Faistenau

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Karte
Karte 5324.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Salzburg-Land (SL)
Fläche: ca. 50 km²
Geografische Koordinaten: 47° 46′ N, 13° 13′ O
Höhe: 786 m ü. A.
Einwohner: 3 012 (1. Jänner 2016)
Postleitzahl: 5324
Vorwahl: 0 62 28
Gemeindekennziffer: 5 03 11
Gemeindeamt: Am Lindenplatz 1
5324 Faistenau
Offizielle Website: www.faistenau.at
Geografische Karte:
Politik
Bürgermeister: Josef Wörndl (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 19 Mitglieder:
10 ÖVP,
6 FPÖ,
3 SPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 (ANZAHL)
1880
1890
1900
1910
1923
1934
1939
1951
1961
1971
1981
1991
2001
2011 2 923
2015 2 990
Faistenau, Zoomaufnahme vom Gaisberg aus
Blick nach Osten in der Gemeinde

Faistenau ist eine Gemeinde im südlichen Flachgau am Rande des Salzkammerguts und liegt etwa 20 km östlich der Stadt Salzburg.

Geografie

Geografische Lage

Der Ortskern liegt frei auf einer Anhöhe, welche eine Endmoräne des eiszeitlichen Hinterseer Gletschers ist. Mit einer Seehöhe von 786 m ü. A. ist sie die am höchsten gelegene Gemeinde im Flachgau. Der tiefste Punkt ist am Hintersee (688 m ü. A.), die höchste Erhebung ist der Faistenauer Schafberg mit 1 559 m ü. A., welcher mit dem restlichen Gemeindegebiet Teil der Osterhorngruppe ist.

Pfarrkirche v. Süden

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in fünf Katastralgemeinden (KR) und acht Ortschaften: Alm, Anger (KR 56601), Faistenau (KR 56604), Lidaun (KR 56609) [Ortschaft Lidaun], Ramsau, Tiefbrunnau (KR 56612) [Ortschaft Tiefbrunnau], Katastralgemeinde Vordersee (KR 56613) und Wald.

Bis 2006 waren Faistenauer Adressen nach den acht Ortschaften plus einer Konskriptionsnummer[1] geordnet.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Fuschl am See, St. Gilgen, Hintersee, Krispl, Ebenau, Adnet und Hof bei Salzburg.

Geschichte

Erstmals erwähnt ist ein Gemeindegebiet der Faistenau im Jahre 1182: anlässlich einer Schenkung überließ Erzbischof Konrad III. der Pfarre Thalgau die Tiefbrunnau.
Am 1. Mai 1324 wies Vicedom Heinrich von Lampoding († 1347) in einer Urkunde[2] einen Bauplatz für eine Kirche auf dem Gebiet des heutigen Dorfes, das durch Schwenden[3] gerodet worden war, und nennt den Ort darin in der Geswant.[4]
In einer weiteren Urkunde,[5] die Erzbischof Friedrich III. am 11. November 1324 unterzeichnete, wird die Gegend innerhalb des waldes erwähnt: Vaistenow, Tevffenprunneow und Chueleuten, also die jetzigen Ortschaften Wald, Faistenau und Tiefbrunnau, zudem das Gebiet der Kühleiten in der Tiefbrunnau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

Regelmäßige Veranstaltungen

Fremdenverkehr

Bildung

Volksschule und Neue Mittelschule Faistenau
  • Kindergarten
  • Volks- und Hauptschule

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Faistenau

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Faistenau
  • Med.-Rat Dr. Walther Koller (* 1921, † Anfang März 2014), praktischer Arzt
  • Anneliese Koller

Persönlichkeiten

  • Anneliese Baal
  • Jacques Santer (* 18. Mai 1937 in Wasserbillig/Luxemburg) war von 1995 bis 1999 Präsident der Europäischen Kommission, verbringt seit Jahren seinen Urlaub in Faistenau (Stand 2007).
  • Otto Schily, ehemaliger deutscher Innenminister, war vor längerer Zeit auf Urlaub in Faistenau, damals war er bei den Grünen in Deutschland und in Österreich noch nicht sehr bekannt.
  • Thomas Gottschalk, deutscher Showmaster, hat 2005 die Teilnehmer der Fernsehrealityshow "Expedition Österreich" in der Tiefbrunnau an einem gedeckten Tisch in der Wiese zum Picknick empfangen. Unter ihnen war auch der österreichische Fußballspieler Toni Polster.

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Faistenau

Bildergalerie

weitere Bilder

 Faistenau – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
 Faistenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

  • Joseph Dürlinger: Historisch-statistsisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen. Erster Band: Ruraldecanate des Flachlandes, Duyle'sche Hofbuchdruckerei, Salzburg 1862.
  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Faistenau"

Fußnoten

  1. Wikipedia, Konskriptionsnummer: [1], aufgerufen am 27. Dezember 2015.
  2. Siehe Urkunde [2], aufgerufen am 24. Jänner 2015.
  3. Wikipedia, Schwendbau: [3], aufgerufen am 27. Dezember 2015.
  4. Bis jetzt (2015) ist/war der Ausdruck „Gschwandtler“ oder „Gschwandtlerin“ in der Faistenau zu hören, mit dem ein Dörfler oder eine Dörflerin gemeint ist, also eine Person, die direkt im Dorfe Faistenau wohnt oder von dort stammt.
  5. Siehe Urkunde: [4], aufgerufen am 25. Jänner 2015.


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