Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Fuscher_Lacke_Strasswaerterhaus_Edelweissspitze.jpg|thumb|das alte Straßenwärterhaus]]
[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 01.jpg|thumb|Blick in die 2022 neu gestaltete Ausstellung.]]
[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße_01.jpeg|thumb|in der Ausstellung]]
[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 09.jpg|thumb|Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung 2022.]]
Die '''Ausstellung Bau der Großglockner Hochalpenstraße''' befindet sich bei der [[Fuscher Lacke]] in einem alten Straßenwärterhaus im südwestlichen Gebiet der Marktgemeinde [[Rauris]].
[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 13.jpg|thumb|Das Wegmacherhaus, das die Ausstellung beherbergt, 2022.]]
[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Wegmachermacher bei der Fuscher Lacke 1935.jpg|thumb|Historische Aufnahme des [[Wegmacher]]hauses an der [[Fuscher Lacke]], in der heute eine  Ausstellung über den Bau der Straße untergebracht ist.]]
Die '''Ausstellung Bau der Großglockner Hochalpenstraße''' befindet sich bei der [[Fuscher Lacke]] in einem alten [[Wegmacher]]haus auf 2 262 [[m ü. A.]] im südwestlichen Gebiet der Marktgemeinde [[Rauris]].


== Die Ausstellung ==
== Die Ausstellung ==
Die Ausstellung dokumentiert die [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte|Baugeschichte]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Während der Bauarbeiten von 1930 bis 1935 betrug der Beschäftigungshöchststand 2 357 gezählte Arbeiter im August/September 1931. Im Schnitt arbeiteten je Sommer etwa 1 700 Personen an der Straße. Die Arbeiter waren in verschiedenen Lagern nördlich und südlich des [[Alpenhauptkamm]]s untergebracht.  Beispielsweise um die Scheitelstrecke ab Frühjahr 1934 in Angriff nehmen zu können, ließ [[ Franz Friedrich Wallack]] im Spätherbst folgende Mannschaftsunterkünfte errichten:
Die Ausstellung dokumentiert die [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte|Baugeschichte]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Während der Bauarbeiten von [[1930]] bis [[1935]] betrug der Beschäftigungshöchststand 2 357 gezählte Arbeiter im August/September [[1931]]. Im Schnitt arbeiteten je Sommer etwa 1 700 Personen an der Straße. Die Arbeiter waren in verschiedenen Lagern nördlich und südlich des [[Alpenhauptkamm]]s untergebracht.  Um die [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] ab Frühjahr [[1934]] in Angriff nehmen zu können, ließ [[Franz Friedrich Wallack]] im Spätherbst folgende Mannschaftsunterkünfte errichten:


* An der Nordseite wurde mittels Güterseilschwebebahn das Baulager [[Oberes Nassfeld]] für 700 Mann eingerichtet, sowie Maschinen hinauf transportiert, die eine Gesamtleistung von 350 PS hatten.
* An der Nordseite wurde mittels Güterseilschwebebahn das Baulager [[Oberes Nassfeld]] für 700 Mann eingerichtet, sowie Maschinen hinauf transportiert, die eine Gesamtleistung von 350 PS hatten.
* An der Südseite entstand bei der [[Guttal]]<nowiki>brücke</nowiki> ein Baulager für fast 600 Mann und 125 PS an Maschinenleistung.
* An der Südseite entstand bei der [[Guttalbrücke]] ein Baulager für fast 600 Mann und 125 PS an Maschinenleistung.
* Um das Baulos im Bereich des Südportals des [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor-Tunnels]] bewältigen zu können, entstand eine fast drei Kilometer lange Güterseilbahn mit einem Höhenunterschied von 630 Meter. Für den Antrieb der Seilbahn wurde vom [[Glocknerhaus]] eine zehn Kilometer lange Hochspannungsleitung verlegt und Kraftreserve diente ein Dieselmotor. Und dieser stammte aus einem abgewrackten Unterseeboot – wahrscheinlich der einzige Unterseebootmotor, der je im Hochgebirge zum Einsatz gekommen war.  
* Um das Baulos im Bereich des Südportals des [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor Tunnels]] bewältigen zu können, entstand eine fast drei Kilometer lange Güterseilbahn mit einem Höhenunterschied von 630 Meter. Für den Antrieb der Seilbahn wurde vom [[Glocknerhaus]] eine zehn Kilometer lange Hochspannungsleitung verlegt und Kraftreserve diente ein Dieselmotor. Und dieser stammte aus einem abgewrackten Unterseeboot – wahrscheinlich der einzige Unterseebootmotor, der je im Hochgebirge zum Einsatz gekommen war.  
* Am Südportal des Hochtors entstand ein Mannschaftslager für 240 Mann und eine Maschinenleistung von 400 PS.  
* Am Südportal des Hochtors entstand ein Mannschaftslager für 240 Mann und eine Maschinenleistung von 400 PS.  


Viele Bilder und Informationen in dieser Ausstellung schildern die schwierigen Bedingungen, unter der diese Panoramastraße errichtet wurde.
Viele Bilder und Informationen in dieser Ausstellung schildern die schwierigen Bedingungen, unter der diese Panoramastraße errichtet wurde. Der Eintritt ist frei, wie bei allen anderen Ausstellungen entlang der Großglockner Hochalpenstraße.  


== 2016: noch nie gezeigte Filme aus dem Archiv der Großglockner Hochalpenstraßen AG ==
=== 2016: Noch nie gezeigte Filme aus dem Archiv der Großglockner Hochalpenstraßen AG ===
[[Datei:Grossglockner Hochalpenstrasse Strassenwaerterhaus Fuscher Lacke Bau der Straße.jpg|thumb| Neueröffnung im August 2016: (v.l.n.r..): Dr. Karl Forcher (Ausstellungsgestalter), [[Sepp Forcher]] (Moderator und Glockner-Liebhaber) und Dr. [[Johannes Hörl]] (Vorstandsdirektor [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]) anlässlich der Wiedereröffnung der Ausstellung "Bau der Straße" vor dem Straßenwärterhaus bei der [[Fuscher Lacke]]]]
Im Sommer 2016 wurde die Ausstellung aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht und Ende August wieder eröffnet. Für das inhaltliche Konzept und die Umsetzung zeichnet Dr. Karl Forcher verantwortlich. Ein besonderes Juwel vier Filme aus dem GROHAG-Archiv. Drei davon werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind Filme über den "Bau der Straße", zur "[[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße|Ersten Befahrung der Straße]]", zum Thema "[[Großglockner Hochalpenstraße Schneeräumung|Schneeräumung einst und jetzt]]" und echtes Juwel – ein rund zehnminütiger Film von einem "Straßenmeister aus dem Jahr 1936". Zudem wurden Grafiken, Preislisten und Übersetzungen aktualisiert. Wer möchte, kann an einer ebenfalls neuen, interaktiven Station ausprobieren, wie es sich anfühlt, eine 50 Kilogramm schwere Kraxe auf dem Rücken zu tragen. Dies verdeutlicht anschaulich, welch Anstrengungen die "Glockner-Baraber" auf sich genommen haben.
Im Sommer 2016 wurde die Ausstellung aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht und Ende August wieder eröffnet. Für das inhaltliche Konzept und die Umsetzung zeichnet Dr. Karl Forcher verantwortlich. Ein besonderes Juwel vier Filme aus dem GROHAG-Archiv. Drei davon werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind Filme über den „Bau der Straße“, zur [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße|Ersten Befahrung der Straße]], zum Thema [[Großglockner Hochalpenstraße Schneeräumung|Schneeräumung einst und jetzt]]und echtes Juwel – ein rund 10-minütiger Film von einem „Straßenmeister aus dem Jahr 1936“. Zudem wurden Grafiken, Preislisten und Übersetzungen aktualisiert. Wer möchte, kann an einer ebenfalls neuen, interaktiven Station ausprobieren, wie es sich anfühlt, eine 50 Kilogramm schwere Kraxe auf dem Rücken zu tragen. Dies verdeutlicht anschaulich, welch Anstrengungen die „Glockner-Baraber“ auf sich genommen haben.


Der Eintritt ist frei, wie bei allen anderen Ausstellungen entlang der Großglockner Hochalpenstraße.  
=== 2022: Neugestaltung der Ausstellung ===
Am [[7. Juli]] [[2022]] eröffnete [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]] im Beisein zahlreicher Gäste die völlig neu gestaltete Ausstellung "Bau der Straße" im Straßenwärterhaus an der Fuscher Lacke. Mit noch nie zuvor gezeigten, erstmals hochauflösend digitalisierten Bewegtbildern, spannenden interaktiven Installationen und zahlreichen Original-Objekten zeichnet die Ausstellung die Entstehungsgeschichte dieses alpinen Meisterwerks nach und würdigt so die Menschen, die dafür verantwortlich waren. Von den vielen tausenden, hart arbeitenden Glockner-Barabern bis hin zu den beiden Männern, dank deren Vision und Tatkraft die Straße erst geplant und gebaut werden konnte: DI Franz Wallack und Landeshauptmann [[Franz Rehrl]].
 
Nach einer kompletten Neugestaltung durch Ausstellungsgestalter Andreas Zangl im Team mit Mag.a Sibylle Kampl und DI Markus Meirhofer wurde die Schau wieder eröffnet. Es wurden am Standort rund EUR 300.000 investiert und zehn [[Gewerke]], überwiegend aus der Region, beauftragt.


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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; Bilder der Ausstellung seit 2022
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Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 02.jpg|
Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 03.jpg|
Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 06.jpg|
Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 08.jpg|
Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 2022 12.jpg|
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; Bilder der Ausstellung vor 2016
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Datei:Fuscher_Lacke_Strasswaerterhaus_Edelweissspitze.jpg||Das alte Wegmacherhaus.
Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße_01.jpeg|In der Ausstellung.
Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße_02.jpeg|Hier das Rednerpult, das am Tag der Eröffnung der Straße, am [[3. August]] [[1935]] verwendet wurde, im Hintergrund das Bild zeigt den damaligen [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und links das Bild den [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor Tunnel]] bei den Eröffnungsfeierlichkeiten.
Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße 03.jpeg| In solchen Läden konnten die die sogenannten "Glockner-Baraber", die Arbeiten des Baus, Dinge für den Alltag kaufen.
Datei:Gasthof_Fuscherlacke_Strassenwaerterhaus.jpg|[[Gasthof Fuscherlacke]] (links) bei der [[Fuscher Lacke]] an der [[Großglockner Hochalpenstraße]], rechts das alte Straßenwärterhaus mit der Ausstellung "Bau der Straße"
Datei:Gasthof_Fuscherlacke_Strassenwaerterhaus.jpg|[[Gasthof Fuscherlacke]] (links) bei der [[Fuscher Lacke]] an der [[Großglockner Hochalpenstraße]], rechts das alte Straßenwärterhaus mit der Ausstellung "Bau der Straße"
Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße_02.jpeg|hier das Rednerpult, das am Tag der Eröffnung der Straße, am [[3. Juli]] [[1935]] verwendet wurde, im Hintergrund das Bild zeigt den damaligen [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und links das Bild den [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor-Tunnel]] bei den Eröffnungsfeierlichkeiten
Datei:Großglockner Hochalpenstraße Ausstellung Bau der Straße_03.jpeg|eine Originaleinrichtung eines der kleinen Geschäfte während der Bauzeit, in der die Arbeiter sich Kleinigkeiten des täglichen Lebens kaufen konnten
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== Quelle ==
== Film ==
* Wallack, Franz: ''Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues'', Springer-Verlag, Wien, 1960
* Der [[Ausstellungsfilm "Großglockner Hochalpenstraße – Die Kraft einer Vision"]] wurde 2022 im südfranzösischen Cannes mit einem "Goldenen Dolphin" ausgezeichnet.
 
== Quellen ==
* Wallack, Franz: ''[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]'', Springer-Verlag, Wien, 1960
* Presseaussendungen der GROHAG


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[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Ausflugsziel]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Ausstellung)]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Ausstellung)]]

Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 19:39 Uhr

Blick in die 2022 neu gestaltete Ausstellung.
Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung 2022.
Das Wegmacherhaus, das die Ausstellung beherbergt, 2022.
Historische Aufnahme des Wegmacherhauses an der Fuscher Lacke, in der heute eine Ausstellung über den Bau der Straße untergebracht ist.

Die Ausstellung Bau der Großglockner Hochalpenstraße befindet sich bei der Fuscher Lacke in einem alten Wegmacherhaus auf 2 262 m ü. A. im südwestlichen Gebiet der Marktgemeinde Rauris.

Die Ausstellung

Die Ausstellung dokumentiert die Baugeschichte der Großglockner Hochalpenstraße. Während der Bauarbeiten von 1930 bis 1935 betrug der Beschäftigungshöchststand 2 357 gezählte Arbeiter im August/September 1931. Im Schnitt arbeiteten je Sommer etwa 1 700 Personen an der Straße. Die Arbeiter waren in verschiedenen Lagern nördlich und südlich des Alpenhauptkamms untergebracht. Um die Scheitelstrecke ab Frühjahr 1934 in Angriff nehmen zu können, ließ Franz Friedrich Wallack im Spätherbst folgende Mannschaftsunterkünfte errichten:

  • An der Nordseite wurde mittels Güterseilschwebebahn das Baulager Oberes Nassfeld für 700 Mann eingerichtet, sowie Maschinen hinauf transportiert, die eine Gesamtleistung von 350 PS hatten.
  • An der Südseite entstand bei der Guttalbrücke ein Baulager für fast 600 Mann und 125 PS an Maschinenleistung.
  • Um das Baulos im Bereich des Südportals des Hochtor Tunnels bewältigen zu können, entstand eine fast drei Kilometer lange Güterseilbahn mit einem Höhenunterschied von 630 Meter. Für den Antrieb der Seilbahn wurde vom Glocknerhaus eine zehn Kilometer lange Hochspannungsleitung verlegt und Kraftreserve diente ein Dieselmotor. Und dieser stammte aus einem abgewrackten Unterseeboot – wahrscheinlich der einzige Unterseebootmotor, der je im Hochgebirge zum Einsatz gekommen war.
  • Am Südportal des Hochtors entstand ein Mannschaftslager für 240 Mann und eine Maschinenleistung von 400 PS.

Viele Bilder und Informationen in dieser Ausstellung schildern die schwierigen Bedingungen, unter der diese Panoramastraße errichtet wurde. Der Eintritt ist frei, wie bei allen anderen Ausstellungen entlang der Großglockner Hochalpenstraße.

2016: Noch nie gezeigte Filme aus dem Archiv der Großglockner Hochalpenstraßen AG

Im Sommer 2016 wurde die Ausstellung aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht und Ende August wieder eröffnet. Für das inhaltliche Konzept und die Umsetzung zeichnet Dr. Karl Forcher verantwortlich. Ein besonderes Juwel vier Filme aus dem GROHAG-Archiv. Drei davon werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind Filme über den "Bau der Straße", zur "Ersten Befahrung der Straße", zum Thema "Schneeräumung einst und jetzt" und echtes Juwel – ein rund zehnminütiger Film von einem "Straßenmeister aus dem Jahr 1936". Zudem wurden Grafiken, Preislisten und Übersetzungen aktualisiert. Wer möchte, kann an einer ebenfalls neuen, interaktiven Station ausprobieren, wie es sich anfühlt, eine 50 Kilogramm schwere Kraxe auf dem Rücken zu tragen. Dies verdeutlicht anschaulich, welch Anstrengungen die "Glockner-Baraber" auf sich genommen haben.

2022: Neugestaltung der Ausstellung

Am 7. Juli 2022 eröffnete Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior im Beisein zahlreicher Gäste die völlig neu gestaltete Ausstellung "Bau der Straße" im Straßenwärterhaus an der Fuscher Lacke. Mit noch nie zuvor gezeigten, erstmals hochauflösend digitalisierten Bewegtbildern, spannenden interaktiven Installationen und zahlreichen Original-Objekten zeichnet die Ausstellung die Entstehungsgeschichte dieses alpinen Meisterwerks nach und würdigt so die Menschen, die dafür verantwortlich waren. Von den vielen tausenden, hart arbeitenden Glockner-Barabern bis hin zu den beiden Männern, dank deren Vision und Tatkraft die Straße erst geplant und gebaut werden konnte: DI Franz Wallack und Landeshauptmann Franz Rehrl.

Nach einer kompletten Neugestaltung durch Ausstellungsgestalter Andreas Zangl im Team mit Mag.a Sibylle Kampl und DI Markus Meirhofer wurde die Schau wieder eröffnet. Es wurden am Standort rund EUR 300.000 investiert und zehn Gewerke, überwiegend aus der Region, beauftragt.

Bildergalerie

Bilder der Ausstellung seit 2022
Bilder der Ausstellung vor 2016

Film

Quellen

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