Eduard Bayrhammer

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Hauptschuldirektor[1] Eduard Bayrhammer (* 26. August[2] 1926 in Faistenau; † 3. September 1980[3]) war Verkehrspädagoge und Landesobmann des Fischereiverbandes Salzburg.

Leben

Verkehrspädagoge

Eduard Bayrhammer (ein Bruder des Volksschuldirektors Walter Bayrhammer)[3] war zuerst Volksschul- und dann Hauptschul⁣lehrer und wurde im Jahr 1962 Referent für Verkehrserziehung und Schulwegsicherung beim Landesschulrat für Salzburg. Er war Leiter des Seminars für Verkehrserziehung in Rief und über viele Jahre Vorsitzender für Verkehrserziehung im Rahmen der Lehrerfortbildung. Er war der Initiator der Einführung des Schülerlotsendienstes (1964) in Salzburg (als erstem Bundesland). Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Einrichtung und Organisation der Schülerbeförderung. Seinem Wirken war eine starke Abnahme der Verkehrsunfälle mit Schülerbeteiligung zu danken.

Pionier der Fischerei

Bayrhammer wurde im Jahr 1967 zum Obmann-Stellvertreter, 1968 zum Landesobmann des Fischereiverbandes Salzburg gewählt.[4] Er gilt als "Vater" des Salzburger Fischereigesetzes 1969[5], das als damals modernstes Landesfischereigesetz Österreichs angesehen wurde und Berufs- und Angelfischer in einer gemeinsamen Vertretung vereinigte[4]. Noch die Novelle 1980 zu diesem Gesetz[6] konnte er, den Tod bereits ins Gesicht geschrieben, vorbereiten und verhandeln, bevor er im 55. Lebensjahr verstarb.

Ehrungen

Eduard Bayrhammer war Träger des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg, des Goldenen Ehrenzeichens und des Ehrenringes in Gold des Landesfischereiverbandes Salzburg sowie zahlreicher Ehrenzeichen in- und ausländischer Fischereiverbände und Fischereivereine.[3]

Quellen

  • Salzburger Nachrichten, 13. November 1978, S. 6: Verleihungen
  • Zur Erinnerung an Eduard Bayrhammer!. In: Salzburger Fischerei. Mitteilungen des Landes-Fischereiverbandes Salzburg. Beilage zu Österreichs Fischerei, Jg. 34 (1981) S. 213

Einzelnachweise, Anmerkungen

  1. ↑ Dabei scheint es sich um einen bloßen Titel zu handeln, eine von ihm tatsächlich geleitete Hauptschule ist nicht bekannt.
  2. ↑ Taufbuch der Pfarre Faistenau, Bd. VIII: Index
  3. ↑ 3,0 3,1 3,2 Salzburger Nachrichten, 6. September 1980, S. 17: Parten
  4. ↑ 4,0 4,1 Landesfischereiverband Salzburg: Geschichte
  5. ↑ Salzburger Fischereigesetz 1969, LGBl. Nr. 15/1970
  6. ↑ Fischereigesetz-Novelle 1980, LGBl. Nr. 79/1980
Zeitfolge