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Bild des Tages

Zeller See 19.jpg

Winter im Salzburger Land

So sah Christina Nöbauer den Zeller See mit bereifter Teilvereisung. Im Hintergrund der Hahneckkogel.


Heute vor...

... 727 Jahren
wird der heutige Talname Forstau in einer Urkunde von Heinrich von Guetrat zum ersten Mal als Vorstaw erwähnt
... 699 Jahren
beurkundet der Papst Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz die Subsidiarsteuer (Einkommensteuer) in der Salzburger Kirchenprovinz, was manchmal als Geburtsstunde des von Bayern unabhängigen Landes Salzburg angesehen wird
... 500 Jahren
erneuert Papst Clemens VII. Sondervollmachten in der Bekämpfung der neuen lutherischen Lehre und erwähnt darin ausdrücklich den Abt von Raitenhaslach
... 352 Jahren
stirbt Gottfried Böhm, Professor an der Benediktineruniversität Salzburg
... 257 Jahren
kommt Mathias Bayrhammer, einer der größten Wohltäter in der Geschichte der Stadt Salzburg, in Seekirchen zur Welt
... 169 Jahren
wird Nikolaus Thalhammer zum Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern gewählt
... 96 Jahren
stirbt Anton Aicher, Bildhauer und Gründer des Salzburger Marionettentheaters
... 62 Jahren
gewinnen Manfred Stengl und Josef Feistmantl die Goldmedaille im Rodel-Doppelsitzerbewerb bei den Olympischen Spielen in Innsbruck
... 36 Jahren
stirbt Karl Döttl, Direktor der Volksschule Gnigl
... 23 Jahren
steht der Snowboarder Mario Fuchs in Bad Gastein als Dritter erstmals auf dem Podest eines Weltcupbewerbs
... 11 Jahren
gewinnen Chiara Hölzl die Bronzemedaille bei den Nordischen Juniorenweltmeisterschaften in Almaty (KAS) und Hannes Reichelt die Goldmedaille im Super-G bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften der FIS in Vail-Beaver Creek (USA)
... 4 Jahren
gewinnt Teresa Stadlober die Bronzemedaille im Skiathlonbewerb der Langläufer bei den Olympischen Winterspielen in Beijing in China

Siehe auch 5. Februar im Portal:Geschichte

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"Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".

Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.

Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".

Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.


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Salzburg Splitter

   Salzburg Splitter

Der Eintrag der Taufe 1792 des "Josephus Franciscus" Mohr mit seinem Vater Franz Moor (!) und seiner Mutter Anna Schoiberin im Taufbuch der Dompfarre, erste Zeile.

Joseph Franz Mohr (* 11. Dezember 1792 in der Salzburger Altstadt; † 4. Dezember 1848 in Wagrain) war der Textdichter des weltberühmt gewordenen Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!‎". Mohr kam zu Mittag des 11. Dezember 1792 auf die Welt. Seine Mutter war die Strickerin Anna Schoiber, sein Vater der desertierte Musketier Franz Moor (Schreibweise siehe Auszug Taufregister von Joseph Mohr) aus Mariapfarr. Um 16:00 Uhr wurde er im Salzburger Dom von Stadtkaplan Johannes Wimbacher auf die Namen "Josephus Franciscus" getauft, als Taufpatin fungierte Franziska Zach, die den tatsächlichen Paten vertrat, den Abdecker und Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth.

Als Geburtshaus wurde lange Zeit das Armenhaus der Erzdiözese Salzburg, Kaigasse 9, (heute Altstadthotel Weisse Taube) vermutet, wo seine Mutter vorübergehend gewohnt hatte. Der Hinweis auf einem Plakat in einem Fenster beim Eingang Altstadthotels, dass in diesem Haus vermutlich Mohr zur Welt gekommen sei, entspricht aber nicht mehr den Erkenntnissen der Forschungen der Stille Nacht Gesellschaft. In ihren Blättern der Stille Nacht Gesellschaft, Ausgabe Dezember 2022, Seite 22, erwähnt Mag.a Renate Ebeling-Winkler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, dass Mohrs Geburtshaus nach wie vor unbekannt ist.

Joseph Mohr wuchs im Haus Steingasse 31 auf, wo seine Mutter mit vier weiteren Kindern alleinstehend lebte, bevor sie Franz Mohr ehelichte. Lange Zeit wurde angenommen, dass Joseph Mohr im "Noestlerhaus Nr. 427", dem heutigen Haus Steingasse Nr. 9, in es auch ein "Stille Nacht"-Museum gab, geboren wurde und aufwuchs.

Aktuelles

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Salzburger Kuratorin zeigt im Halleiner Kunstraum Pro Arte Arbeiten von fünf Künstlerinnen.
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