Harald Ribitsch: Unterschied zwischen den Versionen
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Harald Ribitsch wuchs als Sohn von Dr. Hubert Ribitsch, Jurist am Obersten Rechnungshof, in Wien auf, zog mit seiner Familie im Juni [[1941]] in den Warthegau nach Posen, polnisch ''Poznań'', und kam als Kriegsflüchtling mit seiner Mutter und den Geschwistern im April [[1945]] zu Verwandten nach [[Puch]]. Dort beendete er [[1946]] in [[Hallein]] seine [[Hauptschule Hallein-Stadt|Pflichtschule]] und besuchte dann die [[Gewerbeschule Salzburg]], die er [[1950]] abschloss. Ab Herbst 1950 schloss er in einem Jahr die Holzfachschule für Zimmerer in Hallein ab. | Harald Ribitsch wuchs als Sohn von Dr. Hubert Ribitsch, Jurist am Obersten Rechnungshof, in Wien auf, zog mit seiner Familie im Juni [[1941]] in den Warthegau nach Posen, polnisch ''Poznań'', und kam als Kriegsflüchtling mit seiner Mutter und den Geschwistern im April [[1945]] zu Verwandten nach [[Puch]]. Dort beendete er [[1946]] in [[Hallein]] seine [[Hauptschule Hallein-Stadt|Pflichtschule]] und besuchte dann die [[Gewerbeschule Salzburg]], die er [[1950]] abschloss. Ab Herbst 1950 schloss er in einem Jahr die Holzfachschule für Zimmerer in Hallein ab. | ||
[[1953]] heiratete er seine Frau Ehrentrudis, | [[1953]] heiratete er seine Frau Ehrentrudis (* [[1929]]; † [[8. Dezember]] [[2022]]), die später Fahnenmutter der [[Freiwillige Feuerwehr Puch|Freiwilligen Feuerwehr Puch]] und Fahnenpatin des [[Landesfeuerwehrverband Salzburg|Landesfeuerwehrverbands Salzburg]] wurde.<ref>{{Quelle SN|15. Dezember 2022, Parte}}</ref>. Gemeinsam hatten sie vier Kinder<!--: Gunde, Gerald, Raimund (* 1964) und Reinhard (* 1970),--> und am [[29. August]] [[2003]] feierten sie das [[Hochzeitsjubiläum|Fest der Goldenen Hochzeit]]. | ||
Im Sommer [[1954]] begann er als Bautechniker bei der | Im Sommer [[1954]] begann er als Bautechniker bei der „Swietelsky Bauges.m.b.H.“, wurde [[1956]] Gebietsbauleiter und [[1959]] Filialleiter-Stellvertreter. Von [[1963]] bis [[1966]] war er alleiniger Geschäftsführer der Swietelsky Bauges.m.b.H. in [[München]], wechselte dann zur Straßen- und Teerbau in München und Regensburg, wo er von [[1971]] bis [[1996]] als leitender Angestellter tätig war. | ||
Im Herbst 1966 erwarb er mit seiner Frau Anteile an der | Im Herbst 1966 erwarb er mit seiner Frau Anteile an der „Obertauern Seilbahn GmbH“, dem Betriber der [[Zehnerkarbahn]] und weiterer Lifte in [[Obertauern]]. Über 40 Jahre war er für diese Gesellschaft als geschäftsführender Gesellschafter tätig und konnte sie auf eine gesunde wirtschaftliche Basis stellen. Bis [[2014]] war er Obmann der Verbauungsgenossenschaft für das Gebiet der Gamsleitenbahn. | ||
Ab [[1952]] war Ribitsch in der [[Freiwillige Feuerwehr Puch|Freiwilligen Feuerwehr Puch]] tätig, deren Ortskommandant er [[1971]] wurde. [[1976]] avanciere er zum Bezirksfeuerwehrkommandanten des [[Tennengau]]s, bevor er [[1978]] zum Landesfeuerwehrkommandant gewählt wurde. | Ab [[1952]] war Ribitsch in der [[Freiwillige Feuerwehr Puch|Freiwilligen Feuerwehr Puch]] tätig, deren Ortskommandant er [[1971]] wurde. [[1976]] avanciere er zum Bezirksfeuerwehrkommandanten des [[Tennengau]]s, bevor er [[1978]] zum Landesfeuerwehrkommandant gewählt wurde. | ||
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== Quellen == | == Quellen == | ||
* Ribitsch, Harald: | * Ribitsch, Harald: „Landesfeuerwehrkommandant in Salzburg - eine Erfüllung“, in: [[Heidelinde Kahlhammer|Kahlhammer, Heidelinde]] (Red.): „Das war unsere Zeit. Eine Generation im Tennengau erinnert sich....“ [[Salzburger Bildungswerk]], [[Edition Tandem]] 2017, S. 135ff. | ||
* [[Salzburger Nachrichten]] | * „[[Salzburger Nachrichten]]“ | ||
* Salzburger Landesfeuerwehrverband | * Salzburger Landesfeuerwehrverband | ||
* Ski Obertauern [http://www.ski-obertauern.at/Unternehmen.htm] | * Ski Obertauern [http://www.ski-obertauern.at/Unternehmen.htm www.ski-obertauern.at] | ||
== Einzelverweise == | == Einzelverweise == | ||