Dorfgastein: Unterschied zwischen den Versionen
K (EW-Zahl Stand aktualisiert) |
|||
| Zeile 163: | Zeile 163: | ||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
{{homepage|http://www.dorfgastein.at}} | {{homepage|http://www.dorfgastein.at}} | ||
| + | {{Nachrichten|dorfgastein}} | ||
| + | |||
== Fußnoten == | == Fußnoten == | ||
<references/> | <references/> | ||
Version vom 18. November 2014, 15:29 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | St. Johann/Pg. (JO) |
| Fläche: | 54,16 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47°14'28" N 13°06'23" O |
| Höhe: | 812 m ü. A. |
| Einwohner: | 1 636 (1. Jänner 2013) |
| Postleitzahl: | 5632 |
| Vorwahl: | 0 64 33 |
| Gemeindekennziffer: | 50 405 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 2 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | 5632 Dorfgastein Dorfgastein Nr. 84 |
| Offizielle Website: | www.dorfgastein.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Rudolf Trauner (SPÖ) |
| Gemeindevertretung (2014): | 17 Mitglieder: 7 SPÖ 8 ÖVP 2FPÖ |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 755 |
| 1880 | 782 |
| 1890 | 770 |
| 1900 | 716 |
| 1910 | 931 |
| 1923 | 874 |
| 1934 | 966 |
| 1939 | 996 |
| 1951 | 1 143 |
| 1961 | 1 172 |
| 1971 | 1 384 |
| 1981 | 1 433 |
| 1991 | 1 481 |
| 2001 | 1 649 |
| 2011 | 1 637 |
Dorfgastein ist eine Gemeinde im Gasteinertal im Pongau.
Geografie
Geografische Lage
Dorfgastein liegt am Eingang (Norden) des des Gasteinertals. Mitten durch das Gemeindesgebiet fließt die Gasteiner Ache vom Süden kommend.
Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 54,16 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 37,77 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 43 Einwohner/km².
Ortsgliederung
Das Gemeindegebiet Dorfgasteins gliedert sich in die Katastralgemeinden Dorfgastein und Klammstein.
Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortschaften unterteilt:
- Dorfgastein 774
- Luggau 215
- Mayerhofen 401
- Unterberg 259
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Geschichte
Die Gasteiner Klamm fand 1212 als Reit- und Saumpfad Erwähnung. Der Ort wurde erst 1342 als "ze Dorff" in der ältesten Gasteiner Bergbauordnung genannt. 1350 folgte die Gründung der "Rupertuskirche". Bis 1520 fungierte die Burg Klammstein als Verwaltungszentrum mit Sitz des erzbischöflichen Pflegers von Gastein.
1959 wurde der erste Dorfgasteiner Schilift eröffnet. Ab 1960 folgte die Errichtung eines Straßentunnels unterhalb der Burgruine Klammstein und im Dezember 1972 die Eröffung des Klammstraßentunnels.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Politik
Bürgermeister
- Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Dorfgastein
Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist: „In Rot eine von zwei goldenen Kugeln begleitete goldene Spitze. Die Spitze ist belegt mit einer roten Kugel.“
Persönlichkeiten
- Mag.a[1] (FH) DSA Heidi Rest-Hinterseer (* Dorfgastein), Nationalratsabgeordnete der Grünen a. D., ist Geschäftsführerin der Ökostrom-Börse und Bäuerin in Dorfgastein.
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Andreas Rieser, Bauernsohn, Priester, Opfer des Nationalsozialismus
- Kurt Engl * Dorfgastein), alpiner Skiläufer
- Wilhelm Köstinger jun. (* Dorfgastein), Sohn von Wilhelm Köstinger sen., lag bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck nach dem Sprungbewerb der Nordischen Kombination auf Rang fünf und belegte schlussendlich den zehnten Platz. Nach einem Sturz bei den Weltmeisterschaften von 1966 beendete der Dorfgasteiner seine Karriere. 1976 sprach Willi Köstinger jun. bei den Spielen von Innsbruck den Olympischen Eid der Funktionäre. Heute lebt er in Seefeld in Tirol.
- Wilhelm Köstinger sen. (* Dorfgastein), nahm an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen teil und belegte als bester Österreicher den 15. Platz in der Nordischen Kombination.
Quellen
- Fritz Gruber: Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins, Bad Gastein 2012, Eigenverlag des Rotary Clubs Bad Gastein, rc-badgastein@rotary.at
- Sebastian Hinterseer: Heimatbuch Dorfgastein, Dorfgastein 1981, Eigenverlag der Gemeinde Dorfgastein
- Website der Gemeinde Dorfgastein
- Österreichische Ortsdatenbank
- Statistik Austria
- SAGIS - SAlzburger Geographisches InformationsSystem
Weblinks
Fußnoten
- ↑ Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.
| Städte und Gemeinden im Pongau | |
|
Stadtgemeinden:
Bischofshofen ∙
Radstadt ∙
St. Johann im Pongau ∙ | |
