Schmittenhöhe: Unterschied zwischen den Versionen

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* zwei Großkabinenbahnen, vier Umlaufseilbahnen, neun Sesselbahnen, 13 Schlepplifte
 
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* permanente Rennstrecke, Funpark, Halfpipe
 
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Bis zu zehn Stunden dauern die Wandertouren auf der Schmittenhöhe. Die Wanderziele heißen [[Rohrertörl]], [[Klinglertörl]] und [[Bürgl-Hütte]]. Leicht erwanderbar ist der [[Maurerkogel]], westlicher Nachbar der Schmittenhöhe. Ein Ausblick auf mehr als 30 Dreitausender belohnt den Wanderer, wenn das Wetter einen freien Blick gewährt; darunter der [[Großglockner (Berg)|Großglockner]], das [[Kitzsteinhorn]] und der [[Großvenediger]].
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* Schmittenhöhebahn AG
 
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Version vom 22. November 2019, 11:01 Uhr

Die Schmittenhöhe von Zell am See aus gesehen
Blick von der Schmittenhöhe
Schmittenhöheterrasse hoch über dem Zeller See
Schmittenhöhe von Westen fotografiert
Schmittenhöhe von der Brucker Sonnseite aus gesehen

Die Schmittenhöhe ist der Hausberg von Zell am See im Pinzgau, westlich der Stadt und des Zeller Sees gelegen. Sie ist 1 965 m ü. A. hoch und gehört geologisch zu den Kitzbüheler Alpen.

Geschichte

Im Jahr 1873 baut Rudolf Riemann den ersten Weg auf die Schmittenhöhe, bereits im Jahr darauf wird das Alpenvereinshaus eröffnet. Man konnte den Berg zu Fuß oder mit dem Stellwagen bezwingen. Berühmtheit erlangte der Berg, nachdem am 9. August 1885 Kaiserin Elisabeth (Sisi) die Schmittenhöhe besucht hatte. Ihr Mann Kaiser Franz Joseph I. folgte ihrem Beispiel am 1. Juli 1893.

1904/05 lässt Carl Haschke, Besitzer des Berghotels, die Elisabethkapelle im Andenken an Kaiserin Elisabeth, die 1898 in Genf ermordet wurde, erbauen. Am 10. Jahrestag ihrer Ermordung, am 10. September 1908, wird die Kapelle durch Erzbischof Johannes Baptist Katschthaler (19001914) eingeweiht.

Am 31. Dezember 1927 wird die Schmittenhöhebahn als erste Seilbahn in Salzburg und als fünfte in Österreich offiziell eröffnet. 1971 wird mit dem Bau der Areitbahn vom Zeller Stadtteil Schüttdorf aus ein zweiter Weg auf die Schmittenhöhe realisiert.

"Schmidolins Feuertaufe" ist der Name eines spannenden Familien-Action-Weges.

Seit 2009 findet hier das Schmitten-Downhill-Golf-Turnier statt.

Schmitten Mondschein Trophy ist eine Bergskisport-Veranstaltung auf der Schmittenhöhe.

Skirennen

Das erste Rennen von der Schmittenhöhe ins Tal wurde 1906 veranstaltet. Seit 1951 findet der Trasslauf statt und in den 1970er-Jahren fanden auch Weltcuprennen statt. Unter den Siegern war u. a. auch Annemarie Moser-Pröll.

Daten und Fakten

Das Ski- und Wandergebiet Schmittenhöhe umfasst heute (2007):

  • 77 km[1] Pisten jeglicher Schwierigkeitsstufen (25 km blau, 25 km rot, 25 km schwarz)
  • insgesamt 28 Liftanlagen[1]
  • zwei Großkabinenbahnen, vier Umlaufseilbahnen, neun Sesselbahnen, 13 Schlepplifte
  • drei Kilometer geräumte Winterwanderwege auf 2 000 m Höhe
  • permanente Rennstrecke, Funpark, Halfpipe
  • 115 ha beschneite Pisten (das sind mehr als 60 % der Pisten)
  • 20 Bergrestaurants und Hütten

Bis zu zehn Stunden dauern die Wandertouren auf der Schmittenhöhe. Die Wanderziele heißen Rohrertörl, Klinglertörl und Bürgl-Hütte. Leicht erwanderbar ist der Maurerkogel, westlicher Nachbar der Schmittenhöhe. Ein Ausblick auf mehr als 30 Dreitausender belohnt den Wanderer, wenn das Wetter einen freien Blick gewährt; darunter der Großglockner, das Kitzsteinhorn und der Großvenediger.

Sowohl im Sommer als auch im Winter wird die Schmittenhöhe auch als Startplatz zum Gleitschirmfliegen und zum Tandemfliegen genutzt.

Winter-Skikartenpreise 2019/2020[2]

Erwachsene 56,50 Euro
Jugendliche 42 Euro
Kinder 28 Euro

Geologie

Die Schmittenhöhe gehört zu den Schieferalpen.

Siehe auch

Bildergalerie

Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Stand 2019
  2. Quelle www.sn.at Zwölf Salzburger Skigebiete im Vergleich: So viel kostet hier das Tagesticket, 20. November 2019