Salzburger Kirchenprovinz: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Salzburger Kirchenprovinz''' waren der kirchliche Besitz der [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] in Mitteleuropa.
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[[Datei:Kirchenprovinz Salzburg um 798.jpg|thumb|Bayrische Kirchenprovinz um 798]]
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[[Datei:Bistumswappen.jpg|thumb|Die Wappen des Erzbistums Salzburg und der Suffraganbistümer Brixen, Regensburg, Freising und Passau]]
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Die '''Salzburger Kirchenprovinz''' war und ist der kirchliche Jurisdiktionsbereich des [[Erzbischof von Salzburg|Erzbischofs von Salzburg]].  
  
==Die Gebiete==
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== Geschichte ==
Sie umfasste folgende Diözesen und Bistümer:
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:''siehe auch [[Kirchenprovinz Salzburg 1825–1918]]
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Bis [[1817]]/[[1821]] ist sie gleichzeitig die [[Bayerische Kirchenprovinz]]. Sie unterstand und untersteht nur dem Erzbischof.<ref>Quelle Diskussion [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]</ref>. Die Bayrisch-Salzburger Kirchenprovinz vor und nach 1817/1821 sind in ihrem Flächenumfang erheblich unterschieden. Daher erscheint es zur besseren Unterscheidbarkeit sinnvoller die Kirchenprovinz unter dem Vorsitz des Salzburger Erzbischofs vor 1817 als bayerische Kirchenprovinz (bzw. altbayrische Kirchenprovinz) zu bezeichnen und die Kirchenprovinz nach 1817/1821 als Salzburger Kirchenprovinz. 
  
* [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] seit [[Rupert von Worms]]
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=== Erzdiözese Salzburg ===
* Bistum Freising, [[Bayern]], von [[798]] bis [[1817]]
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* [[Erzdiözese Salzburg]]
* Bistum Neuburg, Bayern, von 798 bis etwa [[802]]
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* [[Archidiakonat Domstift Salzburg]] ([[Lungau]])<ref name="MA">Quelle [[Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte]], Teil 2, Seite 1, Übersichtskarte "Die Salzburger Kirchenprovinz im [[Mittelalter]]</ref>
* Bistum Regensburg, Bayern, von 798 bis [[1817]]
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* [[Archidiakonat Baumburg]]
* Bistum Passau, Bayern, von 798 bis [[1728]]: Als das Bistum Passau 1728 vom Papst aus dem Salzburger Metropolitanverband ausgegliedert und direkt dem Apostolischen Stuhl unterstellt wurde, gab es heftige Salzburger Proteste. Jedoch wurde diese Exemtion [[1730]] bestätigt. Trotzdem blieb aber die Erscheinungspflicht bei vom Salzburger [[Erzbischof]] einberufenen Provinzialsynoden aufrecht. Unter den Bischöfen war unter anderem auch ein Verwandter vom Salzburger Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], Leopold Ernst von Firmian ([[1763]] - [[1783]]). Auch das Haus [[Auersperg]] war mit einem Bischof vertreten, mit Joseph Franz Anton von Auersperg ([[1784]] - [[1795]]).
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* [[Archidiakonat Admont]]<ref name="MA"></ref>
* Bistum Brixen, [[Südtirol]], von 798 bis [[1921]]
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* [[Archidiakonat Oberkärnten]]<ref name="MA"></ref>
* Diözese Gurk-Klagenfurt, seit [[1072]]: es wurde als Salzburger Eigenbistum Gurk gegründet, [[1786]] dann eigenständige Diözese und der Bischofssitz von Gurk nach Klagenfurt verlegt. Unter den Bischöfen finden sich Salzburger Erzbischöfe wie [[Matthäus Lang von Wellenburg]] oder [[Andreas Rohracher]] (Weihbischof von [[1933]] bis [[1939]], Kapitelvikar von [[1939]] bis [[1943]]) oder Verwandte der Salzburger Erzbischöfe wie Sebastian Bartholomäus von Lodron ([[1630]] - [[1652]]) oder Hieronymus II. Graf von Colloredo ([[1762]] - [[1772]];
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* [[Archidiakonat Obere Mark]]<ref name="MA"></ref>
* [[Bistum Chiemsee]] von [[1215]]/[[1216|16]] bis [[1817]]/[[1818|18]], unter den Bischöfen war [[Sigmund Christof Graf Zeil]], Apostolischer Administrator der Erzdiözese Salzburg in Ermangelung eines Erzbischofes;
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* [[Archidiakonat Untere Mark]]<ref name="MA"></ref>]
* Diözese Graz-Seckau seit [[1218]]: Das Salzburger Eigenbistum wurde [[1786]] eigenständige Diözese der Salzburger Kirchenprovinz mit Sitz in Graz und [[1963]] in Diözese Graz-Seckau umbenannt. Auch hier finden sich unter den Bischöfen Verwandte Salzburger Erzbischöfe wie Leopold III. Ernst Graf von Firmian ([[1729]] - [[1763]]).
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* [[Bistum Leoben]] von [[1786]] bis [[1859]]
* Bistum Lavant von [[1228]] bis [[1924]]: Als Salzburger Eigenbistum mit Sitz in St. Andrä im Lavanttal gegründet, [[1786]] als selbständiges Bistum der Salzburger Kirchenprovinz und seit [[1859]] Bischofssitz in Marburg (Maribor, Slowenien).
 
* Bistum Leoben von [[1786]] bis [[1859]]
 
* Bistum Trient, Trentino, heute Italien, von [[1825]] bis [[1920]]
 
* Diözese Innsbruck, [[Nordtirol]] seit [[1964]]
 
* Diözese Feldkirch, Vorarlberg, seit [[1968]]
 
  
==Suffraganbischöfe==
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=== Suffraganbistümer der bayerischen Kirchenprovinz unter Salzburger Vorsitz===
Ein Suffraganbischof ist ein Bischof einer Diözese, der einem Metropoliten<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Metropolit Wikipedia Deutschland Metropolit]</ref> unterstellt ist. Die vom Erzbischof geleitete Erzdiözese bildet zusammen mit den zugehörigen Suffraganbistümern eine Kirchenprovinz. Ein Suffraganbischof kann auch ein Erzbischof sein, dessen Erzdiözese einer anderen Erzdiözese unterstellt ist.
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* [[Bistum Freising]], Bayern, von [[798]] bis [[1817]]<ref name="MA"></ref>
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* [[Bistum Neuburg]], Bayern, von 798 bis etwa [[802]]<ref name="MA"></ref>
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* [[Bistum Regensburg]], Bayern, von 798 bis [[1817]]<ref name="MA"></ref>
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* [[Bistum Passau]], Bayern, von 798 bis [[1728]]: Als das Bistum Passau 1728 vom Papst aus dem Salzburger Metropolitanverband ausgegliedert und direkt dem Apostolischen Stuhl unterstellt wurde, gab es heftige Salzburger Proteste. Jedoch wurde diese Exemtion [[1730]] bestätigt. Trotzdem blieb aber die Erscheinungspflicht bei vom Salzburger [[Erzbischof]] einberufenen Provinzialsynoden aufrecht. Unter den Bischöfen war unter anderem auch ein Verwandter des Salzburger Erzbischofs [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], Leopold Ernst von Firmian ([[1763]]–[[1783]]). Auch das Haus [[Auersperg]] war mit einem Bischof vertreten, mit Joseph Franz Anton von Auersperg ([[1784]]–[[1795]]).<ref name="MA"></ref>
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* [[Bistum Brixen]], [[Südtirol]], von 798 bis [[1921]]<ref name="MA"></ref>
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* [[Erzbistum Trient]], [[Trentino]], heute [[Italien]], von [[1825]] bis [[1920]]
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* [[Diözese Wien]]<ref name="MA"></ref>
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* [[Diözese Wiener Neustadt]]<ref name="MA"></ref>
  
==Fußnote==
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=== Salzburger Eigenbistümer ===
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* [[Bistum Chiemsee]] von [[1215]]/[[1216]] bis [[1817]]/[[1818]], unter den Bischöfen war [[Sigmund Christof Graf Zeil]], Apostolischer Administrator der Erzdiözese Salzburg in Ermangelung eines Erzbischofs<ref name="MA"></ref>
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* [[Bistum Gurk|Gurk-Klagenfurt]], seit [[1072]]: Sie wurde als Salzburger Eigenbistum Gurk gegründet, [[1786]] dann eigenständige Diözese und der Bischofssitz von Gurk nach Klagenfurt verlegt. Unter den Bischöfen finden sich Salzburger Erzbischöfe wie [[Matthäus Lang von Wellenburg]], [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus II. Graf von Colloredo]] ([[1762]]–[[1772]]) oder [[Andreas Rohracher]] (Weihbischof von [[1933]] bis [[1939]], Kapitelvikar von [[1939]] bis [[1943]]) oder Verwandte der Salzburger Erzbischöfe wie Sebastian Bartholomäus von [[Lodron]] ([[1630]]–[[1652]]);<ref name="MA"></ref>
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* [[Diözese Graz-Seckau]] seit [[1218]]: Das Salzburger Eigenbistum wurde [[1786]] eigenständige Diözese der Salzburger Kirchenprovinz mit Sitz in Graz und [[1963]] in Diözese Graz-Seckau umbenannt. Auch hier finden sich unter den Bischöfen Verwandte Salzburger Erzbischöfe wie Leopold III. Ernst Graf von Firmian ([[1729]]–[[1763]]).<ref name="MA"></ref>
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* [[Bistum Lavant]] von [[1228]] bis [[1924]]: Als Salzburger Eigenbistum mit Sitz in St. Andrä im Lavanttal gegründet, [[1786]] als selbständiges Bistum der Salzburger Kirchenprovinz und seit [[1859]] Bischofssitz in Marburg (Maribor, [[Slowenien]]).<ref name="MA"></ref>
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=== Exemte Fürstpropstei ===
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* [[Fürstpropstei Berchtesgaden]]<ref name="MA"></ref>
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=== Die im Mittelalter die bayerisch-Salzburger Kirchenprovinz umgebenden Bistümer<ref name="MA"></ref> ===
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* Im Westen das Erzbistum Mainz
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* Im Südwesten das Erzbistum Mailand
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* Im Süden das Patriarchat Aquileia
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* Im Südosten das Erzbistum Kalocsa
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* Im Osten das Erzbistum Gran
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* Im Norden das Erzbistum Prag
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==Die Salzburger Kirchenprovinz in der Gegenwart==
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:''Hauptartikel [[Kirchenprovinz Salzburg Anfang des 21. Jahrhunderts]]
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Die Kirchenprovinz Salzburg ist eine von zweien in Österreich (die andere ist Wien), zu ihr gehören die
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*[[Erzdiözese Salzburg]]
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*[[Diözese Graz-Seckau]]
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*[[Bistum Gurk|Diözese Gurk-Klagenfurt]]
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* [[Diözese Innsbruck]], [[Nordtirol]], seit [[1964]]
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* [[Diözese Feldkirch]], [[Vorarlberg]], seit [[1968]]
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* ''Salzburg Archiv: Lebensbilder Salzburger Erzbischöfe aus zwölf Jahrhunderten'', Schriftenreihe des Vereins [[Freunde der Salzburger Geschichte]], 1998, Peter F. Kamml und Alfred Stefan Weiß, ISBN 3-9500712-0-2
 
* ''Salzburg Archiv: Lebensbilder Salzburger Erzbischöfe aus zwölf Jahrhunderten'', Schriftenreihe des Vereins [[Freunde der Salzburger Geschichte]], 1998, Peter F. Kamml und Alfred Stefan Weiß, ISBN 3-9500712-0-2
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Suffraganbischof Wikipedia Deutschland Suffraganbischof]
+
* [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]: ''Salzburg im Hochmittelalter''. In: ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', Band I/1, hg. von Heinz Dopsch, 2. Aufl. Salzburg 1983, S. 229-419, hier S. 237-238
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Suffraganbischof Wikipedia Suffraganbischof]
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* [http://www.kathpedia.com/index.php/Hauptseite Kathpedia - Die freie katholische Enzyklopedie]
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==Einzelnachweise==
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<references/>
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{{Verwaltungsbegriffe aus dem Kirchenrecht}}
  
[[Kategorie:Geschichte|Kirchenprovinz, Salzburger]]
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[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Kirche|Kirchenprovinz, Salzburger]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)|Kirchenprovinz, Salzburger]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)|Kirchenprovinz, Salzburger]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Verwaltung)]]
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[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]

Aktuelle Version vom 29. November 2024, 19:49 Uhr

Bayrische Kirchenprovinz um 798
Die Wappen des Erzbistums Salzburg und der Suffraganbistümer Brixen, Regensburg, Freising und Passau

Die Salzburger Kirchenprovinz war und ist der kirchliche Jurisdiktionsbereich des Erzbischofs von Salzburg.

Geschichte

siehe auch Kirchenprovinz Salzburg 1825–1918

Bis 1817/1821 ist sie gleichzeitig die Bayerische Kirchenprovinz. Sie unterstand und untersteht nur dem Erzbischof.[1]. Die Bayrisch-Salzburger Kirchenprovinz vor und nach 1817/1821 sind in ihrem Flächenumfang erheblich unterschieden. Daher erscheint es zur besseren Unterscheidbarkeit sinnvoller die Kirchenprovinz unter dem Vorsitz des Salzburger Erzbischofs vor 1817 als bayerische Kirchenprovinz (bzw. altbayrische Kirchenprovinz) zu bezeichnen und die Kirchenprovinz nach 1817/1821 als Salzburger Kirchenprovinz.

Erzdiözese Salzburg

Suffraganbistümer der bayerischen Kirchenprovinz unter Salzburger Vorsitz

Salzburger Eigenbistümer

Exemte Fürstpropstei

Die im Mittelalter die bayerisch-Salzburger Kirchenprovinz umgebenden Bistümer[2]

  • Im Westen das Erzbistum Mainz
  • Im Südwesten das Erzbistum Mailand
  • Im Süden das Patriarchat Aquileia
  • Im Südosten das Erzbistum Kalocsa
  • Im Osten das Erzbistum Gran
  • Im Norden das Erzbistum Prag

Die Salzburger Kirchenprovinz in der Gegenwart

Hauptartikel Kirchenprovinz Salzburg Anfang des 21. Jahrhunderts

Die Kirchenprovinz Salzburg ist eine von zweien in Österreich (die andere ist Wien), zu ihr gehören die

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle Diskussion Karl Irresberger
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 Quelle Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte, Teil 2, Seite 1, Übersichtskarte "Die Salzburger Kirchenprovinz im Mittelalter
Verwaltungsbegriffe aus dem Kirchenrecht

Kirchliche Begriffe: Archidiakonat | Erzbistum | Erzdiözese | Eigenbistum | Kirchenprovinz | Suffraganbistum
Politischer Begriff siehe Erzbischof als Landesherr oder Grundherr