2012 in Åre (Schweden) einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu. Damit schien unvermeidlich zu sein, dass die WM-Saison für sie beendet sei.[1] Vor den FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2013 in Schladming machte dann allerdings zuerst das Gerücht die Runde, dass Marlies Raich doch noch mit einem Antreten spekuliere,[2] später bestätigte sie diese Vermutung.[3] Rang 9 im Alpinen Ski Weltmeisterschafts-Slalom war zwar angesichts der mangelnden Rennpraxis ein achtbares Resultat, allerdings forderte das verfrühte Comeback seinen Tribut. Marlies musste nach den Weltmeisterschaften auf die restliche Saison verzichten und hatte durch den Start bei den Weltmeisterschaften ihren Verletztenstatus verloren. Damit musste sie sich im Slalom zu Beginn der Saison 2013/2014 mit ungewöhnlich hohen Startnummern abfinden.[4].
Der Winter 2013/2014 begann für Marlies erneut mit einem Ausfall am 16. November 2013 in Levi, Finnland. Aber bereits beim zweiten Slalom am 17. Dezember 2013 im französischen Courchevel gelang ihr nach 22 Monaten und sieben vergeblichen Versuchen endlich die Einstellung eines Allzeitrekordes: mit nun 34 Slalomsiegen zog Marlies mit der Schweizerin Vreni Schneider gleich. Bereits am 29. Dezember 2013 gelang ihr in Lienz der 35. Slalomsieg und ist sie seither alleinige Spitzenreiterin. Am 29. Dezember 20[[]]18 wurde ihre Bestmarke von der Amerikanerin Mikaela Shiffrin überboten.
Nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang und dem 6. Zwischenrang nach dem ersten Durchgang, gewann sie bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (Russland) am 21. Februar 2014 noch die Silbermedaille im Slalom. Ihr 212. und letztes Rennen bestritt sie am 15. März 2014 in Lenzerheide (Schweiz), standesgemäß verabschiedete sie sich mit einem Podiumsplatz (3. Rang) in das Frühjahr 2014, in dem sie über ihre aktive Zukunft nachdenken wollte. Im September 2014 verkündete Marlies dann offiziell ihren Rücktritt. Seit 25. April 2015 ist sie mit Benjamin Raich verheiratet und trägt fortan seinen Familiennamen[5]. Gemeinsam haben sie drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter.
Ende Mai 2022 wurde sie als Athletenvertreterin Vorstandsmitglied der Österreichischen Sporthilfe unter Präsidentin Susanne Riess.
Ihre größten Erfolge
Übersicht
- drei Mal Silbermedaillen bei Olympia (2006, Kombination, 2010 und 2014, Slalom)
- ein Mal Bronzemedaille bei Olympia (2006, Slalom)
- zwei Mal Goldmedaille bei WM (2007, Team, 2011, Slalom)
- drei Mal Silbermedaille bei WM (2007 und 2003 im Slalom, 2011, Team)
- zwei Mal Bronzemedaillen bei WM (2007 und 2005 in der Kombination)
- vier Mal Sieg im Slalomweltcup 2007, 2008, 2011 und 2012
- Sieg im Kombinationsweltcup 2007
- 2. im Gesamtweltcup 2007
- 37 Weltcupsiege
- 68 Podestplätze
Ihre Erfolge im Detail
Weltmeisterschaften
| Platz | Datum | Ort | Disziplin | Nation |
|---|---|---|---|---|
| 4. | 10.02.2003 | St. Moritz | Kombination | SUI |
| 2. | 15.02.2003 | St. Moritz | Slalom | SUI |
| 3. | 04.02.2005 | Santa Catarina | Kombination | ITA |
| 4. | 08.02.2005 | Santa Catarina | Riesentorlauf | ITA |
| 3. | 09.02.2007 | Åre | Super-Kombi | SWE |
| 2. | 16.02.2007 | Åre | Slalom | SWE |
| 1. | 18.02.2007 | Åre | Mannschaftsbewerb | SWE |
| 8. | 17.02.2011 | Garmisch-Partenkirchen | Riesentorlauf | GER |
| 1. | 19.02.2011 | Garmisch-Partenkirchen | Slalom | GER |
| 2. | 16.02.2011 | Garmisch-Partekirchen | Mannschaftsbewerb | GER |
| 9. | 16.02.2013 | Schladming | Slalom | AUT |
Olympische Winterspiele
| Platz | Datum | Ort | Disziplin | Nation |
|---|---|---|---|---|
| 2. | 18.02.2006 | Turin | Kombination | ITA |
| 3. | 22.02.2006 | Turin | Slalom | ITA |
| 8. | 24.02.2006 | Turin | Riesentorlauf | ITA |
| 2. | 26.02.2010 | Vancouver | Slalom | CAN |
| 2. | 21.02.2014 | Sotschi | Slalom | RUS |
Weltcup 2002/2003
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 3. | Slalom | Aspen | USA |
| 3. | Slalom | Lillehammer | NOR |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 19. | Gesamt | 342 |
| 5. | Slalom | 342 |
Weltcup 2003/2004
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 3. | Slalom | Park City | USA |
| 3. | Slalom | Madonna di Campiglio | ITA |
| 2. | Slalom | Megeve | FRA |
| 2. | Slalom | Maribor | SLO |
| 1. | Slalom | Sestriere - 1. Weltcuperfolg | ITA |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 14. | Gesamt | 455 |
| 2. | Slalom | 447 |
| 49. | Riesentorlauf | 8 |
Weltcup 2004/2005
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 2. | Slalom | Altenmarkt-Zauchensee | |AUT |
| 1. | Riesentorlauf | Semmering | AUT |
| 1. | Slalom | Semmering | AUT |
| 1. | Slalom | Santa Caterina | ITA |
| 3. | Slalom | Zagreb | CRO |
| 2. | Super-G | Lenzerheide | SUI |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 8. | Gesamt | 669 |
| 3. | Slalom | 376 |
| 9. | Super Kombi | 29 |
| 15. | Riesentorlauf | 150 |
| 30. | Abfahrt | 34 |
Weltcup 2005/2006
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 3. | Riesentorlauf | Spindlermühle | CZE |
| 3. | Slalom | Spindlermühle | CZE |
| 1. | Slalom | Lienz | AUT |
| 1. | Slalom | Zagreb | CRO |
| 1. | Slalom | Marburg | SLO |
| 3. | Slalom | Ofterschwang | GER |
| 3. | Super-Kombi | Hafjell/Kvitfjell | NOR |
| 2. | Slalom | Åre | SWE |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 6. | Gesamt | 961 |
| 2. | Slalom | 550 |
| 4. | Super Kombi | 105 |
| 17. | Riesentorlauf | 154 |
| 17. | Super-G | 120 |
| 40. | Abfahrt | 32 |
Weltcup 2006/2007
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 1. | Slalom | Levi | FIN |
| 1. | Slalom | Aspen | USA |
| 1. | Super-Kombi | Reiteralm | AUT |
| 1. | Slalom | Val-d'Isère | FRA |
| 3. | Riesentorlauf | Semmering | AUT |
| 3. | Slalom | Semmering | AUT |
| 1. | Slalom | Zagreb | CRO |
| 1. | Slalom | Kranjska Gora | SLO |
| 1. | Super-Kombi | Altenmarkt-Zauchensee | AUT |
| 1. | Slalom | Sierra Nevada | ESP |
| 3. | Super-Kombi | Tarvis | ITA |
| 3. | Slalom | Zwiesel | GER |
| 2. | Abfahrt | Lenzerheide | SUI |
| 3. | Super-G | Lenzerheide | SUI |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 2. | Gesamt | 1482 |
| 1. | Slalom | 760 |
| 1. | Super Kombi | 200 |
| 12. | Riesentorlauf | 168 |
| 12. | Abfahrt | 199 |
| 14. | Super-G | 135 |
Weltcup 2007/2008
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 1. | Slalom | Reiteralm | AUT |
| 1. | Slalom | Panorama | USA |
| 2. | Abfahrt | Aspen | USA |
| 1. | Slalom | Spindlermühle | CZE |
| 3. | Slalom | Marburg | SLO |
| 1. | Slalom | Ofterschwang | GER |
| 2. | Slalom | Zagreb | CRO |
| 2. | Super-Kombi | Whistler | CAN |
| 1. | Slalom | Bormio | ITA |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 5. | Gesamt | 1120 |
| 1. | Slalom | 760 |
| 5. | Super Kombi | 106 |
| 11. | Riesentorlauf | 169 |
| 15. | Abfahrt | 176 |
| 25. | Super-G | 49 |
Weltcup 2009/2010
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 2. | Slalom | Aspen | USA |
| 1. | Slalom | Lienz | AUT |
| 1. | Slalom | Flachau | AUT |
| 1. | Slalom | Garmisch-Partenkirchen | GER |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 15. | Gesamt | 420 |
| 3. | Slalom | 420 |
Weltcup 2010/2011
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 1. | Slalom | Levi | FIN |
| 1. | Slalom | Courchevel | FRA |
| 1. | Slalom | Semmering | AUT |
| 1. | Slalom | Zagreb | CRO |
| 1. | Slalom | Zwiesel | GER |
| 1. | Slalom | Spindlermühle | CZE |
| 2. | Slalom | Lenzerheide | SUI |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 6. | Gesamt | 756 |
| 1. | Slalom | 680 |
| 17. | Riesentorlauf | 76 |
Weltcup 2011/2012
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 1. | Slalom | Aspen | USA |
| 1. | Slalom | Courchevel | FRA |
| 1. | Slalom | Flachau | AUT |
| 1. | Slalom | Lienz | [AUT |
| 1. | Slalom | Zagreb | CRO |
| 1. | Slalom | Soldeu-Grandvalira | AND |
| 3. | Slalom | Ofterschwang | GER |
| 3. | Slalom | Schladming | AUT |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 8. | Gesamt | 925 |
| 1. | Slalom | 760 |
| 15. | Riesentorlauf | 135 |
Weltcup 2012/2013
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 2. | Slalom | Aspen | USA |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 57. | Gesamt | 125 |
| 26. | Slalom | 80 |
| 32. | Riesentorlauf | 45 |
Weltcup 2013/2014
| Platz | Disziplin | Ort | Nation |
|---|---|---|---|
| 1. | Slalom | Courchevel | FRA |
| 1. | Slalom | Lienz [6] | AUT |
| 2. | Slalom | Kranjska Gora | SLO |
| 3. | Slalom | Lenzerheide | SUI |
| Platz | Weltcup | Punkte |
|---|---|---|
| 17. | Gesamt | 385 |
| 3. | Slalom | 385 |
Staatsmeisterschaften
- 2002 österreichische Slalom-Meisterin in Saalbach-Hinterglemm
- 2003 österreichische Slalom-Meisterin in Filzmoos
- 2008 österreichische Slalom-Meisterin in Haus im Ennstal
- 2010 österreichische Slalom-Meisterin in Innerkrems
- 2011 österreichische Slalom-Meisterin in Saalbach-Hinterglemm
Auszeichnungen
Am 25. März 2011 wurde Marlies Schild mit dem Ehrenzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet.
Dazu wurde sie sieben Mal zu Salzburgs Sportlerin des Jahres gewählt (2003–2008, 2011). Nach ihrem Rücktritt erhielt sie 2015 den Leonidas für ihr Lebenswerk.
Marlies Schild wurde am Mittwoch, den 31. Oktober 2012 im Rahmen der Galanacht des Sports in Vösendorf bei der Wahl der österreichischen Sportler des Jahres 2012 erstmals bei den Damen als heimische Top-Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.
Bilder
Marlies Raich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Weblinks
Quellen
- "Salzburger Nachrichten", unter anderem am 2. September 2014
- FIS Biografie
Einzelnachweise
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 21. Dezember 2012
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 1. Februar 2013
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 13. Februar 2013
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 18. März 2013
- ↑ www.sn.at, 25. April 2015
- ↑ 35. Slalomsieg, Bestmarke