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Der erste [[Jüdischer Friedhof Salzburg|jüdische Friedhof]] in Salzburg lag im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] in der Vorstadt [[Mülln]] unweit der [[Müllner Kirche]]. Seine genaue Lage lässt sich nicht mehr eruieren. Nächst diesem Judenfriedhof wurde 1654 auf dem gleichnamigen Gelände ein [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium]] für die Universität Salzburg - eine [[Astronomie|astronomische]] Beobachtungsstelle (''mathematischer Turm'') - erbaut, die unter [[Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg|Rektor]] [[Augustin Schelle]] (Ende [[18. Jahrhundert]]) aufgelassen und bald danach abgerissen wurde. Für einige Jahre wohnte hier der Schriftsteller [[Lorenz Hübner]] und schrieb sein Gedicht "''Abschied vom Mönchsberg''".<ref name="SV1914">Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19140215&query=%22M%c3%b6nchstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 15. Februar 1914, Seite 3</ref>
 
Der erste [[Jüdischer Friedhof Salzburg|jüdische Friedhof]] in Salzburg lag im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] in der Vorstadt [[Mülln]] unweit der [[Müllner Kirche]]. Seine genaue Lage lässt sich nicht mehr eruieren. Nächst diesem Judenfriedhof wurde 1654 auf dem gleichnamigen Gelände ein [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium]] für die Universität Salzburg - eine [[Astronomie|astronomische]] Beobachtungsstelle (''mathematischer Turm'') - erbaut, die unter [[Rektoren der Benediktineruniversität Salzburg|Rektor]] [[Augustin Schelle]] (Ende [[18. Jahrhundert]]) aufgelassen und bald danach abgerissen wurde. Für einige Jahre wohnte hier der Schriftsteller [[Lorenz Hübner]] und schrieb sein Gedicht "''Abschied vom Mönchsberg''".<ref name="SV1914">Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19140215&query=%22M%c3%b6nchstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 15. Februar 1914, Seite 3</ref>
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=== Nicht mehr bestehende Kapelle ===
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=== Kapelle ===
 
Die bereits um 1540 auf diesem Grundstück erwähnte Kapelle wurde am [[31. August]] [[1661]] zu Ehren der heiligen Maria, Anna und aller heiligen Mönche vom Universitätsrektor neu geweiht. Eine neuerliche große Feier, zu der alle Professoren und Studenten der Universität in einem feierlichen Zug beim Schlösschen erschienen, fand 100 Jahre später zur Jahrhundertfeier statt. Sie wurde vor 1867 abgerissen. Drei der Glasgemälde aus dieser Kapelle konnten 1870 in München entdeckt und für das [[Salzburg Museum|Städtische Museum]] angekauft werden.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18700627&query=%22M%c3%b6nchstein%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 27. Juni 1870, Seite 2</ref>
 
Die bereits um 1540 auf diesem Grundstück erwähnte Kapelle wurde am [[31. August]] [[1661]] zu Ehren der heiligen Maria, Anna und aller heiligen Mönche vom Universitätsrektor neu geweiht. Eine neuerliche große Feier, zu der alle Professoren und Studenten der Universität in einem feierlichen Zug beim Schlösschen erschienen, fand 100 Jahre später zur Jahrhundertfeier statt. Sie wurde vor 1867 abgerissen. Drei der Glasgemälde aus dieser Kapelle konnten 1870 in München entdeckt und für das [[Salzburg Museum|Städtische Museum]] angekauft werden.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18700627&query=%22M%c3%b6nchstein%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 27. Juni 1870, Seite 2</ref>
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=== 20. Jahrhundert ===
 
=== 20. Jahrhundert ===
Jedenfalls verkauften dann [[1887]] Hagenauers Erben das Gut an den Privatbankier [[Karl Leitner]], der dann dem Anwesen seinen Namen gab. Seine Frau Kreszentia Leitner beauftragte [[Jakob Ceconi]] mit Umbauarbeiten. Bereits [[1905]] annoncierte Leitner sein ''Schlößchen Mönchstein'' zum teilweise oder gesamten Anmieten - also der Beginn des späteren Hotels.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19050816&query=%22M%c3%b6nchstein%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 16. August 1905, Seite 8</ref>
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Jedenfalls verkauften dann [[1887]] Hagenauers Erben das Gut an den Privatbankier [[Karl Leitner]], der später dem Anwesen seinen historisierenden Namen gab. Seine Frau Kreszentia Leitner beauftragte [[Jakob Ceconi]] mit Umbau- bzw. Neubauarbeiten. Bereits [[1905]] annoncierte Leitner sein ''Schlößchen Mönchstein'' zum teilweise oder gesamten Anmieten - also der Beginn des späteren Hotels.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19050816&query=%22M%c3%b6nchstein%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 16. August 1905, Seite 8</ref>
    
Nach dem Tod ihres Mannes (1911) veräußerte seine Witwe [[1917]] das Anwesen an Generaldirektor [[Hofrat]] [[Bela Veith]], den damaligen Finanzberater des rumänischen Königshauses. Dieser vergrößerte den Besitz und gab ihm sein heutiges Aussehen. Nach seinem Tod [[1933]] verschuldeten sich seine beide Söhne Guido und Ferdinand schwer.
 
Nach dem Tod ihres Mannes (1911) veräußerte seine Witwe [[1917]] das Anwesen an Generaldirektor [[Hofrat]] [[Bela Veith]], den damaligen Finanzberater des rumänischen Königshauses. Dieser vergrößerte den Besitz und gab ihm sein heutiges Aussehen. Nach seinem Tod [[1933]] verschuldeten sich seine beide Söhne Guido und Ferdinand schwer.
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