| Zeile 3: |
Zeile 3: |
| | | | |
| | ==Karriere== | | ==Karriere== |
| − | Der für den [[Schiclub Saalbach Hinterglemm]] startende Georg Streitberger war bis zum 15. Lebensjahr Fußballtormann in seiner Heimatgemeinde [[Maishofen]], ehe er sich für die Karriere auf zwei "Brettln" entschied und die <span style="color:green">Ski-Hauptschule Schladming</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Ski-Mittelschule Schladming|Ski-Mittelschule Schladming]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> besuchte. Seinen ersten großen Erfolg feierte der "Schorsch" im Jahr [[2000]], als er am [[26. Februar]] in Stoneham, Quebec ([[CAN]]) bei den Alpinen Ski-Juniorenwltmeisterschaften die Goldmedaille im Riesentorlauf holte. [[2001]] wurde er Österreichischer Jugendmeister in derselben Disziplin. | + | Der für den [[Schiclub Saalbach Hinterglemm]] startende Georg Streitberger war bis zum 15. Lebensjahr Fußballtormann in seiner Heimatgemeinde [[Maishofen]], ehe er sich für die Karriere auf zwei "Brettln" entschied und die <span style="color:green">Ski-Hauptschule Schladming</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Ski-Mittelschule Schladming|Ski-Mittelschule Schladming]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> besuchte. Seinen ersten großen Erfolg feierte der "Schorsch" im Jahr [[2000]], als er am [[26. Februar]] in Stoneham, Quebec ([[CAN]]) bei den Alpinen Ski-Juniorenwltmeisterschaften die Goldmedaille im Riesentorlauf holte. [[2001]] wurde er Österreichischer Jugendmeister in derselben Disziplin. |
| | | | |
| | Aber er musste sich wie viele andere Fahrer hinter den sehr starken Jahrgängen [[1972]] ([[Hermann Maier]]) bis [[1978]] (Benjamin Raich) anstellen. Da waren die Weltcup-Plätze rar. So kennt der Maishofner den Umweg Europacup aus leidvoller Erfahrung. Dabei schien ihm [[2003]] der Weg in den Weltcup offen zu stehen. "Bis zum letzten Rennen lag ich im Abfahrts-Europacup vor [[Johann Grugger]], dann hat er die Wertung umgedreht und er hat sich den Weltcup-Platz geholt", erzählte Streitberger. Ein doppelter Rückschlag: "Auf einmal war mein Zimmerkollege im Weltcup und hat die Chance genutzt, während ich weiterhin im Europacup herumgefahren bin. Das gibt einem schon zu denken." | | Aber er musste sich wie viele andere Fahrer hinter den sehr starken Jahrgängen [[1972]] ([[Hermann Maier]]) bis [[1978]] (Benjamin Raich) anstellen. Da waren die Weltcup-Plätze rar. So kennt der Maishofner den Umweg Europacup aus leidvoller Erfahrung. Dabei schien ihm [[2003]] der Weg in den Weltcup offen zu stehen. "Bis zum letzten Rennen lag ich im Abfahrts-Europacup vor [[Johann Grugger]], dann hat er die Wertung umgedreht und er hat sich den Weltcup-Platz geholt", erzählte Streitberger. Ein doppelter Rückschlag: "Auf einmal war mein Zimmerkollege im Weltcup und hat die Chance genutzt, während ich weiterhin im Europacup herumgefahren bin. Das gibt einem schon zu denken." |
| Zeile 20: |
Zeile 20: |
| | <ref>[http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/sport/wintersport/sn/artikel/oesv-stuft-pranger-fischbacher-koch-zurueck-59757/ Salzburger Nachrichten 21.5. 2013]</ref> In [[Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi|Sotchi]] reichte es in Abfahrt und Super-G nur zu Plätzen um Rang 20, aber bereits bei den anschließenden Weltcuprennen im norwegischen Kvitfjell gelang ihm am [[28. Februar]] [[2014]] ein Sieg in der Abfahrt, der sein letzter Weltcupsieg bleiben sollte. | | <ref>[http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/sport/wintersport/sn/artikel/oesv-stuft-pranger-fischbacher-koch-zurueck-59757/ Salzburger Nachrichten 21.5. 2013]</ref> In [[Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi|Sotchi]] reichte es in Abfahrt und Super-G nur zu Plätzen um Rang 20, aber bereits bei den anschließenden Weltcuprennen im norwegischen Kvitfjell gelang ihm am [[28. Februar]] [[2014]] ein Sieg in der Abfahrt, der sein letzter Weltcupsieg bleiben sollte. |
| | | | |
| − | Im Winter 2014/2015 fuhr Streitberger unter anderem noch zweimal aufs Podium und beendete den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Vail, USA, als Achter im Super-G. Am [[23. Jänner]] [[2016]] zog er sich bei einem Sturz in der Abfahrt von Kitzbühel einen Kreuzbandriss zu, der ihn zu einer langen Pause zwang. Sein Comeback am [[2. Dezember]] 2016 in Val d'Isere in [[Frankreich]] sollte sein letztes Weltcuprennen werden, da er sich danach einer Meniskusoperation unterziehen musste. | + | Im Winter 2014/2015 fuhr Streitberger unter anderem noch zweimal aufs Podium und beendete den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Vail, USA, als Achter im Super-G. Am [[23. Jänner]] [[2016]] zog er sich bei einem Sturz in der Abfahrt von Kitzbühel einen Kreuzbandriss zu, der ihn zu einer langen Pause zwang. Sein Comeback am [[2. Dezember]] 2016 in Val-d'Isère in [[Frankreich]] sollte sein letztes Weltcuprennen werden, da er sich danach einer Meniskusoperation unterziehen musste. |
| | | | |
| | Am [[9. März]] [[2017]] verkündete er bei einer Pressekonferenz in [[Saalbach-Hinterglemm]] seinen Rücktritt vom aktiven Sport. | | Am [[9. März]] [[2017]] verkündete er bei einer Pressekonferenz in [[Saalbach-Hinterglemm]] seinen Rücktritt vom aktiven Sport. |