Bruck an der Großglocknerstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 18. November 2014, 15:13 Uhr

Karte
Karte 5671.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 45,74 km²
Geografische Koordinaten: Koordinaten: 47° 16' N, 12° 49' O
Höhe: 756 m ü. A.
Einwohner: 4 491
(1. Jänner 2013)
Postleitzahl(en): 5671
Vorwahl: 06545
Gemeindekennziffer: 50 602
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Raiffeisenstraße 6
5671 Bruck an der Großglocknerstraße
Offizielle Website: www.bruck-großglockner.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Burgschwaiger (SPÖ)
Gemeinderat (2014): 21 Mitglieder:
9 SPÖ,
8 ÖVP,
2 FPÖ, 2 Grüne
Karte
rechts unten Bruck an der Großglocknerstraße
Bruck und Lukaspalfen, vom Brucker Berg aus fotografiert
Bruck, Jänner 2010
Salzachtal bei St. Georgen im Pinzgau, vom St. Georgener Kirchbühel aus aufgenommen
Blochholz am Brucker Berg, im Hintergrund Schloss Fischhorn und Zeller See

Bruck an der Großglocknerstraße ist eine Ortsgemeinde im Pinzgau (Bezirk Zell am See).

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt im Salzachtal, nach Süden hin öffnet sich das Fuscher Tal zur Großglockner Hochalpenstraße. Durch die Gemeinde fließt von Westen nach Osten die Salzach, vom Süden her mündet aus dem Fuscher Tal die Fuscher Ache.

Gemeindegebietsgliederung

Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf die vier Katastralgemeinden Bruck, Hundsdorf, Reith und St. Georgen.

Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortsteile unterteilt:

Ortsteil Ortsteil Ortsteil
Brandenau 12 Hundsdorf 426 Sankt Georgen 285
Bruck an der Großglocknerstraße 714 Krössenbach 629 Steinbach 74
Fischhorn 364 Niederhof 104 Vorfusch 200
Gries 268 Pichl 967 Winkl 44
Haus 173 Reit 170

Anm.: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Süden Fusch an der Großglocknerstraße, im Westen Kaprun, im Nordwesten Zell am See, im Norden Maria Alm am Steinernen Meer und im Osten Taxenbach.

Geologie

Bruck an der Großglocknerstraße liegt an der südöstlichen Grenze der Brucker Schwelle, einer Geländehöhendifferenz zwischen der Zeller Furche im Zeller Becken und dem Salzachflussbett.

Geschichte

Aus Fundgegenständen kann auf eine Besiedelung in der Bronzezeit, der Hallstattzeit und der La-Tène-Zeit geschlossen werden. Auf dem Weberpalfen bei der Ortschaft Gries im Pinzgau fanden sich auch Hinweise auf den Übergang der Steinzeit auf die frühe Bronzezeit. Andere Funde und archäologische Grabungen belegen die Besiedlung auch in römischer Zeit.

Der Name Bruck stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nord-Route über den Tauern und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-West-Route war und ist. Bis 1935 hieß der Ort Bruck im Pinzgau. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im 8. Jahrhundert findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" („Pinzgrey“ dürfte auf einem Schreibfehler beruhen) stammen aus den Jahren 1227 (Tausch des Schlosses Fischhorn) sowie 1232 (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX).

Mit der Fertigstellung der Nordrampe der Großglockner-Hochalpenstraße wurde die Ortsbezeichnung auf Bruck an der Großglocknerstraße geändert[1] – denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null".

1921 wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute Caritas-Kinderdorf St. Anton, im Ortsteil Hundsdorf gegründet.

1938 kam es zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde St. Georgen (St. Georgen im Pinzgau). Diese trug ursprünglich den Namen Niederhaim. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als St. Georgen in Niederhaim und in der neueren Zeit als St. Georg im Pinzgau bezeichnet wurde.

Hauptartikel: KZ-Außenlager Fischhorn

Religion

Im Ortsteil St. Georgen steht seit dem 14. Jahrhundert die Pfarrkirche zum hl. Georg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

Vereine

Schutzgebiete

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

In Bruck an der Großglocknerstraße treffen drei Straßen aufeinander:

Darüber hinaus führt die Westbahn (ehemalige Giselabahn), von Salzburg kommend, über Zell am See nach Nordtirol durch die Gemeinde.

Öffentliche Einrichtungen

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße

Partnergemeinden

Der Partnerschaftsvertrag mit der etwa 4 000 Einwohner zählenden französischen Gemeinde an der Vire, nahe der Stadt Saint Lô in der Normandie, wurde am 30. April 1994 abgeschlossen. Die Partnerschaft ist gekennzeichnet durch den Austausch von Schülern und Jugendlichen über Gastfamilien.

Die Partnerschaft mit der im Bundesland Hessen gelegenen Gemeinde besteht seit 26. Mai 1973. Sie wird gekennzeichnet durch intensive gesellschaftliche und kulturelle Beziehungen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Töchter und Söhne der Gemeinde

Weblinks


Fußnoten

  1. Nicht, wie häufig verwendet, „an der Glocknerstraße“. Die Namensänderung wurde schon 1932 von der Landesregierung genehmigt (LGBl. Nr. 78/1932)

Quellen

  • Website der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße
  • Österreichische Ortsdatenbank
  • Statistik Austria
  • Effenberger, Max: Brucker Heimatbuch : Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen. Herausgegeben von der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße, oJ [1983].
Städte und Gemeinden im Pinzgau
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Über dieses Bild

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