Salzburger Volksgarten: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Salzburger Volksgarten''' liegt im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Parsch]] südlich des Siedlungsgebiets [[Äußerer Stein]] und bietet ein [[Freibad Volksgartenbad|Freibad]], eine [[Eisarena Salzburg|Eislaufhalle]], Sportplätze sowie einen öffentlichen Park.
 
Der '''Salzburger Volksgarten''' liegt im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Parsch]] südlich des Siedlungsgebiets [[Äußerer Stein]] und bietet ein [[Freibad Volksgartenbad|Freibad]], eine [[Eisarena Salzburg|Eislaufhalle]], Sportplätze sowie einen öffentlichen Park.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
=== Brodhäuslau ===
 
=== Brodhäuslau ===
Anstelle des Volksgartens befand sich ursprünglich die ''Brodhäuslau''. Diese dehnte sich vom [[Bürglstein]] etwa 1,2 Kilometer flussaufwärts aus, wurde vom Aubach durchflossen und wies am Ufer der [[Salzach]] weite Schotterbänke auf.  
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Anstelle des Volksgartens befand sich ursprünglich die ''Brodhäuslau''. Diese dehnte sich vom [[Bürglstein]] etwa 1,2 Kilometer flussaufwärts aus, wurde vom Aubach durchflossen und wies am Ufer der [[Salzach]] weite Schotterbänke auf. Das [[Brodhäusl]], das dem Gebiet einst den Namen gab, gehörte zum [[Gut Münchhausen]]. Es befand sich etwa nördlich des heutigen [[Gasthaus Steinlechner|Gasthauses Steinlechner]].  
Das [[Brodhäusl]], das dem Gebiet einst den Namen gab, gehörte zum [[Gut Münchhausen]]. Es befand sich etwa nördlich des heutigen [[Gasthaus Steinlechner|Gasthauses Steinlechner]].  
 
 
   
 
   
 
[[1873]] wurde die [[Salzachregulierung]] nach Süden fortgesetzt und so wurde die ''Brodhäuslau'' größtenteils ein Neubaugebiet.
 
[[1873]] wurde die [[Salzachregulierung]] nach Süden fortgesetzt und so wurde die ''Brodhäuslau'' größtenteils ein Neubaugebiet.
 
Zwischen 1891 und [[1898]] wurde zu Ehren Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs]] das Gelände neu gestaltet und anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Thronbesteigung des Kaisers der neue Park unter dem damaligen Namen ''[[Franz-Josef-Park]]'' der Bevölkerung übergeben.
 
  
 
=== Kaiser-Franz-Josef-Park ===
 
=== Kaiser-Franz-Josef-Park ===
:''siehe auch [[Volksgartenweiher]]''
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:''Hauptartikel [[Kaiser-Franz-Josef-Park]]
Das dortige Schwimmbad war bereits im Frühsommer [[1892]] - zuerst unter dem Namen "Franz-Josefs-Bad" - eröffnet worden, ein Kinderspielplatz im folgenden Herbst. Hier fanden in der Folge zahlreiche große Volksfeste statt, darunter auch die [[Dult]]. An dem kleinen Weiher gab es einst ein Gasthaus, auf dem Weiher konnte man kleine Ruder- oder Segelboote für eine Runde im Teich mieten.  
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Zwischen [[1891]] und [[1898]] wurde zu Ehren Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs I.]] das Gelände neu gestaltet und anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Thronbesteigung des Kaisers der neue Park mit dem [[Volksgartenweiher]] unter dem damaligen Namen ''Franz-Josef-Park'' der Bevölkerung übergeben.  
  
 
=== Volksgarten ===
 
=== Volksgarten ===
Seit dem Ende der Monarchie wurde der Park in bewusster Distanzierung von monarchistischen Vorbildern auch ''Volksgarten'' genannt. In einigen historischen Plänen der [[Zwischenkriegszeit]] findet sich der Name "Volksgarten", in anderen der Name "Kaiser-Franz-Josef-Park", der selbst heute noch in Stadtplänen zu finden ist. Bis heute wird in der Bevölkerung aber der gesamte Park "Volksgarten" genannt. Zuerst taucht der Name "Volksgarten" in einem offiziellen Katastermappenplan der Stadt von 1894 auf, in dem um 1900 der erste Name "Brothäuslau" auf "Kaiser-Franz-Josef-Park" und wenige Jahre nach dem 1. Weltkrieg  auf "Volksgarten" ausgebessert wurde. Der Name leitet sich vom "Volksbad" ab, einer bereits in der Monarchie weitum üblichen Namensgebung des dortigen Bades.  
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Seit dem Ende der [[Habsburgermonarchie]] wurde der Park in bewusster Distanzierung von monarchistischen Vorbildern auch ''Volksgarten'' genannt. In einigen historischen Plänen der [[Zwischenkriegszeit]] findet sich der Name "Volksgarten", in anderen der Name "Franz-Josef-Park"<ref>z. B. in [http://www.openstreetmap.org www.openstreetmap.org]</ref>, der selbst heute noch in Stadtplänen zu finden ist. Bis heute wird in der Bevölkerung aber der gesamte Park "Volksgarten" genannt. Zuerst taucht der Name "Volksgarten" in einem offiziellen Katastermappenplan der Stadt von 1894 auf, in dem um 1900 der erste Name "Brothäuslau" auf "Kaiser-Franz-Josef-Park" und wenige Jahre nach dem [[Erster Weltkrieg]] auf "Volksgarten" ausgebessert wurde. Der Name leitet sich vom "Volksbad" ab, einer bereits in der Monarchie weitum üblichen Namensgebung des dortigen Bades.  
  
Am [[2. September]] [[1945]] fand am ASKÖ-Sportplatz im Salzburger Volksgarten das erste Nachkriegs-Fußball-Länderspiel, [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] gegen Oberösterreich, statt. Und am [[21. April]] [[1946]] eröffnet der Salzburger Vergnügungspark auf seinem alten Standplatz im Volksgarten wieder seinen Betrieb. Am [[19. Juni]] [[1949]] veranstaltet der [[Salzburger Kriegsopferverband]] zugunsten der Kriegsopfer im Volksgarten vor mehr als 10.000 Menschen eine Riesentombola mit einem Puch-Motorrad als Hauptpreis.
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Am [[2. September]] [[1945]] fand am ASKÖ-Sportplatz im Salzburger Volksgarten das erste [[Nachkriegszeit|Nachkriegs]]-Fußball-''Länderspiel'', [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] gegen [[Oberösterreich]], statt. Und am [[21. April]] [[1946]] eröffnet der Salzburger Vergnügungspark auf seinem alten Standplatz im Volksgarten wieder seinen Betrieb. Am [[19. Juni]] [[1949]] veranstaltet der [[Salzburger Kriegsopferverband]] zugunsten der Kriegsopfer im Volksgarten vor mehr als 10&nbsp;000 Menschen eine Riesentombola mit einem Puch-Motorrad als Hauptpreis.
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Durch den Volksgarten verläuft die [[Hundertwasser-Allee]].
  
 
===== Volksgartensauna =====
 
===== Volksgartensauna =====
 
: ''Hauptartikel: [[Volksgartensauna]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Volksgartensauna]]''
Eine Salzburger Institution war die Volksgartensauna, die Anfang der [[1940er]] Jahre entstand und bis [[2010]] bestehen blieb.
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Eine Salzburger Institution war die Volksgartensauna, die Anfang der [[1940er]]-Jahre entstand, bis [[2010]] zu benützen war und Ende [[2019]] abgerissen werden soll.
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=== Neugestaltung 2019/2020 ===
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Ab Sommer [[2020]] zeigt sich der Salzburger Volksgarten von einer neuen Seite. Gepflegter, schöner und einladender werde die gesamte Anlage, verspricht der Leiter der Stadtgärten, [[Christian Stadler]], in einem Interview mit den [[Salzburger Nachrichten]]. 1,5 Millionen Euro sind 2019 im Budget für die Neugestaltung des Volksgartens vorgesehen. Im Herbst 2019 sollen die Arbeiten beginnen.
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Nach dem Abriss der [[Volksgartensauna]] werden dort zwei kleine Pavillons in Würfelform errichtet. Die Parkplätze kommen weg. Rund 500.000 Euro wird die Errichtung kosten. Wie die Außenhaut ausschauen wird, steht noch nicht fest. Drei Varianten werden geprüft: Holz, Beton mit einem Rankgerüst zur Begrünung oder Cortenstahl. Die beiden Gebäude werden weniger Grundfläche brauchen als die Sauna und rücken zudem etwas weiter in Richtung Teich. In einen der Würfel kommen ein Bistro mit Gassenverkauf und der Ticketschalter für die Minigolfanlage. Sie stammt aus dem Jahr [[1965]] und wird in einen Platz für Abenteuer-Minigolf mit Kunstrasenbahnen umgestaltet.
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Durch den neuen Kiosk werden die [[Salzbeach]]-Hütte und die jetzige Hütte beim Minigolf überflüssig. Das Bistro und die Minigolfanlage werden nach einer Ausschreibung verpachtet.
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Der zweite Würfel wird leicht versetzt angeordnet. Auf den Platz dazwischen übersiedelt eine große [[Eiche]], die im Zuge der Neugestaltung des Parks verpflanzt wird. Beim Baum werden gemütliche ''Lounge''-Möbel aufgestellt. Platz finden in dem Gebäude ein Lagerraum für das Gartenamt, eine öffentliche Toilette, ein Waschraum sowie ein Multifunktionsraum. Eine öffentliche Nutzung sei im Grünland nicht erlaubt, erklärt Stadler.
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Der Teich wird an drei Stellen durch fünf Meter lange Sitzstufen zugänglich gemacht. Baden sei nicht möglich, sagt Stadler. Im Randbereich werde der Teich durch Wasserpflanzen naturnah gestaltet. Möglicherweise werde der Wasserspiegel gehoben und ein Brunnen für Frischwasser angezapft.
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Alle Veranstaltungen, vom Sommerkino bis zum Winterfest, finden ab 2020 auf einem mit Schotterrasen befestigten Platz samt Podest nahe den Pavillons statt. Viel Geld fließt in die Infrastruktur, auch ein Fernwärmeanschluss wird installiert. Die Beachvolley-Ballplätze werden am jetzigen Standort zur Dauereinrichtung. Wie gewohnt schlagen 2019 die Kinderstadt und das Winterfest die Zelte auf.<ref>[[Salzburger Nachrichten]], [https://www.sn.at/salzburg/politik/ein-schandfleck-im-salzburger-volksgarten-wird-abgerissen-69328696 online], 26. April 2019, "Ein Schandfleck im Salzburger Volksgarten wird abgerissen", ein Beitrag von [[Barbara Haimerl]]</ref>
  
 
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* Heimspiele des [[EC Red Bull Salzburg]] in der Eisarena
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Parsch]]
 
[[Kategorie:Parsch]]

Version vom 26. April 2019, 13:02 Uhr

Karte
Stolperstein für Michael Chartschenko
im Volksgarten.

Der Salzburger Volksgarten liegt im Salzburger Stadtteil Parsch südlich des Siedlungsgebiets Äußerer Stein und bietet ein Freibad, eine Eislaufhalle, Sportplätze sowie einen öffentlichen Park.

Geschichte

Brodhäuslau

Anstelle des Volksgartens befand sich ursprünglich die Brodhäuslau. Diese dehnte sich vom Bürglstein etwa 1,2 Kilometer flussaufwärts aus, wurde vom Aubach durchflossen und wies am Ufer der Salzach weite Schotterbänke auf. Das Brodhäusl, das dem Gebiet einst den Namen gab, gehörte zum Gut Münchhausen. Es befand sich etwa nördlich des heutigen Gasthauses Steinlechner.

1873 wurde die Salzachregulierung nach Süden fortgesetzt und so wurde die Brodhäuslau größtenteils ein Neubaugebiet.

Kaiser-Franz-Josef-Park

Hauptartikel Kaiser-Franz-Josef-Park

Zwischen 1891 und 1898 wurde zu Ehren Kaiser Franz Josephs I. das Gelände neu gestaltet und anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Thronbesteigung des Kaisers der neue Park mit dem Volksgartenweiher unter dem damaligen Namen Franz-Josef-Park der Bevölkerung übergeben.

Volksgarten

Seit dem Ende der Habsburgermonarchie wurde der Park in bewusster Distanzierung von monarchistischen Vorbildern auch Volksgarten genannt. In einigen historischen Plänen der Zwischenkriegszeit findet sich der Name "Volksgarten", in anderen der Name "Franz-Josef-Park"[1], der selbst heute noch in Stadtplänen zu finden ist. Bis heute wird in der Bevölkerung aber der gesamte Park "Volksgarten" genannt. Zuerst taucht der Name "Volksgarten" in einem offiziellen Katastermappenplan der Stadt von 1894 auf, in dem um 1900 der erste Name "Brothäuslau" auf "Kaiser-Franz-Josef-Park" und wenige Jahre nach dem Erster Weltkrieg auf "Volksgarten" ausgebessert wurde. Der Name leitet sich vom "Volksbad" ab, einer bereits in der Monarchie weitum üblichen Namensgebung des dortigen Bades.

Am 2. September 1945 fand am ASKÖ-Sportplatz im Salzburger Volksgarten das erste Nachkriegs-Fußball-Länderspiel, Salzburg gegen Oberösterreich, statt. Und am 21. April 1946 eröffnet der Salzburger Vergnügungspark auf seinem alten Standplatz im Volksgarten wieder seinen Betrieb. Am 19. Juni 1949 veranstaltet der Salzburger Kriegsopferverband zugunsten der Kriegsopfer im Volksgarten vor mehr als 10 000 Menschen eine Riesentombola mit einem Puch-Motorrad als Hauptpreis.

Durch den Volksgarten verläuft die Hundertwasser-Allee.

Volksgartensauna
Hauptartikel: Volksgartensauna

Eine Salzburger Institution war die Volksgartensauna, die Anfang der 1940er-Jahre entstand, bis 2010 zu benützen war und Ende 2019 abgerissen werden soll.

Neugestaltung 2019/2020

Ab Sommer 2020 zeigt sich der Salzburger Volksgarten von einer neuen Seite. Gepflegter, schöner und einladender werde die gesamte Anlage, verspricht der Leiter der Stadtgärten, Christian Stadler, in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten. 1,5 Millionen Euro sind 2019 im Budget für die Neugestaltung des Volksgartens vorgesehen. Im Herbst 2019 sollen die Arbeiten beginnen.

Nach dem Abriss der Volksgartensauna werden dort zwei kleine Pavillons in Würfelform errichtet. Die Parkplätze kommen weg. Rund 500.000 Euro wird die Errichtung kosten. Wie die Außenhaut ausschauen wird, steht noch nicht fest. Drei Varianten werden geprüft: Holz, Beton mit einem Rankgerüst zur Begrünung oder Cortenstahl. Die beiden Gebäude werden weniger Grundfläche brauchen als die Sauna und rücken zudem etwas weiter in Richtung Teich. In einen der Würfel kommen ein Bistro mit Gassenverkauf und der Ticketschalter für die Minigolfanlage. Sie stammt aus dem Jahr 1965 und wird in einen Platz für Abenteuer-Minigolf mit Kunstrasenbahnen umgestaltet.

Durch den neuen Kiosk werden die Salzbeach-Hütte und die jetzige Hütte beim Minigolf überflüssig. Das Bistro und die Minigolfanlage werden nach einer Ausschreibung verpachtet.

Der zweite Würfel wird leicht versetzt angeordnet. Auf den Platz dazwischen übersiedelt eine große Eiche, die im Zuge der Neugestaltung des Parks verpflanzt wird. Beim Baum werden gemütliche Lounge-Möbel aufgestellt. Platz finden in dem Gebäude ein Lagerraum für das Gartenamt, eine öffentliche Toilette, ein Waschraum sowie ein Multifunktionsraum. Eine öffentliche Nutzung sei im Grünland nicht erlaubt, erklärt Stadler.

Der Teich wird an drei Stellen durch fünf Meter lange Sitzstufen zugänglich gemacht. Baden sei nicht möglich, sagt Stadler. Im Randbereich werde der Teich durch Wasserpflanzen naturnah gestaltet. Möglicherweise werde der Wasserspiegel gehoben und ein Brunnen für Frischwasser angezapft.

Alle Veranstaltungen, vom Sommerkino bis zum Winterfest, finden ab 2020 auf einem mit Schotterrasen befestigten Platz samt Podest nahe den Pavillons statt. Viel Geld fließt in die Infrastruktur, auch ein Fernwärmeanschluss wird installiert. Die Beachvolley-Ballplätze werden am jetzigen Standort zur Dauereinrichtung. Wie gewohnt schlagen 2019 die Kinderstadt und das Winterfest die Zelte auf.[2]

Einrichtungen

Veranstaltungen

Erreichbarkeit

Nächste Haltestelle

Bilder

 Salzburger Volksgarten – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Parsch"

Fußnote

  1. z. B. in www.openstreetmap.org
  2. Salzburger Nachrichten, online, 26. April 2019, "Ein Schandfleck im Salzburger Volksgarten wird abgerissen", ein Beitrag von Barbara Haimerl