Christian-Doppler-Gymnasium: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Christian-Doppler-Gymnasium''' (CDG) ist eine nach dem Salzburger Physiker und Mathematiker [[Christian Doppler]] benannte [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] in der [[Stadt Salzburg]].
 
Das '''Christian-Doppler-Gymnasium''' (CDG) ist eine nach dem Salzburger Physiker und Mathematiker [[Christian Doppler]] benannte [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] in der [[Stadt Salzburg]].
  
==Geschichte==
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== Geschichte ==
Die Ursprünge des Christian-Doppler-Gymnasiums liegen im ''[[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasium für Knaben in Salzburg]]'', das [[1930]] im Schulgebäude der ''[[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealschule]]'' am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] 1, dem heutigen [[AVA-Hof]], als parallel laufender Schultyp eingerichtet wurde. Der chronische Platzmangel ließ den Schulerhalter in der Nachkriegszeit nach alternativen Ausweichquartieren suchen und im Schuljahr [[1955]]/[[1956|56]] übersiedelte das Realgymnasiums als ''Bundesrealgymnasium'' in die ehemalige [[Lehener Kaserne|Kaserne]] neben der [[Lehener Brücke]]. Unmittelbar nach dem Abzug der letzten [[USFA|amerikanischen Soldaten]] wurde die Kaserne am [[2. November]] [[1955]] dem [[Landesschulrat]] überlassen.
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Die Ursprünge des Christian-Doppler-Gymnasiums liegen im [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasium für Knaben in Salzburg]], das [[1930]] im Schulgebäude der [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealschule]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] 1, dem heutigen [[AVA-Hof]], als parallel laufender Schultyp eingerichtet wurde. Der chronische Platzmangel ließ den Schulerhalter in der Nachkriegszeit nach alternativen Ausweichquartieren suchen und im Schuljahr [[1955]]/[[1956|56]] übersiedelte das Realgymnasium als ''Bundesrealgymnasium'' in die ehemalige [[Lehener Kaserne|Kaserne]] neben der [[Lehener Brücke]]. Unmittelbar nach dem Abzug der letzten [[USFA|amerikanischen Soldaten]] wurde die Kaserne am [[2. November]] [[1955]] dem [[Landesschulrat]] überlassen.
  
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Von [[1951]] bis [[1958]] wurde eine Expositur in [[St. Johann im Pongau]] als [[Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium St. Johann im Pongau|Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium]], von [[1954]] bis [[1961]] eine in [[Hallein]] als [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium]] geführt.
  
[[1960]] hatte das „Provisorium“ bereits selbst wieder knapp 500 Schüler. Die Turnhallen wurden [[1965]] fertiggestellt. Das ''II. Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium''blieb als eigenständiges Gymnasium bestehen und wurde schließlich in ''[[Christian Doppler|Christian-Doppler]]
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[[1960]] hatte das "Provisorium" bereits selbst wieder knapp 500 Schüler. Die Turnhallen wurden [[1965]] fertiggestellt. Das "''II. Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium''" blieb als eigenständiges Gymnasium bestehen und wurde schließlich in "''[[Christian Doppler|Christian-Doppler]]-Gymnasium''" umbenannt.
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=== Direktoren ===
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* [[1930]]–1936: [[Emil Nowak]] (zugleich Direktor der [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundes-Realschule Salzburg]])
* [[1955]]-1973: Dr. [[Erich Kaforka]]
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* [[1935]]–1937: Dr. [[Josef Villgrattner]] (zugleich Direktor der Bundes-Realschule Salzburg)
* [[1973]]–1973: Dr. [[Franz Schirlbauer]] (prov.)
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* [[1937]]–1938: Dr. [[Hans Gumpoltsberger]] (zugleich Direktor der Bundes-Realschule Salzburg)
* [[1974]]-1985: Dr. [[Johannes Fellner]]
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* [[1938]]–1944: [[Alfred Kulnigg]] (kommissarischer Leiter der "Deutschen Oberschule für Jungen", ab [[1939]] Direktor der "Staatlichen Oberschule für Jungen")
* [[1985]]-2002: [[Siegfried Innerhofer]]
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* [[1944]]–1945: [[Karl Friedrich (Schuldirektor)|Karl Friedrich]] (provisorischer Direktor der "Staatlichen Oberschule für Jungen")
* [[2002]]-2010: [[Josef Hofer]]
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* [[1945]]–1950: Dr. [[Otto Haunstein]] (zugleich Direktor der Bundes-Realschule Salzburg)<!-- (Ehrenbürger der Technischen Hochschule Wien)-->
* [[2010]]-2013: [[Johannes Plötzeneder]]
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* [[1950]]–1950: [[Karl Kullich]] (zugleich interimistischer Direktor der Bundes-Realschule Salzburg)
* [[2013]]-2017: [[Claudia Dörrich]] (prov.)
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* [[1950]]–1951: Dr. Otto Haunstein (zugleich Direktor der Bundes-Realschule Salzburg) (erneut)
* [[2017]]-2018: [[Anton Stefan]] (prov.)
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* [[1952]]–1955: Dr. [[Erich Zadra]] (bis 1955 zugleich Direktor der Bundes-Realschule Salzburg)
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* [[1955]]–1973: Dr. [[Erich Kaforka]]
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* [[1973]]–1973: Dr. [[Franz Schirlbauer]] (provisorisch)
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* [[1974]]–1985: Dr. [[Johannes Fellner]]
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* [[1985]]–2002: [[Siegfried Innerhofer]]
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* [[2002]]–2010: Josef Hofer
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* [[2010]]–2013: [[Johannes Plötzeneder]]
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* [[2013]]–2017: [[Claudia Dörrich]] (provisorisch)
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* [[2017]]–2018: [[Anton Stefan]] (provisorisch)
 
* seit [[2018]]: Johannes Plötzeneder (erneut)
 
* seit [[2018]]: Johannes Plötzeneder (erneut)
  
==Schulform==
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== Schulform ==
Das CDG unterscheidet grundsätzlich die beiden Schulformen „Gymnasium“ und „Realgymnasium“, wobei diese beiden Formen in den ersten beiden Jahren einen identen Stundenplan haben, die Klassen allerdings bereits von Anbeginn auf die spätere Teilung ausgerichtet sind.
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Das CDG unterscheidet grundsätzlich die beiden Schulformen "Gymnasium" und "Realgymnasium", wobei diese beiden Formen in den ersten beiden Jahren einen identen Stundenplan haben, die Klassen allerdings bereits von Anbeginn auf die spätere Teilung ausgerichtet sind.
  
Als Besonderheiten im Angebot der Schule können die „Notebook-Klassen“, ein österreichisches Pilotprojekt für das Lernen mit Computern und Internet, oder auch die Multimediaklassen für den Erwerb einer umfassenden Medienkompetenz angesehen werden. Das Gymnasium verfügt über umfangreiche naturwissenschaftliche Labors. Außerdem läuft ein Schulversuch „Offenes Lernen“ am CDG, der das selbstbestimmte Lernen der Schüler fördern soll.
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Als Besonderheiten im Angebot der Schule können die "Notebook-Klassen", ein österreichisches Pilotprojekt für das Lernen mit Computern und Internet, oder auch die Multimediaklassen für den Erwerb einer umfassenden Medienkompetenz angesehen werden. Das Gymnasium verfügt über umfangreiche naturwissenschaftliche Labors. Außerdem läuft ein Schulversuch "Offenes Lernen" am CDG, der das selbstbestimmte Lernen der Schüler fördern soll.
  
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In 29 Klassen werden 750 Schüler von ca. 80 Lehrkräften unterrichtet.
 
In 29 Klassen werden 750 Schüler von ca. 80 Lehrkräften unterrichtet.
  
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Die Schule ist optimal an den [[Portal:Verkehr|öffentlichen Verkehr]] angeschlossen. An der Lehener Brücke verkehren die [[Stadtbus]]linien {{Symbol-Obuslinie|1}} und {{Symbol-Obuslinie|2}}, in der nahen Gaswerkgasse die Linien {{Symbol-Obuslinie|7}} und {{Symbol-Obuslinie|8}}. Seit Dezember [[2009]] steht für Bahnfahrer überdies die [[S-Bahn_Salzburg|S-Bahn]] [[Salzburg Mülln (Haltestelle)|Haltestelle Mülln]] in nächster Nähe zur Verfügung.
  
==Weblinks==
 
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== Quellen ==
 
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* [https://cdgym.at/wp-content/uploads/2022/03/JAHRESBERICHT_20_BG_Salzburg_72_73.pdf Schulbericht 1972/73 Bundesgymnasium Salzburg]. Salzburg 1973.
 
* [[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 140ff.
 
* [[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 140ff.
* Salzburger Amtskalender
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* [[Salzburger Amtskalender]]
 
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== Einzelnachweis ==
== Einzelnachweise ==
 
 
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Aktuelle Version vom 11. März 2024, 17:23 Uhr

Schulbild
Das Christian-Doppler-Gymnasium,
von der Lehener Brücke aus gesehen
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 501106
Name der Schule: Christian-Doppler-Gymnasium Salzburg
Adresse: Franz-Josef-Kai 41, 5020 Salzburg
Website: www.cdgym.at
E-Mail: helga.dengg@salzburg.at
Telefon: (06 62) 43 12 08
Direktor: Mag. Johannes Plötzeneder
Christian-Doppler-Gymnasium, Ostansicht;

Das Christian-Doppler-Gymnasium (CDG) ist eine nach dem Salzburger Physiker und Mathematiker Christian Doppler benannte allgemein bildende höhere Schule in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Die Ursprünge des Christian-Doppler-Gymnasiums liegen im Bundesrealgymnasium für Knaben in Salzburg, das 1930 im Schulgebäude der Bundesrealschule am Ferdinand-Hanusch-Platz 1, dem heutigen AVA-Hof, als parallel laufender Schultyp eingerichtet wurde. Der chronische Platzmangel ließ den Schulerhalter in der Nachkriegszeit nach alternativen Ausweichquartieren suchen und im Schuljahr 1955/56 übersiedelte das Realgymnasium als Bundesrealgymnasium in die ehemalige Kaserne neben der Lehener Brücke. Unmittelbar nach dem Abzug der letzten amerikanischen Soldaten wurde die Kaserne am 2. November 1955 dem Landesschulrat überlassen.

Von 1951 bis 1958 wurde eine Expositur in St. Johann im Pongau als Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium, von 1954 bis 1961 eine in Hallein als Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium geführt.

1960 hatte das "Provisorium" bereits selbst wieder knapp 500 Schüler. Die Turnhallen wurden 1965 fertiggestellt. Das "II. Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium" blieb als eigenständiges Gymnasium bestehen und wurde schließlich in "Christian-Doppler-Gymnasium" umbenannt.

Direktoren

Schülerzahl
1955 517
1965 682
1972 1059
2010 748
2020 884

Schulform

Das CDG unterscheidet grundsätzlich die beiden Schulformen "Gymnasium" und "Realgymnasium", wobei diese beiden Formen in den ersten beiden Jahren einen identen Stundenplan haben, die Klassen allerdings bereits von Anbeginn auf die spätere Teilung ausgerichtet sind.

Als Besonderheiten im Angebot der Schule können die "Notebook-Klassen", ein österreichisches Pilotprojekt für das Lernen mit Computern und Internet, oder auch die Multimediaklassen für den Erwerb einer umfassenden Medienkompetenz angesehen werden. Das Gymnasium verfügt über umfangreiche naturwissenschaftliche Labors. Außerdem läuft ein Schulversuch "Offenes Lernen" am CDG, der das selbstbestimmte Lernen der Schüler fördern soll.

Allgemeines

In 29 Klassen werden 750 Schüler von ca. 80 Lehrkräften unterrichtet.

Seit Sommer 1991 ist der Franz-Josef-Kai vor dem Schulgebäude verkehrsberuhigte Zone. Wo bis dahin der Individualverkehr von der Gaswerkgasse zur Lehener Brücke abkürzte, können Schüler heute ohne Gefahr ihre Freizeit genießen.

Die Schule ist optimal an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. An der Lehener Brücke verkehren die Stadtbuslinien  1  und  2 , in der nahen Gaswerkgasse die Linien  7  und  8 . Seit Dezember 2009 steht für Bahnfahrer überdies die S-Bahn Haltestelle Mülln in nächster Nähe zur Verfügung.

Quellen

Einzelnachweis