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| | == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
| − | Historischen Quellen und der Anlagengestaltung nach wäre es kein Park, sondern ein Garten. Daher verwendet das [[SALZBURGWIKI]] unter Berufung unten angeführter Quellen die Bezeichnung Garten. | + | Historischen Quellen und der Anlagengestaltung nach wäre es kein Park, sondern ein Garten. Daher verwendet das [[SALZBURGWIKI]] unter Berufung unten angeführter Quellen die Bezeichnung Garten. Der allseitig von einem erweiterten Schlossgarten, dem [[Landschaftsgarten Hellbrunn]] umgebenen, ist von einer langen Gartenmauer begrenzt. Der Garten von Schloss Hellbrunn steht seit dem Jahr [[2014]] wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung unter [[Denkmalschutz]].<ref>[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009184 Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz - DMSG) StF: BGBl. Nr. 533/1923 (NR: GP I 1513 AB 1703 S. 209.)]</ref> |
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| − | Der allseitig von einem erweiterten Schlossgarten, dem [[Landschaftsgarten Hellbrunn]], umgebenen ist von einer langen Gartenmauer begrenzt. Der Garten von Schloss Hellbrunn steht seit dem Jahr [[2014]] wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung unter [[Denkmalschutz]].<ref>Quelle [https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009184 Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz - DMSG) StF: BGBl. Nr. 533/1923 (NR: GP I 1513 AB 1703 S. 209.)]</ref>
| + | Der Garten hat in etwa eine Breite von 500 Metern in West-Ost-Richtung und eine Länge von etwa 1 400 Metern in Nord-Süd-Richtung. Sein Gebiet umfasst eine Fläche von etwa 580 000 Quadratmetern. Umgeben ist er von einer Schlossmauer, die etwa 3,9 Kilometer lang, etwa drei Meter hoch, im Mittel etwa 50 cm stark ist und aus Naturstein besteht, überwiegend aus [[Konglomerat]]<nowiki>gestein</nowiki>. |
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| − | Der Park hat in etwa eine Breite von 500 Metern in West-Ost-Richtung und eine Länge von etwa 1 400 Metern in Nord-Süd-Richtung; sein Gebiet umfasst eine Fläche von etwa 580 000 Quadratmetern. Umgeben ist er von einer Schlossmauer, die etwa 3,9 Kilometer lang, etwa drei Meter hoch und im Mittel etwa 50 cm stark ist, aus Naturstein besteht, überwiegend aus [[Konglomerat]]<nowiki>gestein</nowiki>.
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| | Die Figuren im Schlossgarten, der abseits der Wasserspiele frei zugänglich ist, stammen vom Bildhauer [[Hans Waldburger]] selbst oder sind seiner Werkstätte zuzurechnen. | | Die Figuren im Schlossgarten, der abseits der Wasserspiele frei zugänglich ist, stammen vom Bildhauer [[Hans Waldburger]] selbst oder sind seiner Werkstätte zuzurechnen. |
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| | == Die Gliederung der Gartenanlage == | | == Die Gliederung der Gartenanlage == |
| | Der Schlossgarten wurde im Laufe der Zeit teilweise verändert, er gliedert sich bis heute in | | Der Schlossgarten wurde im Laufe der Zeit teilweise verändert, er gliedert sich bis heute in |
| − | * den manieristischen Garten im sog. ''Wasserparterre'', zu dem auch die [[Wasserspiele Hellbrunn|Wasserspiele]] gehören, mit den [[Schlossweiher im Schlossgarten von Hellbrunn|Schlossweihern]] und [[barock]]en Ornamenten aus Pflanzen; in den kunstvollen Wasserbecken - einst unverzichtbarer Teil der Schlossgartenanlage - wurden früher auch seltene Fische, aber auch [[Saibling]]e und [[Forelle]]n gehalten sowie seltene Wasservögel; in einem Zierbecken befinden sich heute wieder [[Stör]]e; | + | * den manieristischen Garten im sog. Wasserparterre, zu dem auch die [[Wasserspiele Hellbrunn|Wasserspiele]] gehören, mit den [[Schlossweiher im Schlossgarten von Hellbrunn|Schlossweihern]] und [[barock]]en Ornamenten aus Pflanzen; in den kunstvollen Wasserbecken - einst unverzichtbarer Teil der Schlossgartenanlage - wurden früher auch seltene Fische, aber auch [[Saibling]]e und [[Forelle]]n, gehalten sowie seltene Wasservögel; in einem Zierbecken befinden sich heute wieder [[Stör]]e; |
| | * den englischen Landschaftsgartenteil, weitgehend unter [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo|Colloredo]] angelegt; | | * den englischen Landschaftsgartenteil, weitgehend unter [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo|Colloredo]] angelegt; |
| − | * die Wiesen im Osten (Teil des Jagdwildgartens), in denen sich ein [[Spielplatz Hellbrunn|Spielplatz]] für Kinder, eine große Liegewiese und ein Fitness-Parcours mit [[Kneippbecken im Schlossgarten von Hellbrunn|Kneippbecken]] befinden; hier können zahlreiche Sportmöglichkeiten betrieben werden ([[Laufen (Sport)|Laufen]], [[Nordic Walking]], Yoga, Frisbee;); umrahmt werden diese große Wiesen von der [[Eichenreihe im Schlosspark Hellbrunn|Eichenreihe]]; im Winter beginnt hier bei ausreichender Schneelage eine [[Langlaufloipe Hellbrunn|Langlaufloipe]] zur kostenlosen Benutzung; | + | * die Wiesen im Osten (Teil des Jagdwildgartens), in denen sich ein [[Spielplatz Hellbrunn|Spielplatz]] für Kinder, eine große Liegewiese und ein Fitness-Parcours mit [[Kneippbecken im Schlossgarten von Hellbrunn|Kneippbecken]] befinden; in diesem Teil des Gartens können auch Sportmöglichkeiten betrieben werden ([[Laufen (Sport)|Laufen]], [[Nordic Walking]], Yoga, Frisbee, Ballspiele;); umrahmt werden diese große Wiesen von der [[Eichenreihe im Schlosspark Hellbrunn|Eichenreihe]]; im Winter beginnt hier bei ausreichender Schneelage eine [[Langlaufloipe Hellbrunn|Langlaufloipe]] zur kostenlosen Benutzung; |
| | * den [[Hellbrunner Berg]], Teil des Jagdwildgartens, auf dem sich das [[Steintheater]] und das [[Monatsschlössl]] mit dem [[Volkskunde Museum]] sowie drei Aussichten befinden; | | * den [[Hellbrunner Berg]], Teil des Jagdwildgartens, auf dem sich das [[Steintheater]] und das [[Monatsschlössl]] mit dem [[Volkskunde Museum]] sowie drei Aussichten befinden; |
| | * den an seiner Westseite liegenden [[Zoo Salzburg]]; | | * den an seiner Westseite liegenden [[Zoo Salzburg]]; |
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| | Den Mittelpunkt des Ziergartens bildet der geometrisch gestaltete große Weiher mit einer rechteckigen Insel darin, auf der sich im [[17. Jahrhundert]] in der Mitte ursprünglich ein Hügel mit [[Erdbeere]]n erhob. Zu diesem Garten gehören die kunstvoll in Kastenform geschnittenen drei Alleen aus Winter[[linde]]n, der Schmuck durch verschiedene Skulpturen, die Einhörner und Obelisken, sowie auch die früher einmal mit Buchs und Blumen bepflanzten ornamentalen Rasenflächen. Flankiert wird das Wasserparterre von zwei weiteren, symmetrisch angeordneten Wasserbecken und barocken Ornamenten aus Pflanzen und Blume. | | Den Mittelpunkt des Ziergartens bildet der geometrisch gestaltete große Weiher mit einer rechteckigen Insel darin, auf der sich im [[17. Jahrhundert]] in der Mitte ursprünglich ein Hügel mit [[Erdbeere]]n erhob. Zu diesem Garten gehören die kunstvoll in Kastenform geschnittenen drei Alleen aus Winter[[linde]]n, der Schmuck durch verschiedene Skulpturen, die Einhörner und Obelisken, sowie auch die früher einmal mit Buchs und Blumen bepflanzten ornamentalen Rasenflächen. Flankiert wird das Wasserparterre von zwei weiteren, symmetrisch angeordneten Wasserbecken und barocken Ornamenten aus Pflanzen und Blume. |
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| − | Um [[1750]] wurde die Anlage und ihr damaliges Aussehen von [[Anton Danreiter]] in einem kolorierten Kupferstich dargestellt.<ref>[http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Historische_Bilder/Garten_des_Schlo%C3%9F_Hellbrunn_(Salzburg) austria-forum.org - Garten von Schloss Hellbrunn nach Osten, Anton Danreiter, 1750]</ref> | + | Um [[1750]] wurde die Anlage und ihr damaliges Aussehen von [[Anton Danreiter]] in einem kolorierten Kupferstich dargestellt.<ref>[https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Historische_Bilder/Garten_des_Schlo%C3%9F_Hellbrunn_(Salzburg) austria-forum.org], Garten von Schloss Hellbrunn nach Osten, Anton Danreiter, 1750]</ref> |
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| | === Jagdgarten mit dem historisch jüngeren englischen Landschaftsgarten === | | === Jagdgarten mit dem historisch jüngeren englischen Landschaftsgarten === |
| | Im Osten des Hellbrunner Gartens breiten sich größere Wiesen aus, die früher als Auwiesen zur [[Hellbrunner Au (Landschaftsschutzgebiet)|Hellbrunner Au]] gehörten. Der Jagdgarten war einst für die Jagd auf Rotwild und Niederwild bestimmt. Heute wird der Stadt nahe gelegene nördliche Teil als Liegewiese und als Kinderspielplatz genutzt. Der südlichen Teil mit einer geschützten Eichenreihe wird extensiv genutzt. | | Im Osten des Hellbrunner Gartens breiten sich größere Wiesen aus, die früher als Auwiesen zur [[Hellbrunner Au (Landschaftsschutzgebiet)|Hellbrunner Au]] gehörten. Der Jagdgarten war einst für die Jagd auf Rotwild und Niederwild bestimmt. Heute wird der Stadt nahe gelegene nördliche Teil als Liegewiese und als Kinderspielplatz genutzt. Der südlichen Teil mit einer geschützten Eichenreihe wird extensiv genutzt. |
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| − | Beginnend bei der [[Orangerie Schloss Hellbrunn|Orangerie]] nach Osten, im Zwickel von Schlosszufahrt und manieristischen Garten, wurde im Jagdgarten schon vor [[1800]] ein Landschaftsgarten im englischen Stil errichtet. Dort stehen exotische Bäume, wie amerikanische Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens), amerikanische Weymouth-[[Kiefer]], Zeder, Akazie, Pinie, Blutbuche. Dort wurden entlang von Wegen nach [[1850]] auch zahlreiche [[Gewöhnliche Rosskastanie|Rosskastanien]] gepflanzt. | + | Beginnend bei der [[Orangerie Schloss Hellbrunn|Orangerie]] nach Osten, im Zwickel von Schlosszufahrt und manieristischen Garten, wurde im Jagdgarten schon vor [[1800]] ein Landschaftsgarten im englischen Stil errichtet. Dort stehen exotische Bäume, wie amerikanische Küstenmammutbaum (''Sequoia sempervirens''), amerikanische Weymouth-[[Kiefer]], Zeder, Akazie, Pinie oder Blutbuche. Dort wurden entlang von Wegen nach [[1850]] auch zahlreiche [[Gewöhnliche Rosskastanie|Rosskastanien]] gepflanzt. |
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| | === Sakraler Garten === | | === Sakraler Garten === |
| − | Als Gegenpol zum fürstlich-prunkvollen Lustgarten (ganz im Norden des Parks angelegt), errichtete Fürsterzbischof [[Markus Sittikus]] im äußersten Süden des Schlossgartens im Geiste des [[Kapuzinerorden]]s des heiligen Franziskus und im Geiste seines Onkels, des heiligen Carlo Borromeo, einen sakralen Wildnis-Garten am Anifer Alterbach in Gestalt eines Kalvarienberges, in dem auch verschiedene Skulpturen von Einsiedlern (welche die Kalvarienbergkapellen andächtig bewunderten) und eine echte Einsiedelei zu finden waren. Die Wildnis als Gegensatz zum feudal-aufwändigen Lustgarten sollte die naturbelassene göttliche Schöpfung symbolisieren. Auch sollte die Andacht nicht durch weltlichen Prunk gestört werden. Von diesen sakralen Denkmälern sind heute nur wenige Fundamente erhalten. Erhalten blieb aber der sehr naturnah belassene Wildnisgarten um den Anifer Alterbach als selbständiger Teil des historischen Schlossparks. | + | Als Gegenpol zum fürstlich-prunkvollen Lustgarten (ganz im Norden des Parks angelegt), errichtete Fürsterzbischof [[Markus Sittikus]] im äußersten Süden des Schlossgartens im Geiste des [[Kapuzinerorden]]s des heiligen [[Franz von Assisi auf Lampedusa|Franziskus]] und im Geiste seines Onkels, des heiligen [[Kapelle zum heiligen Borromäus|Carlo Borromeo]], einen sakralen Wildnis-Garten am Anifer Alterbach in Gestalt eines [[Kalvarienberg]]es, in dem auch verschiedene Skulpturen von Einsiedlern (welche die Kalvarienbergkapellen andächtig bewunderten) und eine echte Einsiedelei zu finden waren. Die Wildnis als Gegensatz zum feudal-aufwändigen Lustgarten sollte die naturbelassene göttliche Schöpfung symbolisieren. Auch sollte die Andacht nicht durch weltlichen Prunk gestört werden. Von diesen sakralen Denkmälern sind heute nur wenige Fundamente erhalten. Erhalten blieb aber der sehr naturnah belassene Wildnisgarten um den Anifer Alterbach als selbständiger Teil des historischen Schlossparks. |
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| | === Der weitläufige den inneren Schlossgarten umgebende weitläufige Landschaftsgarten === | | === Der weitläufige den inneren Schlossgarten umgebende weitläufige Landschaftsgarten === |
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| | * Der [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]] führt als alte [[Linde]]nallee zur Salzach. Er wurde [[1615]] ebenfalls unter Markus Sittikus errichtet und stellt - ebenfalls weit in die Landschaft ausgreifend - die Achse des Schlossgebäudes und des Sternweihers (Weiher Altems) zur Salzach dar. | | * Der [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]] führt als alte [[Linde]]nallee zur Salzach. Er wurde [[1615]] ebenfalls unter Markus Sittikus errichtet und stellt - ebenfalls weit in die Landschaft ausgreifend - die Achse des Schlossgebäudes und des Sternweihers (Weiher Altems) zur Salzach dar. |
| | * Die große Gartenachse beginnt bei einer Statue der Diana und verläuft als zentrale Achse über den ornamentalen Garten, über den Jagdgarten und dahinter über die Salzachauen bis zum Schloss Goldenstein jenseits der Salzach. | | * Die große Gartenachse beginnt bei einer Statue der Diana und verläuft als zentrale Achse über den ornamentalen Garten, über den Jagdgarten und dahinter über die Salzachauen bis zum Schloss Goldenstein jenseits der Salzach. |
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| − | ==Künftige Gestaltung entlang des Fürstenweges==
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| − | Derzeit sind ehemalige historische Gartenflächen von Hellbrunn innerhalb der Schlossmauern, d. h. im historischen Schlossgarten noch als unschöne asphaltierte Pkw-Abstellplätze genutzt. Der einst repräsentative Zufahrtsbereich von der Hellbrunner Allee zum Ostportal des Schlosses ist derzeit ebenfalls noch asphaltierter Pkw Abstellplatz. Eine Verlegung dieser sehr störenden Parkplätze und die Zusammenführung der verschiedenen Pkw- und Bus-Parkplätze zu einem geschlossenen Parkplatz bieten sich an. In der Folge ist die Gestaltung der Asphaltflächen gemäß historischen Vorbildern wichtig.
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| | == Kurioses == | | == Kurioses == |
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| | [[Ungebautes Salzburg]]: Hans Poelzig (* [[1869]]; † [[1936]]) plante zwischen [[1919]] bis [[1922]] ein [[Festspielhaus]] für Salzburg mit Standort im Garten von Hellbrunn. Es sollte am südöstlichen Ausläufer des Hellbrunner Berges errichtet werden. Das Projekt wurde jedoch infolge der galoppierenden Inflation nicht realisiert, obwohl der Grundstein für das große Bauvorhaben 1922 mit viel Prominenz gelegt worden war. | | [[Ungebautes Salzburg]]: Hans Poelzig (* [[1869]]; † [[1936]]) plante zwischen [[1919]] bis [[1922]] ein [[Festspielhaus]] für Salzburg mit Standort im Garten von Hellbrunn. Es sollte am südöstlichen Ausläufer des Hellbrunner Berges errichtet werden. Das Projekt wurde jedoch infolge der galoppierenden Inflation nicht realisiert, obwohl der Grundstein für das große Bauvorhaben 1922 mit viel Prominenz gelegt worden war. |
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| − | == Erreichbarkeit == | + | == Sonstiges == |
| − | Der Schlossgarten von Hellbrunn ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie {{Symbol-Buslinie|25}}) zu erreichen. Für Pkw gibt es mehrere gebührenpflichtige Parkplätze, die einerseits von der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] (nur stadtauswärts möglich) und andererseits von der [[Morzger Straße]] erreichbar sind.
| + | Nördlich des Schlossparks, an der Schlossmauer, befinden drei gebührenpflichtige Parkplätze. An seiner Nordseite befinden sich der Haupteingang in den Schlosspark befinden sich [[Öffentliche Toiletten in der Stadt Salzburg|Toilettenanlagen]], der [[Sound of Music Pavillon]] sowie der [[Stadl in Hellbrunn|Stadl]], ein Wirtschaftsgebäude, in dem in den [[1960er]]-Jahren ein Motorveteranen Museum angedacht war. |
| − | [[Datei:Spielplatz in Hellbrunn.JPG|thumb|left|900px|Kinderspielplatz im Schlossgarten Hellbrunn]] | + | |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |
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| | {{Commonscat}} | | {{Commonscat}} |
| | + | == Weblink == |
| | + | [[Datei:2025_05_03_Rätselreise_Hellbrunn_01.jpg|thumb|2025, Rätselreise durch Hellbrunn - Hellbrunner Taferl-Quiz im Schlosspark Hellbrunn in der [[Stadt Salzburg]]. Diese Tafel ist beim Eingang in den Schlosspark an der Innenseite der Schlossmauer angebracht.]] |
| | + | * Lage auf [https://www.openstreetmap.org/relation/86630#map=17/47.762133/13.064654 www.openstreetmap.org] |
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| | ==Literatur und Quellen == | | ==Literatur und Quellen == |
| | * Robert Bigler: ''Schloss Hellbrunn, Wunderkammer der Gartenarchitektur'', Bölau Verlag Wien, 1996 | | * Robert Bigler: ''Schloss Hellbrunn, Wunderkammer der Gartenarchitektur'', Bölau Verlag Wien, 1996 |