Johanna Franziska von Rehlingen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johanna Franziska von Rehlingen''' (* [[27. Dezember]] [[1624]]; † [[29. April]] [[1693]]) war von  [[1657]] bis [[1693]] [[Äbtissinnen vom Nonnberg|Äbtissin]] der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]].
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'''Maria Johanna Franziska Freifrau von Rehlingen''' (* [[27. Dezember]] [[1624]]; † [[29. April]] [[1693]]) war von  [[1657]] bis 1693 [[Äbtissinnen vom Nonnberg|Äbtissin]] der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]].
  
 
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Sie war einen Tochter des Salzburger [[Hofrat]]s [[Friedrich II. Freiherr von Rehling]] in [[Schloss Goldenstein|Goldenstein]], Radegg und Mühlheim und der Maria [[Haunsperger|von Haunsberg]]. Ein Bruder von ihr, [[Raimund von Rehlingen]], war Professor an der [[Benediktineruniversität Salzburg|Benediktineruniversität]] in Salzburg und danach Abt des [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstifts Admont]].
 
Sie war einen Tochter des Salzburger [[Hofrat]]s [[Friedrich II. Freiherr von Rehling]] in [[Schloss Goldenstein|Goldenstein]], Radegg und Mühlheim und der Maria [[Haunsperger|von Haunsberg]]. Ein Bruder von ihr, [[Raimund von Rehlingen]], war Professor an der [[Benediktineruniversität Salzburg|Benediktineruniversität]] in Salzburg und danach Abt des [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstifts Admont]].
  
Sie wurde am [[23. April]] 1657 unter 25 Frauen durch Stimmenmehrheit gewählt. Am [[9. Juni]] bestätigte [[Fürsterzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] ihre Wahl und am Tag darauf, den [[10. Juni]] erhielt sie ihre ''gewöhnliche Einweihung''.
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Sie wurde am [[23. April]] 1657 unter 25 Frauen durch Stimmenmehrheit gewählt. Am [[9. Juni]] bestätigte [[Fürsterzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] ihre Wahl und am Tag darauf, den [[10. Juni]] erhielt sie ihre "gewöhnliche Einweihung".
  
Als am [[15. September]] [[1670]] im Laboratorium auf der [[Festung Hohensalzburg]] ein [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] ausbrach, der das Benediktinenstift am [[Nonnberg]] bedrohte, gelobte die Äbtissin öffentlich auf den Knien im Garten, am [[Florianitag]] alljährlich ein feierliches Hochamt halten zu lassen (das noch heute stattfindet).  
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Als am [[15. September]] [[1670]] im Laboratorium auf der [[Festung Hohensalzburg]] ein [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] ausbrach, der das Benediktinenstift auf dem [[Nonnberg]] bedrohte, gelobte die Äbtissin öffentlich auf den Knien im Garten, am [[Florianitag]] alljährlich ein feierliches Hochamt halten zu lassen (das noch heute stattfindet).  
  
 
[[1675]] ließ sie die [[Heilige Stiege im Benediktinenstift Nonnberg|Heilige Stiege]] erbauen. Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] gestattet ihr, dort neun Mal im Jahr eine Heilige Messe zu feiern. Zur [[Meinradi-Kapelle]] steuerte der Fürsterzbischof im Jahr [[1678]] selbst 100 [[Gulden]] bei.
 
[[1675]] ließ sie die [[Heilige Stiege im Benediktinenstift Nonnberg|Heilige Stiege]] erbauen. Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] gestattet ihr, dort neun Mal im Jahr eine Heilige Messe zu feiern. Zur [[Meinradi-Kapelle]] steuerte der Fürsterzbischof im Jahr [[1678]] selbst 100 [[Gulden]] bei.
  
Im zunehmenden Alter litt sie unter einer Krankheit, weshalb sie ''mit hoher Bewilligung'' drei Mal in Begleitung mehrerer Frauen sechs bis acht Wochen das Bad in Adlholzen besuchte. Beim letzten Mal im Jahr [[1677]] überließ ihr der Fürsterzbischof eine Sänfte mit zwei Maultieren.
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Im zunehmenden Alter litt sie unter einer Krankheit, weshalb sie "mit hoher Bewilligung" drei Mal in Begleitung mehrerer Frauen sechs bis acht Wochen das Bad in Adlholzen besuchte. Beim letzten Mal im Jahr [[1677]] überließ ihr der Fürsterzbischof eine Sänfte mit zwei Maultieren.
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* [https://www.facebook.com/photo?fbid=1354115405380650&set=a.1107150730077120 www.facebook.com], Gemälde der Äbtissin
  
 
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* [http://books.google.at/books?id=UWcXAAAAYAAJ&pg=PA133&lpg=PA133&dq=%2227.+Dezember%22+Admont&source=bl&ots=g1szo-HlNp&sig=Pzd6GFWnDrXf0aEgyt1nVB_YZPA&hl=de&sa=X&ei=6kW9UqmNGquAyQOSwYGgCg&ved=0CEYQ6AEwAzgy#v=onepage&q=%2227.%20Dezember%22%20Admont&f=false  ''Chronik des adeligen Benediktiner-Frauen-Stiftes Nonnberg in Salzburg'' von Franz Esterl]
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* [http://books.google.at/books?id=UWcXAAAAYAAJ&pg=PA133&lpg=PA133&dq=%2227.+Dezember%22+Admont&source=bl&ots=g1szo-HlNp&sig=Pzd6GFWnDrXf0aEgyt1nVB_YZPA&hl=de&sa=X&ei=6kW9UqmNGquAyQOSwYGgCg&ved=0CEYQ6AEwAzgy#v=onepage&q=%2227.%20Dezember%22%20Admont&f=false  "Chronik des adeligen Benediktiner-Frauen-Stiftes Nonnberg in Salzburg" von Franz Esterl]
  
 
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Version vom 11. März 2023, 10:15 Uhr

Maria Johanna Franziska Freifrau von Rehlingen (* 27. Dezember 1624; † 29. April 1693) war von 1657 bis 1693 Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Nonnberg.

Leben

Sie war einen Tochter des Salzburger Hofrats Friedrich II. Freiherr von Rehling in Goldenstein, Radegg und Mühlheim und der Maria von Haunsberg. Ein Bruder von ihr, Raimund von Rehlingen, war Professor an der Benediktineruniversität in Salzburg und danach Abt des Benediktinerstifts Admont.

Sie wurde am 23. April 1657 unter 25 Frauen durch Stimmenmehrheit gewählt. Am 9. Juni bestätigte Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein ihre Wahl und am Tag darauf, den 10. Juni erhielt sie ihre "gewöhnliche Einweihung".

Als am 15. September 1670 im Laboratorium auf der Festung Hohensalzburg ein Brand ausbrach, der das Benediktinenstift auf dem Nonnberg bedrohte, gelobte die Äbtissin öffentlich auf den Knien im Garten, am Florianitag alljährlich ein feierliches Hochamt halten zu lassen (das noch heute stattfindet).

1675 ließ sie die Heilige Stiege erbauen. Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg gestattet ihr, dort neun Mal im Jahr eine Heilige Messe zu feiern. Zur Meinradi-Kapelle steuerte der Fürsterzbischof im Jahr 1678 selbst 100 Gulden bei.

Im zunehmenden Alter litt sie unter einer Krankheit, weshalb sie "mit hoher Bewilligung" drei Mal in Begleitung mehrerer Frauen sechs bis acht Wochen das Bad in Adlholzen besuchte. Beim letzten Mal im Jahr 1677 überließ ihr der Fürsterzbischof eine Sänfte mit zwei Maultieren.

Weblink

Quelle

Einzelnachweise


Zeitfolge
Äbtissinnen von Nonnberg

Wiradis I. · Diemut II. · Elisabeth I. · Maria I. · Elisabeth II. · Juliana · Diemut III. · Miradis II. · Gertraud I. · Wilbirg von Redlingen · Gertraud II. von Stein · Diemut IV. Gräfin von Sonnenberg · Gertraud III. · Diemut V. · Hilta · Elisabeth III. Gräfin von Sonnenburg · Margaretha I. von Gehing · Anna I. von Bergheim · Diemut VI. von Pollheim · Diemut VII. von Wartenfels · Anna II. von Grazer · Anna III. von Weisseneck · Katharina I. von Schernberg · Anna IV. von Liebenberg · Katharina II. von Pernegg · Diemut VIII. von Schönstätten · Margaretha II. von Pernegg · Katharina III. · Elisabeth IV. · Margaretha III. von Pernegg · Gertraud IV. von Reitenberg · Elisabeth V. Ecker von Pöring · Anna V. von Geyganter · Anna VI. von Panichner · Agatha von Haunsberg · Daria von Panichner · Regina Pfaffinger von Salbernkirchen · Ursula von Thrauner · Veronika Walbrunner · Anna VIII. Baumann · Benigna Guettrath · Anna IX. Büttrich · Cordula Mundtenhaimer · Maria II. Merringer · Maria Magdalena I. von Schneeweiß · Eva Maria Fleisch von Lerchenberg · Johanna Gräfin Lodron · Johanna Franziska von Rehling · Magdalena II. von Schneeweiß · Viktoria Freiin von EhrenbergCölestina Zeiler von ZeilheimScholastika Gräfin von WickaMaria Antonia Freiin von EiselsbergHenrika von TraunerAlberta AinhauserAdelgundis ThalmannMaria Michaela Ottilia MüllerMagdalena III. KlotzMaria Anna IX. SchererVirgilia LützErentrudis SteidlAncilla SchneiderLaurentia FritzGabriela SinabellPerpetua Hilgenberg . Veronika Kronlachner