Skimittelschule Bad Gastein

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Skimittelschule Bad Gastein ist eine Hauptschule in Bad Gastein mit einem eigenen Unterrichtszweig "Skiausbildung".

Chronik

  • 1976: Die Skihauptschule hat bereits zwei Sportgruppen mit insgesamt 37 Schülern. Im Winter gibt es eine dritte Trainingsgruppe mit Trainer Ernst Labacher. Die Villa Edelweiß wird das neue Internat in Bad Gastein.
  • 1977: Drei Sportgruppen mit insgesamt 42 Schülern besuchen die Schule.
  • 1978: Viertes Jahr Schulversuch mit 44 Schülerinnen und Schülern mit vier Trainingsgruppen - neuer Trainer wird Josef Breitschädel.
  • 1979: Der Schulversuch umfasst nun 52 Schülern. Die Buben wohnen in der Villa Edelweiß und die Mädchen übersiedeln wegen Platzmangels zur Familie Tineke und Peter Oesen nach Böckstein.
  • 1980: Sechstes Jahr Schulversuch mit 47 Schülern.
  • 1981: Im siebten Jahr gibt es 48 Schüler.
  • 1982: Vier Sportgruppen mit insgesamt 36 Schülern.
  • 1984: Zehntes Jahr im Schulversuch mit 52 Schülern und fünf Trainingsgruppen mit neuem Trainer Erwin Reinthaler. Robert Zoller gewinnt in Vail, Colorado, Vereinigte Staaten von Amerika, sein erstes Weltcuprennen.
  • 1985 Baubeginn der Dreifach–Sporthalle; Robert Zoller belegt den 3. Rang im Slalom bei der Weltmeisterschaft in Bormio, Italien. Die Schülerligamannschaft qualifiziert sich für die Bundesmeisterschaften und belegt den achten Platz.
  • 1986: Die Skihauptschule Bad Gastein wird neben den sechs anderen Skihauptschulen Österreichs in das Regelschulwesen übergeführt.
  • 1989: 1. Platz bei den Bundesschulskimeisterschaften in Gries am Brenner, Nordtirol, für die Mädchen; 3. Platz für die Burschen. Die Mädchen gewinnen die Silbermedaille bei den ISF Skiwettkämpfen in Östersund in Schweden. Am 1. September 1989 tritt OSR Theo Kriegl in den Ruhestand. Er hatte 1975 die Skihauptschule Bad Gastein gegründet. Ernst Labacher übernimmt die Leitung der Haupt- und Skihauptschule Bad Gastein und Christian Rataj wird Trainer und Lehrer an der Schule.
  • 1990: Bei den Bundesschulskiwettkämpfen in Schruns, Vorarlberg, belegen die Mädchen und Burschen jeweils den 3. Platz. Erwin Reinthaler beendet die Trainertätigkeit. Mit 1. September 1990 wird Hans Brucker, auch Trainer des Salzburger Landesskiverbandes, Trainer an der Skihauptschule Bad Gastein. Petra Kronberger gewinnt ihren ersten Gesamtweltcup.
  • 1991: Rudi Mayr, sportlicher Leiter der Skihauptschule, verlässt nach 16-jähriger Trainertätigkeit Bad Gastein und übersiedelt in seine Heimat St. Gilgen.
  • 1992: Dagmar Perendi wird Trainerin und Lehrerin an der Skihauptschule. Doppelolympiasieg in Albertville, Frankreich, und dritter Gesamtweltcupsieg für Petra Kronberger. Kurt Engl wird dreifacher österreichischer Schülermeister, Tatjana Holzer wird österreichische Schülermeisterin im RTL.
  • 1994: Zwei Schüler der Skihauptschule] werden vom BMUK zu den Olympischen Winterspielen nach Lillehammer, Norwegen, eingeladen. Am 29. Jänner 1994 verunglückt die ehemalige Schülerin Ulrike Maier in Garmisch Partenkirchen, Bayern, beim Abfahrtslauf tödlich. Sabrina Budimayr wird österreichische Schülermeisterin und Kurt Engl zweifacher österreichischer Schülermeister.
  • 1995: Philipp Schörghofer wird zweifacher österreichischer Schülermeister im Slalom und in der Kombination. Bei den Bundesschulskimeisterschaften in Spital am Semmering belegen die Burschen den 2. Platz.
  • 1996: Philipp Schörghofer wird österreichischer Schülermeister und zweifacher Landesmeister, Hans Grugger wird zweifacher Landesmeister und österreichischer Vizemeister, Marie Therese Pirchl wird zweifache Landesmeisterin.
  • 2000: Katharina Gassner siegt in Skofia Loka im Riesentorlauf und wird in diesem Jahr zweifache Landesmeisterin. Christoph Mayr gewinnt mit seinem Vater Rudi Mayr, ehemaliger sportlicher Leiter der Skihauptschule, die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft im Segeln in der Bootsklasse Yngling. Peter Oesen tritt mit Ende des Schuljahres 1999/2000 nach 25-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand.
  • 2002: Die Mädchen qualifizieren sich für die Bundesmeisterschaften im Cross-Country in Tulln, Niederösterreich, und belegen den 4. Platz. Anna Fenninger wir dreifache österreichische Schülermeisterin, Markus Rauter siegt in Skofia Loka im Riesentorlauf, Christopher Schmeißner in Pinzolo, Italien beim Trofeo Topolino im Slalom.
  • 2003: Bei den ISF Spielen in Schladming belegt die Mannschaft den 3. Gesamtplatz.
  • 2004: Volker Gugganig wird Trainer und Lehrer an der Skihauptschule. Die Mädchen der Schule siegen bei den Bundesmeisterschaften im Cross Country und die Burschen belegen den 3. Platz. Julia Joham, Sebastian Arzt und Lisa Seidl gewinnen insgesamt sechs Landesmeistertitel. Die Weltcupläufer Hans Grugger und Kurt Engl kommen zu Besuch in ihre ehemalige Schule. Im Sommer 2004 gewinnt Hans-Peter Steinacher im Segelsport seine zweite Goldmedaille bei Olympischen Spielen. Martin Probst verlässt nach sieben Jahren Trainertätigkeit die Skihauptschule.
  • 2005: Mag. Michael Holler wird Trainerin und Lehrerin an der Skihauptschule. Lisa Seidl wird österreichische Schülermeisterin im Riesentorlauf, holt Silber im SG und Bronze in der Kombination und Christoph Stolz wird österreichischer Vizemeister im SG. Bei den Landesmeisterschaften gibt es sechs Meistertitel und 11 Stockerlplätze. Hans Grugger wird zweifacher Saisonsieger im Weltcup Abfahrtslauf in Chamonix, Frankreich, und in Bormio, Italien im Winter 2004/05. Kurt Engl gelingen Spitzenplätzen im Slalom–Weltcup.
Im April wird das 30-jährige Jubiläum der Skihauptschule Bad Gastein gefeiert. Zur Feier werden alle ehemaligen Skihauptschülerinnen und Schüler eingeladen. Viele Personen aus Politik, Wirtschaft und Sport kommen zum Fest: Präsident des Landesschulrats Hofrat Herbert Gimpl, Leiter der Abteilung 2, HR Alfred Berghammer, BSI Heidelinde Kahlhammer, Schulamtsleiterin Sabine Holzer, MR Rainer Hawle, Präsident des Salzburger Landesskiverbands Alexander Rainer, Vizepräsident Karl Votocek, Hermann Maier, Petra Kronberger, Hans Peter Steinacher, Hans Grugger, Hannes Reiter, Philipp Schörghofer, Robert Zoller und etwa 300 ehemalige Schülerinnen und Schüler;
  • 2007: OSR Ernst Labacher tritt mit 1. September nach 13 Jahren als Trainer und 18 Jahren als Leiter der Skihauptschule Bad Gastein in den Ruhestand. SR Dieter Stark übernimmt die Schulleitung der Haupt- und Skihauptschule Bad Gastein. Kornelia Kocher wird Trainerin in der Skihauptschule, Hans Grugger gewinnt Abfahrtsweltcupsieg in Kvitfjell, Schweden, Reinfried Herbst hat teil am Weltcupmannschaftssieg in Lenzerheide, Anna Fenninger gelingen sechs Siege im Europacup;
  • 2008: Kornelia Kocher wird an die Hauptschule Großarl versetzt und Sabrina Schörghofer wird neue Trainerin in der Skihauptschule. Adriana Jelinkova gelingen neun Siege im Landescup, Christoph Gruber wird zweifacher Landesmeister und 2. beim ÖSV Schülertestrennen im Slalom; Lisa Maria Reiss wird zweifache Österreichische Schülermeisterin und Whistlercupsieg im RS, Anna Fenninger zweifache Juniorenweltmeisterin und Europacupsiegerin, Top 10 Plätze im Weltcup, Andrea Fischbacher feiert ihren ersten Weltcupsieg im Super G in Sestriere und Reinfried Herbst zwei Weltcupsiege im Slalom und wird österreichischer Slalommeister, Bernhard Gruber feiert seinen ersten Weltcupsieg in der Nordischen Kombination in Zakopane, Polen, und wird Sieger am Holmenkollen in Oslo, Norwegen, Jacqueline Gerlach ist Juniorenweltmeisterin (SG und Superkombi) im Grasskilauf;

Erfolgreiche Skihauptschüler

Alpin

Nordisch

  • Bernhard Gruber: Erster Weltcupsieg in der Nordischen Kombination in Zakopane und Sieger am Holmenkollen 2008

Weitere

Quelle