Hans Heinrich Welser: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hans Heinrich Welser''' war ein bekannter Salzburger Radio-Reporter mit einer besonders markanten (tiefen) Stimme.  
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'''Hans Heinrich Welser''' (* in St. Pölten, [[Nö]].; † ?) war ein bekannter Salzburger Radio-Reporter mit einer besonders markanten (tiefen) Stimme.  
  
== Karriere ==
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== Journalist ==
 
Er war seit [[1948]] Redakteur beim [[ORF Landesstudio Salzburg|Österreichischen Rundfunk]] (heute ORF). Seit März [[1961]] bis 1974 <ref>wahrscheinlich jedoch länger, nur der Brief, dem diese Daten entnommen sind, stammt aus dem Jahr 1974</ref> leitete er das "[[Salzburger Verkehrsjournal]]", eine wöchentliche Sendung. Seit [[1972]] gestaltete er auch die Sendung ''Mehr Sicherheit im Verkehr'' in Zusammenarbeit dem [[Polizei]], [[Gendarmerie]] und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Beim ORF Salzburg war er bis [[1984]] tätig.  
 
Er war seit [[1948]] Redakteur beim [[ORF Landesstudio Salzburg|Österreichischen Rundfunk]] (heute ORF). Seit März [[1961]] bis 1974 <ref>wahrscheinlich jedoch länger, nur der Brief, dem diese Daten entnommen sind, stammt aus dem Jahr 1974</ref> leitete er das "[[Salzburger Verkehrsjournal]]", eine wöchentliche Sendung. Seit [[1972]] gestaltete er auch die Sendung ''Mehr Sicherheit im Verkehr'' in Zusammenarbeit dem [[Polizei]], [[Gendarmerie]] und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Beim ORF Salzburg war er bis [[1984]] tätig.  
  
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Am  [[19. Dezember]] [[1990]] nahm er an einer Podiumsdiskussion im [[ORF Landesstudio Salzburg]] anlässlich [[60 Jahre Radio Salzburg]] teil. Anlässlich [[70 Jahre Radio Salzburg für Salzburger]] gab es am [[1. Oktober]] [[1984]] eine 30minütige Sendung dazu in [[Radio Salzburg]], in der Welser über den [[Sender Gaisberg|Fernsehsender Gaisberg]] im Jahr [[1956]] berichtete. Bei der 32minütigen Sendung [[60 Jahre Radio Salzburg Salzburg für Salzburger]], die am [[22. Dezember]] [[1990]] ausgestrahlt wurde, war Welser Sprecher bei mehreren Beiträgen. Ebenso in der Sendung [[Salzburger Radiochronik die 50er Jahre]] am [[2. Jänner]] [[1993]].
 
Am  [[19. Dezember]] [[1990]] nahm er an einer Podiumsdiskussion im [[ORF Landesstudio Salzburg]] anlässlich [[60 Jahre Radio Salzburg]] teil. Anlässlich [[70 Jahre Radio Salzburg für Salzburger]] gab es am [[1. Oktober]] [[1984]] eine 30minütige Sendung dazu in [[Radio Salzburg]], in der Welser über den [[Sender Gaisberg|Fernsehsender Gaisberg]] im Jahr [[1956]] berichtete. Bei der 32minütigen Sendung [[60 Jahre Radio Salzburg Salzburg für Salzburger]], die am [[22. Dezember]] [[1990]] ausgestrahlt wurde, war Welser Sprecher bei mehreren Beiträgen. Ebenso in der Sendung [[Salzburger Radiochronik die 50er Jahre]] am [[2. Jänner]] [[1993]].
  
Am [[6. August]] [[1960]] spielte er bei den [[Salzburger Festspiele]] in [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] ''Thamos, König von Ägypten'' den ''Sethos''.<ref>Quelle [https://www.salzburgerfestspiele.at/archivdetail/programid/339/id/0/j/1960 www.salzburgerfestspiele.at]</ref>
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== Künstler ==
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Als die [[Hochschule Mozarteum]] noch ''Akademie Mozarteum'' trat Welser mehrmals in verschiedenen Rollen bei Aufführungen des Mozarteums auf. In seinen hinterlassenen Bilderalben finden sich Bilder von ihm u. a. in folgenden Rollen:
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* als ''Prof. Scharizer'' in ''Die Kinder'' von Hermann Bahr, Aufführung am [[29. Jänner]] [[1953]];
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* als ''Wache'' in ''Schule der Witwen'' von Jean Cocteau, Aufführung [[4. Mai]] 1953;
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* als ''Major Petkoff'' in ''Helden'' von George Bernard Shaw, Aufführung am [[1. Juli]] 1953;
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* als ''Marko'' in ''Herzen im Sturm'' von Mílan Begovíc, Aufführung am [[25. Oktober]] 1953;
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* als ''Apollo'' in ''Pygmalion'' von Tewfik El Hakim, Uraufführung am [[6. Dezember]] 1953;
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* als ''Oberst'' in ''Zeitgenossen'' von Raimund Berger, Aufführung am [[11. Dezember]] 1953;
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* als ''Mardochai'' in ''Esther'' von [[Franz Grillparzer]], Aufführung am [[23. Februar]] [[1954]];
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* als ''Pontius Pilatus'' in ''Das Weib des Pilatus'' von Wilhelm Heinrich Teufelauer, Uraufführung am [[6. April]] [[1954]];
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* als ''Dr. Martins'' in ''Der Wettlauf mit dem Schatten'' von Wilhelm von Scholz, Aufführung am [[5. November]] 1954;
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* als ''Pater Brown'' in ''Der letzte Traum'' von Graham Greene, österreichische Erstaufführung am [[10. Dezember]] 1954;
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* als ''Primislaus'' in ''Libussa'' von Franz Grillparzer, Aufführung am [[1. Februar]] [[1955]];
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* als ''Pilatus'' in ''Gericht bei Nacht'' von Ladislas Fodor, Aufführung am [[25. März]] 1955;
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* als ''Hankl'' im [[Salzburger Legendenspiel]] von [[Hermann Ferdinand Schell]], Aufführung am [[29. April]] 1955;
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* als Conferencier in ''Halloh! Halloh!'', Regie H. Rainer, Aufführung am [[22. Jänner]] [[1957]
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Am [[6. August]] [[1960]] sang er bei den [[Salzburger Festspiele]] in [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] ''Thamos, König von Ägypten'' den ''Sethos''.<ref>Quelle [https://www.salzburgerfestspiele.at/archivdetail/programid/339/id/0/j/1960 www.salzburgerfestspiele.at]</ref> Es war eine Aufführung mit der [[Camerata Academica Salzburg]] und dem [[Salzburger Rundfunk- und Mozarteumchor]]<ref>Quelle [http://dme.mozarteum.at/DME/nma/nmaolrecs.php?idwnma=4347&l=1 dme.mozarteum.at], abgefragt am 5. November 2018</ref>
  
 
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Hans Heinrich Welser wohnte in der [[Kaigasse]] in der [[Altstadt]] von Salzburg. Zu seinem ersten eigenen Auto, einen roten VW-Käfer, kam er durch seinen Journalisten-Kollegen[[Helmut Krackowizer]].
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Hans Heinrich Welser wohnte in der [[Kaigasse]] in der [[Altstadt]] von Salzburg. Zu seinem ersten eigenen Auto, einen roten VW-Käfer, kam er durch seinen Journalisten-Kollegen [[Helmut Krackowizer]].
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Er war auch begeisterter Segelflieger und war mit Ing. [[Hubert Pölz]], dem Gründer der [[Österreichische Fahrzeugbau GmbH]] (ÖFAG) gut befreundet.
  
 
== Auszeichnungen ==
 
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* [http://dokufunk.org/documentary_archive/findmittel/index.php?ID=8298&PHPSESSID=b01af0c2bf3abc2e7919a0dd0008329e  dokufunk.org]
 
* [http://dokufunk.org/documentary_archive/findmittel/index.php?ID=8298&PHPSESSID=b01af0c2bf3abc2e7919a0dd0008329e  dokufunk.org]
* Schriftverkehr im [[Archiv Krackowizer]]
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* Schriftverkehr und Fotoalben von Hans Heinrich Welser (erhalten von Sohn DI Michael Welser) im [[Archiv Krackowizer]]
  
 
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Version vom 5. November 2018, 15:10 Uhr

Die beiden bekannten Salzburger Journalisten Hans Heinrich Welser (links) und Helmut Krackowizer als Platzsprecher beim Gaisbergrennen 1960

Hans Heinrich Welser (* in St. Pölten, .; † ?) war ein bekannter Salzburger Radio-Reporter mit einer besonders markanten (tiefen) Stimme.

Journalist

Er war seit 1948 Redakteur beim Österreichischen Rundfunk (heute ORF). Seit März 1961 bis 1974 [1] leitete er das "Salzburger Verkehrsjournal", eine wöchentliche Sendung. Seit 1972 gestaltete er auch die Sendung Mehr Sicherheit im Verkehr in Zusammenarbeit dem Polizei, Gendarmerie und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Beim ORF Salzburg war er bis 1984 tätig.

1952 lief eine "Rettungsaktion" für das Observatorium Sonnblick an, dem die Geldmittel auszugehen drohten. Als Hans Heinrich Welser von Radio Salzburg am 31. Dezember 1952 den Wetterwart auf dem Sonnblick im Rahmen einer Reportage anrief, war die neue Materialseilbahn von Kolm-Saigurn zum Gipfel bereits finanziert und fertig gebaut[2].

Seit 1960 war er Mitglied des Motor Presse Klubs Austria.

Am 19. Dezember 1990 nahm er an einer Podiumsdiskussion im ORF Landesstudio Salzburg anlässlich 60 Jahre Radio Salzburg teil. Anlässlich 70 Jahre Radio Salzburg für Salzburger gab es am 1. Oktober 1984 eine 30minütige Sendung dazu in Radio Salzburg, in der Welser über den Fernsehsender Gaisberg im Jahr 1956 berichtete. Bei der 32minütigen Sendung 60 Jahre Radio Salzburg Salzburg für Salzburger, die am 22. Dezember 1990 ausgestrahlt wurde, war Welser Sprecher bei mehreren Beiträgen. Ebenso in der Sendung Salzburger Radiochronik die 50er Jahre am 2. Jänner 1993.

Künstler

Als die Hochschule Mozarteum noch Akademie Mozarteum trat Welser mehrmals in verschiedenen Rollen bei Aufführungen des Mozarteums auf. In seinen hinterlassenen Bilderalben finden sich Bilder von ihm u. a. in folgenden Rollen:

  • als Prof. Scharizer in Die Kinder von Hermann Bahr, Aufführung am 29. Jänner 1953;
  • als Wache in Schule der Witwen von Jean Cocteau, Aufführung 4. Mai 1953;
  • als Major Petkoff in Helden von George Bernard Shaw, Aufführung am 1. Juli 1953;
  • als Marko in Herzen im Sturm von Mílan Begovíc, Aufführung am 25. Oktober 1953;
  • als Apollo in Pygmalion von Tewfik El Hakim, Uraufführung am 6. Dezember 1953;
  • als Oberst in Zeitgenossen von Raimund Berger, Aufführung am 11. Dezember 1953;
  • als Mardochai in Esther von Franz Grillparzer, Aufführung am 23. Februar 1954;
  • als Pontius Pilatus in Das Weib des Pilatus von Wilhelm Heinrich Teufelauer, Uraufführung am 6. April 1954;
  • als Dr. Martins in Der Wettlauf mit dem Schatten von Wilhelm von Scholz, Aufführung am 5. November 1954;
  • als Pater Brown in Der letzte Traum von Graham Greene, österreichische Erstaufführung am 10. Dezember 1954;
  • als Primislaus in Libussa von Franz Grillparzer, Aufführung am 1. Februar 1955;
  • als Pilatus in Gericht bei Nacht von Ladislas Fodor, Aufführung am 25. März 1955;
  • als Hankl im Salzburger Legendenspiel von Hermann Ferdinand Schell, Aufführung am 29. April 1955;
  • als Conferencier in Halloh! Halloh!, Regie H. Rainer, Aufführung am 22. Jänner [[1957]

Am 6. August 1960 sang er bei den Salzburger Festspiele in Mozarts Thamos, König von Ägypten den Sethos.[3] Es war eine Aufführung mit der Camerata Academica Salzburg und dem Salzburger Rundfunk- und Mozarteumchor[4]

Privat

Hans Heinrich Welser wohnte in der Kaigasse in der Altstadt von Salzburg. Zu seinem ersten eigenen Auto, einen roten VW-Käfer, kam er durch seinen Journalisten-Kollegen Helmut Krackowizer.

Er war auch begeisterter Segelflieger und war mit Ing. Hubert Pölz, dem Gründer der Österreichische Fahrzeugbau GmbH (ÖFAG) gut befreundet.

Auszeichnungen

Quellen

Fußnoten

  1. wahrscheinlich jedoch länger, nur der Brief, dem diese Daten entnommen sind, stammt aus dem Jahr 1974
  2. Quelle sbgv1.orf.at
  3. Quelle www.salzburgerfestspiele.at
  4. Quelle dme.mozarteum.at, abgefragt am 5. November 2018
  5. Quelle www.agrarjournalisten.at/auszeichnungen