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| | + | {{Dieser Artikel|beschreibt die '''bestehende''' Andräkirche. Über '''die nicht mehr bestehende''' Andräkirche informiert der Artikel [[Kirche des heiligen Andreas]].}} |
| | [[Bild:Andraekirche 1.jpg|thumb|Die Stadtpfarrkirche St. Andrä]] | | [[Bild:Andraekirche 1.jpg|thumb|Die Stadtpfarrkirche St. Andrä]] |
| | [[Datei:Andräkirche 021.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche St. Andrä, Ansicht vom [[Schloss Mirabell]]]] | | [[Datei:Andräkirche 021.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche St. Andrä, Ansicht vom [[Schloss Mirabell]]]] |
| − | [[Datei:Andräkirche 026.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche St. Andrä, innen]] | + | [[Datei:Andräkirche_innen.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche St. Andrä, innen]] |
| − | Die '''Stadtpfarrkirche St. Andrä''' befindet sich in der [[Neustadt]] von [[Salzburg]] im gleichnamigen [[Andräviertel]] gegenüber dem [[Schloss Mirabell]]. | + | Die '''Stadtpfarrkirche St. Andrä''' ist die [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche der [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]]. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Einleitung == |
| | + | Sie befindet sich in der [[Neustadt]] von der [[Stadt Salzburg]] im gleichnamigen [[Andräviertel]] gegenüber dem [[Schloss Mirabell]] und zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] der Stadt. |
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| − | ===Die ursprüngliche Andräkirche=== | + | ==Geschichte== |
| − | [[Datei:Stadtrichter Martin Reuter.jpg|left|mini|Martin Reuter ließ die Andräkirche 1418 errichten. Sein Epitaph ist nunmehr außen an der Südseite der [[Margarethenkapelle]] angebracht]]
| + | Nachdem die alte [[Kirche des heiligen Andreas]] an ihrem alten Standort an der [[Linzer Gasse]] [[1861]] abgerissen worden war, wurde der Ruf vieler Bürger nach Neubau der Kirche immer lauter. [[1892]] begann man, eine neue ''St. Andräkirche'' zu errichten.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 149.</ref> Nach Plänen von [[Josef Wessicken]] wurde die neue Kirche von Stadtbaumeister [[Jakob Ceconi]] im neugotischen Stil auf dem durch die Schleifung der [[Stadtbefestigungen|Basteien]] gewonnenen Platz erbaut. [[1898]] wurde die neue Kirche mit ihren 61 m hohen Türmen eingeweiht. |
| − | Die alte Andräkirche oder ''Kirche des heiligen Andreas'' stand am [[Platzl]], an der Ecke zur [[Dreifaltigkeitsgasse]] - heute das Haus [[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|Linzer Gasse]] 1mit dem Fassadenschmuck von [[Karl Reisenbichler|Reisenbichler]]. Sie war von Meister Georg Bauer errichtet, und am [[29. November]] [[1418]] konsekriert worden. Laut dem erhaltenen Stifterbrief hatte der Stadtrichter [[Martin Reuter]] den Auftrag dazu gegeben, der damit dem Wunsch seines bereits verstorbenen Onkels Hans Reuter nachkam: eine Andreaskirche zu errichten und darin eine sogenannte "ewige Messe" halten zu lassen. Martin Reuters Grabmal selber, mit Stifterbild, wurde später mittig in der Kirche aufgebaut.<ref>Die Grabplatte ist an der Fassade der [[Margarethenkapelle]] erhalten. Vergl.: ''St. Andrä - Salzburg'', hg. von Herbert Berndl, Salzburg 2006 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 459), S. 2f.</ref>
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| − | In der Kirche las ein angestellter Priester täglich eine Messe für die Stifter und deren Angehörige.<br/>[[1588]] installierte [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] darin eine Stadtkaplanei, [[1610]] ließ er die gotische Kirche zu einem [[Renaissance]]bau umgestalten. Fürsterzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] ordnete [[1750]] einen aufwändigen Umbau im [[Barock|barocken]] Stil an.<br/>Als man [[1811]] die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Pfarre St. Andrä]] gründete, wurde sie Pfarrkirche (die in der Nähe stehende [[St.-Sebastians-Kirche]] war stets Filialkirche von St. Andrä gewesen und diente, wenn notwendig, als Ersatzkirche).
| + | Nach schweren [[Bomben auf Salzburg|Bombenschäden]] im [[Zweiten Weltkrieg]] - nur die Westfassade war einigermaßen unbeschädigt geblieben - wurde die Kirche nach Plänen des bayrischen Architekten Michael Kurz wieder aufgebaut. Den zu der Zeit errichteten Hochaltar schuf der Salzburger Maler [[Karl Weiser]]. |
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| − | Die Kirche wurde [[1818]] beim großen [[Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer)|Stadtbrand]], obwohl sie so nahe dem Brandherd im Südflügel des Priesterhauses lag, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Schwer beschädigt durch den Brand wurde allerdings das Pfarrhaus St. Andrä, das sich anschließend an das Gablerbräuhaus in der Priesterhausgasse befand, bis dahin auch die Volksschule für den rechten Stadtteil beherbergte und dann Anfang der 1820er Jahre abgebrochen wurde. Da die Kirche dem zunehmenden Verkehr im Wege stand wurde das Gotteshaus [[1861]], den Einsprüchen der Bürger zum Trotz, im Auftrag des [[Magistrat Salzburg|Magistrats]] abgetragen, wobei die im westlichen Bereich der Kirche gestandenen Außenmauern in den Bau des [[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|Denkstein-Hauses]] einbezogen wurden. Die Portale und den Kreuzaltar der alten Andräkirche mit den Statuen des Mose (Stab mit Schlange) und des Aaron verkaufte man an die Pfarre St. Georgen im Attergau, die dieselben beim Bau der Kalvarienbergkirche wiederverwendeten.<ref>Siehe AtterWiki: [http://www.atterwiki.at/index.php?title=Kalvarienbergkirche Kalvarienbergkirche].</ref>
| + | ===Umbau im 20. Jahrhundert === |
| | + | Das ursprüngliche Aussehen der neugotischen Kirche ging im Zuge eines Umbaus in den Jahren [[1969]] bis [[1972]] völlig verloren, als man - auf Anregung des damals 83-jährigen Architekten [[Clemens Holzmeister]] nach Plänen von [[Franz Windhager]] - die für den neugotischen Baustil typischen hohen Spitztürme durch kurze Pyramiden ersetzte und sowie die Ziergiebel und andere Verzierungen entfernte. |
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| − | === Alte Ansichten ===
| + | Die Idee, Kirchen einer neuen Kunstepoche bzw. dem Baustil ihrer Umgebung (Holzmeister argumentierte damals mit einer "Sichtlinie" zur [[Dreifaltigkeitskirche]]) anzugleichen, ist nicht neu. Ein Opfer dieser Unart war etwa auch die [[Franziskanerkirche]], der im Zuge der [[Barock]]isierung von Salzburg ein Zwiebeldach ("Welsche Haube") aufgezwungen wurde (mit einem Ergebnis, das man heute noch im [[Sattler-Panorama]] betrachten kann), eine Entscheidung, die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s im Zuge einer umfassenden Rekonstruktion des Originalturmes glücklicherweise revidiert wurde. Architekt dieser Wiederherstellung war damals ironischerweise Wessicken, dessen eigener Prestige-Kirchenbau über 100 Jahre später das gleiche Schicksal wie die Franziskanerkirche erleiden sollte. |
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| − | Datei:Kulstrunk Salzburg Stadtansicht 1916 Detail Andräkirche.jpg |[[Kulstrunk Panorama]], Detail, Andräkirche
| + | ===Geplanter Umbau im 21. Jahrhundert === |
| − | Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Platzl.jpg|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich ; Stadtansicht von 1750, Detail Platzl und die alte Kirche des Heiligen Andreas (barockisiert)]]
| + | Am [[6. September]] [[2022]] präsentierte die [[Erzdiözese Salzburg|Erzdiözese]] Pläne zur Belebung der Kirche. Dabei spielte auch die [[Loretto-Gemeinschaft]] eine Rolle. Bei zwei Sitzungen vor dem Sommer wurde Vertretern der Pfarre St. Andrä und der in der Kirche ansässigen [[kroatische Pfarrgemeinde der Stadt Salzburg|kroatischen Pfarrgemeinde]] Umbaupläne präsentiert. Mit dabei waren Vertreter des Seelsorgeamts, der [[Finanzkammer der Erzdiözese Salzburg|Finanzkammerdirektion]] und Vertreter der Salzburger Loretto-Gemeinschaft. Laut diesen Plänen soll dort ein Lokal entstehen. Auch soll zusätzlich zum Kirchenbetrieb eine Beherbergung geplant sein: Die Pläne sehen offenbar vor, Hochzeitsuiten einzurichten. Kirchenintern ist von einer Investitionssumme von zehn Millionen Euro die Rede: Das wäre das Doppelte des Baubudgets des Jahres 2022, welches die Diözese zu Jahresbeginn mit 5,6 Millionen beziffert hatte. Wenig Freude hat man mit den Plänen unter anderem bei der kroatischen Pfarrgemeinde.<ref>[https://www.sn.at/schlagzeilen/gesellschaft-erzdioezese-und-loretto-planen-bar-und-hochzeitsuiten-in-der-salzburger-andraekirche-126188056 www.sn.at], 27. August 2022</ref> |
| − | Datei:, Mirabellplatz, Andräkirche und Schrannengebäude (Mitte) um 1900.jpg| Mirabellplatz, Andräkirche und Schrannengebäude (Mitte) um 1900
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| − | Bild:Andrä Kirche alt.jpg|Originaler Bauzustand vor dem Zweiten Weltkrieg
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| − | Datei:Andräkirche um 1900.jpg|Andräkirche um 1900, Ansicht von der Hubert-Sattler-Gasse aus
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| − | Datei:Altar St. Andrä vor dem Bombentreffer im II. Weltkrieg.jpg| Wandbild in der Kirche vom Altar vor dem Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg
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| − | Datei:Hochalter St. Andrä 1903.jpg| Altar 1903
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| − | ===Neubau und Wiederaufbau=== | + | === Die Statue des heiligen Andreas === |
| − | Der Ruf vieler Bürger nach Neubau der Kirche wurde immer lauter. [[1892]] begann man, ein neues ''St. Andrä'' zu errichten.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 149.</ref> Nach Plänen von [[Josef Wessicken]] wurde die neue Kirche von Stadtbaumeister [[Jakob Ceconi]] im neugotischen Stil auf dem durch die Schleifung der [[Stadtbefestigungen|Basteien]] gewonnenen Platz erbaut. [[1898]] wurde die neue Kirche mit ihren 61 m hohen Türmen eingeweiht.
| + | [[Datei:Heiliger_Andreas_Andräkirche.jpg|thumb|Die Statue des heiligen Andreas in der Stadtpfarrkirche St. Andrä]] |
| | + | Die barocke Skulptur stand früher über dem Eingangsportal der [[1861]] abgerissenen alten [[Kirche des heiligen Andreas]]. Die lebensgroße Figur aus hellem [[Untersberger Marmor]] wird dem Salzburger Bildhauer [[Bernhard Michael Mandl]] (um 1660; † 1711) zugeschrieben, wenngleich nicht ohne Zweifel. |
| | + | {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/wie-der-heilige-andreas-in-seine-kirche-zurueckkehrte-127691077}} |
| | == Orgel == | | == Orgel == |
| | [[Datei:Franz Mauracher Orgel St. Andrä 1903.jpg|mini|Franz Mauracher-Orgel 1903]] | | [[Datei:Franz Mauracher Orgel St. Andrä 1903.jpg|mini|Franz Mauracher-Orgel 1903]] |
| − | Die Orgel der neugotischen Andräkirche errichtete der [[Orgelbauer]] [[Franz Mauracher]] (1881 – 1949) im Jahre [[1903]]. Sie hatte 38 Register, zwei Manuale und Pedal und wurde mittels pneumatischer Traktur bespielt. Anfangs war das Instrument von [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Mozarteumsdirektor]] [[Josef Friedrich Hummel|Hummel]], Domchordirektor [[Hermann Spies|Spies]] und dem Organisten der [[Franziskanerkirche]], P. German Niederstätter, überschwänglich gelobt worden. Es hieß, das angewandte pneumatische System sei ''das einfachste, dauerhafteste, sicherste und präciseste'' und ''gegen alle Witterungseinflüsse gefeit''. Nach einem Jahr war sie allerdings, ''wegen mangelnder Ventilation'', schon unspielbar geworden und sämtliche Ledermembranen mussten erneuert werden.<ref> [[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: St. Andrä, Kasten 5, Fach 60. Zit. nach: [[Gerhard Walterskirchen]]: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 206.</ref> Bei den [[Bomben auf Salzburg |Luftangriffen]] 1944/45 (s.o.) wurde sie durch Fliegerbomben zerstört. | + | Die Orgel der neugotischen Andräkirche errichtete der [[Orgelbauer]] [[Franz Mauracher]] (1881 – 1949) im Jahre [[1903]]. Sie hatte 38 Register, zwei Manuale und Pedal und wurde mittels pneumatischer Traktur bespielt. Anfangs war das Instrument von [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Mozarteumsdirektor]] [[Josef Friedrich Hummel|Hummel]], Domchordirektor [[Hermann Spies|Spies]] und dem Organisten der [[Franziskanerkirche]], P. German Niederstätter, überschwänglich gelobt worden. Es hieß, das angewandte pneumatische System sei ''das einfachste, dauerhafteste, sicherste und präciseste'' und ''gegen alle Witterungseinflüsse gefeit''. Nach einem Jahr war sie allerdings, ''wegen mangelnder Ventilation'', schon unspielbar geworden und sämtliche Ledermembranen mussten erneuert werden.<ref> [[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: St. Andrä, Kasten 5, Fach 60. Zit. nach: [[Gerhard Walterskirchen]]: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 206.</ref> Bei den [[Bomben auf Salzburg |Luftangriffen]] 1944/45 (s.o.) wurde sie durch Fliegerbomben zerstört. |
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| − | Nach schweren [[Bomben auf Salzburg|Bombenschäden]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] - nur die Westfassade war einigermaßen unbeschädigt geblieben - wurde die Kirche nach Plänen des bayerischen Architekten Michael Kurz wieder aufgebaut.
| + | == Weitere Kunstwerke == |
| − | | + | * Das [[Kreuz an der Kirchenfassade von St. Andrä in der Stadt Salzburg|Kreuz an der südlichen Kirchenfassade]] |
| − | ===Umbau===
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| − | Das ursprüngliche Aussehen der neugotischen Kirche ging im Zuge eines Umbaus in den Jahren [[1969]] bis [[1972]] völlig verloren, als man - auf Anregung des damals 83-jährigen Architekten [[Clemens Holzmeister]] nach Plänen von [[Franz Windhager]] - die für den (neu)gotischen Baustil typischen hohen Spitztürme durch kurze Pyramiden ersetzte und sowie die Ziergiebel und andere Verzierungen entfernte. | |
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| − | Die Idee, Kirchen einer neuen Kunstepoche bzw. dem Baustil ihrer Umgebung (Holzmeister argumentierte damals mit einer "Sichtlinie" zur [[Dreifaltigkeitskirche]]) anzugleichen, ist nicht neu. Ein Opfer dieser Unart war etwa auch die [[Franziskanerkirche]], der im Zuge der [[Barock]]isierung von Salzburg ein Zwiebeldach ("Welsche Haube") aufgezwungen wurde (mit einem Ergebnis, das man heute noch im [[Sattler-Panorama]] betrachten kann), eine Entscheidung, die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s im Zuge einer umfassenden Rekonstruktion des Originalturmes glücklicherweise revidiert wurde. Architekt dieser Wiederherstellung war damals ironischerweise Wessicken, dessen eigener Prestige-Kirchenbau über 100 Jahre später das gleiche Schicksal wie die Franziskanerkirche erleiden sollte.
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| | ==Umfeld== | | ==Umfeld== |
| − | Auf den Plätzen um die Kirche herum (wo früher die [[Schranne]]nhalle stand) findet jeden Donnerstag der [[Schrannenmarkt]] statt, den Rest der Woche werden sie von der [[Mirabell-Congress-Garage]] als Parkflächen benutzt. | + | Auf den Plätzen um die Kirche herum (wo früher die [[Schranne]]nhalle stand) findet jeden Donnerstag der [[Schrannenmarkt]] statt, den Rest der Woche werden sie von der [[Mirabell-Congress-Garage]] als Parkflächen benutzt. Am südlichen Eck der Plätze um die Kirche steht das [[Gebäude des Stadtpfarramts St. Andrä]]. |
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| − | ==Siehe auch== | + | ==Veranstaltungen == |
| − | *Artikel [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]] | + | * [["Salzburger Advent®" das Original]] |
| | + | * Im Rahmen der [[Lange Nacht der Kirchen|Langen Nacht der Kirchen]] am Freitag, [[23. Mai]] [[2025]], legte der Salzburger DJ ''Slashy Disco'' auf, davor gab es einen ''Livepodcast'' von "Das Café am Rande der Freundlichkeit".<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/party-andraekirche-podcaster-langen-nacht-kirchen-178948732 www.sn.at], 24. Mai 2025</ref> |
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| | ==Bildergalerie== | | ==Bildergalerie== |
| − | <gallery> | + | === Alte Ansichten === |
| − | Bild:Andräkirche.jpg|Vorderansicht der Stadtpfarrkirche St. Andrä | + | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> |
| | + | Kulstrunk Salzburg Stadtansicht 1916 Detail Andräkirche.jpg _[[Stadtansicht von Kulstrunk]], Detail, Andräkirche |
| | + | Datei:, Mirabellplatz, Andräkirche und Schrannengebäude (Mitte) um 1900.jpg| Mirabellplatz, Andräkirche und Schrannengebäude (Mitte) um 1900 |
| | + | Bild:Andrä Kirche alt.jpg|Originaler Bauzustand vor dem Zweiten Weltkrieg |
| | + | Datei:Andräkirche um 1900.jpg|Andräkirche um 1900, Ansicht von der Hubert-Sattler-Gasse aus |
| | + | Datei:Hochalter St. Andrä 1903.jpg| Altar 1903, mit Statuen von [[Johann Piger]] |
| | + | Salzburg Altstadt Giselakai Borromäum Andräkirche.jpg|Im linken Bildteil die Kirche 1928. |
| | + | </gallery> |
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| | + | === Bilder === |
| | + | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> |
| | + | Andräviertel Schloss Mirabell Stadtpfarrkirche St. Andrä Stadtpfarramt.jpg|2021, Blick vom [[Mönchsberg]] zum [[Schloss Mirabell]] und zur Stadtpfarrkirche St. Andrä. Rechts davor das [[Gebäude des Stadtpfarramts St. Andrä]]. |
| | + | Datei:Stolperstein_Franz_Zeiss.jpg|Stolperstein für [[Franz Zeiss]]; vor der Stadtpfarrkirche St. Andrä |
| | Datei:Andräkirche 024.jpg|Kircheninneres, gotische Bogenelemente | | Datei:Andräkirche 024.jpg|Kircheninneres, gotische Bogenelemente |
| − | Datei:Andräkirche 025.jpg|Hauptschiff
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| − | Datei:Stadtpfarrkirche St. Andrä an einem Schrannentag im Nov. 2010.JPG|Stadtpfarrkirche St. Andrä an einem Schrannentag im Nov. 2010
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| − | Datei:Andräkiche, nordöstliche Ansicht von der Hubert-Sattler-Gasse aus.JPG|Stadtpfarrkirche St. Andrä, nordöstliche Ansicht von der Hubert-Sattler-Gasse aus
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| − | Datei:Sankt Andrä-Kirche v. Nordwest a.jpg|Stadtpfarrkirche St. Andrä in Salzburg, Dacherneuerung im November 2009
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| − | Datei:Foto053.jpg|Eine Tafel am [[Platzl]] erinnert noch an den Standort der ersten Andräkirche
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| − | Datei:Stolperstein_Franz_Zeiss.jpg|Stolperstein für [[Franz Zeiss]]; vor der Stadtpfarrkirche St. Andrä
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| − | Datei:Andräkirche_innen.jpg|Innenaufnahme der Stadtpfarrkirche St. Andrä
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| | Datei:Heiliger_Christopherus_Andr%C3%A4kirche.jpg|Das Bild des heiligen Christophorus in der Stadtpfarrkirche St. Andrä | | Datei:Heiliger_Christopherus_Andr%C3%A4kirche.jpg|Das Bild des heiligen Christophorus in der Stadtpfarrkirche St. Andrä |
| − | Datei:Madonna_der_Erwartung_Andr%C3%A4kirche.jpg|"Madonna der Erwartung" von [[Joseph Bachlechner]]; in der Stadtpfarrkirche St. Andrä | + | Datei:Madonna_der_Erwartung_Andr%C3%A4kirche.jpg|"Madonna der Erwartung" von Joseph Bachlechner; in der Stadtpfarrkirche St. Andrä |
| − | Datei:Heiliger_Andreas_Andräkirche.jpg|Statue des heiligen Andreas in der Stadtpfarrkirche St. Andrä
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| − | Datei:Dornengekröntes_Christushaupt_Andräkirche.jpg|Das dornengekrönte Christushaupt an der Altarwand der Andreaskapelle in der Stadtpfarrkirche St. Andrä
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| | Datei:Volksaltar_Andräkirche.jpg|Der Volksaltar in der Andreaskapelle in der Stadtpfarrkirche St. Andrä | | Datei:Volksaltar_Andräkirche.jpg|Der Volksaltar in der Andreaskapelle in der Stadtpfarrkirche St. Andrä |
| | Datei:Ambo_Andräkirche.jpg|Das Ambo in der Andreaskapelle in der Stadtpfarrkirche St. Andrä | | Datei:Ambo_Andräkirche.jpg|Das Ambo in der Andreaskapelle in der Stadtpfarrkirche St. Andrä |
| | Datei:Auferstandener_Christus_Andräkirche.jpg|"Der auferstandene Christus", gemalt in Emailtechnik auf Kupfer von [[Eva Mazzucco]] in der Stadtpfarrkirche St. Andrä | | Datei:Auferstandener_Christus_Andräkirche.jpg|"Der auferstandene Christus", gemalt in Emailtechnik auf Kupfer von [[Eva Mazzucco]] in der Stadtpfarrkirche St. Andrä |
| | + | Datei:Statuen an der Westseite der Andräkirche.jpg|Statuen an der Westseite der Andräkirche |
| | </gallery> | | </gallery> |
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| | === weitere Bilder === | | === weitere Bilder === |
| | {{Bildkat}} | | {{Bildkat}} |
| | {{Commonscat|Andräkirche (Salzburg)}} | | {{Commonscat|Andräkirche (Salzburg)}} |
| | + | == Kontakt == |
| | + | :Andräkirche Salzburg |
| | + | :Stadtpfarre Salzburg St. Andrä |
| | + | :[[Mirabellplatz]] 5/I |
| | + | :5020 Salzburg |
| | + | :Telefon: (06 62) 80 47-80 52 10 |
| | + | :E-Mail: pfarre.andrae@pfarre.kirchen.net |
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| | + | == Weblink == |
| | + | {{homepage|https://www.andraekirche.at/}} |
| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * Salzburgwiki-Beitrag [[Neustadt]] | + | * SALZBURGWIKI-Beitrag [[Neustadt]] |
| − | == Fußnoten == | + | == Einzelnachweise == |
| | <references /> | | <references /> |
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| − | {{SORTIERUNG:St. Andrä, Stadtpfarrkirche}}
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