Pfleggericht Lofer

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Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt das historische Amt des Erzbistums Salzburg. Einen Artikel über das Gebäude findest du unter Pfleggericht Lofer (Gebäude).

Das Pfleggericht Lofer war eines der Pfleggerichte im Erzstift für das Gebiet rund um den Markt Lofer.

Geschichte

Im Jahr 1228 erwarb der Salzburger Erzbischof Eberhard II. von Regensberg den Pinzgau vom bayerischen Herzog Ludwig. Seit 1323 war auch der gesamte Gerichtsbezirk in der Hand des Fürsterzbischofs.

Gerichtsbezirk

Der Gerichtsbezirk des Pfleggerichtes Lofer umfasste das Gebiet vom Steinpass in Unken bis nach Unterweißbach in Weißbach bei Lofer - Oberweißbach und Frohnwies gehörten zum Landgericht Lichtenberg (= Saalfelden) - sowie bis zum Pass Strub. Im Süden grenzte das Pfleg- und Landgericht Lofer an das Pinzgauer Pfleggericht Lichtenberg.

Das Pfleg- und Landgericht wurde in den Markt Lofer sowie folgende "Kreuztrachten" (Zechen) eingeteilt:

Am 4. Februar 1867 wurde das k. k. Bezirksamt Lofer aufgehoben. Das Bezirksgericht Lofer wurde am 1. Juni 1923 aufgelassen.

Personalstand

Beamte dieses Pfleggerichtes waren im Jahr ca. 1790

Landrichter, Pfleger und Bezirksrichter

Quellen

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Einzelnachweise