Simon Krieg

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Simon Krieg (* 27. September 1904[1] in Hallwang; † 3. Juli 1972[2] in der Stadt Salzburg)[3] war langjähriger Obmann des Landesfischereiverbandes Salzburg.

Leben

Simon Krieg entstammte als Sohn des Hallwanger Fischereibesitzers Sebastian Krieg[3] (* 8. Februar 1904 in Elixhausen, Sohn des Elixhausner Fischers[4] und Viktualienhändlers Simon Krieg[5], der seinerseits ein Sohn des Elixhausner Fischers und Häuslers Simon Krieg war[6]) und der Theresia geb. Huber[3] (* 25. Juni 1884[7] in Gnigl; † 3. April 1970 in Hallwang,[8] gestorben als Fischereibesitzerwitwe Therese Unterfurthner[9]) einer Salzburger Fischerfamilie und trat in die Fußstapfen seines Vaters. Mit der Fischerei seit früher Jugend vertraut, übernahm er den väterlichen Betrieb und wurde kurz darauf im Jahr 1929 zum Obmann des Revierausschusses Salzburg-Umgebung gewählt.

Nach den schweren Jahren des Zweiten Weltkriegs stellte er sich auch 1945 wieder in den Dienst seines Berufsstandes. Nach der Gründung des Landes-Fischereiverbandes übernahm er dessen Obmannstelle (als Obmann bereits im April 1952 belegt[10]) und verblieb auf dieser bis 1969. 1949 wurde er von der "Arbeitsgemeinschaft der Landesfischereiorganisationen Österreichs" zu deren Vorsitzendem gewählt, 1958 zum ersten Präsidenten des Österreichischen Fischereiverbandes.

In seinen Funktionen trug Krieg wesentlich zur Verständigung zwischen Berufs- und Sportfischern bei, förderte die Zusammenarbeit zwischen praktischer Fischerei und Fischereiwissenschaft und hatte an der Schaffung der Landesfischereigesetze maßgeblichen Anteil.

Im Mai 1946 war er in die Gemeindevertretung von Hallwang gewählt worden.[11]

Simon Krieg war seit 1929 mit Maria geb. Krofika (* 13. September 1906) verheiratet.[12] Sein Sohn war Simon Wienerroither, verheiratet mit Anna, der 1926 zusammen mit Josef Hübl in das neue von der Stadtgemeinde Salzburg errichtete Fischmarktgebäude am Ferdinand-Hanusch-Platz einzog, das später als "Fisch Krieg" bekannt wurde. Josef Hübl war mit Elisabeth, geborene Krieg, verheiratet.[13]

Simons Bruder Hans (Johann) Krieg, als Fischhändler in der Neustadt seit 1931 bezeugt,[14] übernahm den "Fisch Krieg" 1935.[2]

Simon Krieg war später Ehrenpräsident des Österreichischen Fischereiverbands, Ehrenobmann des Salzburger Landesfischereiverbands[2] und ehemaliger Vizebürgermeister von Hallwang.[15]

In den 1970er-Jahren gab es ein "Simon Krieg Gedächtnisfischen am Wallersee".[16]

Quelle

Einzelnachweise

  1. www.sn.at (Link war bei einer Kontrolle am 26. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar), Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 26. September 1964, S. 7: Simon Krieg wird 60
  2. 2,0 2,1 2,2 www.sn.at (Link war bei einer Kontrolle am 26. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar), Archiv der "Salzburger Nachrichten", vom 4. Juli 1972, S. 12: Parte
  3. 3,0 3,1 3,2 Taufbuch der Pfarre Hallwang, Bd. V S. 76
  4. ANNO, "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 29. Mai 1886, S. 11
  5. Taufbuch der Pfarre Elixhausen, Bd. II S. 157
  6. Trauungsbuch der Pfarre Elixhausen, Bd. II S. 49
  7. Trauungsbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Bd. XI, S. 76
  8. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Gnigl, Bd. XII, S. 38
  9. www.sn.at (Link war bei einer Kontrolle am 26. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar), Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 4. April 1970, S. 13, Parte
  10. Salzburger Nachrichten, 8. April 1952, S. 5
  11. ANNO, "Salzburger Volkszeitung", Ausgabe vom 17. Mai 1946, S. 3
  12. Trauungsbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, XXVIII, S. 58
  13. www.sn.at (Link war bei einer Kontrolle am 26. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar), Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 8. November 1995, S. 12
  14. Salzburger Volksblatt, 19. Dezember 1931, S. 32
  15. www.sn.at (Link war bei einer Kontrolle am 26. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar), Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 7. Juli 1972, S. 6
  16. www.sn.at (Link war bei einer Kontrolle am 26. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar), Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 25. September 1976, S. 8
Zeitfolge