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Version vom 18. März 2018, 21:22 Uhr

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   Heute vor...
... 734 Jahren
stirbt der Salzburger Weihbischof und Bischof von Chiemsee Konrad von Himberg in Wien
... 726 Jahren
verleiht Bischof Heinrich von Gurk für die Salinenkapelle beim Oberen Pflegamt
... 547 Jahren
wird der umstrittene Fürsterzbischof Bernhard von Rohr vom Landtag mehrheitlich aufgefordert, trotz schriftlicher Zusage zum Rücktritt doch nicht zurückzutreten
... 342 Jahren
kommt Beda Schallhammer in Teisendorf, Professor an der Benediktineruniversität Salzburg und Abt des Klosters Wessobrunn, zur Welt
... 258 Jahren
stirbt Johann Christian Paurnfeind, Bürgermeister der Stadt Salzburg
... 153 Jahren
wird das Kajetanertor im Kaiviertel der Salzburger Altstadt abgebrochen
... 97 Jahren
beansprucht die Firma Stern & Hafferl bei der Salzburger Landesregierung ein Ausnutzungsrecht hinsichtlich der Wasserkräfte im Salzburger Teil der Hohen Tauern nachdem der Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl am 31. Dezember 1928 mit seinem Tauernkraftwerkprojekt an die Öffentlichkeit getreten war
... 50 Jahren
gewinnt die 19‑jährige Andrea Vorderegger den Europacup-Slalom in Szczyrk in Polen
... 21 Jahren
stirbt Obermedizinalrat Karl Sungler in der Stadt Salzburg, Facharzt für Innere Medizin und Chefarzt der Sozialversicherungsanstalt der Bauern
... 11 Jahren
klettern unter Föhneinfluss die Temperaturen im Land Salzburg auf bis zu + 21,1 °C (in Golling an der Salzach)
... 3 Jahren
stirbt der akademische Maler Josef Resch in Anif

Siehe auch 10. Jänner im Portal:Geschichte

Salzburg-Blicke


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Winter im Salzburger Land

Winterliche Salzburger Stadtberge, hier der Kapuzinerberg.


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   Salzburg Splitter

Der Eintrag der Taufe 1792 des "Josephus Franciscus" Mohr mit seinem Vater Franz Moor (!) und seiner Mutter Anna Schoiberin im Taufbuch der Dompfarre, erste Zeile.

Joseph Franz Mohr (* 11. Dezember 1792 in der Salzburger Altstadt; † 4. Dezember 1848 in Wagrain) war der Textdichter des weltberühmt gewordenen Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!‎". Mohr kam zu Mittag des 11. Dezember 1792 auf die Welt. Seine Mutter war die Strickerin Anna Schoiber, sein Vater der desertierte Musketier Franz Moor (Schreibweise siehe Auszug Taufregister von Joseph Mohr) aus Mariapfarr. Um 16:00 Uhr wurde er im Salzburger Dom von Stadtkaplan Johannes Wimbacher auf die Namen "Josephus Franciscus" getauft, als Taufpatin fungierte Franziska Zach, die den tatsächlichen Paten vertrat, den Abdecker und Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth.

Als Geburtshaus wurde lange Zeit das Armenhaus der Erzdiözese Salzburg, Kaigasse 9, (heute Altstadthotel Weisse Taube) vermutet, wo seine Mutter vorübergehend gewohnt hatte. Der Hinweis auf einem Plakat in einem Fenster beim Eingang Altstadthotels, dass in diesem Haus vermutlich Mohr zur Welt gekommen sei, entspricht aber nicht mehr den Erkenntnissen der Forschungen der Stille Nacht Gesellschaft. In ihren Blättern der Stille Nacht Gesellschaft, Ausgabe Dezember 2022, Seite 22, erwähnt Mag.a Renate Ebeling-Winkler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, dass Mohrs Geburtshaus nach wie vor unbekannt ist.

Joseph Mohr wuchs im Haus Steingasse 31 auf, wo seine Mutter mit vier weiteren Kindern alleinstehend lebte, bevor sie Franz Mohr ehelichte. Lange Zeit wurde angenommen, dass Joseph Mohr im "Noestlerhaus Nr. 427", dem heutigen Haus Steingasse Nr. 9, in es auch ein "Stille Nacht"-Museum gab, geboren wurde und aufwuchs.

   Salzburger Nachrichten

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   Lesenswerte Artikel
"Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".

Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.

Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".

Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.


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