Alexander Moissi: Unterschied zwischen den Versionen
K + Bild |
K + Bild |
||
| Zeile 31: | Zeile 31: | ||
== Salzburgbezug == | == Salzburgbezug == | ||
Im Rahmen der [[Salzburger Festspiele]] besetzte Max Reinhardt [[1920]] die Hauptrolle des ersten ''[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]'' mit Alexander Moissi. Er spielte die Rolle noch [[1921]] und [[1926]] bis [[1931]]. [[1922]] verkörperte er den ''Bettler'' in [[Hugo von Hofmannsthal]]s ''[[Das Salzburger Große Welttheater]]'', [[1928]] den ''Franz Moor'' in Reinhardts Inszenierung von Schillers "Die Räuber" sowie den ''Orest'' in Johann Wolfgang von Goethes ''Iphigenie auf Tauris''. [[1930]] war er auch in der Rolle des ''Kammerdieners des Fürsten'' in ''Kabale und Liebe'' von Friedrich Schiller zu sehen. | Im Rahmen der [[Salzburger Festspiele]] besetzte Max Reinhardt [[1920]] die Hauptrolle des ersten ''[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]'' mit Alexander Moissi. Er spielte die Rolle noch [[1921]] und [[1926]] bis [[1931]]. [[1922]] verkörperte er den ''Bettler'' in [[Hugo von Hofmannsthal]]s ''[[Das Salzburger Große Welttheater]]'', [[1928]] den ''Franz Moor'' in Reinhardts Inszenierung von Schillers "Die Räuber" sowie den ''Orest'' in Johann Wolfgang von Goethes ''Iphigenie auf Tauris''. [[1930]] war er auch in der Rolle des ''Kammerdieners des Fürsten'' in ''Kabale und Liebe'' von Friedrich Schiller zu sehen. | ||
[[File:Stolperstein für Alexander Moissi (Salzburg-Altstadt).jpg|thumb|Stolperstein für Alexander Moissi (Salzburg-Altstadt)]] | |||
Allerdings wurde Moissi, der aus alter griechisch-orthodoxer Familie stammte<ref>Gemäß Taufurkunde der Griechisch-Orientalischen Gemeinde Triests wurde er am 30. November 1979 nach griechisch-orthodoxem Ritus getauft (vgl. Heininger, ''Alexander Moissi'', S. 7, FN 10.)</ref>, aufgrund seines Namens in Österreich seit 1920 auch zunehmend zum Ziel antisemitischer Hetzkampagnen. Dies führte letztendlich 1932 zu seiner Absetzung als ''Jedermann'' bei den Salzburger Festspielen, da [[NS]]-Pöbeleien befürchtet wurden. | Allerdings wurde Moissi, der aus alter griechisch-orthodoxer Familie stammte<ref>Gemäß Taufurkunde der Griechisch-Orientalischen Gemeinde Triests wurde er am 30. November 1979 nach griechisch-orthodoxem Ritus getauft (vgl. Heininger, ''Alexander Moissi'', S. 7, FN 10.)</ref>, aufgrund seines Namens in Österreich seit 1920 auch zunehmend zum Ziel antisemitischer Hetzkampagnen. Dies führte letztendlich 1932 zu seiner Absetzung als ''Jedermann'' bei den Salzburger Festspielen, da [[NS]]-Pöbeleien befürchtet wurden. | ||