Puch bei Hallein
| Ortsbild | |
|---|---|
| Karte | |
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Hallein (ZE) |
| Fläche: | 21,02 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 43' N, 13° 6' O |
| Höhe: | 444 m ü. A. |
| Einwohner: | 4 675 (1. Jänner 2018) |
| Postleitzahl(en): | 5412 |
| Vorwahl: | 0 62 45 |
| Gemeindekennziffer: | 50 209 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 6 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | 5412 Puch bei Hallein Halleiner Landesstr. 26 |
| Offizielle Website: | www.puchbeihallein.gv.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Helmut Klose (ÖVP) |
| Gemeinderat (2019): | 21 Mitglieder: 13 ÖVP, 7 SPÖ, 1 FPÖ |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 728 |
| 1880 | 759 |
| 1890 | 805 |
| 1900 | 867 |
| 1910 | 1 128 |
| 1923 | 1 034 |
| 1934 | 1 163 |
| 1939 | 1 211 |
| 1951 | 2 079 |
| 1961 | 1 926 |
| 1971 | 2 523 |
| 1981 | 2 766 |
| 1991 | 3 429 |
| 2001 | 4 088 |
| 2011 | 4 442 |
| 2018 | 4 675 |
Puch bei Hallein ist eine im Salzachtal im Tennengau gelegene Salzburger Gemeinde.
Geografie
Geografische Lage
Puch liegt im nördlichen Tennengau im Salzachtal unmittelbar an der Salzburg-Tiroler-Bahn bzw. Westbahn und ist durch die S-Bahn-Linie S3 mit der Bezirkshauptstadt Hallein und der Landeshauptstadt Salzburg verbunden.
Im Ortsteil Urstein befindet sich nahe dem Schloss Urstein seit 2005 die Fachhochschule Salzburg. Diese ist seit 2006 mit der neuerrichteten Station Puch Urstein an das Netz der S-Bahn angeschlossen.
Gemeindegliederung
Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Thurn, Thurnberg und Hinterwiesthal und gliedert sich in die folgenden Ortschaften:
- Hinterwiestal 134
- Puch bei Hallein 4 065
- St. Jakob am Thurn 476
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2018 angegeben.[1]
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Adnet, Hallein und Oberalm im Tennengau sowie Anif, Elsbethen und Ebenau im Flachgau.
Geschichte
Bereits zur Römerzeit war das heutige Gemeindegebiet wichtiger Durchzugsort auf der Handelsstraße von Salzburg (Iuvavum) nach St. Peter in Kärnten (Teurnia). Die Ortschaft wurde erstmals im Jahr 930 als "Puoche" urkundlich erwähnt. Bis in das 17. Jahrhundert schrieb sich der Ortsname "Buch". In der darauffolgenden Zeit wurde "Buch" durch den neuen Ortsnamen "Thurnberg" verdrängt.
1850 erstand das Gebiet Thurnberg als eigenständige politische Gemeinde mit dem Namen Thurnberg. 1905 wurde die Gemeinde Thurnberg in "Puch" umbenannt. Dieser Gemeindename wurde im Jahr 1951 zu „Puch bei Hallein“ erweitert.[2]
Religionen
Im Gemeindezentrum befinden sich die Pfarrkirche Mariae Geburt der Pfarre Puch. Im Norden des Gemeindegebiets lohnt es sich die Wallfahrtskirche Sankt Jakobus d. Ä. mit der Loreto-Kapelle in der Ortschaft St. Jakob am Thurn zu besuchen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- wurde erstmals 822 erwähnt und diente im Mittelalter zur Überwachung der Salzschifffahrt.
- schien erstmals im 15. Jahrhundert als "im Besitze der Familie Golser" stehend auf. Es entstand in seiner heutigen Form im Jahr 1691 unter Dückher Freiherr von Haslau. Seit 2002 steht es im Eigentum der Privatstiftung Akademie Schloss Urstein.
- Gotischer Bau mit Spitzhelmturm aus dem 14. Jahrhundert.
- Wallfahrtskirche im romanischen Stil aus dem Jahr 1238
Sport
Österreich weit bekannt wurde der 1945 gegründete Fußballverein ASVÖ FC Puch, der zeitweise in der zweiten Österreichischen Bundesliga spielte und auch als Kooperationspartner von Austria Salzburg diente. Derzeit spielt der Verein in der 1. Landesliga.
Vereine
- ASVÖ FC Puch (Fußball)
Öffentliche Einrichtungen
Rettungsorganisationen
Bildung
Im Ortsteil Urstein befinden sich die Fachhochschule Salzburg und die Private Akademie f. Sozialarbeit für Berufstätige der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Salzburg M.Ö.R,
In der Ortschaft St. Jakob am Thurn gibt es die Volksschule St. Jakob am Thurn sowie die private Paracelsus-Schule.
Politik
Bürgermeister
- Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Puch bei Hallein
Auszeichnungen der Gemeinde
Ehrenbürger
- Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Puch bei Hallein
Ehrenring der Gemeinde Puch bei Hallein
- Hauptartikel: Ehrenring der Gemeinde Puch bei Hallein
Wappen
Am 20. September 1971 wurde der Gemeinde Puch bei Hallein durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:
In silbernem Schild eine in landesüblicher Form mit roten Marmorplatten abgedeckte silberne Quadermauer, inmitten dieser eine schwarze Bogennische, worin ein aufragender römischer Meilenstein mit schwarzer Inschrift „VII MP“ („septem milia passuum“); hinter der Mauer eine grüne Hagebuche.
Der seit mindestens 1812 an der Friedhofsmauer angebrachte Meilenstein erinnert an die während der Römerzeit hier durchführende Straße. Die Hagebuche wiederum stellt den Bezug zum Ortsnamen her.
Gemeindepartnerschaften
Persönlichkeiten
- Franz Dückher (* 1609; † 1671)
- Lisa Mayer
- Daniell Porsche
- Karl Hartwig Kaltner, Künstler
- Franz Gimpl, Schlossermeister
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Puch bei Hallein
- Dr. med. dent. Heinrich Beuerlein (* 24. März 1896; † 18. August 1966 in Salzburg) war in der Salzburger Ärztekammer tätig
- Kommerzialrat Johann Hagenauer (* 1909; † 1982 in Tamsweg), Kaufmann und (ÖVP-)Politiker, insbesondere langjähriger Bürgermeister der Marktgemeinde Tamsweg und Nationalratsabgeordneter
- Johann Holztrattner (* 25. August 1945), SPÖ-Politiker und ehemaliger Landtagspräsident des Salzburger Landtages
Bilder
- Puch bei Hallein – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
- Puch bei Hallein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Weblinks
Quellen
- Finanzdaten von Österreichs Gemeinden → gewünschte Gemeinde eingeben
- Statistik Austria, Gemeindedaten
- Gemeindeportraits des Landes Salzburg
- SAGIS Daten und Karten von Salzburg
- Salzburger Zahlenspiegel
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- Salzburger Geographisches Informationssystem (SAGIS), im Internet unter www.salzburg.gv.at/sagismobile... abrufbar.
- Zaisberger, Friederike; Pfeiffer, Nikolaus: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter, Salzburg, 1985, ISBN 3-85380-048-3
- SAGIS Daten und Karten von Salzburg
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria
- ↑ LGBl. Nr. 24/1951.
- ↑ Homepage des Österreichischen Städtebundes
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