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Oskar Eduard Hausner war der Sohn des Musikers Eduard Hausner und seiner Frau Maria, geborene Pramberger. Er maturierte [[1901]] am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasium]] in Salzburg<ref>http://www.akadgym.salzburg.at</ref> und trat nach Abschluss seines Studiums [[1908]] in den Landesdienst ein. Von [[1918]] bis [[1938]] leitete er die Abteilung II des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]]. In der Zeit des [[Ständestaat]]es war er ein illegaler [[NSDAP|Nationalsozialist]], was er aber geschickt zu verbergen wusste, sodass er das vollkommene Vertrauen [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Rehrl]]s genoss.<ref name = "Stock">[[Hubert Stock]]: ''... Nach Vorschlägen der Vaterländischen Front“: Die Umsetzung des christlichen Ständestaates auf Landesebene, am Beispiel Salzburg''; Böhlau Verlag Wien, 2010; [http://books.google.at/books?id=geYZRWlgAZoC&pg=PA101&lpg=PA101&dq=%22Hausner%22&source=bl&ots=o95u_blohe&sig=5JrML9PR5Nkkq_qkl6cZqIE68ew&hl=de&sa=X&ei=w7yeT7ycMYTgtQbF67mMAQ&ved=0CCIQ6AEwAA#v=onepage&q=%22Hausner%22&f=false S.&nbsp;101.]</ref>
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Oskar Eduard Hausner war der Sohn des Konzertmeisters und Musikpädagogen am [[Universität Mozarteum|Konservatorium Mozarteum]] [[Eduard Hausner]] (* [[1851]]; † [[1923]]) und seiner Frau Maria, geborene Pramberger. Der Oberlehrer [[Alfred Hausner]] (* [[1878]]; † 195x) und der Landesbeamte [[Karl Hausner]] (* [[1883]]; † [[1963]]) sind seine Brüder.
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Er maturierte [[1901]] am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasium]] in Salzburg<ref>http://www.akadgym.salzburg.at</ref> und trat nach Abschluss seines Studiums [[1908]] in den Landesdienst ein. Von [[1918]] bis [[1938]] leitete er die Abteilung II des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]]. In der Zeit des [[Ständestaat]]es war er ein illegaler [[NSDAP|Nationalsozialist]], was er aber geschickt zu verbergen wusste, sodass er das vollkommene Vertrauen [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Rehrl]]s genoss.<ref name = "Stock">[[Hubert Stock]]: ''"... Nach Vorschlägen der Vaterländischen Front": Die Umsetzung des christlichen Ständestaates auf Landesebene, am Beispiel Salzburg''; Böhlau Verlag Wien, 2010; [http://books.google.at/books?id=geYZRWlgAZoC&pg=PA101&lpg=PA101&dq=%22Hausner%22&source=bl&ots=o95u_blohe&sig=5JrML9PR5Nkkq_qkl6cZqIE68ew&hl=de&sa=X&ei=w7yeT7ycMYTgtQbF67mMAQ&ved=0CCIQ6AEwAA#v=onepage&q=%22Hausner%22&f=false S.&nbsp;101.]</ref>
    
Nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich stieg er 1938 zum [[Landesamtsdirektor|Salzburger Regierungsdirektor]] auf.<ref>[[Siegfried Göllner]], [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1938.pdf Die Stadt Salzburg im Jahr 1938. Zeitungsdokumentation,] S.&nbsp;147 (11.3.1938).</ref> Als dieses Amt im September [[1939]] im Zuge der Neuorganisation des Landes als [[Reichsgau Salzburg|Reichsgau]] abgeschafft wurde, wurde er mit der Leitung der Abteilungen III und IV der [[Amt der Salzburger Landesregierung#Geschichte|Landeshauptmannschaft]] betraut.<ref>Siegfried Göllner, [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1939.pdf Die Stadt Salzburg im Jahr 1939. Zeitungsdokumentation,] S.&nbsp;430 (25.9.1939).</ref>
 
Nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich stieg er 1938 zum [[Landesamtsdirektor|Salzburger Regierungsdirektor]] auf.<ref>[[Siegfried Göllner]], [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1938.pdf Die Stadt Salzburg im Jahr 1938. Zeitungsdokumentation,] S.&nbsp;147 (11.3.1938).</ref> Als dieses Amt im September [[1939]] im Zuge der Neuorganisation des Landes als [[Reichsgau Salzburg|Reichsgau]] abgeschafft wurde, wurde er mit der Leitung der Abteilungen III und IV der [[Amt der Salzburger Landesregierung#Geschichte|Landeshauptmannschaft]] betraut.<ref>Siegfried Göllner, [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1939.pdf Die Stadt Salzburg im Jahr 1939. Zeitungsdokumentation,] S.&nbsp;430 (25.9.1939).</ref>
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Als Leiter des Salzburger [[Gaufürsorgeamt]]es, u. a. unterstützt durch seinen ärztlichen Mitarbeiter [[Georg Pöch]], war er in der Folge an der [[NS-Euthanasie]] beteiligt.<ref>[http://www.stolpersteine-salzburg.at/?cat=5&paged=12&lang=de www.stolpersteine-salzburg.at]</ref> Die gegen ihn nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] eingeleitete Voruntersuchung wurde im Jahr [[1947]] gemäß §&nbsp;109 Abs.&nbsp;1 StPO beendet, weil seine Verantwortung, mit den Transporten nicht befaßt gewesen zu sein, nicht widerlegt werden konnte.<ref>[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/AB/AB_03599/fnameorig_131912.html Parlamentarische Anfragebeantwortung.]</ref>
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Als Leiter des Salzburger [[Gaufürsorgeamt]]es, u. a. unterstützt durch seinen ärztlichen Mitarbeiter [[Georg Pöch]], war er in der Folge an der [[NS-Euthanasie]] beteiligt.<ref>[http://www.stolpersteine-salzburg.at/?cat=5&paged=12&lang=de www.stolpersteine-salzburg.at]</ref> Die gegen ihn nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] eingeleitete Voruntersuchung wurde im Jahr [[1947]] gemäß §&nbsp;109 Abs.&nbsp;1 StPO beendet, weil seine Verantwortung, mit den Transporten nicht befasst gewesen zu sein, nicht widerlegt werden konnte.<ref>[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/AB/AB_03599/fnameorig_131912.html Parlamentarische Anfragebeantwortung.]</ref>
    
Seit [[1914]] war er verheiratet mit Irene, geborene Streitenfels (* [[21. September]] [[1884]] in Oderhellen, ungarisch ''Székelyudvarhely'', rumänisch ''Odorheiu Secuiesc'', [[Siebenbürgen]]; † [[17. Juni]] [[1961]] in Salzburg).
 
Seit [[1914]] war er verheiratet mit Irene, geborene Streitenfels (* [[21. September]] [[1884]] in Oderhellen, ungarisch ''Székelyudvarhely'', rumänisch ''Odorheiu Secuiesc'', [[Siebenbürgen]]; † [[17. Juni]] [[1961]] in Salzburg).