Stadtviertel Gstätten

Aus SALZBURGWIKI
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Das Stadtviertel Gstätten ist eine historische Bezeichnung für einen Teil der Salzburger Altstadt.

Beschreibung

Es handelt sich dabei um das Gebiet nördlich der heutigen Griesgasse - Anton-Neumayr-Platz und Gstättengasse bis zum Klausentor.

Name

Es ist sprachlich richtig, den Begriff Stadtviertel Gstätten (seit 1608) zu verwenden. Der Name Gstättenviertel ist dagegen in der Literatur weitgehend unüblich und unbekannt. (Niemand würde in Salzburg z. B. vom Müllnviertel bzw. vom Nonntalviertel sprechen.) Gebräuchlicher ist und war der Name "In der Gstätten".

Die Gstätten war bis zur Einbeziehung in die Lodronsche Stadtmauer eine typischer Vorort. Er gehörte aber, ähnlich wie Mülln, stets zum Weichbild der Stadt. Es galt damit hier das strengere Stadtrecht und galt somit in der frühen Neuzeit bereits als eigenes Viertel. Noch 1523 bildeten die Tragasse mit der Gstätten und mit Mülln zusammen ein Viertel.

Das Stadtviertel

Seit 1608, (also noch vor der Lodronschen Stadtbefestung) umfasste, wie Franz Valentin Zillner (Band 1 S.174/175) in seiner "Geschichte der Stadt Salzburg" schreibt, die Steuerbeschreibung der Stadt bereits zwölf Viertel:

Die Gstätten als Viertel in seiner mutmaßlichen Ausdehnung

Zur Salzach war das Viertel durch die Stadtbefestigung gesichert: von der Staatsbrücke her beginnend mit der Alte Thürnitz und der Ursulinenmauer mit Sternschanze (1641 bis 1860).

An Gebäuden und Einrichtungen befanden sich (von der heutigen Staatsbrücke her kommend):

Quellen

  • F. V. Zillner, die Geschichte der Stadt Salzburg, Mitteilungen der Gesellschaft f. Salzburger Landekunde, Salzburg, 1885, Band 1, Kapitel "Stadtviertel, Straßen und Plätze"
  • Österreichischer Städteatlas Salzburg] - Hinweise: Dieser Atlas ist auf Grund seiner Fehler zur Dokumentation derzeit noch wenig geeignet.