Alois Stöllinger: Unterschied zwischen den Versionen
K (Textersetzung - „Zweiten Weltkrieg“ durch „Zweiten Weltkrieg“) |
|||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
== Ausbildung und Beruf == | == Ausbildung und Beruf == | ||
| − | Alois Stöllinger besuchte die [[Volksschule am Dom St. Johann im Pongau|Volks-]] und die [[Hauptschule St. Johann im Pongau|Hauptschule]] in [[St. Johann im Pongau]] und absolvierte anschließend eine Lehre als Möbeltischler. 1942 wurde er zum Reichsarbeitsdienst und in weiterer Folge zum Kriegsdienst im [[ | + | Alois Stöllinger besuchte die [[Volksschule am Dom St. Johann im Pongau|Volks-]] und die [[Hauptschule St. Johann im Pongau|Hauptschule]] in [[St. Johann im Pongau]] und absolvierte anschließend eine Lehre als Möbeltischler. 1942 wurde er zum Reichsarbeitsdienst und in weiterer Folge zum Kriegsdienst im [[Zweiten Weltkrieg]] eingezogen. Nach seiner Rückkehr trat er in den Landesdienst und wurde 1946 bei der [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau]] verwendet. 1951 kehrte er in seinen Geburtsort zurück, wo er von [[1951]] bis [[1984]] war er als Standesbeamter der Gemeinde Schwarzach im Pongau tätig war. |
== Politik und Funktionen == | == Politik und Funktionen == | ||
Version vom 13. Februar 2022, 16:30 Uhr
Alois Stöllinger (* 29. Juli 1924 in Schwarzach; † 9. Oktober 2015 ebenda) war ein Salzburger Politiker der SPÖ, insbesondere Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Schwarzach im Pongau.
Ausbildung und Beruf
Alois Stöllinger besuchte die Volks- und die Hauptschule in St. Johann im Pongau und absolvierte anschließend eine Lehre als Möbeltischler. 1942 wurde er zum Reichsarbeitsdienst und in weiterer Folge zum Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg eingezogen. Nach seiner Rückkehr trat er in den Landesdienst und wurde 1946 bei der Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau verwendet. 1951 kehrte er in seinen Geburtsort zurück, wo er von 1951 bis 1984 war er als Standesbeamter der Gemeinde Schwarzach im Pongau tätig war.
Politik und Funktionen
1946 trat Alois Stöllinger der Sozialistischen Partei Österreichs bei und war von 1962 bis 1990 Ortsparteivorsitzender von Schwarzach. Von 1969 bis 1984 wirkte er als Bezirksobmann der Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Gemeindevertreter im Pongau. Zeitweise war er auch Mitglied des SPÖ-Landesparteivorstandes.
Von 1959 bis 1964 gehörte er der Schwarzacher Gemeindevertretung an und war von 1964 bis 1994 – drei Jahrzehnte lang – Bürgermeister der Marktgemeinde. In seine Amtszeit fallen der Umbau des Bahnhofs, der Bau des Kraftwerks Wallnerau sowie der Neubau des Krankenhauses in Schwarzach sowie Straßenprojekte wie die Genehmigung der Tunnelumfahrung Schwarzach.
Vom 14. Mai 1969 bis zum 21. Oktober 1986 war er Abgeordneter zum Salzburger Landtag.
- Von 1966 bis 1986 war er Obmann des Fremdenverkehrsverbandes von Schwarzach im Pongau,
- von 1969 bis 2000 stellvertretender Vorstand des Österreichischen Roten Kreuzes sowie
- von 1974 bis 1990 Vorstandsmitglied des Salzburger Gemeindeverbandes.
Auszeichnungen
- Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1979)
- Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg (1986)
- Ehrenbürger der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau (Verleihung am 26. Oktober 1994)
Quellen
- Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 228
- Die Salzburger Gemeinde Nr. 4 vom Dezember 2015, S. 11 (Totengedenken).
| Vorgänger |
Bürgermeister von Schwarzach im Pongau 1964–1994 |
Nachfolger |