Annemarie Reitsamer: Unterschied zwischen den Versionen
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Annemarie Reitsamer wurde als Tochter von Franz und Theresia Reitsamer in St. Gilgen geboren, wo sie auch [[Volksschule St. Gilgen|Volks-]] und [[Hauptschule St. Gilgen|Hauptschule]] besuchte. Anschließend besuchte sie von [[1955]] bis [[1957]] die [[Handelsakademie Salzburg|Handelsschule Salzburg]]. | Annemarie Reitsamer wurde als Tochter von Franz und Theresia Reitsamer in St. Gilgen geboren, wo sie auch [[Volksschule St. Gilgen|Volks-]] und [[Hauptschule St. Gilgen|Hauptschule]] besuchte. Anschließend besuchte sie von [[1955]] bis [[1957]] die [[Handelsakademie Salzburg|Handelsschule Salzburg]]. | ||
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==Politischer Werdegang== | ==Politischer Werdegang== | ||
| − | * Annemarie Reitsamer war von [[1979]] bis 1995 SPÖ-Ortsvorsitzende in St.Gilgen. | + | * Annemarie Reitsamer war von [[1979]] bis 1995 SPÖ-Ortsvorsitzende in St. Gilgen. |
| − | * Von [[1984]] bis [[1999]] war sie SPÖ- | + | * Von [[1984]] bis [[1999]] war sie SPÖ-[[Gemeindevertreter]]in von St. Gilgen, von [[1989]] bis [[1995]] auch [[Gemeinderat|Gemeinderätin]]. |
| − | + | * Von [[1992]] bis 2000 war sie Bezirksparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Flachgau sowie [[SPÖ-Frauenorganisation#Vorsitzende|Landesfrauenvorsitzende]] der SPÖ Salzburg. | |
| − | * Von [[1992]] bis 2000 war sie Bezirksparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Flachgau sowie Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Salzburg. | ||
* Sie war Mitglied des Landesparteipräsidiums und des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg sowie Mitglied des Bundesparteivorstandes, des Bundesparteipräsidiums und des Bundesfrauenkomitees der SPÖ. | * Sie war Mitglied des Landesparteipräsidiums und des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg sowie Mitglied des Bundesparteivorstandes, des Bundesparteipräsidiums und des Bundesfrauenkomitees der SPÖ. | ||
* Seit [[1995]] war sie Landesparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Salzburg. | * Seit [[1995]] war sie Landesparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Salzburg. | ||
| − | * Vom [[5. November]] [[1990]] bis zum [[28. Februar]] [[2001]] war sie Abgeordnete zum Nationalrat. Anschließend ging sie in Pension. | + | * Vom [[5. November]] [[1990]] bis zum [[28. Februar]] [[2001]] war sie Abgeordnete zum Nationalrat (zuletzt für den Regionalwahlkreis 5B Flachgau/Tennengau). Anschließend ging sie in Pension. |
| + | === O-Ton === | ||
''"Das Leben der Menschen zu verbessern und ihnen zu helfen war und ist mir wichtig"'' (Annemarie Reitsamer in ihrer Dankesrede vom 19. Februar 2016) | ''"Das Leben der Menschen zu verbessern und ihnen zu helfen war und ist mir wichtig"'' (Annemarie Reitsamer in ihrer Dankesrede vom 19. Februar 2016) | ||
== Ehrungen == | == Ehrungen == | ||
| − | * | + | * 1999: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich |
| − | * [[2002]]: Goldenes [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]<ref>[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/ | + | * [[2002]]: Goldenes [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]<ref>[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=27545 Salzburger Landeskorrespondenz vom 9.04.2002]</ref> |
| − | * [[2004]]: Herta-Firnberg-Auszeichnung[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20041128_OTS0037/bundesfrauenkonferenz-5-erstmals-hertha-firnberg-preis-vergeben-interventionsstellen-zaehlen-zu-preistraegerinnen APA-Pressemitteilung vom 28. November 2004] | + | * [[2004]]: Herta-Firnberg-Auszeichnung[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20041128_OTS0037/bundesfrauenkonferenz-5-erstmals-hertha-firnberg-preis-vergeben-interventionsstellen-zaehlen-zu-preistraegerinnen [[APA]]-Pressemitteilung vom 28. November 2004] |
* [[2016]]: [[Ehrenring der Gemeinde St. Gilgen]]<ref>[https://www.meinbezirk.at/flachgau/lokales/annemarie-reitsamer-erhaelt-st-gilgener-ehrenring-d1650884.html Bezirksblatt Flachgau Nord vom 29.02.2016: ''Annemarie Reitsamer erhält St. Gilgener Ehrenring'']</ref> | * [[2016]]: [[Ehrenring der Gemeinde St. Gilgen]]<ref>[https://www.meinbezirk.at/flachgau/lokales/annemarie-reitsamer-erhaelt-st-gilgener-ehrenring-d1650884.html Bezirksblatt Flachgau Nord vom 29.02.2016: ''Annemarie Reitsamer erhält St. Gilgener Ehrenring'']</ref> | ||
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* [https://www.volkshilfe.at/fileadmin/user_upload/Media_Library/PDFs/Magazin_fuer_Menschen/vh_1_2016_sammel_west_web.pdf ''Volkshilfe''. Magazin für Menschen. Salzburg-Tirol-Vorarlberg Nr. 1-2016: ''Annemarie Reitsamer - Rückblick auf eine bewegte Geschichte''] | * [https://www.volkshilfe.at/fileadmin/user_upload/Media_Library/PDFs/Magazin_fuer_Menschen/vh_1_2016_sammel_west_web.pdf ''Volkshilfe''. Magazin für Menschen. Salzburg-Tirol-Vorarlberg Nr. 1-2016: ''Annemarie Reitsamer - Rückblick auf eine bewegte Geschichte''] | ||
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_01661/ Homepage des Parlaments] | * [https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_01661/ Homepage des Parlaments] | ||
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| + | == Einzelnachweise == | ||
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| + | |AMT=[[SPÖ-Frauenorganisation#Vorsitzende|SPÖ-Landesfrauenvorsitzende]] | ||
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Aktuelle Version vom 3. Oktober 2024, 13:14 Uhr
Annemarie Reitsamer (* 19. Februar 1941 in St. Gilgen) ist Angestellte und ehemalige Abgeordnete zum Nationalrat für die SPÖ.
Leben
Annemarie Reitsamer wurde als Tochter von Franz und Theresia Reitsamer in St. Gilgen geboren, wo sie auch Volks- und Hauptschule besuchte. Anschließend besuchte sie von 1955 bis 1957 die Handelsschule Salzburg.
Von 1957 bis 1960 war sie Sekretärin in einer Rechtsanwaltskanzlei und
von 1960 bis 1965 Pressefernschreiberin beim Post- und Telegrafeninspektorat in Salzburg und
1963 legte sie ihre B-Matura ab.
1964 hatte ihr Vater einen schweren Arbeitsunfall und gemeinsam mit ihrer Schwester pflegte sie diesen bis zu seinem Tod 1973.
Nach einjährigem Auslandsaufenthalt in Frankreich sowie der Geburt ihres Sohnes war sie
- von 1967 bis 1977 Kassierin bei der Zwölferhorn-Seilbahn GmbH in St. Gilgen, dann
- von 1977 bis 1994 Landesfrauensekretärin der SPÖ Salzburg. In dieser Funktion gründete sie 1978 den Heimhilfedienst, dessen Vorsitz sie 1989 übernahm.
Von 1998 bis zum 8. März 2016 war sie ehrenamtliche Vorsitzende der Salzburger Volkshilfe.[1]
2006 übernahm sie den Vorsitz des Salzburger Vereins Mobiler Hilfsdienst und veranlasste seine Fusion mit dem Heimhilfedienst und der Salzburger Volkshilfe zur Volkshilfe Salzburg am 1. Jänner 2010.
Politischer Werdegang
- Annemarie Reitsamer war von 1979 bis 1995 SPÖ-Ortsvorsitzende in St. Gilgen.
- Von 1984 bis 1999 war sie SPÖ-Gemeindevertreterin von St. Gilgen, von 1989 bis 1995 auch Gemeinderätin.
- Von 1992 bis 2000 war sie Bezirksparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Flachgau sowie Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Salzburg.
- Sie war Mitglied des Landesparteipräsidiums und des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg sowie Mitglied des Bundesparteivorstandes, des Bundesparteipräsidiums und des Bundesfrauenkomitees der SPÖ.
- Seit 1995 war sie Landesparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Salzburg.
- Vom 5. November 1990 bis zum 28. Februar 2001 war sie Abgeordnete zum Nationalrat (zuletzt für den Regionalwahlkreis 5B Flachgau/Tennengau). Anschließend ging sie in Pension.
O-Ton
"Das Leben der Menschen zu verbessern und ihnen zu helfen war und ist mir wichtig" (Annemarie Reitsamer in ihrer Dankesrede vom 19. Februar 2016)
Ehrungen
- 1999: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- 2002: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg[2]
- 2004: Herta-Firnberg-AuszeichnungAPA-Pressemitteilung vom 28. November 2004
- 2016: Ehrenring der Gemeinde St. Gilgen[3]
Quellen
- Volkshilfe. Magazin für Menschen. Salzburg-Tirol-Vorarlberg Nr. 1-2016: Annemarie Reitsamer - Rückblick auf eine bewegte Geschichte
- Homepage des Parlaments
Einzelnachweise
- ↑ Salzburger Landeskorrespondenz]] vom 28.09.2007: Freiwillig mit Herz und Engagement helfen
- ↑ Salzburger Landeskorrespondenz vom 9.04.2002
- ↑ Bezirksblatt Flachgau Nord vom 29.02.2016: Annemarie Reitsamer erhält St. Gilgener Ehrenring
| Vorgängerin |
SPÖ-Landesfrauenvorsitzende 1994–2000 |
Nachfolgerin |