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[[Datei:Wiesbachhorn.jpg|thumb|Blick über die [[Schwalbenwand]] auf das Große Wiesbachhorn und den [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] (weißer Spitz Mitte links)]]
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[[Datei:Wiesbachhorn 05.jpg|thumb|Großes Wiesbachhorn  und links das [[Kleines Wiesbachhorn|Kleine Wiesbachhorn]], links und Bildmitte das [[Wielingerkees]] und rechts das [[Kaindlkees]].]]
[[Datei:Wiesbachhorn Dezember frueh.jpg|thumb|Das Große Wiesbachhorn im Morgenlicht eines Dezembertages]]
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[[Datei:Wiesbachhorn 04.jpg|thumb|Großes Wiesbachhorn, direkt davor das [[Kleines Wiesbachhorn|Kleine Wiesbachhorn]].]]
Das '''Große Wiesbachhorn''' ist mit 3 564 [[m ü. A.]] der dritthöchster Gipfel der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]].
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[[Datei:Wiesbachhorn Dezember frueh.jpg|thumb|Das Große Wiesbachhorn im Morgenlicht eines Dezembertages.]]
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[[Datei:Wiesbachhorn_großes_Juni_2020.jpg|thumb|Der Gipfelbereich von Norden gesehen.]]
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Das '''Große Wiesbachhorn''' ist mit 3 564 [[m ü. A.]] der dritthöchste Gipfel der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]].
    
==Geografie ==
 
==Geografie ==
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Nach [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Carl Freiherr von Moll]]<ref>Carl Freiherr von Moll: Molls Jahrbuch für Berg- und Hüttenkunde, Band V, Salzburg 1801, S. 241</ref> erreichten bereits Ende des [[18. Jahrhundert]]s die Fuscher Bauern Zanker und Zorner den Gipfel des Wiesbachhorns. In einem Artikel im ''Österreichischen Beobachter'' vom 26. September 1824 wird der Wunsch ausgedrückt, das Wiesbachhorn "''möge einen Freund Naturkunde finden, der ihn genau erforschte und ein treues Gemählde von seinen Merkwürdigkeiten entwürfe..''"<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=obo&datum=18240926&query=%22Wiesbachhorn%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], ''Österreichischen Beobachter'', Ausgabe vom 26. September 1824, Seite 4</ref> Das lässt darauf schließen, dass zumindest noch kein Wissenschafter bis 1824 am Gipfel stand.  
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Nach [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Carl Freiherr von Moll]]<ref>Carl Freiherr von Moll: Molls Jahrbuch für Berg- und Hüttenkunde, Band V, Salzburg 1801, S. 241</ref> erreichten bereits Ende des [[18. Jahrhundert]]s die Fuscher Bauern Zanker und Zorner den Gipfel des Wiesbachhorns. In einem Artikel im ''Österreichischen Beobachter'' vom 26. September 1824 wird der Wunsch ausgedrückt, das Wiesbachhorn "''möge einen Freund Naturkunde finden, der ihn genau erforschte und ein treues Gemählde von seinen Merkwürdigkeiten entwürfe..''"<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=obo&datum=18240926&query=%22Wiesbachhorn%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], ''Österreichischen Beobachter'', Ausgabe vom 26. September 1824, Seite 4</ref> Das lässt darauf schließen, dass zumindest noch kein Wissenschafter bis 1824 am Gipfel stand.  
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[[1839]] gab es dann bereits ein Gemälde des Berges<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=adl&datum=18390726&query=%22Wiesbachhorn%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Der Adler, Ausgabe vom 26. Juli 1839, Seite 4</ref> von Josef Schwemminger<ref>mehr siehe [https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Joseph_Schwemminger Wienwiki]</ref>
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[[1839]] gab es dann bereits ein Gemälde des Berges<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=adl&datum=18390726&query=%22Wiesbachhorn%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Der Adler, Ausgabe vom 26. Juli 1839, Seite 4</ref> von Josef Schwemminger<ref>mehr siehe [https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Joseph_Schwemminger Wienwiki]</ref>
 
   
 
   
Am [[13. September]] [[1841]]<ref>eine Quellenangabe zum Termin findet sich in [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vhg&datum=18411110&query=%22Wiesbachhorn%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Österreichisches Bürgerblatt für Verstand, Herz und gute Laune, Ausgabe vm 10. November 1841, Seite 3, rechts unten in der Einzelnachweis</ref> bestieg unterschiedlichen Quellen zufolge der Salzburger [[Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] mit Pfarrer A. Embacher und fünf Begleitern von Ferleiten aus das Wiesbachhorn. Nach ihm ist die 1882 erstmals erbaute [[Schwarzenberghütte]] (von 1897 bis 1983 Mainzer Hütte) benannt.  
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Am [[13. September]] [[1841]]<ref>eine Quellenangabe zum Termin findet sich in [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vhg&datum=18411110&query=%22Wiesbachhorn%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Österreichisches Bürgerblatt für Verstand, Herz und gute Laune, Ausgabe vm 10. November 1841, Seite 3, rechts unten in der Fußnote</ref> bestieg unterschiedlichen Quellen zufolge der Salzburger [[Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] mit Pfarrer A. Embacher und fünf Begleitern von Ferleiten aus das Wiesbachhorn. Nach ihm ist die 1882 erstmals erbaute [[Schwarzenberghütte]] (von 1897 bis 1983 Mainzer Hütte) benannt.  
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Am [[15. Juli]] [[1924]] bezwangen die beiden Münchner [[Friedrich Riegele]] und [[Willo Welzenbach]] die bis dahin aus unbesteigbar geltende Nordwestwand. Welzenbach verwendete dafür eigens geschmiedete "Eisnägel" - aus denen sich im Laufe der Zeit die Eisschrauben entwickelten.
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Am [[15. Juli]] [[1924]] bezwangen die beiden Alpinisten [[Friedrich Rigele (Alpinist)|Fritz Rigele]] und [[Wilhelm Welzenbach]] die bis dahin aus unbesteigbar geltende Nordwestwand. Welzenbach verwendete dafür eigens geschmiedete "Eisnägel" - aus denen sich im Laufe der Zeit die Eisschrauben entwickelten.
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Am  [[16. Mai]] [[1932]] stürzte bei der Begehung der Nordwestwand des Großen Wiesbachhorn der Deutsche [[Toni Schmid]] tödlich ab. Es war ein Pfingstsonntag und Schmid war mit Ernst Krebs unterwegs gewesen, der schwer verletzt überlebte. In der Nähe weilende Touristen, einer der beiden war Arzt, wurden Zeugen des Unglücks. Ihnen gelang es gegen Mittag in 2&nbsp;800 Meter Höhe an die Abgestürzten heranzukommen. Schmid war bereits tot. Nach erster Hilfeleistung für den schwerverletzten Krebs holten die beiden Helfer vom [[Heinrich-Schwaiger-Haus]] oberhalb des [[Mooserboden]]s Decken, ein Zelt und sämtliche notwendigen Ausrüstungsgegenstände, um Krebs, so gut es ging, zu versorgen und vor dem Erfrieren zu schützen. Am 17. Mai stieg aus [[Kaprun]] eine zehnköpfige Rettungsmannschaft auf und holten Krebs.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=abd&datum=19320517&seite=3&zoom=33&query=%22Toni%2Bschmid%22&ref=anno-search ANNO], Der Abend, Ausgabe vom 17. Mai 1932, Seite 3</ref>
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Am  [[16. Mai]] [[1932]] stürzte bei der Begehung der Nordwestwand des Großen Wiesbachhorns der Deutsche [[Toni Schmid]] tödlich ab. Es war ein Pfingstsonntag und Schmid war mit Ernst Krebs unterwegs gewesen, der schwer verletzt überlebte. In der Nähe weilende Touristen, einer der beiden war Arzt, wurden Zeugen des Unglücks. Ihnen gelang es gegen Mittag in 2&nbsp;800 Meter Höhe an die Abgestürzten heranzukommen. Schmid war bereits tot. Nach erster Hilfeleistung für den schwerverletzten Krebs holten die beiden Helfer vom [[Heinrich-Schwaiger-Haus]] oberhalb des [[Mooserboden]]s Decken, ein Zelt und sämtliche notwendigen Ausrüstungsgegenstände, um Krebs, so gut es ging, zu versorgen und vor dem Erfrieren zu schützen. Am 17. Mai stieg aus [[Kaprun]] eine zehnköpfige Rettungsmannschaft auf und holte Krebs.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=abd&datum=19320517&seite=3&zoom=33&query=%22Toni%2Bschmid%22&ref=anno-search ANNO], Der Abend, Ausgabe vom 17. Mai 1932, Seite 3</ref>
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Der heutige Normalweg führt von den beiden Staumauern des [[Speicher Mooserboden|Speichers Mooserboden]] über den Haushofer-Weg (Nr. 718) zum [[Heinrich-Schwaiger-Haus]] und über die Fochetzköpfe am [[Kaindlgrat]] (Firn und/oder Fels bis Schwierigkeit Alpinskala 1) zum Gipfel.
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Unter dem Titel "Todesmarsch zum Wiesbachhorn" berichteten die "[[Salzburger Nachrichten]]" am Freitag, den [[31. August]] [[1957]] von einer Bergtragödie, bei der fünf, Lehrer und Schüler, den Tod fanden. Eine aus zwei Erziehern und sechs Schülern bestehende Gruppe aus [[Wien]] wurde am Mittwoch, [[29. August]] auf dem Weg von der [[Oberwalderhütte]] auf das [[Kaindlgrat]] von einem Wettersturz überrascht. Erst in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, des [[30. August]], traf die Alarmmeldung, dass diese Gruppe im Schneesturm jede Orientierung verloren hatte, bei der [[Gendarmerie]] in [[Zell am See]] ein. Überbringer waren Bergsteiger, die einige Zeit mit den Wienern gemeinsam gegangen, aber im Schneesturm von ihnen getrennt worden waren. Von den absteigenden Bergsteigern musste einer beim Abstieg zurückgelassen werden, wurde aber kurz nach der Alarmierung verletzt und erschöpft geborgen. Ein Pilot der aufgestiegenen Suchflugzeuge machte dann am Donnerstag Vormittag die Wiener in einem nur 200 m oberhalb der [[Heinrich-Hackel-Hütte]] aufgeschlagenen [[Biwak]] aus. Kurz darauf gelang es den Alpingendarmen und der Bergrettung, die Verbindung zu dem Biwak herzustellen. Zwei Schüler wurden noch mittags lebend geborgen, einer der Erzieher starb während des Abtransports an seinen schweren Verletzungen. Nur mehr tot wurden im Biwak zwei weitere Schüler und der andere Erzieher gefunden. In den Abendstunden gelang schließlich noch trotz des Schneesturms die Bergung eines weiteren Schülers. Ein Schüler wurde noch vermisst und dürfte auch den Tod gefunden haben.  
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[[2016]] bildete der Gipfel den Fokus einer Ausstellung [[Die höchsten Salzburger]] entlang der [[Großglockner Hochalpenstraße]].
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Die beiden Erzieher waren bergerfahrene und verantwortungsbewusste Männer. Alle Vorkehrungen für die Bergtour waren tadellos und auch an der Ausrüstung war nichts auszusetzen gewesen. Bis Mittwoch Mittag war die Tour für die beiden Lehrer und die sechs Burschen ein Erlebnis, wie sie es sich erträumt hatten. Dann brach buchstäblich wie der Blitz aus heiterem Himmel ein verheerender Schneesturm los. Wie oben geschildert, trafen sie eine zweite Gruppe, die sie im Schneetreiben aber aus den Augen verloren. Die letzte Verbindung mit den Wienern bestand am Mittwoch um 18 Uhr. Rufe vom [[Kaindlgrat]] hallten in den Schneesturm.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=aJuln2k1na%2FxTzl2nZc1YaKovHDqW77gvbjdhcxIbaEaHO01Z2s%2BgZ7YTtOag4ZklrzX8LJHv6GpW8oOqxW0fCuwXnFf4wPH970ATLaYd7v7iqerTA4p%2FgR94Mk0GCRy&id1=19570830_01&q=Wiesbachhorn#sn-archiv-1 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 30. August 1957, Titelseite</ref>
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In der Nacht auf den [[20. Oktober]] [[2017]] stürzten 150&nbsp;000 Tonnen Gestein von einer Flanke auf der [[Ferleitental]]-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge. [[Landesgeologe]] [[Gerald Valentin]]: "''Wir haben das vor einigen Wochen bei dem Felssturz in Graubünden in der Schweiz gesehen: Solche Kubaturen können beim Aufprall den darunter liegenden Gletscher zum Schmelzen bringen. Ein ähnliches Ereignis hätte auch am Großen Wiesbachhorn eine gewaltige Mure ausgelöst, die bis in das bewohnte Gebiet gereicht hätte.''"<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/150-000-tonnen-fels-stuerzten-in-fusch-auf-gletscher-19795291 salzburger nachrichten online], abgefragt am 27. Oktober 2017 sowie [https://salzburg.orf.at/news/stories/2874520/ salzburg.orf.at]</ref>
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Seit Sonntag, dem [[16. August]] [[1959]], waren sieben junge Männer und zwei Mädchen im Bereich des Großen Wiesbachhorns als vermisst gemeldet, berichten die "[[Salzburger Nachrichten]]" in ihrer Ausgabe vom [[18. August]]. Fünf junge Männer und zwei Mädchen waren um fünf Uhr in der Früh von der [[Heinrich-Hackel-Hütte]] aufgebrochen. Ein Teil wollte auf den [[Bratschenköpfe|Bratschenkopf]] und das [[Hochgruberkees]]. Die zweite Gruppe wollte zur [[Mainzer Hütte]]. Am Nachmittag machten sich ein Träger aus der Hackel-Hütte und dessen Freund auf die Suche nach der Gruppe, getrieben vom Gefühl, dass etwas passiert sei. Als bis 19 Uhr weder die Gruppe von der Früh noch die beiden Suchenden vom Nachmittag zurückgekehrt waren, wurde die Bergrettung verständigt. Die versuchte Suchaktion am Montag, [[17. August]], stellte sich als lebensgefährlich angesichts der Schneestürme, dichten Nebels und Windstärken um 9 dar und musste am Montag, [[17. August]] eingestellt werden.<ref>{{Quelle SN|18. August 1959, Seite 5}}</ref> Am Dienstag, [[18. August]], konnten zunächst der Träger und sein Freund in einer Hirtenhütte unterhalb der Mainzer Hütte erschöpft und mit schweren Erfrierungen geborgen werden, einen Bergsteiger konnten die Suchmannschaften auf dem [[Kaindlgrat]] lebend bergen.<ref>{{Quelle SN|19. August 1959, Titelseite}}</ref> Am 18. August wurden dann auch noch die weiteren sechs Vermissten auf dem Hochgruberkees nur mehr tot geborgen.<ref>{{Quelle SN|20. August 1959, Seite 7}}</ref> Laut dem Träger, der die Bergsteiger noch am Sonntagnachmittag gefunden hatte, hätten alle jungen Leute überleben können, wären sie seinem Rat gefolgt und im Biwak geblieben. Dieses hatten die jungen Leute verlassen und so den Tod gefunden.
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Der heutige Normalweg führt von den beiden Staumauern des [[Stausee Mooserboden|Stausees Mooserboden]] über den Haushofer-Weg (Nr. 718) zum [[Heinrich-Schwaiger-Haus]] und über die Fochetzköpfe am [[Kaindlgrat]] (Firn und/oder Fels bis Schwierigkeit Alpinskala 1) zum Gipfel.
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[[2016]] bildete der Gipfel den Fokus einer Ausstellung "[[Die höchsten Salzburger]]" entlang der [[Großglockner Hochalpenstraße]].
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Die Energie des Aufpralls war so gewaltig, dass das Gestein noch zwei Kilometer weiter in Richtung Ferleitental rutschte.
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=== Bilder vom Felssturz ===
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Wiesbachhorn 01.jpg|
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Wiesbachhorn 02.jpg|Blick vom Berg über den Felssturz ins [[Ferleitental]].
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Wiesbachhorn 03.jpg|Der Bereich der Abbruchstelle.
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==Berghütte==
 
==Berghütte==
 
* [[Heinrich-Schwaiger-Haus]], 2&nbsp;802 m ü. A.  
 
* [[Heinrich-Schwaiger-Haus]], 2&nbsp;802 m ü. A.  
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== Lage auf Panoramabild ==
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Das Große Wiesbachhorn ist im rechten Bildteil mit Nr. 8 gekennzeichnet.
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[[Datei:Ferleitental Berggipfel Keese März 2020 02.jpg|thumb|center|900px|Die Beschreibung der Berggipfel und [[Kees]]e an der Westseite des hinteren [[Ferleitental]]s zum [[Kapruner Tal]]. Aufnahme von der [[Webcams Großglockner Hochalpenstraße|Webcam]] am [[Törlkopf]] oberhalb des [[Fuscher Törl]]s an der [[Großglockner Hochalpenstraße]], Aufnahme vom 1. April 2020 um 09:35 Uhr.<br />
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'''Berggipfel'''
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* 1: Linker der beiden Gipfel [[Kleinglockner]], 3&nbsp;770 [[m ü. A.]], rechter Gipfel [[Großglockner (Berg)|Großglockner]], 3&nbsp;798 m ü. A;
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* 2: [[Sinwelleck]], 3 261 m ü. A.
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* 3: [[Fuscher-Kar-Kopf]],  3 331 m ü. A.
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* 4: [[Breitkopf (Glocknergruppe)|Breitkopf]], 3 154 m ü. A.
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* 5: [[Hohe Dock]], 3 348 m ü. A.
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* 6: [[Klockerin]], 3 422 m ü. A.
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* 7: [[Vorderer Bratschenkopf]], 3 401 m ü. A.
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* 8: [[Großes Wiesbachhorn]], 3 564 m ü. A., der dritthöchste Gipfel der [[Glocknergruppe]]
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* 9: [[Kleines Wiesbachhorn]], 3 283 m ü. A.
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'''Keese (Gletscher)'''
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* A: [[Fuscher-Kar-Kees]]
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* B: [[Fuscher Eiskar]]
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* C: [[Nördliches Bockkarkees]]
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* D: [[Bratschenkopfkees]]
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* E: [[Hochgruberkees]]
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* F: [[Teufelsmühlkees]]
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'''Schutzhütte'''
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* H: [[Schwarzenberghütte]]]]
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== Historische Aufnahmen ==
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Datei:Großes Wiesbachhorn Bratschenkopf Klockerin.jpg|Im linken Bildteil das Große Wiesbachhorn. Links das [[Wielingerkees]] und rechts das [[Kaindlkees]], dann der [[Hinterer Bratschenkopf|Hintere Bratschenkopf]] mit dem [[Bratschenkopfkees]], gefolgt von der [[Klockerin]] und dem [[Östliches Bärenkopfkees|östlichen Bärenkopfkees]] und dem  [[Westliches Bärenkopfkees|westlichen Bärenkopfkees]]. Blick nach Südsüdosten (SSE). Links das [[Fuscher Tal]], rechts unten das [[Kapruner Tal]].
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Datei:Großes Wiesbachhorn Bratschenkopf Klockerin 02.jpg|Vorne rechts die [[Klockerin]], der [[Hinterer Bratschenkopf|Hintere Bratschenkopf]] und das [[Große Wiesbachhorn]] sowie der [[Hoher Tenn|Hohe Tenn]]. Blick nach Norden. Rechts das [[Fuscher Tal]] und links das [[Kapruner Tal]].
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Datei:Bockkarkees Großes Wiesbachhorn.jpg| Blick von der [[Adlersruhe|Adlersruh]] unterhalb des [[Großglockner (Berg)|Großglockners]] über das Tal der [[Pasterze]] nach Nordnordosten (NNE). Blick auf das [[Bockkarkees]], den oberen Teil der Pasterze und das [[Große Wiesbachhorn]].
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Datei:Wiesbachhorn Fuscherkarkopf Bockkarkees.jpg| Blick von der [[Adlersruhe|Adlersruhhütte]] unterhalb des [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] auf das [[Große Wiesbachhorn]], den [[Fuscher-Kar-Kopf]] (vorne rechts) und dazwischen das [[Südliches Bockkarkees|Südliche Bockkarkees]].
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Datei:Glocknergruppe Wiesbachhorn Grossglockner.jpg|[[Glocknergruppe]] zwischen [[Fuscher Tal]] und [[Kapruner Tal]], Blick nach Südsüdwesten (SSW). Blick auf die Glockner-Gebirgsgruppe mit [[Hoher Tenn]], [[Großes Wiesbachhorn|Großem Wiesbachhorn]] und [[Großglockner (Berg)|Großglockner]].
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== Bilder ==
 
== Bilder ==
 
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== Weblink ==
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* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.754,47.1555/zoom/15.3 AMap]  (korrigierter neuer Link, Datenstand 6. November 2022)
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* [http://www.alpenverein.at www.alpenverein.at]
 
* [http://www.alpenverein.at www.alpenverein.at]
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* Buch [[Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße]]
 
* Buch [[Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße]]
 
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[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=58998 31. Oktober 2017]
   
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Fusch an der Großglocknerstraße]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Landschaft]]
 
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Alpen]]
   
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
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[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Berg (Nationalpark Hohe Tauern)]]
 
[[Kategorie:Berg (Nationalpark Hohe Tauern)]]
[[Kategorie:Berg]]
   
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Glocknergruppe]]
 
[[Kategorie:Glocknergruppe]]
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[[Kategorie:Ereignis]]
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[[Kategorie:Unglück]]
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[[Kategorie:Schneesturm]]